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BeitragVerfasst: 10.11.2006, 16:26 
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Weil es der Gesellschaft lieber ist, dass wir immer ein freundliches Gesicht aufsetzen, sind wir Frauen darauf trainiert, unseren Ärger zu unterdrücken.
Nancy Friday

Ärger ist ein Gefühl; weder ein schlechtes noch ein gutes, sondern einfach ein Gefühl, das existiert, wenn bestimmte Bedingungen in unserem Leben nicht so erfüllt werden, wie wir uns erhofft hatten. Wir können uns von unserem Ärger befreien, wenn wir angemessen handeln. Aber wenn wir überhaupt nicht handeln, kehrt sich der Ärger nach innen und beeinflusst all unsere Erfahrungen und zwischenmenschlichen Beziehungen negativ.

Wir müssen uns mit unseren Gefühlen anfreunden. Wir müssen darauf vertrauen, dass sie alle nützlich für uns sind, wenn wir sie zulassen. Wir müssen von ihnen lernen und in Übereinstimmung mit ihnen reagieren. Unsere Gefühle zeigen uns die vielen Gesichter unserer Seele. Sie alle haben ihre Berechtigung und verdienen, dass wir sie respektieren und annehmen.

Unsere Gefühle sind ein Ausdruck unseres inneren Wesens. Unser Ärger ist nur dann übermächtig, wenn wir wenig mit ihm vertraut sind. Selbst wenn wir unseren Ärger verdrängen wollen, verschwindet er nicht. Im Gegenteil, er kommt an unerwarteter Stelle wieder an die Oberfläche und macht unser Leben unnötig schwer. Wir können lernen, uns an unserem Ärger zu freuen, indem wir die Handlung, die er auslöst, und das Wachstum, das mit ihr einhergeht, schätzen lernen.

aus: Jeder Tag ein neuer Anfang


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BeitragVerfasst: 10.11.2006, 17:03 
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Wenn Probleme auftauchen, müssen Lösungen her, nicht Sorgen.


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BeitragVerfasst: 17.11.2006, 13:57 
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Es ist nicht möglich, den Körper abzuwerten und die Seele - oder irgend etwas anderes - aufzuwerten. Die Trennung des Körpers von anderen Teilen der Schöpfung schafft nämlich einen ernsten Konflikt zwischen allen beteiligten Bereichen.
Wendell Berry

Unser Körper ist ebenso ein Teil der Schöpfung wie Bäume, Seen, Berge, Blumen und Tiere. Wenn wir wirklich zu erwachsenen Männern werden wollen, gehört diese Erkenntnis zu unserem spirituellen Prozess. Wir lernen, uns ganz anzunehmen und das hat zur Folge, dass wir körperlich lebendig und aktiv sind.

Wir dürfen uns nicht länger damit begnügen, nur ein Beobachter der Welt zu sein - wie ein Sportler, der den Sport nur auf dem Bildschirm verfolgt. Wir müssen unsere Muskeln in Bewegung setzen, uns bewusst ernähren und in der Sexualität einen Spiegel unserer Einstellung zu unserem Körper und dem unserer Partnerin sehen.

Tatsache ist, dass die spirituelle Einstellung eines Menschen Einfluss auf alle Lebensbereiche hat.

aus: Berührungspunkte - Tägliche Meditationen für Männer


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BeitragVerfasst: 17.11.2006, 14:00 
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Eine Entschuldigung ist eine vorsichtige Lüge. (Jonathan Swift)

Die Selbsttäuschung ist die Binde um unsere Augen, die wir zu unserer eigenen Exekution tragen. Es kann sein, dass wir zu viel Zeit unseres Lebens damit verbringen, unverantwortliches Verhalten rational zu rechtfertigen und Ausflüchte zu machen. Für einige von uns ist die Selbsttäuschung zur Gewohnheit geworden. Entschuldigungen abzugeben für negative Verhaltensweisen hat sich zu oft schon als unsere zweite Natur erwiesen.

