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BeitragVerfasst: 02.05.2006, 09:42 
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Es war einmal ein Herz......

Das schlug 100.000 Mal am Tag - nicht mehr und nicht weniger. Es schlug nun einmal so viel wie es nötig war. Das Herz war nicht von der gleichen feuerroten Farbe wie all die anderen Herzen, sondern besaß nur ein schwaches blaßrosa. Das schlimme war, daß es mit der Zeit immer mehr an Farbe verlor. Der Lebenskampf hatte es geschwächt und obwohl es noch nicht sehr alt war, hatte es schon viele Falten.


Eines Tages war es auf die Idee gekommen einen Verschlag um sich zu bauen. So suchte es den härtesten Stein für die Wände, daß massivste Holz für das Dach und den stärksten Stahl für die Tür.
Nur so, dachte das Herz, konnte niemand mehr hinein zu ihm und es verletzen -
niemand konnte es mehr zerreißen.
Endlich war es sicher.
Nun saß das kleine Herz in seinem Verschlag, lugte hinaus durch die Fugen im Stein und hörte über sich das knacken des Holzes. Es war ziemlich dunkel und kalt dachte sich das Herz. Aber es schloß einfach die Augen und tat was es immer tat - schlagen. 100.000 Mal am Tag. Vor lauter Langeweile zählte das Herz jeden Schlag mit, bis es ihm überdrüssig wurde. So vergaß es manchmal einen Schlag zu tun.
Das Herz fragte sich, was es überhaupt noch für einen Sinn hatte zu schlagen.
Was das Herz vergessen hatte war, daß es sich zwar in Sicherheit vor allem Bösen befand, es niemand mehr verletzen und enttäuschen konnte, daß aber auch niemand mehr hineinkommen würde, der mit ihm lachen täte,
jemand der Purzelbäume mit ihm schlagen würde und es wärmte.


Nach einiger Zeit fing das Herz an darüber nachzudenken.
Es merkte einen fatalen Fehler begangen zu haben. Mit aller Kraft versuchte es die Stahltür aufzudrücken, doch sie war zu schwer, als daß sie sich bewegen ließ.
So begann es gegen die Steinwände zu hämmern, doch außer das sich ein paar Brocken lösten, passierte nichts. Der Stein war zu gewaltig. Als es sich am Dach zu schaffen machte, zog es sich nur einen dicken Splitter zu.
Panikartig saß das kleine Herz in seinem selbstgebauten Gefängnis und schlug mindestens doppelt so schnell wie sonst. Wie konnte es nur den Schlüssel in all seiner Trauer vergessen ? Das Herz verfluchte sich für sein elendes Selbstmitleid.
Wie gern würde es sich jetzt den Stürmen des Lebens hingeben, sich vor Angst zusammenkrampfen, vor Freude hüpfen, wenn es nur könnte.
Es schaute durch das Schlüsselloch hinaus in die Welt und sah die anderen Herzen. Einige waren blaß so wie es selbst. Sie schlichen durchs Leben geduckt und allein. Andere wiederrum sprangen in leuchtendem Rot - Hand in Hand über Stock und Stein, unerschrocken und gestärkt vom anderen.
Doch was das Herz dann sah ließ es staunen und es konnte seine Tränen nicht verbergen. Da lagen Herzen im Staub mit Füßen getreten.
Sie waren weiß und regten sich kaum noch. Sie schlugen vielleicht noch 20 Mal am Tag.
Niemand kümmerte sich um sie, denn auch sie hatten einmal den Schlüssel ihres Gefängnises so gut versteckt, daß niemand ihn fand.
Da fühlte das Herz zum 1. Mal, daß es ihm noch gar nicht so schlecht ging. Noch war es rosa und noch fühlte es etwas. Es musste nur diesen Schlüssel finden zu seiner Stahltür. So machte es sich auf die Suche und probierte alle Schlüssel die es finden konnte. Es probierte sogar Schlüssel, von denen es von Anfang an wußte, daß sie nicht passen würden.


Nach einiger Zeit merkte das Herz, daß es wieder einen Fehler begangen hatte.
Es war zu unüberlegt, zu krampfhaft an die Sache gegangen.
Es verstand, daß man das Glück nicht erzwingen kann.
Frei ist man nur, wenn man frei denken kannn. Das Herz entspannte sich erst einmal und beschäftigte sich mit sich selbst. Es schaute in den Spiegel und begann sich so zu akzeptieren wie es war, blaßrosa und faltig.
Es spürte eine wohlige Wärme in sich aufsteigen und eine innere Gewissheit, daß es auf seine Art und Weise wunderschön war.
So fing es an zu singen, erst ganz leise und schnurrend und nach und immer lauter und heller, bis es ein klares Zwitschern war, wie das eines Vogels am Himmel.


