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BeitragVerfasst: 02.07.2009, 20:32 
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Ich habe unter sonstiges einen Thread aufgemacht, wo es zuviel zu sagen gäbe, wollte ich alles sagen. Insbesondere nahm ich dort Bezug auf das aktuelle Urteil vom Bundesverfassungsgericht zum Vertrag von Lissabon.


Ich möchte aber auch keine müßigen Endlosvorträge halten, sondern einfach nur auf ein Riesenproblem aufmerksam machen, das, wenn es nicht bald vom Volk selber behoben wird, ungeahnte Auswüchse annimmt, von denen ich nicht glaube, dass man sie noch stoppen kann. Wäre der Vertrag von Lissabon ratifiziert worden, so wie er WAR, dann wäre es, das muss ich sagen, ganz klar 10 nach 12 gewesen und zu spät.

Das Bundesverfassungsgericht hat jetzt die Uhr wieder auf 10 vor 12 gestellt, durch seine Leitplanken, die es dem Vertrag für die Demokratie angelegt hat. Mehr kann es nicht tun, das andere ist Sache des VOLKES. Das Gericht hat ihm nur wieder MitsprachRECHTE eingeräumt.

Wahrnehmen und umsetzen muss das Volk die aber selber. Denn es heißt einfach nur: "IM NAMEN DES VOLKES". Wenn das Volk nichts merkt, nichts will oder nichts tut, dann muss das Bundesverfassungsgericht auch DAS respektieren.

Es liegt also nur an EUCH. Abnehmen wird Euch das keiner. Aber Dank des Bundesverfassungsgerichtes HABT Ihr immerhin noch die Macht. Die wäre sonst futsch gewesen.


Ich bin enorm erleichtert und auch beeindruckt von dem Urteil unserer höchsten Richter. Es ist besser, als ich es selbst hätte formulieren können, da echte Kreativität am Werke. Es hat absolut die vorgetragenen Probleme in den Beschwerden erkannt und ernst genommen, und es hat darauf Lösungswege ZUM WOHLE DES VOLKES gegeben, wie es ihm mehr nicht möglich war. Es muss sich politisch zurückhalten, das gebietet das Gebot der Sachlichkeit und Gewaltenteilung, aber es hat ganz genau gesehen, worum es geht.


Bitte nutzt jetzt Eure Macht und tut irgendetwas, egal was, aber tut was. Anders gesagt - Ihr seid in Gefahr. Haltet die Augen offen.



Für Interessierte kommt jetzt mal von mir Leseratte eine Zusammenstellung der derzeit besten Bücher über "Die Lage der Nation", die die Probleme gut und fundiert darstellen. Für Laien auch gut verständlich.

Ist ja auch mal eine willkommene Abwechslung zur ewigen Beziehungsliteratur und ein spannender Thriller, der auch zu jedem Smalltalk im Kollegenkreis taugt.

Diese Bücher übertreiben keineswegs. Wer wie ich sich da ein bisschen näher mit befasst oder befassen muss, der weiß, dass sie nur das nötigste widerspiegeln. Das Volk MUSS aufgeklärt werden. Das ist meine Intention.



[buch=3938516321]
Kurzbeschreibung
Die Demokratie stirbt millimeterweise.
Das hat seinen Grund in den Eigeninteressen der politischen Klasse: Sie soll alle Kraft dem Wohle des Volkes widmen, seinen Nutzen mehren und das Grundgesetz wahren. In Wahrheit widmet sie alle Kraft dem eigenen Wohle, mehrt ihren eigenen Nutzen und schreckt selbst vor Verfassungsverstößen nicht zurück. Es geht um Machterhalt, materielle Absicherung und persönliche Vorteile. Längst klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine enorme Lücke. Das verschleiert die politische Klasse, indem sie die rechtliche Rahmenordnung verändert. So wird der Normbruch zur Norm. Ein solches System ist nur möglich, weil es an echtem Wettbewerb der Parteien und Politiker fehlt und weil es ein politisches Mitspracherecht der Bürger faktisch kaum noch gibt. Punkt für Punkt legt Hans Herbert von Arnim die Funktionsweise dieses Systems bloß, dessen bezeichnendstes Symptom die Korruption ist. Ob offen oder verdeckt - von der Flick-Affäre bis zu den schwarzen Kassen der CDU ist die Geschichte der Republik eine Geschichte der Einflussnahme.


Über den Autor
Hans Herbert von Arnim
, geboren 1939, Assessor jur., Dipl. Volkswirt, leitete nach der Promotion in Heidelberg zehn Jahre lang das wissenschaftliche Institut des Bundes der Steuerzahler in Wiesbaden. Nach der Habilitation in Regensburg lehrte er an den Universitäten München und Marburg. Heute ist er Professor für Öffentliches Recht und Verfassungslehre an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Sein Thema sind Grundfragen von Staat und Gesellschaft, was direkte Einmischung in die Politik aber nicht ausschließt.