(...)

Die Blindheit durch Selbsttäuschung hat uns schon zu viel gekostet. Wir müssen vorsichtig sein. Je mehr wir üben, gesunde Entscheidungen zu treffen, desto mehr lernen wir, unserer Intuition zu vertrauen. Risiken auf uns zu nehmen und destruktive Beziehungen und Verhaltensmuster hinter uns zu lassen. Alles, was wir zu verlieren haben, sind schlechte Angewohnheiten.

aus: Tage der Heilung - Tage der Freude


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BeitragVerfasst: 17.11.2006, 14:02 
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Vertraue auf Gott und tu etwas (Mary Lyon)

Es ist wichtig, dass wir die Trauer als Zwischenaufenthalt zwischen gestern und morgen sehen. Doch wir dürfen uns nicht von unserer Trauer oder unserem Schmerz beherrschen lassen.

Es gab Zeiten, in denen wir genügend getrauert, uns der Last, Mühsal und Enge einer Situation lange genug hingegeben haben. Es wird Zeit, auszubrechen. Es wird Zeit, etwas zu unternehmen.

Wir werden wissen, wann die Zeit gekommen ist, die Trauerarbeit zu beenden. Es wird Zeichen in und um uns geben. Die Last ermüdet uns. Ein Gedanke nimmt Gestalt an; eine Gelegenheit ergibt sich. Auch wenn Sie denken: „Nein, es klappt ja doch nicht ... zu viel Aufwand ...“ Tun Sie es dennoch. Versuchen Sie etwas. Gehen Sie aus sich heraus. Raffen Sie sich auf. Tun Sie etwas Ungewöhnliches, etwas anderes, etwas Besonderes.

Eine neue Aktivität trägt vielleicht dazu bei, den Umwandlungsprozess auszulösen. Gehen Sie abends zwei Stunden später zu Bett als sonst! Treffen Sie eine Verabredung, um etwas für sich zu tun, das anders ist als das, was Sie gewöhnlich tun. Besuchen Sie jemanden, den Sie seit Jahren nicht gesehen haben. Tun Sie etwas, um den neuen Energiefluss in Gang zu bringen.

Wir haben vielleicht gar nicht das Bedürfnis, aus unserer Trauer auszubrechen. Es mag sicherer, einfacher sein, in unserem Kokon eingesponnen zu bleiben. Fangen Sie an, sich zu befreien.

Prüfen Sie die Festigkeit Ihres Schutzpanzers. Drücken Sie dagegen. Drücken Sie ein wenig stärker. Möglicherweise ist die Zeit gekommen, die Hülle abzustreifen.

aus: Kraft zum Loslassen


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BeitragVerfasst: 17.11.2006, 14:03 
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Für mich ist Glück vergleichbar mit der Wirkung eines Schauspielers auf sein Publikum: Wenn man dauernd an das Publikum denkt, erzielt man keine Wirkung. Man muss sich vollkommen in seine Rolle und sein Vorhaben vertiefen. Die Wirkung sollte ein Kriterium des Erfolges sein.
Joanna Field

Glück ist ein Geschenk, das jeden unserer Lebensumstände begleitet, wenn wir jeder Situation in der Sicherheit begegnen, dass wir diese Erfahrung brauchen. Die Erfahrungen, die wir heute machen, fördern unseren Geist und schleifen unsere harten Kanten. Dafür sollten wir dankbar sein. Auf diese Weise wird unser Wohlbefinden gestärkt. Wenn wir festlegen, was uns glücklich macht und was wir unbedingt brauchen, um glücklich zu sein, verpassen wir die unerwarteten und zufälligen Freuden des Augenblicks.

