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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 19.03.2016, 22:49 
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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 18.04.2016, 22:27 
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so.......... habe mir überlegt, wir machen demnächst mal die SCHÖPFUNGSGESCHICHTE! Das Problem mit der Bibel ist ja, dass die meisten Leute das Ding gleich am anfang zuklappen, wenn sie das alles wörtlich nehmen - und das ist natürlich schade.

Damit das mal aufhört (ich weiß, es gibt Christen, die sie wörtlich nehmen, aber ich gehöre nicht dazu), werde ich mal darüber eine Erklärung schreiben. Ich hab nämlich als halbwegs vernunftbegabter Mensch auch ganz schön lange dran geknabbert, wie ich denn nun meinen Glauben und die Wissenschaft auf einen Nenner bringen kann.

Und sie widersprechen sich nicht. Meiner Ansicht nach.
Ich bin nämlich zu der Erkenntnis gelangt, dass die Schöpfungsgeschichte kein wissenschaftlicher Dokumentationsbericht historischer Art ist - sondern: Ein Gedicht. Ein Psalm. Das kann ich sogar belegen.
Genau genommen gibt es sogar zwei Schöpfungsgeschichten am anfang der Bibel. :arrow: Der erste ist der JÜNGERE, und wurde von Juden im babylonischen Exil verfasst. Dieser Schöpfungspsalm will etwas ganz anderes, als die Entstehung der Erde zu dokumentieren.

Die zweite, ältere Schöpfungsgeschichte wiederum muss ich mir nochmal genauer ansehen.

Das hat mir ja auch keine Ruhe gelassen. Also demnächst mal darüber. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 18.04.2016, 22:54 
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"Am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde........"

Exegese demnächst hier auf dem Kanal.
Niemand soll die Bibel zuklappen, weil er denkt "das kann ja gar nicht sein."


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 19:16 
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FAQs : Sollte Gott die Welt in 6 Tagen wie in der Bibel beschrieben, erschaffen haben? Ist die Schöpfungsgeschichte als 6-Tagewerk zu verstehen?

Kreationisten machen das. Viele Fundamentalisten gehen in die wörtliche Auslegung der Schöpfungsgeschichte, für viele Fundamentalisten ist es selbstverständlich, die Sechs-Tage-Schöpfung buchstäblich zu verstehen, andere hingegen sagen, die Tage stünden für undefiniert lange Zeiträume.
Manche wiederum berufen sich auf einen Vers aus Psalm 90, um für den Schöpfungsakt einen Zeitraum von immerhin 6.000 Jahren zu gewinnen:

Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der gestrige Tag, wenn er vergangen ist, und wie eine Wache in der Nacht. (Psalm 90,4)

Die Anwendung dieses Verses in dieser Weise offenbart, dass man hernimmt, was man finden kann, aber so am Sinn der Aussage vorbei geht. Der Psalmist will doch zeigen, dass Gott über der Zeit steht, und nicht, dass seine Uhr anders tickt als unsere. Ein Grieche hätte vielleicht von der Zeitlosigkeit bei Gott gesprochen, aber solche abstrakten Begriffe waren den Hebräern fremd.


Sollte man denn nun die Bibel wörtlich nehmen und insbesondere die Schöpfungsgeschichte?
Durch tieferes Nachdenken und Offenheit für Gottes Botschaft wird man immer besser unterscheiden lernen, was Gott uns für unser Leben zeigen will, wie der Mensch Gottes leben soll. Häufig aber begegnen uns Menschen, die felsenfest von der Erschaffung der Welt in sechs Tagen überzeugt sind und ihren Glauben an Gott eben dadurch definieren. Die gleichen Menschen halten wiederum Lehren und Praktiken aufrecht, die zwar heute üblich sind, dem Neuen Testament und den ersten Christen jedoch völlig fremd waren.