[buch=3453620208]
Aus der Amazon.de-Redaktion
Für Der Deutschland-Clan gebührt Jürgen Roth das Lob, auf das Albrecht Müller, der Autor des thematisch nicht ganz unverwandten Buches Machtwahn, wohl auch gerne Anspruch erhöbe. Nicht nur sind Roths Recherchen detailliert und gut belegt -- auch seine Schlussfolgerungen sind großteils überzeugend. Dies nicht zuletzt deshalb, weil er seine spitze Feder -- anders als Müller -- trotz der großteils wirklich skandalösen Ergebnisse seiner Nachforschungen in den Niederungen der Top-Etagen unserer Republik mit Ruhe statt mit blindem Geifer führt.

Doch worum geht es? Um nicht weniger als darum, dass hierzulande bisweilen „wie selbstverständlich die Verfassung gebrochen wird“, es geht um gekaufte Politiker, korrupte Staatsanwälte, selbstherrliche Richter, kleinkriminelle Bankvorstände und schwerkriminelle Industrielle. Und es geht darum, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Kurzum: Es geht um das Phänomen der organisierten Kriminalität in Deutschland. Und darum, wie schnell man, wenn man ein öffentliches Amt bekleidet und zur falschen Zeit von den falschen Leuten die falschen Gefälligkeiten entgegennimmt, in dieses mafiöse Netzwerk hineingezogen werden kann.

Bei aller Lob für den Autor: Mit fortschreitender Lektüre fühlt man sich in seinem Lesesessel immer unbehaglicher. Was Roth freilich nicht anzulasten ist, sondern jenen dunklen Gesellen, von denen er berichtet. Die wachsende Virtuosität, mit denen es mancher vermeintlichen Stütze dieser Gesellschaft gelingt, das etwaige Aufkeimen moralischer Bedenken gegen die Bedingungslosigkeit der herrschenden Selbstbereicherungslogik systematisch auszublenden und mögliche Kritiker mit sorgsam einstudierten, fein ziselierten Täuschungsmanövern in die Irre zu führen, ist nicht nur abstoßend. Es verheißt auch für die Zukunft nichts Gutes. Gleichwohl: Roths Buch ist jedem, der wissen will, in welchem Staat und in welcher Gesellschaft wir eigentlich leben, zur Lektüre dringend empfohlen!

Pressestimmen
"Ein Sittengemälde unserer außer Kontrolle geratenen Eliten."


[buch=3492051510]
Aus der Amazon.de-Redaktion
Wer sich in der politischen Psychologie eines Volkes auskennt, weiß genau, was eine stark zunehmende Wahlenthaltung wirklich bedeutet. Wenn es nach Gabor Steingart geht alles andere als Gleichgültigkeit. In seinem Buch Die Machtfrage hält der Spiegel-Redakteur ein provokantes Plädoyer für das von den Grundgesetzvätern bewusst vorgesehene Mittel des Nichtwählens als legitimen Ausdruck des Protests. Zumal in Zeiten, in denen es sich bei Wahlen in unserem Lande eher um Lotteriespiele mit unscharfen Akteuren und unvorhersehbaren Koalitionen handelt.

Steingart gehört zu einer unverdächtigen Generation waschechter Demokraten, die ihre Sozialisation in der politischen Aufbruchstimmung nach der Kanzlerwahl Willy Brandts erfahren haben und erstmals zur Wahlurne schreiten durften, als es den reaktionären Franz-Josef Strauß zu verhindern galt. Umso größer fallt das Bedauern aus, mit dem er den schleichenden Verfall der großen demokratischen Leidenschaften in unserem Land konstatiert. Dass die heutige Politik weniger bewundert als misstrauisch beobachtet oder – schlimmer noch – gleichgültig hingenommen wird, ist für ihn ein Alarmsignal: „Wenn es mehr Gleichgültige als Wohlmeinende gibt, sind die Tage der Demokratie gezählt.“ Die Mattigkeit der Politiker und Parteien, die sie hervorgebracht haben, ist ihm besonders als Amerikakorrespondent bewusst geworden. Als Kontrastprogramm zur messianische Lichtgestalt Barack Obama führt er Angela Merkel vor, die es angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Land für klug halte, möglichst undeutlich zu sein und die CDU nach dem Motto „Lieber drei Nickköpfe als ein Störenfried“ anführe. Der Autor ist überzeugt, dass die Demokratie nicht nur vom Miteinander sondern in weit höherem Maße vom Gegeneinander der Parteien lebt, getreu dem Wort von Hannah Arendt vom „Miteinander-Sein der Verschiedenen“. Und die SPD? Ihr bescheinigt Steingart eine Neigung zur Selbstzerfleischung und einen latenten Widerwillen gegenüber der Regierungsverantwortung.