Wenn wir bewusst nach dem suchen, was wir zu brauchen glauben, kann es passieren, dass wir Lernchancen übersehen, die Gott uns zugedacht hat. Unsere Ichbezogenheit behindert uns in jedem Augenblick. Sie lähmt unsere Kreativität. Darüber hinaus verhindert sie, dass wir spontan auf den Augenblick reagieren können. Spontaneität ist der Nährboden für ein kreatives Leben. Und Glück geht damit einher!

aus: Jeder Tag ein neuer Anfang


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BeitragVerfasst: 22.11.2006, 12:23 
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Glück lernen
(aus dem Erfolgsletter von Ludwig Lingg)



"Du kannst nur lernen, dass du das, was du suchst, schon selber bist", sprach Sokrates. Und er fährt weiter: "Alles Lernen ist das Erinnern an etwas, das längst da ist und nur auf Entdeckung wartet. Alles Lernen ist nur das Wegräumen von Ballast, bis so etwas übrig bleibt wie eine leuchtende innere Stille. Bis du merkst, dass du selbst der Ursprung von Frieden und Liebe bist."

Das hört sich zwar gut an, aber stimmt das auch? Der Glücksforscher David Lykken, Psychologieprofessor an der University of Minnesota, hat das experimentell überprüft.

Im Krankenhaus hat er erstaunliches entdeckt. Er hat Leute entdeckt, die mit bitteren Prognosen im Rollstuhl sitzen und höchst vergnügt sind. Es gibt Patienten von deren glücklicher Ausstrahlung die ganze Station profitiert. Und es gibt eine Freude, die unabhängig ist von äusseren Bedingungen.

Kommen wir mit einem Millionengewinn an diese Freude heran? Nein. 80 % aller Lottomillionäre sind nach drei Jahren wieder finanziell da, wo sie vorher waren. Manche sind sogar höher verschuldet als vor dem Gewinn. Zudem übersteigt die Zahl der Depressiven bei weitem den Durchschnitt der Bevölkerung.

Andrew Oswald, Prof. an der Warwick University hat hierzu eine Studie durchgeführt. Er sagt: "Wer viel Geld bekommt, lebt nur dieselben alten Muster in einer luxuriösen Umgebung aus. Dazu kommt die Enttäuschung, dass die Erfüllung materieller Wünsche weder Erleichterung noch Frieden zur Folge hat, nicht einmal Sicherheit."

Überprüfen Sie einmal, ob folgende Aspekte Glück bringen: Komfort, Reichtum, Alter, Geschlecht, Herkunft, Intelligenz, Bildung, körperliche Voraussetzungen, oder grosse Ereignisse im Leben.

Prof. David Lykken meint dazu: Glück ist die Erfahrung, dass wir selbst die Quelle der Freude sind. Als kleine Kinder machen wir diese Erfahrung. Sobald wir erwachsen werden, beginnen wir feste Vorstellungen vom Glück zu entwickeln. Je fester unsere Vorstellung, wie alles zu sein hat, umso unzufriedener sind wir. Und umgekehrt: je flexibler unsere Vorstellung von Glück, desto zufriedener können wir werden, so Prof. Lykken.

Schon vor 2000 Jahren sagte ein jüdischer Rabbi: "Werdet wie die Kinder". So aufnahmebereit, weitherzig, ohne Urteil und im Einklang mit allem Geschehen. Dazu Lykken: Alles im Leben ist eine Übung diesen Einklang wieder zu entdecken. Jedes leidvolle Ereignis ist eine Aufforderung, dieses Glück freizulegen. Manche schreien auf: "Leid soll zum Glück führen?" Ja, sagt Prof. Ed Diener von der University of Illinois. Die Glücklichen haben irgendwann aufgehört, Leid zu vermeiden. Sie haben festgestellt, dass der Weg zum Glück nicht um das Leid, sondern mitten durch das Leid geht.

Wie soll das gehen? Hierzu eine 2 Schritt Strategien von mir:

1. Schritt: Fühlen Sie jede unwillkommene Emotion oder jedes schmerzhafte Gefühl einmal vollkommen. Ohne Wenn und Aber. Keine Flucht.

2. Schritt: Bedanken Sie sich bei sich selbst, dass Sie diese Erfahrung machen durften. Damit sollen schmerzhafte Gefühle schneller abflauen, als wenn wir uns dagegen wehren.