Es stellt eine Ignoranz ungeheuren Ausmaßes dar, den Inhalt des Gebetes Jesu für die Einheit der Gläubigen in Johannes 17 mit der oberflächlichen Bemerkung zu erklären, dass man ja eins in Christus sei. Die offensichtlich fehlende Verbundenheit und Einheit in Gott versucht man dann bei Treffen mit gefühlsbetontem „Lobpreis“ oder durch Veranstaltungen mit redegewandten „Predigern“ vorzutäuschen. Bruderliebe, wie von Jesus geboten (Johannes 13,34f) und von den Aposteln vorgelebt (1. Thessalonicher 2,1-12), wird meist gar nicht angestrebt, da man viel Zeit für Beruf, Familie und Hobby investiert. Aber den Sonntag – oder manche auch den Sabbat – hält man "heilig", indem man zur "Gemeinde" geht. Diese wiederum sind großenteils von Formalismus und Gleichgültigkeit geprägt, die geistliche Beteiligung aller ist nicht vorgesehen, ganz im Gegensatz zur apostolischen Lehre (1. Korinther 14,24-31). Diese sogenannten Gottesdienste widersprechen in Wahrheit auch dem, was laut Paulus Gottesdienst bedeutet (Römer 12,1-2).

Des Weiteren gibt es Gruppen, die es wagen, Wiederkunftsvorhersagen zu treffen und damit die Aufmerksamkeit von ungefestigten Menschen auf die angeblichen Zeichen der Zeit zu lenken, wo doch Christus selbst seinen Jüngern sagte, dass es ihnen nicht zustehe, Zeiten und Zeitpunkte zu wissen (Apostelgeschichte 1,6f). Obwohl sich alle bisher "prophezeiten" Daten als falsch erwiesen haben, halten solche Irrlehrer mit kaum zu überbietender Halsstarrigkeit an ihren jeder Grundlage entbehrenden Berechnungen aus den Büchern Daniel und Offenbarung fest. Ihre Irrtümer sind für sie kein Grund, den groben Ungehorsam zu beenden. Im Gegenteil, die angeblich vom Heiligen Geist geleiteten Führer bieten immer neue Erklärungen für die Verzögerungen und verstricken sich selbst und ihre Anhänger immer weiter in Lügen, nur um ihre Existenzberechtigung nicht zu verlieren.

:arrow: PROBLEM
Oft wird Verbalinspiration mit einem wörtlichen Verständnis der Bibel verbunden, doch ist das nicht ein und dasselbe. Wenn ein Lehrer den Schülern einen Text diktiert, ist damit noch nicht festgelegt, ob dies ein Tatsachenbericht oder eine Sage ist. Genauso verhält es sich auch mit den biblischen Texten. Gleichnisse, Lehrerzählungen und Lieder könnten auf gleiche Weise verbal inspiriert sein wie Tatsachenberichte.
Versucht man, die ganze Bibel wörtlich zu nehmen, ist man mit vielen verschiedenen Problemen konfrontiert, die sich sofort auflösen, wenn man ein bildlich-literarisches Verständnis nicht ausschließt.

Beispiel 1:

König Nebukadnezar befiehlt in seinem Zorn über die drei Freunde Daniels, den Ofen siebenmal heißer zu heizen als üblich (Daniel 3,19).

Man könnte nun berechtigterweise fragen, welcher Brennstoff und welches Gebläse denn zur Verfügung standen, um dies zu erreichen oder woraus der Ofen wohl gebaut war, der das noch aushielt oder einfach, ob damals überhaupt eine Temperaturskala und Messinstrumente existierten, mit denen man die Einhaltung des Befehls hätte überprüfen können. Wenn wir dagegen anerkennen, dass Zahlen in der Bibel (und auch anderswo) oft in einem symbolischen oder bildlichen Sinne verwendet werden, haben wir keine Schwierigkeit, die Absicht des Schreibers zu erkennen, nämlich die Empörung des Königs auch mit dieser Anweisung darzustellen.


