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 Betreff des Beitrags: Zeit für die Seele
BeitragVerfasst: 29.04.2006, 08:34 
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This is the first day of my life
I swear I was born right in the door way
I went out in the rain
Suddenly everything changed they're spreading
blankets on the beach
Yours is the first face that I saw
I think I was blind before I met you
I don't know where I am
I don't know where I've been
But I know where I want to go
So I thought I'd let you know
These things take forever, I especially am slow
But I realized how I need you
And I wondered if I could come home
I remember the time you drove all night
Just to meet me in the morning
Yeah I thought it was strange
You said everything changed
You felt as if you just woke up
And you said, "This is the first day of my life."
I'm glad I didn't die before I met you
Now I don't care, I could go anywhere with you
And I'd probably be happy
So if you want to be with me
With these things there's no telling
we'll just have to wait and see
But I'd rather be working for a pay check
Than waiting to win the lottery
Besides, maybe this time it's different
I mean, I really think you like me

BrightEyes


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BeitragVerfasst: 29.04.2006, 09:01 
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Und auf einmal steht es neben dir


Und auf einmal merkst du äußerlich:
Wieviel Kummer zu dir kam,
Wieviel Freundschaft leise von dir wich,
Alles Lachen von dir nahm.
Fragst verwundert in die Tage.
Doch die Tage hallen leer.
Dann verkümmert Deine Klage -
Du fragst niemanden mehr.
Lernst es endlich, dich zu fügen,
Von den Sorgen gezähmt.
Willst dich selber nicht belügen
Und erstickst, was dich grämt.
Sinnlos, arm erscheint das Leben dir,
Längst zu lang ausgedehnt. -
Und auf einmal -: Steht es neben dir,
An dich angelehnt -
Was?
Das, was du so lang ersehnt.

Joachim Ringelnatz


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BeitragVerfasst: 29.04.2006, 15:24 
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Glück

Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum glücklich sein
Und wäre alles Liebste dein.

Solange du nach Verlorenem klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziele mehr, noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz - und deine Seele ruht.

Hermann Hesse


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BeitragVerfasst: 29.04.2006, 15:25 
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Wenn ich kein Ziel habe - kann ich mich nicht verirren!

Roland


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BeitragVerfasst: 29.04.2006, 15:27 
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Ich habe keine Probleme mehr, keine Sorgen mehr - es sind jetzt Aufgaben!

Josef


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BeitragVerfasst: 30.04.2006, 07:05 
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Mein Leben

So viele Jahre im Dunkel,
blind für die Aufgabe.
Von Anfang an suchend,
wußte nicht wonach.
Die Erkenntnis verborgen im Innern.

Durchs Leben getrieben,
dem Licht erst im Schneckentempo entgegen,
bekam Fahrt, wurde immer schneller,
bis mir ganz schwindlig wurd.

Was erst verschlossen,
begann sich zu öffnen.
Je mehr ich preisgab,
umso mehr bekam ich geschenkt.

Suchte die Liebe, so lang,
wurde geliebt,
doch konnte ich nicht mit ihr umgehn,
denn ich liebte mich nicht.

War nicht fertig,
bin es noch nicht,
mir fehlte der Schlüssel.
Sah nur das erdrückende Vergangene
und das jetzt.
Nicht die höhere Ordnung,
die uns führt geradewegs
zu uns selbst
und weiter zur Gesamtheit.

Gebe mich nun hin,
lerne los zu lassen,
lerne, nicht krampfhaft meinen Weg zu gehn,
sondern SEINEN,
denn er ist vollkommen.
Bin dankbar für SEINE Gnade und Liebe,
die er mir nun schenkt,
so reichhaltig und vielfältig.

Gehe nun durch dieses Tor,
Ungewißheit und Neues liegt dahinter.
Spüre die Angst vor der großen Veränderung,
spüre die Gewißheit,
nichts wird mehr so sein wie zuvor.
Aber es wird mir leicht gemacht,
diese Angst zu überwinden.

Bin ja so sehr neugierig,
was sich dahinter verbirgt,
wie ich weiter meiner Selbst bewußt werde,
was er mit mir vor hat.
Die Erfahrungen lehrten mich,
bisher war alles gut
und geben mir die Sicherheit,
dass es auch weiterhin
zu meinem Besten ist.

Dachte immer ich wär allein,
doch lerne so viele nun kennen,
die auch schon gelernt haben,
alle vereint,
dass wir erst die Erde berühren mußten
um gestärkt herauf zu steigen.

Nehme das Leben nun an,
möchte am Ganzen teilnehmen,
weiß noch um meine Verletzlichkeit.
Alles muß sich wieder und wieder festigen,
es ging ja auf einmal so furchtbar schnell,
dass ich noch ganz ausser Atem bin.

Werde mir mehr Zeit nehmen,
für mein Selbst,
um verschnaufen zu können.
Denn ich weiß,
ich werde noch gebraucht.
Weiß nicht wofür,
aber das ist jetzt auch nicht so wichtig.
Denn ich bin ja eh noch nicht soweit,
bin ja noch beim Lernen.