Ja, sagt Ed Diener, der dieses Phänomen untersucht hat. Der Glücksprofessor: "Wer die leidvolle Erfahrung annimmt, ist sie schon auch wieder los. Menschen, deren glückliche Ausstrahlung uns überzeugt, haben alle diese Erfahrung gemacht."

Der Dalai Lama fordert uns auf: "Traut euch, glücklich zu sein. Zu diesem Glück gehört ein Stückchen Mut und auch Leiden ganz bewusst anzunehmen."

David Lykken erklärt dazu: Nur wer dieses Gefühl vollkommen durchlebt, kann es hinter sich lassen. Und nur wer die Vergangenheit ruhen lassen kann, ist offen wie die Kinder. Der wird sich selbst als die Quelle der Freude erfahren.

aus: www.diealternativen.de


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BeitragVerfasst: 23.11.2006, 06:01 
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Wir werden nicht aufgeben zu suchen. Und am Ende unserer Suche werden wir wieder dort ankommen, wo wir angefangen haben. Allerdings werden wir unseren Ausgangsort dann zum ersten Mal wirklich kennen.
T. S. Eliot

Unser spiritueller Weg gleicht der Suche nach dem richtigen Heimweg. Tief in uns tragen wir die Sehnsucht nach dem Idealzustand, der vollkommenen Liebe unseres Vaters und unserer Mutter.

Wir sehnen uns nach der Erfüllung unserer Träume und danach, stark und lebenstüchtig zu sein. Wir wollen verstehen und verstanden werden und wirklich zu uns selbst finden.

An dieser Suche hindert uns unser vielschichtiges Abwehrsystem, das wir Schicht für Schicht aufdecken müssen, um dann zu erkennen, dass wir tief in uns schon immer die Wahrheit kannten.

Beispielsweise haben wir immer geahnt, dass kein Mensch völlig unabhängig sein kann. Jetzt entdecken wir dies jedoch als völlig neue Wahrheit.

Es ist zwar richtig, dass wir niemals wieder zurück nach Hause können, doch unser spiritueller Weg lehrt uns auf geheimnisvolle Weise, was wir tief in unserem Inneren schon immer wussten. Aus diesem Grund führt er uns zu uns selbst.

aus: Berührungspunkte - Tägliche Meditationen für Männer


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BeitragVerfasst: 23.11.2006, 06:03 
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Gesunde Sexualität

Viele Bereiche unseres Lebens bedürfen der Heilung.

Ein wichtiger Bereich ist unsere Sexualität. Unsere Gefühle und Überzeugungen hinsichtlich der eigenen Sexualität, unsere Fähigkeit, die Sexualität zu pflegen, zu schätzen und zu genießen, die Fähigkeit, uns sexuell zu achten, die Fähigkeit, sexuelle Scham und Verwirrung abzulegen – all das mag durch Co-Abhängigkeit beeinträchtigt oder durcheinander geraten sein.

Möglicherweise ist unsere Sexuelle Energie blockiert. Oder wir haben gelernt, dass wir allein über die Sexualität mit anderen Menschen in Verbindung treten können. Unsere Sexualität hat möglicherweise keinen Bezug zum Rest unserer Person; für uns hat Sex vielleicht nichts mit Liebe zu tun – mit Liebe, die wir uns selbst und anderen entgegen bringen.

Manche von uns wurden als Kinder sexuell missbraucht. Manche waren vielleicht in sexuelles Suchtverhalten verwickelt – in ein zwanghaftes Sexualverhalten, das außer Kontrolle geriet und Scham erzeugte.

Manche von uns gerieten in sexuelle Co-Abhängigkeit: achteten nicht auf ihre sexuellen Neigungen oder Abneigungen; ließen sich auf sexuelle Handlungen ein, weil der Partner es so wünschte; trennten ihre Sexualität zusammen mit ihren anderen Gefühlen ab; versagten sich die gesunde Freude an der eigenen Person als sexuellem Wesen.