Beispiel 2:
Das Buch Jesaja beschreibt im Kapitel 40 einmal mehr die unvergleichliche Größe Gottes:
Wer hat das Wasser gemessen mit seiner hohlen Hand und den Himmel abgemessen mit der Spanne? Und wer hat den Staub der Erde mit einem Maß erfasst und die Berge mit der Waage gewogen, die Hügel mit Waagschalen? (Jesaja 40,12)

Dachte denn der Prophet im Ernst, Gott hätte Finger und Hände oder benutze Hilfsinstrumente wie Waagen und Schalen? Gott in menschlicher Weise darzustellen ist ein Stilmittel, welches uns in den biblischen Büchern sehr oft begegnet. Man nennt das Anthropomorphismus. Die Autoren mussten Missverständnisse bei den Lesern nicht befürchten, denn es war den Israeliten klar, dass Gott allgegenwärtiger und allmächtiger Geist ist. So konnten sie in sehr anschaulicher Weise wichtige geistliche Inhalte vermitteln.

Ein wortwörtliches Verständnis ergeben sich auch theologische Widersprüche. Zum Beispiel heißt es in Genesis, dass Gott am siebenten Tag ruhte.

Und Gott hatte am siebenten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebenten Tag von all seinem Werk. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn; denn an demselben ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte. (Genesis 2,2-3)

Aber wie kann Gott ruhen? Dieses Ruhen am siebten Tag hieße doch, dass Gott zeitabhängig und damit der Zeit unterworfen wäre. Damit wäre er aber nicht mehr der Allerhöchste, die Zeit stünde über Ihm! Wir können aber ganz sicher davon ausgehen, dass der Autor glaubte und wusste, dass Gott der Allerhöchste ist. Er wollte seine Leser auch nicht glauben machen, Gott habe am achten Tag die Schöpfungstätigkeit fortgesetzt und am 14. Tag wiederum geruht. Bei einem Tatsachenbericht wären solche Mutmaßungen völlig verständlich, bei einem in sich abgeschlossenen Bild dagegen nicht. Die Absicht des Autors lag offensichtlich u. a. darin, die Sieben-Tage-Woche als Einrichtung Gottes zu bezeugen und vor allem den Sabbat zu begründen. Wir können bei literarischer Betrachtungsweise einige weitere Details entdecken, die uns zeigen, dass der Autor seinen eigenen Text nicht als Tatsachenbericht und demzufolge auch nicht wörtlich verstanden hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 19:35 
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1. Gravierende Widersprüche der wortwörtlichen Auslegung des Schöpfungsberichtes zu allgemein anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen

Natürlich ist mir bekannt, dass es einige Menschen unter den Fundamentalisten gibt, die tatsächlich glauben, dass im Sinne einer totalen Verschwörungstheorien alle Wissenschaft, insbesondere zur Entstehung der Erde und der Menschen absolut getürkt ist.

Aber da bin ich doch zu skeptisch für. Ich hab ja nun nicht die Naturwissenschaften studiert, aber immerhin habe ich mal studiert. Und mir ist klar, wie das funktioniert "wissenschaftlich arbeiten". Der akademische STOLZ ist zwar eine Sünde (weil wir Menschen sind), aber andererseits auch dafür gut, dass jeder gute Wissenschaftler es "nicht auf sich sitzen lassen kann" es im Zweifel nicht "besser zu wissen" und darauf hinzuweisen. Und so wird alles bis zum EXZESS diskutiert und erforscht und analysiert und überprüft.

Ergebnis; Die ernsthafte Bemühung um Wahrheit. Das ist Wissenschaft.

Jetzt haben wir also ZWEI völlig konträre Quellen, und beide sollen WAHR sein.

Gottes Wort ist Wahrheit. (Oder es gibt keinen solchen Gott)
Und die Wissenschaft ist immer sehr, sehr nah dran an der Wahrheit (und das sollte man berücksichtigen).


Dieser Widerspruch löst sich auf, wenn das Problem einfach in der Gattung des Textes gesehen wird. Der Text ist falsch interpretiert worden (nämlich durch Menschen und irren ist menschlich), er wurde fälschlicherweise als Tatsachenbericht und zwar am besten "wortwörtlich diktiert" aufgefasst.

Das ist aber nie sein Anspruch gewesen.

Wie sollen wir nun die ersten Kapitel der Bibel verstehen? Ihre wörtliche Auslegung führt zu gravierenden Widersprüchen zu allgemein anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Der Himmel ist kein Gewölbe, das sich über die Erde erstreckt. Wir schauen in den leeren Raum. Die Sonne muss schon vor der Erde existiert haben und kann daher nicht "erst" am 4.Tag erschaffen worden sein. Das Licht, welches den Tag zum Tag macht, kommt einzig und allein von der Sonne.