Sein Fazit: Wer die Öffnung des als zutiefst versteppt und verstaubt empfundenen Parteienstaates vorantreiben wolle, dürfe ihn nicht bestätigen. „Wer wählt, stimmt zu. Jede Stimme für eine der Parteien wird diese sofort als Ermunterung zum Weiter-so verstehen.“ Eine messerscharfe Analyse der Funktionsdefizite unseres politischen Systems und ein Aufruf zum bürgerlichen Ungehorsam, wie er wohlbegründeter kaum sein kann. Arnold Abstreiter

Kurzbeschreibung
Bonn, Berlin, Washington: Gabor Steingart kennt Akteure und Abläufe der Politik wie nur wenige Journalisten. Sein Bestseller über die Wirtschaftsmisere (»Deutschland – Der Abstieg eines Superstars«) ist eines der einflussreichsten Bücher der letzten Jahre. Sein Globalisierungsthriller »Weltkrieg um Wohlstand« wurde in rund 20 Staaten publiziert, darunter in China und den USA. Henry Kissinger sprach von einem »präzise und fesselnd geschriebenen Realitäts-Check für Amerika«.Pünktlich zum 60. Geburtstag der Republik widmet sich Steingart in »Die Machtfrage« dem demokratischen System in Deutschland. Mit kühler Präzision beschreibt er die Kanzlerkandidaten und den Niedergang der Volksparteien. Sein alarmierender Befund: Die Demokratie ist erstarrt. Die Parteien sind nicht mehr repräsentativ für das Volk, das sie führen. Sie fremdeln mit der Lebenswirklichkeit, ihre Gestaltungskraft ist geschrumpft, ihr Machtwille allerdings ungebrochen. Deutschland habe sich in eine »Demokratie von oben« verwandelt, in der zunehmend »Politik ohne Volk« betrieben werde.



[buch=3446207260]
Aus der Amazon.de-Redaktion
Hatten ihn seine ebenso akribischen wie scharfsichtigen Studien zur Überversorgung von Beamten und Politikern in Bund und Ländern schon regelmäßig in helle Aufregung versetzt, ist dem chronisch echauffierten Autor bei der Aufdeckung des "Europa-Komplotts" nun endgültig der Kragen geplatzt.

Woher nur, fragt man sich während der Lektüre unwillkürlich immer wieder, nimmt Hans Herbert von Arnim die anscheinend unerschöpfliche Energie für seine an Intensität immer noch zunehmenden publizistischen Wutausbrüche? Mit einer bewundernswerten Inbrunst und Gründlichkeit durchpflügt von Arnim den Brüsseler Politikdschungel und wird so ziemlich unter jedem Strauch fündig: "Legalisierter Spesenbetrug" hier, "groteske Doppelversorgung" da, ein "völlig inakzeptables europäisches Diätengesetz", ein Parteiengesetz, mit dessen Hilfe "Pseudoparteien" aberwitzige Subventionen einstreichen, "überzogene finanzielle Privilegien" für europäische Beamte und nicht zuletzt die "grenzenlose Aufblähung sämtlicher Organe der EU". Wohin der gestrenge Autor seinen Blick auch wendet -- überall findet der Furor, der ihn von jeher treibt, neue Nahrung.

Von Arnim belässt es aber nicht dabei, die zahllosen Indizien und Beweise, die er am "Tatort Europa" zusammengetragen hat, vor uns auszubreiten. Bei "derart krassen" Befunden kommt er nicht umhin, auch nach den Ursachen zu fragen. "Warum konnten die Verantwortlichen selbst massivste Kritik unbeeindruckt aussitzen? Warum glaubten sie, Kritiker ungestraft verleumden zu können?" – Diese Fragen führen direkt in Zentrum des EU-Systems, das nach von Arnims Überzeugung, so muss man wohl das Fazit seiner Untersuchung zusammenfassen, in allen, wirklich allen seinen Teilen grundlegend sanierungsbedürftig ist. -- Andreas Vierecke

Kurzbeschreibung
Eine erschreckende Bestandsaufnahme des Brüsseler Politik-Betriebes: Die Europaabgeordneten sind mit Diäten und Pensionen großzügig versorgt, ihre Arbeit kontrolliert jedoch niemand. Das Wahlrecht für das Straßburger Parlament spricht allen Gleichheitsprinzipien Hohn. Rat und Kommission treffen weitreichende Entscheidungen, ohne von den Bürgern der EU dafür wirklich legitimiert zu sein. Hans Herbert von Arnim durchleuchtet zum ersten Mal systematisch das politische System der EU und fordert, über ein anderes Europa nachzudenken.