Unsere Sexualität ist Bestandteil unseres Daseins: Sie verdient gesunde Aufmerksamkeit und Zuwendung. Sie ist ein Teil von uns, den wir in unsere Gesamtheit integrieren müssen; sie ist ein Teil von uns, dessen wir uns nicht zu schämen brauchen.

Es ist in Ordnung und gesund, wenn wir uns der sexuellen Energie öffnen und von Störungen geheilt werden. Sie gehört zu unserer Kreativität und unserem Wesen. Dennoch dürfen wir uns oder unsere Beziehungen nicht von unserer sexuellen Energie kontrollieren lassen. Wir können um unsere Sexualität gesunde, angemessene Grenzen ziehen und beibehalten. Wir können entdecken, welche Auswirkungen das auf unser Leben hat.

Wir können uns daran erfreuen, menschliche Wesen zu sein, denen die Gabe sexueller Kraft zuteil wurde – ohne diese Gabe zu missbrauchen oder zu missachten.

aus: Kraft zum Loslassen


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BeitragVerfasst: 23.11.2006, 06:04 
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Wenn du aufrichtige Liebe gibst, wird dir aufrichtige Liebe entgegengebracht.
Florence Scovel Shinn

Wahre Liebe ist selbstlose Liebe. Sie erwartet keine Gegenleistung. Doch viel zu selten lieben wir wirklich selbstlos. Bevor wir dieses Programm fanden, fühlten sich viele von uns verletzt und ungeliebt und suchten verzweifelt nach Liebe. Doch wir selbst waren unfähig, selbstlos zu lieben. Doch wir lernen dazu. Wir alle erklimmen den gleichen Berg. Unser individueller Weg wird den Weg vieler anderer Menschen kreuzen, bevor wir den Gipfel erreicht haben, der uns die Erleuchtung bringen wird. Jeder Weg, den wir kreuzen, ist für unseren eigenen Fortschritt von besonderer Bedeutung. Wir können für alle Menschen dankbar sein, die mit uns zusammentreffen, auch wenn wir sie im Augenblick als störend empfinden.

Wenn wir unsere Mitmenschen aufrichtig lieben, werden wir selbst um vieles reicher. Wir brauchen uns nicht zu schämen, dass wir uns wünschen, geliebt zu werden, und auch nicht, weil wir um Liebe gebettelt haben. Aber wir müssen erkennen, dass wir die Art von Liebe, nach der wir uns sehnen, nur dann bekommen können, wenn wir aufhören, nach ihr zu suchen und sie statt dessen geben.

aus: Jeder Tag ein neuer Anfang


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BeitragVerfasst: 23.11.2006, 06:05 
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Keine Antwort ist auch eine Antwort (Dänisches Sprichwort)

Jeder von uns hat nach einem Gebet sicher schon einmal den Eindruck gehabt, Gott habe ihn nicht gehört, weil er nicht auf sein Gebet reagiert hat. Vielleicht haben wir ihn sogar um Kraft und Schutz gebeten oder dass er Dinge ändern möge? Doch Stunden, Tage und sogar Wochen danach waren wir noch immer in derselben Situation und haben uns noch immer genau so gefühlt wie vorher.

Gott hört uns immer, aber manchmal antwortet er nicht sofort oder auch nie. Mitunter ist die beste Antwort keine Antwort, woraus wir schließen können, dass wir noch länger in dieser unangenehmen Situation ausharren sollen. Vielleicht gibt es auch Dinge, die wir lernen müssen und die man nur erlernt, wenn man sie selbst entdeckt.