:!: Nur wenn wir anerkennen, dass Gott uns geistlich wichtige Botschaften geben und uns nicht über ein "Wie" oder eine Reihenfolge der Schöpfungsakte informieren will, begreifen wir die Tiefe und Bedeutung der Aussagen. :!:

Gott schafft das Universum aus dem Nichts und bringt mit der Macht Seines Wortes alles in eine wohldurchdachte Ordnung.

2. Die Schöpfungsgeschichte als Lyrik - Ein Gedicht oder Psalm, ein wunderschönes Intro für das schönste Buch der Welt

Er selbst aber, Gott, der Allmächtige, ist nicht Teil der Schöpfung, sondern steht in seiner Unendlichkeit über ihr.
:arrow: Diese klaren Aussagen stehen in starkem Kontrast zu allen anderen damals üblichen Vorstellungen von der Entstehung des Kosmos.
Ägypter, Sumerer, Babylonier, sie alle hatten gewisse "Erklärungen" für unsere Existenz. Aber ohne göttliche Inspiration nahmen sie an, dass unsere Welt Produkt von Kämpfen innerhalb der Götterwelt sei. Wenn man diese Geschichten kennt – und es gibt keinen Zweifel, dass Mose zumindest die ägyptischen Varianten kannte –, kann man schon sehen, dass die biblischen Geschichten fundamentale Korrekturen darstellen.

Die literarische Formung von Genesis 1 wurde schon von vielen Menschen erkannt.
In den drei ersten Tagen schafft Gott Räume, die in den darauf folgenden Tagen gefüllt werden. Der Mensch überragt als Ebenbild Gottes alle anderen Kreaturen. Auf die Vollendung der Schöpfung folgt die Sabbatruhe Gottes.

Jedermann wusste, dass das Licht, welches wir empfangen, von der Sonne kommt. Deshalb war die Vergötterung der Sonne damals sehr üblich. Auch der Mond und die Gestirne wurde vielfach verehrt, da sie doch so hoch über uns stehen. Sogar das Schicksal des Menschen sah man durch Sternenkonstellationen vorherbestimmt, denn die Astrologie blühte damals mehr als heute. :arrow: Wie befreiend und wahr ist angesichts dessen die deutliche Degradierung all der Himmelskörper in Genesis unter den Geist des Menschen und seine Entscheidungsfreiheit! Sonne und Mond werden am vierten Tag erschaffen – also weder am Anfang noch am Ende – und nicht einmal mit Namen genannt. Sie dienen lediglich als Lichter und Zeitmessinstrumente. Und die Sterne – es scheint, als hätte Mose gerade noch rechtzeitig daran gedacht, sie zu erwähnen. :)

Für den literarischen Aufbau der Geschichte war es aber notwendig, das Licht an den Anfang zu stellen, denn wie kann man von Tagen sprechen ohne Licht. Daher heißt es auch:
Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag. (Genesis 1,5)

Damit scheitern alle vorher genannten Versuche, die Zeiträume zu verlängern. Es ist tatsächlich eine Woche gemeint.

:arrow: Die Trennung der Entstehung des Lichtes von der Erschaffung der Sonne ist ein deutliches Indiz für den nichtwissenschaftlichen Charakter der Schöpfungsgeschichten.

Der Sabbat war wichtiges Bundeszeichen zwischen Gott und seinem Volk, und nicht selten zeigte sich der Ungehorsam Israels im Nichtbeachten des Ruhetages. Er ist aber nicht nur in sozialer Hinsicht eine überaus wichtige und weise Einrichtung Gottes. Er zeigt uns Menschen auch das Ziel des Lebens. Nicht für Arbeit, Gewinn und hohen Lebensstandard sind wir geschaffen, sondern um in die Ruhe bei Gott einzugehen. Daher bildet sie den würdigen Abschluss dieser Geschichte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 19:38 
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to be continued........ wie die Schöpfungsgeschichte entstand und wann sie geschrieben wurde und: Wie es zum Fundamentalismus als Reaktionsbewegung zu einer sehr "liberalen" Theologie ("Der liebe Gott lässt bei uns Fünfe immer gerade sein") kam........


