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BeitragVerfasst: 04.08.2008, 11:02 
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Weisheit

Mit einer Weisheit, die keine Tränen kennt, mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht, und einer Grösse, die sich nicht vor Kindern verneigt, will ich nichts zu tun haben.

Kindheit

Dinge, die man als Kind geliebt hat, bleiben im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.Das schönste im Leben ist, dass unsere Seelen nicht aufhören an jenen Orten zu verweilen, wo wir einmal glücklich waren.

(Khalil Gibran)


Zuletzt geändert von Lu-ca am 04.08.2008, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 04.08.2008, 11:43 
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Die Seejungfrauen

In den weiten des Meeres, nahe den Inseln, über denen die Sonne aufgeht , ist eine tiefe Stelle.Dort, wo es Perlen im Überfluss gibt, lag der tote Körper eines Jünglings, umringt von Seejungfrauen mit langem, goldenem Haar.Sie betrachteten ihn mit ihren tiefblauen Augen und sprachen zueinander mit ihren wohlklingenden Stimmen.
Ihre Unterhaltung, in den Tiefen vernommen und von den Wellen an den Strand getragen, wurde mir von einer frischen Brise gebracht.

Eine von ihnen sagte:" Das ist ein Mensch, der gestern unsere Welt betrat, als unser Meer in Wut entbrannt war."
Und die zweite sagte: " Nicht das Meer war in Wut entbrannt.Die Menschen, die behaupten, von den Göttern abzustammen, führten einen erbitterten Krieg und vergossen ihr Blut, bis sich das Wasser karminrot verfärbte.Dieses Menschenkind ist ein Opfer des Krieges."
Die dritte meinte:" Ich weiss nicht, was Krieg ist, aber ich weiß, daß die Menschen, nachdem sie sich das Land unterworfen hatten, angriffslustig wurden und beschlossen, auch das Meer zu beherrschen.Sie entwarfen ein seltsames Gefährt, das sie über das Wasser trug, worauf unser gestrenger Neptun in seiner Habgier wütend wurde.Um nun Neptun zu besänftigen, begannen die Menschen, ihm Geschenke und Opfer darzubringen.Der leblose Körper vor uns ist das jüngste Geschenk der Menschen an unseren großen und furchtbaren Neptun."
Die vierte erklärte:" Wie groß ist Neptun und wie grausam sein Herz!
Wenn ich Sultan des Meeres wäre, ich würde eine solche Bezahlung ablehnen...Kommt, wir wollen dieses Sühneopfer untersuchen.Vielleicht gewinnen wir eine Erkenntnis über die Wege der Menschen.

Die Seejungfrauen nähertem sich dem Jüngling, untersuchten seine Taschen und fanden nahe bei seinem Herzen eine Botschaft.Eine las sie laut den anderen vor:

Mein Geliebter

Es ist wieder Mitternacht geworden und ich habe keinen Trost als meine strömenden Tränen und nichts, um mich zu stärken, außer meiner Hoffnung, daß Du zu mir zurückkehrst aus dem blutigen Klauen des Krieges.Ich kann Deine Worte nicht vergessen, die Du zum Abschied sprachst: Jeder Mensch hat ein gewisses Maß an Tränen, die er zu treuen Händen gibt und die eines Tages zurückgegeben werden müssen.
Ich weiß nicht, was ich sagen soll, mein Geliebter, aber meine Seele will sich verströmen bis zum Austrocknen...meine Seele, die unter der Trennung leidet, aber getröstet ist durch die Liebe, die Schmerz zur Freude werden lässt und Kummer zum Glück.
Als die Liebe unsere Herzen verband und wir den Tag vor uns sahen, an dem unsere Herzen vereinigt würden durch den mächtigen Atem Gottes, ließ der Krieg seinen furchtbaren Ruf ertönen und Du folgtest ihm, bestimmt von der Pflicht gegenüber den Führern.
Was ist das für eine Pflicht, die Liebende trennt und Frauen zu Witwen macht und Kinder zu Waisen ? Was ist das für eine Vaterlandsliebe, die Kriege hervorruft und Königreiche durch Kleinigkeiten zerstört?
Welcher Grund könnte mehr als nur geringfügig sein, wenn man ihn mit dem Wert des Lebens vergleicht ?
Was ist das für eine Pflicht, die arme Dorfbewohner, die von den Starken und den Söhnen des Adels als Nichts angesehen werden, aufruft, für den Ruhm ihrer Unterdrücker zu sterben ?
Wenn die Pflicht den Frieden zwischen den Völkern zertstört und die Liebe zum Vaterland die Ruhe des menschlichen Lebens vertreibt, dann sollten wir sagen: Friede sei mit der Pflicht und der Vaterlandsliebe.
Nein, nein, mein Geliebter! Schenk meinen Worten keine Beachtung ! Sei tapfer und treu für dein Land..
Hör nicht auf das Gerede eines jungen Mädchens, das blind ist vor Liebe und verloren vor Abschied und Alleinsein.
..Wenn die Liebe Dich mir in diesem Leben nicht zurückgibt, dann wird sie uns sicher im kommenden Leben vereinen.
Dein auf immer