Wir haben keinen Grund, uns verlassen zu fühlen, wenn wir keine Antwort auf unser Gebet bekommen. Das Schweigen der Höheren Macht lehrt uns, besser hinzuhören, genauer zu beobachten und mehr zu lernen, damit wir selbst auf unsere Fragen eine Antwort finden.

aus: Licht in der Nacht


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BeitragVerfasst: 01.12.2006, 06:13 
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Manchmal wachsen wir am meisten durch Schmerzen,
aber es ist nicht der Schmerz, der mir hilft zu wachsen,
sondern es ist meine Reaktion darauf.
Will ich durch die Erfahrung leiden und so weitermachen wie bisher,
oder lasse ich es zu,
dass der Schmerz mich zu Änderungen in meinem Leben anregt,
die mich wachsen lassen?

Die Entscheidung liegt bei mir!


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BeitragVerfasst: 01.12.2006, 06:14 
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Die Tugend wird in der Schwachheit vollbracht
(2. Kor. 12,9)


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BeitragVerfasst: 15.12.2006, 10:51 
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Das Leben ist wundervoll.
Es gibt Augenblicke, da möchte man sterben.
Aber dann geschieht etwas neues
und man glaubt, man sei im Himmel.

Edith Piaf


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BeitragVerfasst: 18.12.2006, 17:34 
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Jahrhundertposter
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Beiträge: 2523
Wohnort: Fischkopp
Darf ich Fortuna ??

Das hat mir heut gut gefallen aus den neuen Sinnsprüchen

LG Chris

12 Fragen

Ist es nicht seltsam,
... daß wir vom Glück glauben
wir hätten es verdient,
aber vom Unglück denken,
es wäre nicht gerecht?
~ ~ ~ ~
Ist es nicht seltsam,
... daß Erfahrungen, die wir vergessen wollen,
uns am längsten in Erinnerung bleiben,
aber Momente, die wir festhalten möchten,
so schnell an Deutlichkeit verlieren
~ ~ ~ ~
Ist es nicht seltsam,
... daß wir darauf bestehen,
für eine Sache kämpfen zu dürfen,
es aber als lästig empfinden,
um etwas kämpfen zu müssen?
~ ~ ~ ~
Ist es nicht seltsam,
... daß wir in guten Zeiten
so voller Optimismus sind,
in schlechten Zeiten uns aber
jegliche Zuversicht fehlt?
~ ~ ~ ~
Ist es nicht seltsam,
... daß das Gegenteil von Liebe
die Gleichgültigkeit ist,
das Gegenteil der Gleichgültigkeit
aber auch der Haß sein kann?
~ ~ ~ ~
Ist es nicht seltsam,
... daß wir ein Leben lang
das Glück in der Liebe suchen,
anstatt das Leben zu lieben
und darin unser Glück zu finden?
~ ~ ~ ~
Ist es nicht seltsam,
... daß Freudentränen genauso schmecken
wie die aus Schmerz und Kummer,
sie unserem Leben aber einen völlig
anderen Geschmack verleihen?
~ ~ ~ ~
Ist es nicht seltsam,
... daß wir es genießen,
wenn wir alleine sein können,
aber daran verzweifeln,
wenn wir alleine sein müssen
~ ~ ~ ~
Ist es nicht seltsam,
... daß wir von angenehmen Dingen
nie genug bekommen können,
aber beim Unangenehmen
sofort die Grenze erreicht ist?
~ ~ ~ ~
Ist es nicht seltsam,
... daß ALLES gegeben zu haben
immer noch zuwenig sein kann,
und NICHTS zu bekommen
einem irgendwann zuviel wird?
~ ~ ~ ~
Ist es nicht seltsam,
... daß wir viele Dinge erst richtig sehen,
wenn wir unsere Augen verschließen,
und manchmal ein dunkler Schatten
etwas erst ins rechte Licht rückt?
~ ~ ~ ~
Ist es nicht seltsam,
... daß man etwas finden kann
ohne danach gesucht zu haben,
und daß all diese Fragen
eigentlich auch Antworten sind?

(© Gerhard Feil 20.11.99)

_________________
Don't push the river. It flows by itself.
Barry Stevens
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Die große Perfektion liegt in der Tatsache, dass egal was als nächstes passiert...
Du wirst dadurch „reicher.“
www.tut.com


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