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 19:51 
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Mein Blut - Eisbrecher
Auf die Knie, Hut ab zum Gebet.
Das Gesicht in den Staub - so tief es nur geht.

Ich vergieße mein Blut für dich.
Mein Herz für dich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 19:57 
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3. Die Bibel ist NICHT der KORAN - der wortwörtlich diktiert und interpretationsfrei ist

Ein Grund, warum es mir besonders widerstrebt, die Bibel überall (an manchen Stellen ist es tatsächlich gewollt, das ergibt sich aus dem Zusammenhang, und "wer da (Verständnis) hat, dem wird gegeben" ) wörtlich zu nehmen ist der Vergleich mit dem Koran und dem Islam:

Der Koran gilt als wörtwörtlich DIKTIERTES unfehlbares Wort Allahs, welches keinerlei Raum für Interpretationsmöglichkeiten lässt und wortwörtlich zu interpretieren ist.

Ich selbst glaube ja nicht, dass der Koran von Gott stammt, sondern von einem anderen, mächtigen Wesen. Und was im Koran eindeutig fehlt, ist der _heilige Geist_ (den wir erhalten durch die Annahme Jesu Christi). Den braucht ja auch keiner, um den Text zu interpretieren. Der Text ist so einfach, dass ihn JEDER verstehen kann.

Aber wenn wir die Bibel als von Gott inspirierte Schrift verstehen, dann wissen wir auch, dass man bei der INTERPRETATION DAS BRAUCHT, WAS DEN TEXT ENTSTEHEN LIESS: DEN GEIST GOTTES! DEN GEIST DER WAHRHEIT. Den HEILIGEN GEIST.

Und den kann auch der höchst ungebildete Mensch bekommen und wird die Bibel dadurch besser verstehen als ein weltlich hoch gebildeter Mensch, der nicht über den heiligen Geist verfügt und sich leicht verrennt.

Ich habe wirklich schon vor Jahren versucht, lange bevor ich Christin wurde, die Bibel zu verstehen.
-> Ich habe mich überall geirrt. Erst durch meine Bekehrung konnte ich sie mehr und mehr verstehen.
Ohne heiligen Geist geht es nicht. Es sei denn man geht in eine Gemeinde, wo einem gesagt wird, wie etwas zu verstehen ist. Eben zur Predigt in die Kirche oder woanders.

Doch ich wünsche jedem, der das tut ohne selber den heiligen Geist zu haben (Kinder oder christlich Interessierte, die noch nicht total entschieden im Herzen sind), dass er an die RICHTIGE Gemeinde und den richtigen Prediger gerät.


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 20:17 
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4. Historisches: Der Fundamentalismus - eine Modewelle der letzten 60 Jahre

Im Gefolge verschiedener Strömungen aus dem protestantischen Bereich verbreitet sich immer mehr die fundamentalistische Lektüre biblischer Texte. Sie fragt nach dem wortwörtlichen Wortlaut des Textes ohne zu bedenken,dass wir im Horizont der heutigen Vorstellungswelt verhaftet sind, der von dem damaligen verschieden ist - und wird damit dem Bibeltext und seiner Aussage letztlich nicht gerecht.

Der fundamentalistische Umgang mit der Heiligen Schrift hat seine Wurzeln in der Zeit der Reformation, wo man dafür kämpfte, dem Literalsinn der Heiligen Schrift treu zu bleiben. Nach der Aufklärung erschien diese Art, die Bibel zu lesen, im Protestantismus als Reaktion auf die liberale Exegese. Der Begriff "fundamentalistisch" wurde auf dem Amerikanischen Bibelkongreß geprägt, der 1895 in Niagara im Staate New York stattfand. Die konservativen protestantischen Exegeten legten damals "fünf Punkte des Fundamentalismus" fest: die Lehre von der wörtlichen Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift, der Gottheit Christi, der jungfräulichen Geburt Jesu, der stellvertretenden Sühne Jesu und der körperliche Auferstehung bei der Wiederkunft Christi. Als der fundamentalistische Umgang mit der Bibel sich in anderen Weltteilen ausbreitete, führte er in Europa, Asien, Afrika und Südamerika zu weiteren Spielarten, die alle auch die Bibel "buchstäblich" lesen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fand der fundamentalistische Gebrauch der Bibel in religiösen Gruppen und Sekten wieauch unter den Katholiken immer mehr Anhänger.