Durch den hellen Ton begann der Stein an einer Stelle nachzugeben.
Mit riesengroßen Augen starrte das Herz auf diese Stelle, wo ein goldenes Schimmern zu erkennen war.
Das Herz traute seinen Augen nicht. Da war der Schlüssel, den es damals mit in den Stein eingemauert hatte. Das hatte es durch all seinen Schmerz und Selbstmitleid vergessen und jetzt wo es den Schlüssel in der Hand hielt, fiel es ihm wieder ein, wie es ihm vor all den Jahren so sicher erschien, ihn nie wieder zu brauchen.
Langsam und voller Bedacht den Schlüssel nicht abzubrechen, steckte das Herz ihn ins Schloß.
Mit lautem gequietsche schob sich die schwere Stahltür zur Seite. Das Herz machte einen Schritt nach draußen, schloß die Augen und atmete tief die frische Luft ein.
Es streckte die Arme aus, drehte und wendete sich, blickte nach oben und nach unten und hörte gespannt mal hierhin und mal dorthin.
Das Herz dachte wie schön das Leben doch sei, machte einige Hüpfer und begab sich auf den Weg um Freunde zu finden.
Den 1. den es traf war eine lustiger Geselle, der das Leben zum schießen komisch fand und über 1000 Freunde hatte.
Nachdem das Herz einige Zeit mit ihm verbrachte, mit ihm alle erdenklich lustigen Sachen anstellte, merkte das Herz, daß diesem "Freund" einiges fehlte ; -
der Tiefgang.
Was war das für ein Freund, mit dem es nur lachen aber nie weinen konnte ?
Mit dem es nur durch "Dick" aber nie durch "Dünn" gehen würde.
So zog das Herz weiter, allein, aber reich einer neuen Erfahrung.
Bis es auf eine Gruppe anderer Herzen stieß. Es wurde direkt freundlich in ihre Mitte aufgenommen.
Es war ein ganz neues Gefühl von Zugehörigkeit.
Da war nun eine große Gruppe, wie eine Familie die zusammenhielt, wo alle gleich waren. Jeden Morgen standen sie zusammen auf, tranken den gleichen Tee, aßen vom gleichen Brot und gestalteten jeden Tag gleich.
Das Herz war glücklich - eine Zeitlang, bis es spürte, daß auch dies nicht das richtige Ziel sein konnte,
denn auch seinen vielen neuen Freunden fehlte etwas - die Individualität.
In ihrer Mitte gab es keinen Platz für jemanden, der Eigenständig war und sein Leben selbst planen wollte. Also löste das sich das Herz auch aus dieser Verbindung und genoß sein eigenes Leben.
Es ging über 112 Wege, um 203 Kurven und 24 Berge und Täler, bis es an einem Haus ankam, daß mit Stacheldraht umzogen war.
Aus dem Schornstein quoll Rauch, das hieß, daß tatsächlich jemand in diesem Haus leben würde.
In einem Haus, das nicht einmal Fenster hatte.
Bei dem Anblick fiel dem Herz ein, wie es selbst einmal gelebt hatte.
Wie sehr es damals gehofft hatte, daß jemand ihm helfen würde und doch niemand sein stummes Flehen erkannt hatte.
Es wußte, daß es ihm aus eigener Kraft gelungen war und es war sehr stolz darauf.
Aber wie konnte es diesem armen Herzen helfen aus seinem Verlies zu kommen ?
So besorgte sich das Herz eine Drahtschere und versuchte den Stacheldraht zu durchtrennen. Aber nach einiger Zeit verließen es die Kräfte.
Auch dieses Herz hatte keine Mühe gespart, für sich den stärksten Stacheldraht zu finden.


Obwohl das Herz das andere nicht sah und auch nicht hörte, sondern nur ahnen konnte was das für ein Herz war, fühlte es eine starke Bindung zu ihm.
So grub es ein Loch im Boden unter dem Stacheldraht, um den anderen wenigstens nah zu sein.
So stand es vor seinem Haus, vor der gleichen dicken Stahltür wie einst seiner und begann zu reden.
Tagelang, Nächtelang stand es einfach nur da und redete.
Es erzählte von seinem Schicksal. Erzählte ihm, was ihm alles in seinem Leben widerfahren war und es hörte ein schluchzen hinter der dicken Tür. Unermüdlich sprach das Herz weiter. Über die lustigen Sachen, die es mit seinem 1. "Freund" erlebt hattte, über die Wärme , die es bei seiner Familie erfahren
hatte und es vernahm ein leises glucksen von innen. Erst leise, bis es immer lauter sich in ein gellendes Lachen verwandelte.
Plötzlich sprach das Herz hinter der Stahltür zu ihm.
Es wollte hinaus zu ihm, und es sehen.
Es wollte mit ihm gehen und mehr von dem Lachen und Weinen.
Es wollte sich an seine Schulter lehnen, sich an es drücken und es nie wieder verlassen.
Das Herz war glücklich endlich so jemanden gefunden zu haben, aber was sollte es nur tun ?
Wie auch bei ihm früher, wußte das andere Herz nicht mehr wo es den Schlüssel versteckt hatte.
So fasste das Herz den Entschluß loszugehen um den Schlüssel zu suchen.
Nur wo sollte es anfangen ?
Es lief ziellos umher, suchte hinter Büschen, auf Bäumen, tauchte in Seen danach; fragte alle die seinen Weg kreuzten, aber niemand wusste Rat und nirgends fand es den Schlüssel.


So ging es mit schwerem Herzen zurück zu der kleinen Hütte. Krabbelte durch das Loch unterm Zaun um die schlechte Nachricht zu überbringen.
Doch zu seinem Erstaunen, fand es die schwere Stahltür geöffnet.
Wie war das möglich gewesen ? -dachte das Herz.
Plötzlich hörte es eine freundliche und liebevolle Stimme hinter sich.
Da sah es ein kleines blaßrosa Herz stehen mit glühenden Wangen. " Ich habe hier auf Dich gewartet " sagte das kleine Herz. " Ich habe erkannt, daß man es im Leben nur aus eigener Kraft schaffen kann, aus seinem Gefängnis zu entkommen. Doch so viel Kraft konnte ich nur durch Dich erlangen. Durch deine Liebe zu mir und meiner Liebe zu Dir habe ich den Schlüssel zur Tür meines Herzens gefunden,
der mir gleichzeitig die Tür meines Verlieses öffnete "
Sie nahmen sich an die Hand und gingen von nun an alle Wege gemeinsam, ihr Herzschlag im gleichen Rhythmus bis an ihr Lebensende


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BeitragVerfasst: 10.05.2006, 09:22 
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Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral

In einem Hafen an einer westlichen Küste Europas liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick angezogener Tourist legt eben einen neuen Farbfilm in seinen Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren: blauer Himmel, grüne See mit friedlichen, schneeweißen Wellenkämmen, schwarzes Boot, rote Fischermütze. Klick. Noch einmal: klick, und da aller guten Dinge drei sind und sicher sicher ist, ein drittes Mal: klick.