Die Seejungfrauen steckten das Schreiben in das Gewand des Jünglings zurück und schwammen still und traurig davon. Als sie sich weit genug vom Leichnahm des toten Soldaten entfernt hatten, sammelten sie sich und eine von ihnen sagte: " Noch härter als das grausame Herz Neptuns ist das Herz der Menschen."

(Khalil Gibran)


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BeitragVerfasst: 13.08.2008, 23:41 
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Ein Rabbi hatte mit dem Herrn ein Gespräch über Himmel und Hölle."Ich werde dir die Hölle zeigen", sagte der Herr und führte den Rabbi in einen Raum, in dessen Mitte ein riesiger runder Tisch stand.Die Menschen, die daran sassen, waren ausgehungert und verzweifelt.Mitten auf dem Tisch stand ein grosser Topf, in dem mehr als genug Essen für alle war.
Das Eintopfgericht duftete köstlich , so dass dem Rabbi das Wasser im Munde zusammenlief.
Die Menschen um den Tisch hielten jeweils einen Löffel mit sehr langem Stil in der Hand. Jeder von ihnen konnte zwar den Topf erreichen, um einen Löffel Essen zu nehmen, aber weil der Stil so lang war, konnte keiner die Nahrung zum Mund führen.Der Rabbi sah, dass sie schrecklich litten.
"Jetzt werde ich ihnen den Himmel zeigen", sagte der Herr, und sie gingen in einen anderen Raum, der genau so aussah, wie der erste.Dort stand der gleiche grosse Topf mit dem gleichem Topf Essen.
Die Menschen waren, wie zuvor, mit den gleichen langstieligen Löffeln ausgestattet- aber sie waren wohlgenährt und dick, und sie lachten und plauderten. Zunächst begriff der Rabbi nicht.
"Es ist einfach, aber es erfordert ein wenig Geschick", sagte der Herr.
"Siehst du, sie haben gelernt , sich gegenseitig zu füttern".

Chassidische Erzählung


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BeitragVerfasst: 13.11.2008, 10:31 
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Betrachte den, der Deine Fehler Dir enthüllt,
als erzähle er Dir von einem verborgenen Schatz;

denn auf den Bergspitzen des Stolzes
können die Wasser der Liebe sich nicht halten.

Nur in den tiefen Tälern der Demut
sammeln sich alle Ströme der Liebe zu unerschöpflichen Seen.

Dhammapada Yogânanda

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Menschen sind wie Musikinstrumente; ihre Resonanz hängt davon ab, wer sie berührt.
(C.C. Virgil)


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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 12:02 
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Es gibt in jeder Woche zwei Tage, über die wir uns keine Sorgen machen sollten.
Zwei Tage, die wir frei halten sollten von Angst und Bedrückung.
Einer dieser Tage ist Gestern mit all seinen Fehlern und Sorgen,
geistlichen und körperlichen Schmerzen.
Das Gestern ist nicht mehr unter unserer Kontrolle!
Alles Geld der Welt kann das Gestern nicht zurückbringen;
wir können keine einzige Tat, die wir gestern getan haben, ungeschehen machen.
Das Gestern ist vorbei.