Während nun die Katholische Kirche durch ihren Katechismus und dem Prinzip, der Papst und sein Gelehrten ständen über der Schrift das EINE Extrem verkörperte und Dinge vertrat, für die sich in der Schrift keinerlei Grundlage finden, schossen die Fundamentalisten vieler Sekten und Freikirchen und die Kreationisten nun genauso über das Ziel hinaus, wenn es um die andere Art der Interpretation ging: Der protestantische Grundsatz "Sola Scriptura" (Allein die Schrift") wurde zu einem Leitsatz des "wortwörtlichen Verständnisses der Bibel" missverstanden.

Die Kreationisten und radikalen Fundamentalisten fordern als einzige Quelle der Lehre im Hinblick auf das christliche Leben und Heil eine Lektüre der Bibel, die jegliches kritisches Fragen und Forschen ablehnt. Und genau da bekam ich ja auch Probleme, weil ich dafür eben einfach "zu kritisch" bin. Für mich ist die heilige Schrift WAHR und von Gott eingegeben. ABER genau deshalb hält sich auch kritischem Hinterfragen STAND! Oder? Also sollte ein kritisches Hinterfragen eher die Bibel bestätigen und einem auch die Auslegungsmethode näher bringen, oder?


5. Historische Auslegung

Das Grundproblem dieses fundamentalistischen Umgangs mit der Heiligen Schrift besteht darin,dass er den geschichtlichen Charakter der biblischen Offenbarung ablehnt und daher unfähig wird, die Wahrheit der Menschwerdung selbst voll anzunehmen. Für den Fundamentalismus ist die enge Verbindung zwischen Göttlichem und Menschlichem in der Beziehung zu Gott ein Ärgernis. Er weigert sich zuzugeben, daß das inspirierte Wort Gottes in menschlicher Sprache ausgedrückt und unter göttlicher Inspiration von menschlichen Autoren niedergeschrieben wurde, deren Fähigkeiten und Mittel beschränkt waren.

:arrow: Er hat deshalb die Tendenz, den biblischen Text so zu behandeln, als ob er vom Heiligen Geist wortwörtlich diktiert worden wäre (siehe oben zum Koran!). Er sieht nicht, daß das Wort Gottes in einer Sprache und in einem Stil formuliert worden ist, die durch die jeweilige Epoche der Texte bedingt sind.

Er schenkt den literarischen Gattungen und der menschlichen Denkart, wie sie in den biblischenTexten vorliegen, keinerlei Beachtung, obschon sie Frucht einer sich über mehrere Zeitepochen erstreckende Erarbeitung sind und Spuren ganz verschiedener historischer Situationen tragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 20:24 
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6. Fundamentalismus - etwas geistig "beengt" und wenig vom Geist Gottes
Der Fundamentalismus betont über Gebühr die Irrtumslosigkeit in Einzelheiten der biblischen Texte,besonders was historische Fakten oder sogenannte wissenschaftliche Wahrheiten betrifft. Dabei fasst er als geschichtlich auf, was gar nicht den Anspruch auf Historizität erhebt; denn für den Fundamentalismus ist allesgeschichtlich, was in der Vergangenheitsform berichtet oder erzählt wird, ohne daß er auch nur der Möglichkeit eines symbolischen oder figurativen Sinnes die notwendige Beachtung schenkt.

Dem Fundamentalismus kann man auch eine Tendenz zu geistiger Enge nicht absprechen. Er erachtet z.B. eine alte vergangene Kosmologie, weil man sie in der Bibel findet, als übereinstimmend mit der Realität.


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 20:39 
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:arrow:

:arrow: in diesem Sinne.........