Das spröde, fast feindselige Geräusch weckt den dösenden Fischer, der sich schläfrig aufrichtet, schläfrig nach seiner Zigarettenschachtel angelt; aber bevor er das Gesuchte gefunden, hat ihm der eifrige Tourist schon eine Schachtel vor die Nase gehalten, ihm die Zigarette nicht gerade in den Mund gesteckt, aber in die Hand gelegt, und ein viertes Klick, das des Feuerzeuges, schließt die eilfertige Höflichkeit ab. Durch jenes kaum messbare, nie nachweisbare Zuviel an flinker Höflichkeit ist eine gereizte Verlogenheit entstanden, die der Tourist - der Landessprache mächtig - durch ein Gespräch zu überbrücken versucht.
"Sie werden heute einen guten Fang machen."
Kopfschütteln des Fischers.
"Aber man hat mir gesagt, dass das Wetter günstig ist."
Kopfnicken des Fischers. "Sie werden also nicht ausfahren ?" Kopfschütteln des Fischers, steigende Nervosität des Touristen. Gewiss liegt ihm das Wohl des ärmlich gekleideten Menschen am Herzen, nagt an ihm die Trauer über die verpasste Gelegenheit.
"Oh, Sie fühlen sich nicht wohl ?"
Endlich geht der Fischer von der Zeichensprache zum wahrhaft gesprochenen Wort über.
"Ich fühle mich großartig", sagte er. " Ich habe mich nie besser gefühlt." Er steht auf, reckt sich, als wolle er demonstrieren, wie athletisch er gebaut ist. "Ich fühle mich phantastisch."
Der Gesichtsausdruck des Touristen wird immer unglücklicher, er kann die Frage nicht mehr unterdrücken, die ihm sozusagen das Herz zu sprengen droht:
"Aber warum fahren Sie dann nicht raus ?"
Die Antwort kam prompt und knapp. "Weil ich heute morgen schon rausgefahren bin."
"War der Fang gut ?"
"Er war so gut, dass ich nicht noch einmal auszufahren brauche, ich habe vier Hummer in meinen Körben gehabt, fast zwei Dutzend Makrelen gefangen ..." Der Fischer, endlich erwacht, taut jetzt auf und klopft dem Touristen beruhigend auf die Schulter. Dessen besorgter Gesichtsausdruck erscheint ihm als ein Ausdruck zwar unangebrachter, doch rührender Kümmernis.
"Ich habe sogar für morgen und übermorgen genug", sagte er, um des Fremden Seele zu erleichtern.
"Rauchen Sie eine von meinen ?" "Ja, danke."
Zigaretten werden in die Münder gesteckt, ein fünftes Klick, der Fremde setzt sich kopfschüttelnd auf den Bootsrand, legt die Kamera aus der Hand, denn er braucht jetzt beide Hände, um seiner Rede Nachdruck zu verleihen.
"Ich will mich ja nicht in Ihre persönlichen Angelegenheiten mischen", sagte er, "aber stellen Sie sich mal vor, Sie führen heute ein zweites, ein drittes, vielleicht sogar ein viertes Mal aus und Sie würden drei, vier, fünf, vielleicht gar zehn Dutzend Makrelen fangen... stellen Sie sich das mal vor."
Der Fischer nickt.
"Sie würden", fährt der Tourist fort, "nicht nur heute, sondern morgen, übermorgen ja, an jedem günstigen Tag zwei-, dreimal, vielleicht viermal ausfahren - wissen Sie, was geschehen würde ?"
Der Fischer schüttelt den Kopf.
"Sie würden sich in spätestens einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren könnten Sie einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten oder dem Kutter würden Sie natürlich viel mehr fangen - eines Tages würden Sie zwei Kutter haben, Sie würden...", die Begeisterung verschlägt ihm für ein paar Augenblicke die Stimme, "Sie würden ein kleines Kühlhaus bauen, vielleicht eine Räucherei, später eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber rundfliegen, die Fischschwärme ausmachen und Ihren Kuttern per Funk Anweisungen geben. Sie könnten die Lachsrechte erwerben, ein Fischrestaurant eröffnen, den Hummer ohne Zwischenhändler direkt nach Paris exportieren - und dann...", wieder verschlägt die Begeisterung dem Fremden die Sprache. Kopfschüttelnd, im tiefsten Herzen betrübt, seiner Urlaubsfreude schon fast verlustigt, blickt er auf die friedlich hereinrollende Flut, in der die ungefangenen Fische munter springen,
"Und dann", sagte er, aber wieder verschlägt ihm die Erregung die Sprache.
Der Fischer klopft ihm den Rücken, wie einem Kind, das sich verschluckt hat. "Was dann ?" fragt er leise. "Dann", sagt der Fremde mit stiller Begeisterung, "dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen - und auf das herrliche Meer blicken."
"Aber das tue ich ja schon jetzt", sagte der Fischer, "ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört."
Tatsächlich zog der solcherlei belehrte Tourist nachdenklich von dannen, denn früher hatte auch er einmal geglaubt, er arbeite, um eines Tages endlich nicht mehr arbeiten zu müssen, und es blieb keine Spur von Mitleid mit dem ärmlich gekleideten Fischer in ihm zurück, nur ein wenig Neid.

Heinrich Böll


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BeitragVerfasst: 10.05.2006, 12:36 
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Mann aus Alemania
Von Reinhard Mey



Als ich im vergang‘nen Jahr
Bei den Pyramiden war,
Kurz behost im Wüstensand
In der Reisegruppe stand,
Auf dem Kopf zum Schutz vor Hitze
Eine grünbeschirmte Mütze,
Hab‘ ich, wie die andern hundert,
Auch den großen Bau bewundert
Und mich, kamerabehängt,
Auch auf ein Kamel gezwängt.
Dies trug mich geduldig stumm
Zweimal um die Sphinx herum.
Doch nach einer Viertelstunde
Wollt‘ ich eine dritte Runde,
Völlig seekrank schon vom Wandeln,
Doch im Orient mußt du handeln,
Oder du wirst unbedarft
Gleich als Ausländer entlarvt.
Also feilschte ich massiv,
Bis der Kameltreiber rief:
Guck mal, ach nee sieh‘ mal da:
Mann aus Alemania.