Der andere Tag, über den wir uns keine Sorgen machen sollten,
ist das Morgen mit seinen möglichen Gefahren, Lasten,
großen Versprechungen und weniger guten Leistungen.
Auch das Morgen haben wir nicht unter unserer sofortigen Kontrolle.
Morgen wird die Sonne aufgehen,
entweder in ihrem vollen Glanz oder hinter einer Wolkenwand.
Aber eins steht fest: sie wird aufgehen!
Bis sie aufgeht, sollten wird uns nicht über Morgen Sorgen machen,
weil Morgen noch nicht geboren ist.

Da bleibt nur ein Tag übrig: Heute!
Jeder Mensch kann täglich nur ein Tagwerk bewältigen.
Dass wir zusammenbrechen geschieht nur,
wenn Du und ich die Last dieser zwei fürchterlichen Ewigkeiten
- Gestern und Morgen - zusammenfügen.
Es sind nicht die Erfahrungen von Heute, die die Menschen verrückt machen;
es ist die Reue und Verbitterung für etwas, was gestern geschehen ist,
oder die Furcht vor dem, was das Morgen wieder bringen wird.
Heute ist das Morgen, worüber wir uns gestern Sorgen gemacht haben.

(Boris Luban-Plozza)

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Wenn Männer glauben, unwiderstehlich zu sein,
hat es wohl meistens damit zu tun,
dass sie sich bevorzugt dort aufhalten,
wo wenig Widerstand zu erwarten ist ....


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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 14:29 
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bis du jetzt Kollegin von Widur, Choci :)

mit dem "morgen ist nicht wichtig und gestern ist vorbei" hab ich meine Probleme.
"morgen ist nicht wichtig" hör ich auch oft in der Form "ich lebe jetzt und nicht morgen". Meistens von Typen die sich einen Bock auf Pump kaufen oder so.

und "gestern ist vorbei" ist auch so ne Verdrängung und Idiotenkonzept. Ich wunder mich immer über Leute die nicht über ihr "Früher" reden können, oder nicht wollen oder was. Heisst das eigentlich, dass man die ganze Zeit neutralisiert und jeden Tag neu anfängt, den nächsten Tag wieder eine Megascheisse baut und dann ist das auch wieder vergessen und morgen geht wieder die Sonne auf und dann wird bestimmt alles super.

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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 17:26 
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Ach Cogi ....

ich bin da heute so drüber gestolpert und fand das ganz nett .... und ich dachte, ich stell das mal hier rein ....

Choco

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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 17:57 
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das klingt ja sehr betrübt.

trotzdem sorge dich um das Morgen. Und erinner dich an das Gestern: das ist doch super, da mal eine alte Scheibe auflegen und ein Flashback kriegen. aber ne GUTE alte Scheibe (da hat ja jeder so seiner Sachen).

(aber bitte nicht "Zauber-der-Panflöte" oder "Kuschel-Rock" o.ä.)

und: was du morgen kannst besorgen verschiebe ruhig auf heute

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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 18:05 
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Cogi, in der Form, wie du es empfiehst ist gestern bombig.
In der Form, wie es die meisten mit sich schleppen...nicht.
LG
Chris

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Don't push the river. It flows by itself.
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Die große Perfektion liegt in der Tatsache, dass egal was als nächstes passiert...
Du wirst dadurch „reicher.“
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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 18:19 
Cogan,

ich könnte Dich knutschen, so genial ist das, was Du heute von Dir gibst.

1. Was Du morgen kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf heute.
Diese Erkenntnis wird von mir schon heute, am 7. Januar, zum Spruch des Jahres 2009 gekürt.