ROLLING STONES - SYMPATHY FOR THE DEVIL........

Please allow me, to introduce myself.
I'm a man of wealth and fame.
Pleased to meet you.
Hope you guess my name!

But what's buzzing you, manhood,
Is just the nature of my game.. 8) ...



Offenbarung 12
9Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze :!: Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen.


to be continued!


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 20:54 
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7. Die Schöpfungsgeschichte - ein PSALM der auf wesentlichste Fragen antwortet: Gott ist immer stärker als Satan


Leider wird Gen 1 von den Kreationisten oder im fundamentalistischen Umgang mit Bibeltexten meist als Bericht und als Beschreibung des Vorgangs der Schöpfung gelesen und verstanden. Damit steht dieser Text unweigerlich in Konkurrenz zu naturwissenschaftlichenTheorien über die Entstehung der Erde und des Kosmos.
Doch die Bibelwissenschaft hat dargelegt, dass Gen 1 kein Bericht ist, sondern eher ein lyrischer Text wie der Psalm 104, ein Schöpfungs-"Gedicht", das es beim näheren Hinsehen in sich hat:

Es ist ganz offensichtlich komponiert und strukturiert und antwortet auf die "großen Fragen" in der tiefsten Krise der jüdischen Geschichte in bzw. nach der Zeit des babylonischen Exils. Und das babylonische Exil wiederum können wir als SYMBOL nehmen für die Zeiten von heute: Wir Christen in dieser Welt, in Satans Welt. Einer Welt, in der die Dinge nicht so sind, wie Gott sie haben wollte.


8. Die historische Entstehung der Schöpfungsgeschichte: GOTT ist STÄRKER als MARDUK (der "Gegengott" - oder auch für unsereins hier und heute übertragen Luzifer - auch wenn es gerade nicht danach aussieht

Die Schöpfungstexte stehen ganz am Anfang der Bibel. Aber das heißt nicht, dass diese Schöpfungstexte (es sind übrigens ZWEI, zu unterschiedlichen Zeiten geschrieben) auch zuerst entstanden wären. Im Gegenteil:Das Schöpfungsgedicht Gen 1,1-2,3 gehört zu einer Quelle im Pentateuch (in den fünf Büchern Mose), die wir die "Priesterschrift" nennen. Sie entstand im babylonischen Exil, in das die Oberschicht des jüdischen Volkes nach dem Untergang Jerusalems 587 v. Chr. geführt worden war. Unter den Deportierten waren auch Priester – einer oder mehrere von ihnen waren auch die Schreiber des Schöpfungsgedichts Gen 1. Der /die Schreiber dieses Textes hatten sich mit verschiedenen Problemen ihres deportierten Volkes in Babylon auseinander zu setzen:

1, mit der Depression des eigenen Volkes:
So beschreibt das Schöpfungslied zunächst dunkleFinsternis und lebensbedrohlichen Chaosfluten.(Bilder des Todes)
Ihnen wird als erste und wichtigste Schöpfungstat Gottes das Licht (= Leben) entgegengesetzt (1.Tag).

2, mit den babylonischen Göttern und Mythen:
Die Babylonier verehrten viele Götter. Der höchste Gott war Marduk. Er schien stärker zu sein als JHWH, der Gott des Volkes Israel, da die Babylonier ja so siegreich gewesen waren.

Auch die Babylonier erzählten einen Schöpfungsmythos, Enuma elisch. Marduk erschlägt darin die Ur-Göttin Tiamat, teilt ihren Drachenleib und formt daraus Himmel und Erde.

:arrow: Im Gegensatz zum babylonischen Mythos ist in Gen 1 das Schöpfungswort mächtig: JHWH erschafft durch sein Wort, nicht mit Gewalt.


Auch andere Götter spielen im babylonischen Mythos eine Rolle, die Gestirnsgottheiten.
:arrow: Der priesterschriftliche Schöpfungstext [b]macht sie lächerlich: sie sind Lampen oder Leuchten,
[/b]die JHWH an den Himmel hängt, d.h. sie haben keine Macht (4. Tag).