Irgendwas verriet mich ganz
Offensichtlich auf Distanz.
Also hab‘ ich eingeseh‘n:
Hier muß man subtil vorgeh‘n.
Um sich nicht zu unterscheiden
Hilft oft schon, sich zu verkleiden,
Einen Burnus zu gebrauchen
Und schon kann man untertauchen,
Gar mit einem Fez geziert
Wird man sofort akzeptiert.
Also kauft‘ ich kurzer Hand
Kopfbedeckung und Gewand.
Um noch wen‘ger aufzufallen,
Trug ich einen Teppichballen
Und ich ließ mir dazu noch eben
Dolch und Wasserpfeife geben.
Unauffällig wie ich war,
Ging ich schnurstracks zum Basar.
Zögernd stand ich noch davor,
Da grölte schon der Händler Chor:
Guck mal, ach nee sieh‘ mal da:
Mann aus Alemania.

Dieser Fehlschlag nun verdroß
Mich doch sehr, und ich beschloß,
Dem Erkennungsphänomen
Ganz bis auf den Grund zu geh‘n.
Um mich völlig zu entstellen,
Behäng‘ ich mich mit Eisbärfellen,
Einem Kimono voller Motten
Und dem Rock von einem Schotten,
Einen grauen Paletot
Und roch wie ein Eskimo.
So gelangt‘ ich unerkannt
Durch die Altstadt bis zum Strand,
Blieb dort eine Zeit lang stehen,
Um den Fischern zuzusehen.
Netze knüpfen, Boote teeren,
Die mußt‘ ich erst mal belehren,
Wie man so was richtig macht
Und hab‘ ihnen beigebracht,
Wie man rationell Angeln baut.
Da jubelten die Fischer laut:
Guck mal, ach nee sieh‘ mal da:
Mann aus Alemania.

Dann hab‘ ich‘s nochmal versucht
Und die Wüstentour gebucht.
Für zweihundert Mark in bar
Lieh man mir ein Dromedar.
Hab‘ das Wüstenschiff erklommen
Und bin vom Weg abgekommen,
Traf nicht mal mehr Amerikaner,
Nur noch eine Fata Morgana.
Stundenlang bin ich verwirrt
In der Wüste rumgeirrt,
Dann traf ich eine Person.
„Hallo“, rief ich, „Wüstensohn!
Wo geht‘s denn hier zur Kantine,
Hör mal alter Beduine,
Bring mich mal rasch zur Oase,
Ich hab‘ meine Bierdurstphase.
Du bist doch hier eingebor‘n:
Wo gibt‘s hier ‘nen Pils und ‘nen Korn?
Bißchen dalli, ist das klar“,
Da schrie der Mann vor Schrecken starr:
Guck mal, ach nee sieh‘ mal da:
Mann aus Alemania.

Tags darauf trat ich alsdann
Schwer enttäuscht den Heimflug an.
So schloß mein Experiment:
Rätselhafter Orient.
Die Versuche, Land und Leute
Zu studier‘n, war‘n eine Pleite.
Trotz Verkleidung und trotz aller
Listen bin ich aufgefallen,
Überall sofort erkannt
Als ein Mann aus deutschem Land,
Ohne jemals zu versteh‘n,
Wo dran die denn das bloß seh‘n.
Erst in Frankfurt nach der Landung
Kam die wundersame Wandlung.
Als ich mein Gepäck abholte
Und der Zöllner wissen wollte,
Was ich anzumelden hab‘
Und ich nicht gleich Antwort gab,
Sagte mir der Mann vom Zoll
Väterlich und mitleidsvoll:
„Du wohl Türke, nix Bla-Bla,
Neu in Alemania?!“.



Quelle : offizielle Webseite des Künstlers

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Menschen sind wie Musikinstrumente; ihre Resonanz hängt davon ab, wer sie berührt.
(C.C. Virgil)


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Die Geschichte von den Fröschen

Es war einmal eine Gruppe von Fröschen, die gemeinsam durch einen Wald liefen. Plötzlich fielen zwei von ihnen in eine tiefe Grube, die sie nicht gesehen hatten. Die anderen Frösche konnten einen Sturz in die Grube gerade noch verhindern und versammelten sich nun um das Loch im Boden. Sie blickten zu den beiden Kameraden herab, die tief unten auf dem Boden hockten und versuchten, aus der Grube herauszuspringen.

Als sie sahen, wie tief das Loch war, riefen sie den beiden zu, dass das Springen keinen Sinn hätte - die Grube sei viel zu tief. Sie sollten lieber aufgeben und einfach sterben. Der eine von den beiden ließ sich durch die Aussicht, schon so gut wie tot zu sein, schnell entmutigen. Er erkannte, keine Chance zu haben und hörte auf zu springen. Schnell starb er.

Die anderen riefen zu dem übrigen gebliebenen Frosch, dass er sich doch nicht weiter quälen, sondern sich ebenso wie der andere Frosch zum Sterben bereit machen sollte. Der andere Frosch aber sprang weiter - unermüdlich, verbissen und eifrig. Höher und immer höher. Er mobilisierte noch einmal alle Kräfte und schafft es tatsächlich, aus der Grube zu springen.

Oben angekommen fragten ihn die andere Frösche: "Sag hast du uns nicht gehört? Wir hätten nie gedacht, dass es möglich sein könnte, aus der Grube zu springen." Schnell stellte sich heraus, dass dieser Frosch schwerhörig war. Er hatte die ganze Zeit gedacht, die anderen feuerten ihn an!

nach Michael Peterson


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Das heiße Herz - ein Märchen


Es war einmal eine junge Frau, die trug eine unglückliche Liebe in sich. Sie musste ständig an diesen Mann denken, der sie leider nicht wiederliebte. Ihr Herz tat so weh alleine bei dem Gedanken an ihn. Heiß und wund lag das Herz in ihrer Brust und manchmal klopfte es hart und schmerzvoll gegen die Rippen. Sie wünschte sich oft, nicht mehr solch ein heißes Herz zu haben.

Eines Tages, als sie im Wald spazieren ging, um sich von ihrem Kummer etwas abzulenken, traf sie eine seltsame alte Frau. Diese war sonderbar gekleidet – wie aus einer früheren Zeit stammend. Die alte Frau begrüßte sie mit freundlicher Stimme. Es schien fast so, als ob sie die junge Frau kannte, so herzlich warm und teilnahmsvoll sah sie diese dabei an. Zögernd und etwas irritiert grüßte die junge Frau zurück.