2. Vergangenheit
Cogan hat geschrieben:
und "gestern ist vorbei" ist auch so ne Verdrängung und Idiotenkonzept. Ich wunder mich immer über Leute die nicht über ihr "Früher" reden können, oder nicht wollen oder was. Heisst das eigentlich, dass man... den nächsten Tag wieder eine Megascheisse baut und dann ist das auch wieder vergessen und morgen geht wieder die Sonne auf und dann wird bestimmt alles super.

Tja. Allzu wehmütig nach gestern, vorgestern oder gar vorvorgestern zu schauen, taugt nichts, das bremst...
Nur nach dem Motto "was juckt mich mein Geschwätz von gestern" zu leben taugt aber genauso wenig. Man muss schon ab und an bilanzieren, wie das gestern so war, wiesoweshalbwarumweswegen. Man lernt sonst nichts dazu, befürchte ich.

LG
Blumingdales


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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 21:17 
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nabend Blumi und christi nochmal; :)

also mit dem "heute besorgen" kriegst du aber öfters was zu hören von wegen "jetzt lass dass doch das geht doch noch und das kannste doch immer noch u.s.w..
(es liegt trotzdem einiges rum, was AUCH heute erledigt werden sollte)

und "Wehmut" über das Gestern soll so nicht sein. Doch lest doch mal eure alten Tagebücher oder so. Das Feeling von damals nochmal erleben. Nochmal in die Zeitmaschine setzen. Das Schlechte vergisst man doch sowieso. Vielleicht hab ich ja auch nix soo schreckliches erlebt.

Ihr könnt doch nicht alles wegwischen, als ob ihr da nie gelebt hättet. Und beim Nachdenken werdet ihr feststellen dass die Dinge, die euch damals als völlig belanglos erschienen, HEUTE am wichtigsten sind. Oder noch am besten in Erinnerung.
Und natürlich gibt´s da auch Dinger da wird man auch sagen: meine Güte was hatteste da fürn Scheiss gemacht. Genauso werdet ihr in 10 Jahren über den Blödsinn den Kopf schütteln, den ihr HEUTE macht.

nachting, C.

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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 21:26 
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Also ich für meinen Teil Cogi, wisch da gar nix weg. Ich sortier nur den Müll raus. Und da ich keine alten Tagebücher habe "lebe" ich manche der coolen Erinnerungen. Auf dem Mopped zum Beispiel ;-)
Oder ich gönne mir die, die damals verboten waren.
Die umwerfend häßlichen Plateau-Schuhe von damals seh ich noch vor mir und grinse.
Viele erinnern sich NUR an das Schlechte.
N8
Chris

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BeitragVerfasst: 08.01.2009, 08:58 
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soo isses.

ich wunder mich immer darüber, das viele die "geringen Dinge" des Lebens nicht schätzen, bzw. achtlos dran vorbeigehen. Oder sagen, dass einen das "nichts angehe" oder wieso das so interessant sei.
die Leute die nur der schlechten Dinge gedenken (oder noch nicht mal die) brauchen meist bombastisches und äußerliche Attraktionen (am besten irgendwas "Riesiges", also von den Ausmaßen her, ) um ihre Aufmerksamkeit zu erregen.

moin, C.

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BeitragVerfasst: 31.03.2009, 12:50 
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Beiträge: 477
Als ich mich selbst zu lieben begann

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN


Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heut weiß ich: Das nennt man REIFE


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinen Tempo.
Heute weiß ich: Das nennt man EHRLICHKEIT


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „gesunden Egoismus“.
Heute weiß ich: Das nennt man DEMUT


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT


Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen
wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT


Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und
Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar die Sterne
knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: Das ist das LEBEN!


Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag


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BeitragVerfasst: 31.03.2009, 18:06 
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Championtipper
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Beiträge: 2316
Wohnort: Hoher Norden
... und es entstehen neue Welten.

Danke, Fortuna, mir kamen eben beim Lesen die Tränen. Sich selber lieben, das meint achtsam sein. Sich selber achten.

Nur wer aufgefangen wird, kann sich auch einmal Fallen lassen.

Das habe ich heute gehört. Vertrauen, ja. Hätte ich Chaplin nicht zugetraut.

Gruß von
einer derzeit recht aufgewühlten Nordlicht

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