Die Menschen werden im babylonischen Mythos als Arbeiter und Diener für die Götter geschaffen.
:arrow: In Gen 1 dagegen ist der Mensch Repräsentant Gottes auf Erden. :!:



to be continued.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 21:07 
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9. ORDNUNG gegen CHAOS / TOHUWABOHU - Die Erschaffung der Zeit und ihre Bedeutung, ihr SINN

Eine Ordnung in Raum und Zeit

Doch Gen 1 geht es noch um mehr: um die Ordnung des Lebens - Raumes und um dieOrdnung der Zeit. Man kann sogar sagen: Dem ersten Schöpfungstext geht es vor allem um die Zeit.
Das Thema "Zeit" findet sich am Anfang (1. Tag), in der Mitte (4. Tag) und am Ende des Textes (7. Tag).
Als Erstes wird die kleinste Zeiteinheit eingerichtet: der Tag. Seine grundlegende Einheit ist der Wechsel von Finsternis und Licht.

Dann sind am vierten Tag die Sonne, der Mond und die Sterne an der Reihe. Sie sind Leuchten und "Zeitmessgeräte" für die Monate und das Jahr. Die Zeit wird gegliedert, rhythmisiert.

Am 7. Tag wird von den sechs "normalen" Tagen, den Werktagen, eine ganz besondere Ruhezeit abgehoben.

Die Ordnung der Zeit bildet das tragende Gerüst des ganzen Schöpfungswerkes. Dazwischen, am 2./3. und am 5./6. Tag wird von der Schaffung des Lebensraumes und dessen Besiedlung gesprochen.

Die Ordnung des Lebensraums ist dem Zeitthema klar untergeordnet:

:arrow: Denn das Ziel der Schöpfung, die Krone der Schöpfung am 7. Tag ist der Sabbat – und nicht der Mensch!

:arrow: Daraus folgt als wesentliche Interpretation des Schöpfungsberichtes:
Für das Geheimnis der Zeit, ihren Rhythmus und ihren Sinn, auch für verschiedene Zeiten, dafür will uns der erste Schöpfungstext besonders sensibilisieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 21:14 
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10. Die Rolle des Menschen in der Schöpfung als Stellvertreter Gottes fürsorglich für die Erde und ihre Geschöpfe dasein.

Die Menschen werden zusammen mit den Landtieren am 6.Tag geschaffen. Die Tiere sind ihnen nach diesem Text nicht zur Nahrung gegeben. Sie sind ihre Mitgeschöpfe und sollen sich wie die Menschen nur von Pflanzen ernähren (V.29ff).
Trotzdem erhalten die Menschen im Lebenshaus der Schöpfung eine Sonderrolle: Als Repräsentant Gottes werden Mann und Frau geschaffen und beauftragt, über die Erde zu herrschen.

Die neuere Bibelforschung hat gezeigt, dass hier nicht ein Herrschen im Sinne von Ausbeuten, Unterdrücken, sondern ein fürsorgliches "Hirte Sein" gemeint ist.
In der altorientalischen Bildsymbolik wird der Herrscher, der König eines Landes häufig als "Herr der Tiere" / Hirte dargestellt, der seine Herde und sein Land fürsorglich leitet und die für sie gefährlichen Chaostiere in ihre Schranken weist.


Das gefährlichste Chaostier ist sicherlich Satan in Form der Schlange...... der Mensch sollte als Gottes Repräsentant über den Satan herrschen (was bislang nur Jesus Christus als "zweiter Adam" gelang). Doch stattdessen VERSAGTE er hinsichtlich dessen komplett.
:arrow: Dazu gleich ein Liedchen.

... demnächst mehr über die Auslegung der Schöpfungsgeschichte hier auf diesem Kanal...


Zuletzt geändert von Tilde am 21.04.2016, 21:21, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christliche Lieder :-)
BeitragVerfasst: 21.04.2016, 21:20 
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:arrow: FALL GOLIATH, FALL! Project 86

(Ihr kennt doch die Geschichte von David gegen Goliath? Ungefähr? Ist natürlich auch SYMBOLISCH zu verstehen...... ich glaube langsam wisst Ihr was gemeint ist).


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