„Warum siehst du denn so traurig aus?“ fragte die Alte. „Erzähl mir doch deinen Kummer, vielleicht kann ich dir helfen.“ – „Du kannst mir nicht helfen, niemand kann mir helfen!“ brach aus der jungen Frau heraus. „Ach, wenn ich doch dieses heiße Herz nicht mehr hätte!“

„Weißt du, was du dir da wünscht?“ fragte da die sonderbare alte Frau mahnend. „Du würdest keine Trauer und keinen Schmerz mehr empfinden, aber auch keine Freude und kein Glücksgefühl mehr.“ – „Welche Freude, und welches Glücksgefühl?“ stieß die junge Frau geringschätzig und bitter hervor. „Warum sollte ich das jemals wieder empfinden?“

Sie schüttelte den Kopf. „Nein, mein armseliges Herz hat mir immer nur Kummer bereitet. Ich möchte endlich wieder Ruhe und Frieden in mir spüren.“ – „Wenn du willst, werde ich dir deinen Wunsch erfüllen“, sprach die seltsame Alte. „Aber bedenke es wohl: Dein Herz wird immer nur in ruhigem Gleichklang schlagen, es sind dir keine tiefen Gefühle mehr möglich.“

„Dann erfülle mir meinen Wunsch, bitte! Je eher ich von meinem heißen Herzen erlöst werde, desto besser ist es für mich.“ – Ungeduldig und hoffnungsfroh sah die junge Frau die Alte an. Diese betrachtete sie gütig und sagte: „Geh nur heim, du wirst dann schon sehen, ob ich dir helfen konnte.“ Sie winkte der jungen Frau zu, machte sich wieder auf den Weg und verschwand nach kurzer Zeit hinter der nächsten Wegbiegung.

Langsam und nachdenklich ging die junge Frau nach Hause. Es schien immer noch alles wie sonst zu sein. Ihr Herz schlug in der Brust wie vorher. Wenigstens konnte sie keinen Unterschied feststellen. Als sie das Dorf erreichte, begegnete sie dem Mann, der diese Herzensqualen bei ihr verursacht hatte. Aber was war das? Sie konnte ihn ruhig ansehen und gleichmütig an ihm vorüber gehen, ohne dass ihr Herz schneller und lauter klopfte und ohne dass es sich vor Schmerz zusammenkrampfte wie sonst. Sie empfand nur noch ein leichtes kleines Bedauern.

Staunend stellte sie fest, dass ihr sonst so heißes Herz ruhig und gleichmäßig in ihrer Brust schlug. Nichts tat mehr weh. Wie schön. Eine leise Freude stieg in ihr auf, als ihr bewusst wurde, dass diese sonderbare alte Frau wirklich ihr Versprechen wahr gemacht hatte.

Auch in den nächsten Tagen schlug ihr Herz gleichmäßig und ruhig, und die junge Frau war froh darüber. Es war so schön, mit freiem unbelastetem Herzen durchs Leben gehen zu können. Große Freude konnte sie ja nicht mehr empfinden. Aber das machte ihr nichts aus. „Es ist gut so“, dachte sie oft, „endlich bin ich von meinem heißen Herzen erlöst.“

Wenn sie ein verliebtes Paar sah, das glücklich Zärtlichkeiten austauschte, tat ihr das nicht mehr weh. Sie sah sogar etwas verständnislos auf die beiden, konnte ihre Gefühle nicht nachempfinden. Sie war ja auch noch nie wiedergeliebt worden, hatte Liebe nur als etwas Schmerzvolles erfahren. Da war es doch viel schöner, mit ruhiger Gleichmut und Gelassenheit den ausgelassenen Kapriolen der Liebespaare zusehen zu können.

Nur ab und zu, wenn sie Kindern versunken in ihrem Spiel zusah, wie lebensfroh und glücklich sie dabei waren, zog leise Wehmut in ihr Herz. Denn dieses Gefühl kannte sie: das Glück der unbefangenen Kindheit, die tiefe Versunkenheit in ein Spiel und die reine Freude an den einfachsten Dingen. Diese Gefühle würde sie nie wieder erleben können. Denn sie würde immer nur ruhig und gleichmütig allem gegenüberstehen.

Nach und nach kamen ihr Zweifel, ob ihre Entscheidung so gut und richtig war. Ja, sicher, es war schön, nicht mehr diese jämmerlichen Herzschmerzen ertragen zu müssen. Aber sie gab damit gleichzeitig auch die tiefe Freude an all dem auf, was es im Leben gab. Das kam ihr erst jetzt richtig zum Bewusstsein.

Was sollte sie nur tun? Jetzt war es zu spät. Sie hatte die alte Frau darum gebeten, und ihr Wunsch war erfüllt worden. In den Nächten konnte sie jetzt nicht mehr richtig schlafen, weil sie ständig daran dachte, welchen riesengroßen Fehler sie gemacht hatte. Und tagsüber ging es ihr auch nicht mehr aus dem Sinn.

Da ging sie eines Tages wieder im Wald spazieren, um auf andere Gedanken zu kommen. Tief versunken in ihre Überlegungen merkte sie nicht, wie plötzlich wieder die alte Frau vor ihr stand. Erst als diese sie ansprach, sah sie auf. „Was hast du denn für tiefschürfende Gedanken, dass du nicht einmal siehst, wer des Weges kommt?“ fragte die sonderbare Alte lächelnd.