ER gibt sich sehr viel Mühe
mir dabei zu helfen,
möchte IHN nicht enttäuschen,
passe deshalb aufmerksam auf,
damit ich nichts verpasse.

Sage jetzt schon DANKE,
für mein Leben!

I.K.


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BeitragVerfasst: 30.04.2006, 07:14 
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Ich kenne ihn so gut
den Kampf gegen Windmühlen.
Erschöpfend!
Du packst die Flügel
und spürst,
wie sie Dich
von sich schleudern.
Stehst
ohnmächtig
dem ungleichen Kräfteverhältnis
gegenüber-
nicht erkennend,
dass Du gegen Dich selbst kämpfst.
Gegen Deine Angst,
Deine Unzulänglichkeit,
Deine Fehlerhaftigkeit...
All Deine Energie
setzt Du hinein,
um endlich,
endlich
zu siegen.
Doch Windmühlen sind stärker.
Ermattet
und mit Wunden übersät
gibst Du auf,
resigniert
entfernst Du dich
vom Schlachtfeld.

Was nun?
Um Dich endgültig
selbst aufzugeben
bist Du noch zu stark,
um die Windmühlen zu besiegen
zu schwach.

Du flüchtest
in Deine Trauer
Deine Verantwortung
legst Du ab
wie eine rostige Lanze,
die sich bei Deinem langen Fußmarsch
als zu schwer erwiesen hat.

Die Abgeschiedenheit,
von Dir selbst gesucht,
um keine Windmühlen mehr sehen zu müssen
läßt Dich auch
keine Schönheiten mehr sehen.
Ein grauer Schleier
legt sich über Deine Augen
und das Leben
in seiner Fülle,
in seiner Farbenpracht
in seiner Vielfältigkeit
wird zu einer dunklen, zähen Masse
die Dir Deine Sinne verklebt
und langsam und bedrohlich
über Dich hinweg kriecht.
Don Quichote
um leben zu können
bleibt Dir nichts anderes übrig,
als Deine zerkratzte Rüstung
und Dein Selbstmitleid
abzulegen.
Du fragst mich nach der Zange,
die Dein Kettenhemd zerstört,
dem Schlüssel
der das Tor zu Dir öffnet
und Dich die Windmühlen betreten lässt?
Beides musst Du
mit Deinen eigenen Händen schmieden.
Das Eisen wirst Du in der Erde finden,
die Art es zu bearbeiten
wird man Dir zeigen!
Doch Du ganz alleine
wirst Dir das Werkzeug erschaffen müssen,
mit dem Du
Dich und Dein Leben verändern kannst.

Wenn Du jedoch
im Morast Deiner ungeordneten Gefühle
und Deiner Einsamkeit
versinkst
dann wirst Du Dich
Stück für Stück,
ohne dass es
Deiner Frau,
Deinen Kindern
Deinem Freund Sancho auffällt,
töten-
bis in Deiner Rüstung nur noch Leere sein wird.

Mein Freund, ich weiß,
der Weg der vor Dir liegt,
ist nicht einfach!!
Du wirst über viele Steine stolpern,
Dich verirren,
ermüden,
und zurücklaufen.
Doch das Ziel,
Dich selbst zu finden
ist es wert...
Und vielleicht
kannst Du eines Tages
die Windndmühlen,
die Du gestern noch bekämpfen mußtest
lieben!

Ute


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BeitragVerfasst: 01.05.2006, 11:22 
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Dass die Vögel der Sorge und des Kummers
über deinem Haupt schweben, kannst du nicht verhindern,
wohl aber, dass sie sich bei dir einnisten.

Chinesisches Sprichwort


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.05.2006, 11:28 
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Beiträge: 477
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Talmud


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.05.2006, 12:18 
Hallo Fortuna,

schön, daß Du hier wieder zusammenträgst.
Darf ich auch hier schreiben ?

Eugen Roth - So ist das Leben

Ein Mensch lebt friedlich auf der Welt,
Weil fest und sicher angestellt.
Jedoch so Jahr um Jahr, wenn´s lenzt,
Fühlt er sich sklavenhaft begrenzt
Un rasselt wild mit seinen Ketten,
Als könnt er so die Seele retten
Un sich der Freiheit und dem Leben
Mit edlem Opfermut ergeben.
Jedoch bei näherer Betrachtung
Spielt er nur tragische Verachtung
Und schluckt, kraft höherer Gewalt,
Die Sklaverei und das Gehalt.
Auf seinem kleinen Welttheater
Mimt schließlich er den Heldenvater
Und denkt nur manchmal noch zurück
An das einst oft geprobte Stück,
Das niemals kam zu Uraufführung.
Und er empfindet tiefe Rührung,
Wenn er die alte Rolle spricht
Vom Mann, der seine Ketten bricht.