„Ach, weißt du“, sagte da die junge Frau mit leiser Trauer in der Stimme, „ich bereue inzwischen, worum ich dich gebeten habe. Ich habe mich um einige glückliche Momente meines Lebens gebracht. Auch wenn mein Herz oft sehr weh getan hat und heiß und wund in meiner Brust lag, so hat es mir doch auch manchmal Freude gebracht. Und diese Freude kann ich nicht mehr erleben, weil ich keine tiefen Gefühle mehr empfinden kann. Was soll ich nur tun?“

Die alte Frau lächelte fein. „Ich wusste, dass du nach einiger Zeit einsehen würdest, dass es wichtig ist, Gefühle zu haben. Auch wenn dir dein Herz manchmal weh tut – du kannst deinen Gefühlen nicht entfliehen. Du musst sie aushalten und an ihnen wachsen. Dann wirst du auch wieder Freude und tiefes Glück empfinden können. Ich weiß, dass du ein weiches Herz hast. Das ist manchmal schwer für dich, denn du kannst dadurch tief verletzt werden. Aber du kannst dadurch auch Gefühle viel tiefer und inniger empfinden als andere, die ihr Herz verhärtet haben.“

„Ich weiß“, sagte die junge Frau traurig, „aber jetzt ist es zu spät. Wie gerne hätte ich mein heißes Herz wieder zurück. Ich würde die tiefen Schmerzen ertragen, weil ich weiß, dass ich auch irgendwann wieder Glück empfinden kann.“ – Die Alte kam auf sie zu und streichelte ihre Wange. „Du bekommst dein heißes Herz wieder zurück, so, wie du es dir wünscht. Ich habe es dir nur genommen, um dir zu zeigen, wie wichtig es ist, Gefühle empfinden zu können. Leb wohl, und gehe sorgsam mit deinem Herzen um – und auch mit den Herzen der anderen; denn jeder von uns hat so ein heißes Herz, auch wenn er es im Laufe seines Lebens gegen andere verhärtet hat.“ Sprach`s – und verschwand.

Die junge Frau wusste im ersten Moment gar nicht, wie ihr geschah. Sie glaubte, gerade geträumt zu haben und ging wieder nach Hause. Doch was war das? Plötzlich hörte sie die Vögel in den Bäumen melodiöser zwitschern und sah die Sonne strahlender am Himmel stehen. Die Blumen am Wegrand schienen viel bunter zu sein, und das Blau des Himmels erschien ihr leuchtender denn je. Ihr Herz begann stürmisch zu klopfen und sie wollte jauchzen, so froh wurde ihr ums Herz. Da wusste sie, dass sie nicht geträumt hatte.

Als sie das Dorf erreichte, begegnete ihr der Mann, der ihr, ohne es zu wissen, Herzensqualen verursacht hatte. Er sah erstaunt auf die junge Frau, die so froh und heiter des Weges ging. Die junge Frau grüßte ihn freundlich, denn er trug ja keine Schuld an ihrem Herzweh. Er hatte ja nichts von ihrer heimlichen heißen Liebe zu ihm gewusst. Wohl klopfte ihr Herz immer noch unruhig und ein bisschen weh in ihrer Brust, aber das war nichts im Vergleich zu der Freude, die sie überflutete, weil sie wusste, dass sie wieder alle Gefühle empfinden konnte, die es gab: Trauer, Wehmut, Schmerz, aber auch Freude, Glück und ... Liebe.

Und niemals wieder vergaß sie die Worte der alten Frau, die ihr gesagt hatte: „... gehe sorgsam mit deinem Herzen um – und auch mit den Herzen der anderen; denn jeder von uns hat so ein heißes Herz, auch wenn er es im Laufe seines Lebens gegen andere verhärtet hat ...“

Copyright: Irmgard Schertler

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Menschen sind wie Musikinstrumente; ihre Resonanz hängt davon ab, wer sie berührt.
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BeitragVerfasst: 24.08.2006, 15:26 
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Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen.

Doch da kommt ihm ein Zweifel:
Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will?
Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein.
Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort.
Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen?
Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat.
Jetzt reicht´s mir wirklich. -

Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie Ihren Hammer".


aus: Anleitung zum Unglücklichsein - P. Watzlawick


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Nicht erzwungen,
nur freiwillig gegeben.
Nicht gekauft,
nur geschenkt bekommen.
Nicht berechnet,
nur unverhofft erhalten.

Nur das ist Liebe,
freiwillig, ohne jegliche Einschränkung,
ohne Gegenleistung, ohne Forderung.
Die größte Gabe,
die das Leben Dir macht.

Nimm sie an und behalte sie,
schätze und ehre sie,
ohne Erwiderung aber,
gib sie frei,
diese Liebe zu behalten ist ein Unrecht,
das Dich wahrhaftig arm macht.

SAJA

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Menschen sind wie Musikinstrumente; ihre Resonanz hängt davon ab, wer sie berührt.
(C.C. Virgil)


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BeitragVerfasst: 01.12.2006, 08:27 
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Und Du fragst mich was Liebe ist?
Und Du fragst mich, woran Du erkennst,
ob Du noch liebst?

Nun:
Liebe, ist die Krone Deines Selbst,
sie verzeiht ohne Wertung,
sie gibt ohne Forderung,
sie ist der Halt Deines Lebens,
und der Hort Deiner Kraft.
Sie hält ewig,
durch alle Stürme des Lebens.

Aber:
manchmal,
magst Du den Menschen am wenigsten,
den Du am meisten liebst,
weil er der Einzige ist,
der Dir wirklich weh tun kann.

Solange Du diesen Schmerz fühlst,
solange liebst Du ...........
Dessen sei gewiss.

Besinn Dich auf Dich selbst,
lösche all Deine Gedanken,
lösche all Deine Worte,
und fühle................
Fühle und Du wirst es wissen.

SAJA

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BeitragVerfasst: 06.12.2006, 09:49 
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Eine kleine Geschichte:

Es war einmal ein König, der träumte, er werde bald alle Zähne verlieren. Voll Sorge befahl er einen Traumdeuter herbei.
"Oh, mein König", sagte dieser, "ich muss dir eine sehr traurige Mitteilung machen: Alle deine Angehörigen werden sterben, einer nach dem anderen."

Da war der König zornig und ließ den Mann in den Kerker werfen.

Schließlich befahl er einen anderen Traumdeuter herbei. Der hörte sich den Traum an und sagte dann lächelnd: "Ich bin glücklich, großer König, dir eine freudige Mitteilung machen zu können: Du wirst älter werden als alle deine Angehörigen. Du wirst sie alle überleben!"

Da war der König hoch erfreut und belohnte ihn reichlich.

Fazit: Beide Männer haben den Traum gleich gedeutet, aber es kommt nicht nur darauf an, was man sagt, sondern auch wie man es sagt....

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BeitragVerfasst: 14.12.2006, 07:49 
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Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig
Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern,
Sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin.

Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht,dass mich andere so mögen", waren die Kommentare.
Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt.

Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.


Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und
die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie nicht Marks Mathe Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt.

Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.
"Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter.

"Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt."
Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". Chucks Frau sagte: "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben."
"Ich habe meine auch noch", sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch."
Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt."

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte.
Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden

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BeitragVerfasst: 19.01.2007, 16:16 
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Keine Furcht vor dem Tode
aus ZA-ZEN - Die Praxis des Zen


Ein junger Mönch ging in die Stadt mit dem Auftrag, einen wichtigen Brief eigenhändig dem Empfänger zu übergeben. Er kam an die Stadtgrenze und musste eine Brücke überqueren, um hineinzugelangen. Auf dieser hielt sich ein im Schwertkampf erfahrener Samurai auf, der, um seine Stärke und Unüberwindbarkeit zu beweisen, geschworen hatte, die ersten hundert Männer, die die Brücke überquerten, zum Zweikampf herauszufordern. Er hatte schon neunundneunzig getötet.

Der kleine Mönch flehte ihn an, er möge ihn durchlassen, weil der Brief, den er bei sich trug, von großer Wichtigkeit war: "Ich verspreche Euch wiederzukommen um mit Euch zu kämpfen, wenn ich meinen Auftrag erfüllt habe." Der Samurai willigte ein, und der junge Mönch ging seinen Brief überbringen.

In der Gewissheit, verloren zu sein, suchte er, bevor er zurückkehrte, seinen Meister auf, um sich von ihm zu verabschieden.
"Ich muss mit einem großen Samurai kämpfen", sagte er, "er ist ein Schwertmeister, und ich habe in meinem Leben noch keine Waffe angerührt. Er wird mich töten..."

"In der Tat wirst du sterben", antwortete ihm der Meister, "denn es gibt für dich keine Siegeschance. Also brauchst du auch keine Angst vor dem Tode zu haben. Doch ich werde dich die beste Art zu sterben lehren: Du hebst dein Schwert über den Kopf, die Augen geschlossen, und wartest. Wenn du auf dem Scheitel etwas kaltes spürst, so ist das der Tod. Erst in diesem Moment lässt du die Arme fallen. Das ist alles..."

Der kleine Mönch verneigte sich vor seinem Meister und begab sich zu der Brücke, wo ihn der Samurai erwartete. Dieser dankte ihm dafür, dass er Wort gehalten hatte und bat ihn, sich zum Kampf bereitzumachen.
Das Duell begann. Der Mönch tat, was ihm der Meister empfohlen hatte. Er nahm sein Schwert in beide Hände, hob es über den Kopf und wartete, ohne sich zu bewegen. Diese Stellung überrasche den Samurai, da die Haltung des Gegners weder Angst noch Furcht wiederspiegelte.

Misstrauisch geworden, näherte er sich vorsichtig. Der kleine Mönch war völlig ruhig, allein auf seinen Scheitel konzentriert.

Der Samurai sprach zu sich: "Dieser Mann ist sicher sehr stark, er hat den Mut zurückzukehren, um mit mir zu kämpfen, das ist bestimmt kein Amateur."

Der Mönch, noch immer vertieft, kümmerte sich überhaupt nicht um das Hin- und Herlaufen seines Gegners. Und der bekam langsam Angst:
"Das ist ohne Zweifel ein ganz großer Krieger", dachte er, "denn nur die großen Meister der Schwertkunst nehmen von Anfang an eine Angriffsstellung ein. Und dieser schließt sogar noch die Augen!"
Der junge Mönch wartete immer noch auf den Moment, in dem er die besagte Kälte auf dem Scheitel spüren würde.

Währenddessen war der Samurai völlig ratlos, er wagte nicht mehr anzugreifen, in der Gewissheit, bei der geringsten Bewegung seinerseits zweigeteilt zu werden. Der Mönch wiederum hatte den Samurai völlig vergessen, aufmerksam darauf bedacht, die Ratschläge seines Meisters gut auszuführen und würdig zu sterben. Doch er wurde wieder in die Wirklichkeit zurückgeholt durch das Weinen und Klagen des Samurai:
"Tötet mich bitte nicht, habt Mitleid mit mir, ich dachte, der König der Schwertkunst zu sein, aber ich habe noch nie einen Meister wie Euch getroffen!

Bitte, bitte nehmt mich doch als Euren Schüler an, lehrt mich den wahren WEG der Schwertkunst..."

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BeitragVerfasst: 10.08.2007, 14:52 
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Zwei Freunde gingen in der Wüste spazieren. Zu einem Zeitpunkt während des
Spaziergangs fingen sie an, sich zu streiten, und der eine Freund gab dem
anderen eine Ohrfeige. Er fühlte sich verletzt, jedoch ohne etwas zu sagen,
schrieb er im Sand:

"HEUTE GAB MIR MEIN BESTER FREUND EINE OHRFEIGE"

Sie gingen weiter, bis sie eine Oase fanden, wo sie dann baden wollten. Der
Freund, der die Ohrfeige bekam, fing an zu ertrinken, aber sein Freund
rettete ihn. Als er wieder zu sich kam, schrieb er auf einem Stein:

"HEUTE RETTETE MEIN BESTER FREUND MEIN LEBEN"

Der Freund, der seinem besten Freund eine Ohrfeige gegeben hatte, und ihm
seinen Leben gerettet hatte, fragte:

"Als ich Dich schlug, hast du im Sand geschrieben, und jetzt schreibst Du
auf dem Stein - Warum?"

Der andere antwortete:
"Wenn jemand uns weh tut, sollten wir es im Sand schreiben, wo es die Winde
der Vergebung wieder streichen können. Wenn jemand aber uns etwas Gutes tut,
sollten wir es in einem Stein eingravieren, wo keiner es streichen kann."

LERNE DEINE "WUNDE" IM SANDE ZU SCHREIBEN UND DEIN "GLÜCK" IM STEIN.