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BeitragVerfasst: 01.05.2006, 12:22 
Lebensleiter - Eugen Roth

Ein Mensch gelangt, mit Müh und Not,
Vom Nichts zum ersten Stückchen Brot.
Vom Brot zur Wurst geht's dann schon besser;
Der Mensch entwickelt sich zum Fresser
Und sitzt nun, scheinbar ohne Kummer;
Als reicher Mann bei Sekt und Hummer.
Doch sieh, zu Ende ist die Leiter:
Vom Hummer aus geht's nicht mehr weiter.
Beim Brot, so meint er, war das Glück. -
Doch findet er nicht mehr zurück.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.05.2006, 12:23 
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RundumdieUhrPoster
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Registriert: 28.04.2006, 09:42
Beiträge: 477
Lieber Olaf,

und ob du darfst, ich freue mich dich hier zu wissen.


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BeitragVerfasst: 01.05.2006, 12:36 
Gezeiten der Liebe - Eugen Roth


Ein Mensch schreibt mitternächtig tief
An die Geliebte einen Brief,

Der schwül und voller Nachtgefühl.
Sie aber kriegt ihn morgenkühl,

Liest gähnend ihn und wirft ihn weg.
Man sieht, der Brief verfehlt den Zweck.

Der Mensch, der nichts mehr von ihr hört,
Ist seinerseits mit Recht empört

Und schreibt am hellen Tag, gekränkt
Und saugrob, was er von ihr denkt.

Die Liebste kriegt den Brief am Abend,
Soeben sich entschlossen habend,

Den Menschen dennoch zu erhören -
Der Brief muss diesen Vorsatz stören.

Nun schreibt, die Grobheit abzubitten,
Der Mensch noch einen zarten dritten

Und vierten, fünften, sechsten, siebten
Der herzlos schweigenden Geliebten.

Doch bleibt vergeblich alle Schrift,
Wenn man zuerst danebentrifft.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.05.2006, 18:18 
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Freizeittipper
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Registriert: 28.04.2006, 07:40
Beiträge: 90
Hallo, ich hab hier auch noch was:

Spruch des Konfuzius

Dreifach ist der Schritt der Zeit,
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
Ewig still steht die Vergangenheit.

Keine Ungeduld beflügelt
Ihren Schritt, wenn sie verweilt.
Keine Furcht, kein Zweifeln zügelt
Ihren Lauf, wenn sie enteilt.
Keine Reu, kein Zaubersegen
Kann die Stehende bewegen.

Möchtest du beglückt und weise
Endigen des Lebens Reise,
Nimm die Zögernde zum Rat,
Nicht zum Werkzeug deiner Tat.
Wähle nicht die Fliehende zum Freund,
Nicht die Bleibende zum Feind.

(Friedrich Schiller)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.05.2006, 21:48 
Ich geh hier nicht weg
Was soll ich woanders
Will es nicht riskieren
Mich noch mal zu verlieren
Ich weiß es nicht mehr
War ich glücklich als ich lief
Ging ich durch das goldne Tor
Oder stand ich davor
Nein, von hier geht´s nur nach nirgendwo
Vielleicht kommst du ja mit rüber
Menschen komm´ und geh´n zu weit
Doch für Wut bleibt keine Zeit
Weil ich selber nur weiß
Du machst mich krank
Du machst mich dumm
Die Liebe lacht mich aus
Holt mich doch niemals ab
Wirft mich ewig zurück
Ist mir immer voraus
Wenn Dein Mund mich dann fragt
Was er besser nicht sagt
Und dann löschst du das Licht
Weil es hell ist um dich
Ich weiß, dass ich es will
Ich will, dass du es weißt
Das im Mondlicht alles einfach ist
Das es im Mondlicht viel zu einfach ist
Aus Liebe wollt ich alles wissen
Jetzt weiß ich leider nichts
Aus Liebe wollt ich´s besser wissen
Mein Wissen hilft mir leider nicht
Du machst mich krank
Du machst mich dumm
Die Liebe lacht mich aus
Holt mich doch niemals ab
Wirft mich ewig zurück
Ist mir immer voraus
Du machst mich krank
Du machst mich dumm
Die Liebe lacht mich aus
Holt mich doch niemals ab
Wirft mich ewig zurück
Ist mir immer voraus
Aus Liebe wollt ich alles wissen
Jetzt weiß ich leider nichts
Aus Liebe wollt ich´s besser wissen
Mein Wissen hilft mir leider nicht
Du machst mich krank
Du machst mich dumm
Die Liebe lacht mich aus
Holt mich doch niemals ab
Wirft mich ewig zurück
Ist mir immer voraus
Du machst mich krank
Du machst mich dumm
Die Liebe lacht mich aus
Holt mich doch niemals ab
Wirft mich ewig zurück
Ist mir immer voraus
Weil, von hier geht´s nur nach nirgendwo
Vielleicht kommst du ja mit rüber
_________________________________Rosenstolz_________________

Der Text geht mir sehr nah.


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