Man sagt, dass es eine Minute dauert, einen besonderen Mensch zu treffen,
eine Stunde, ihn zu schätzen, einen Tag ihn zu lieben, aber ein ganzes
Leben, ihn zu vergessen.

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BeitragVerfasst: 26.08.2007, 13:57 
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~~Eine verhängnisvolle Affaire- von Wolfgang Klein~~


Entspann dich. Schließ deine Augen und denk an etwas Schönes. Ich werde in der Zwischenzeit alles vorbereiten.”
Was für eine Frau! Was für eine Ausstrahlung. Ich fühle mich vollkommen sicher. Und dann diese Brüste! Sie sind so nahe an meinem Mund gewesen, ich hätte nur zubeißen müssen, doch dann hat sie sich dezent wieder zurückgezogen.

“Nicht so schnell, wir müssen noch ein wenig einreiben damit alles gut und erträglich wird.”

Erträglich ist es jetzt schon. Ich bin sicher es wird gut werden. Sehr gut sogar. Ich mag sie. Alles was sie sagt klingt so ehrlich und ungeschminkt. Dabei kenne ich sie gar nicht. Sie ist mir von einem guten Freund empfohlen worden. In meiner Not habe ich sofort zugegriffen. Ich will, dass es endlich passiert. Das letzte Mal ist schon so lang her, dass ich es schon vergessen habe. Ich habe schon Schmerzen…
„Ich stehe jetzt vor dir. Sag mir wenn es weh tut, dann höre ich gleich auf.“
Ich spüre wie sie in mich eindringt und sich vorsichtig Platz verschafft.
„Du hast schöne weiche, sehr angenehme Lippen“, sagt sie leise. Sie sieht mir kurz in die Augen und massiert mich weiter. „Ist es gut so? Tut es weh?“ Ihr Gesicht nähert sich meinem, so nahe bis sich unsere Lippen fast berühren. Ich spüre wie meine Nackenhaare sich langsam aufrichten. Und nicht nur die…
Ich kann spüren, wie sie zärtlich mit ihren Fingerspitzen anfängt mich mit regelmäßigen, gleitenden Bewegungen immer schneller.
„Entspann dich. Ist es gut so?“
Ich nicke heftig. Ihre Hände gleiten zärtlich massierend im Takt meines erregten, pulsierenden Herzschlags. Sie ist gut. Sehr gut. Ich will mehr. Mein Atem fängt an zu rasen, meine Bewegungen werden immer heftiger und schneller. Sie drückt mich mit ihrem Körper sanft, aber bestimmt wieder in meine ursprüngliche Position zurück.
„Du musst dich entspannen. Du bist viel zu verkrampft.“
Ich liege schnaufend und schweißgebadet da und schaue wie
betäubt in ihre grünen Augen.

„Du bist so verspannt. Überlasse alles mir. Ich werde jetzt nebenan alles vorbereiten und werde dich bitten, deinen Gedanken freien Lauf zu lassen, damit sich deine innerliche Verkrampfung löst. Sonst werde ich es schwer haben, ans Ziel zu kommen.“
Ja! Ich will auch ans Ziel. Endlich. Ich gehorche und lasse meine Seele schweben. In meinen Gedanken stelle ich mir vor, wie sie gleich den Raum betreten wird, so wie Gott sie geschaffen hat, um mich mit ihrem vollkommenen Körper an mein Ziel zu bringen. Mein ganzer Körper zittert in voller Erwartung. Alles an mir ist gespannt wie eine Feder.
„So, jetzt wollen wir mal“, haucht sie mir ins Ohr und umfasst mich zärtlich mit beiden Händen.

„Ich kann es spüren, da ist alles hart.“

Ich spürte, wie sie mich von der Seite hart rannimmt. Es tut ein wenig weh, aber meine Lust ist größer als der Schmerz. Sie wandert weiter auf die andere Seite. Ich spüre jede ihrer Bewegungen, gleichzeitig sehe ich, wie sich in ihrem Gesicht kleine Schweißperlen bilden und zwischen ihren großen, prallen Brüsten verschwinden. Sie setzt sich fast auf mich und beginnt immer stärker, entschlossener zu stoßen.

„Gleich haben wir es“, stöhnt sie leise und bäumt sich mit letzter Kraft auf, „das ist ein ganz harter Kerl, den du da hast. Viel größer und stärker als bei anderen. Aber bis jetzt habe ich noch alle gekriegt…“
Ihre Bewegungen sind heftiger geworden. Mein Schmerz auch. Ich bekomme keine Luft mehr und umklammere sie mit beiden Händen.
Sie schnauft immer lauter. Die Erschöpfung der letzten Minuten ist ihr anzusehen: „Jetzt! Endlich… gibt er nach …und es kommt …endlich … raus … ach… dieser hartnäckige… Kerl“, stöhnt sie und hält mir triumphierend einen riesigen, sehr blutigen Backenzahn vor meine, mit Tränen gefüllten Augen.

„Das war schwere Arbeit. Wie ich schon sagte: ich kriege sie alle!“

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BeitragVerfasst: 02.09.2007, 00:39 
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Meisterschreiber

Registriert: 14.05.2007, 23:10
Beiträge: 573
Liebe tut weh


Ein Kuss
Deine Lippen streifen meine Wangen
schnell und ohne Gefühl
nur Routine
eine Geste der Freundschaft

Eine Berührung
Unsere Hände vereinen sich
viel zu kurz
schlichte Höflichkeit
eine Geste der Freundschaft

Zärtliche Küsse, sanfte Berührungen
Deine Wärme umhüllt mich
die ganze Nacht
reine Liebe
wieder nur ein Traum


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BeitragVerfasst: 27.09.2007, 18:17 
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Registriert: 28.04.2006, 08:47
Beiträge: 2316
Wohnort: Hoher Norden
Text einer Postkarte:

~~ Veränderung - von Sogyal Rinpoche ~~

So wie die Felsen nicht zerbrechen,
wenn die Wellen an die Küste schlagen,
sondern zu schönen Formen geschliffen werden,
so kann Veränderung auch unseren Charakter formen
und unsere harten Kanten rund polieren.

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