[buch=3442155665]
Kurzbeschreibung
Schwarzbuch Deutschland - Demokratie auf dem Prüfstand, das Buch zur Wahl 2009!

Politiker und Honoratioren zitieren bei öffentlichen Anlässen gern die Sternstunden der deutschen Demokratie. Hans Herbert von Arnim erzählt die Geschichte unserer Republik hinter diesen vollmundigen Erfolgsmeldungen. Der renommierte Verfassungsrechtler lässt anhand einer langen Reihe von Missbrauchsfällen aus Politik, Verwaltung, Justiz, Wirtschaft und Gesellschaft ein ganzes System von Auswüchsen und Defiziten sichtbar werden und fordert eine wirksame Kontrolle der Machenschaften der Mächtigen. Eindringlich und leidenschaftlich plädiert er mit konkreten Vorschlägen für die Herrschaft durch das Volk und für das Volk. Der neue Enthüllungsreport von Hans Herbert von Arnim: provokant, aufrüttelnd, thesenstark und streitbar.



[buch=3462039776]
Kurzbeschreibung
Sie schreiben Gesetze. Sitzen in Ministerien. Bezahlt von Konzernen. Früher nannte man das Korruption. Lobbyismus war gestern. Die deutsche Politik ist längst unterwandert. Mehr als hundert Vertreter deutscher Großkonzerne haben in Bundesministerien eigene Schreibtische bezogen. Bezahlt werden sie von den Unternehmen. Sie arbeiten an Gesetzen mit und sind politisch immer am Ball. Die Recherchen der Autoren veranlassten den Bundesrechnungshof, ihre Prüfer erstmals in alle Bundesministerien zu schicken. Denn die Unabhängigkeit staatlicher Entscheidungen ist in Gefahr und damit die Demokratie selbst. Vom Fluglärmgesetz über die Legalisierung der Heuschreckenfonds, den Ausverkauf öffentlicher Projekte an Baukonzerne, das Energiewirtschaftsgesetz, die Gesundheitsreform bis hin zu milliardenschweren Investitionsprojekten wie der Lkw-Maut immer hatten Großkonzerne bezahlte Mitarbeiter in Ministerien platziert. In Hessen kontrollieren vom Flughafenkonzern Fraport selbst bezahlte »Leihbeamte« sogar die Einhaltung des Nachtflugverbotes. Auch die EU-Kommission greift auf »U-Boote« der Industrie zurück: Im Fall der EU-Chemikalienrichtlinie REACH war ein BASF-Mitarbeiter sogar erst in der EU-Kommission, dann im Bundeswirtschaftsministerium, um die Chemierichtlinie im Sinne der Industrie zu beeinflussen. Wer wirklich hinter die Kulissen dieser Schattenregierung blicken will, stößt zumeist auf eine Mauer des Schweigens. Die Idee eines »Austauschprogramms« von Wirtschaft und Politik begeisterte zunächst viele Mitglieder des rot-grünen Kabinetts, passte sie doch zu ihrer Vorstellung eines schlanken, modernen Staates. Rainer Baake, ehemaliger Umweltstaatssekretär, bereut heute seine Zustimmung: »Es kann nicht sein, dass wir im öffentlichen Dienst sparen und dann sagen: Nun brauchen wir aber für die Erstellung von Gesetzentwürfen die Privatwirtschaft, und die schreibt jetzt ihre Gesetzentwürfe selbst. Das wäre eine Bankrotterklärung der Politik.«

Über den Autor
Sascha Adamek, Jahrgang 1968, arbeitet seit zwölf Jahren als investigativer Journalist und Filmemacher für den Rundfunk Berlin Brandenburg und den Westdeutschen Rundfunk, u.a. für die ARD-Politikmagazine »Monitor« und »Kontraste« sowie das RBB-Magazin »Klartext«. Kim Otto, Jahrgang 1968, arbeitet seit sieben Jahren für das investigative ARD-Politikmagazin »Monitor«. 2007 wurde er, gemeinsam mit Kollegen aus der »Monitor«-Redaktion, für Recherchen zum Thema dieses Buches mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Kim Otto ist Professor im Fachbereich Medienmanagement an der Macromedia Fachhochschule.

[buch=342677979X]
Frankfurter Rundschau, 21. März 2006
Es ist eine anregende Anleitung zum kritischen Denken und ein eindringlicher Aufruf, den politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und journalistischen Eliten auf die Finger zu schauen. Albrecht Müller hat damit das Kunststück vollbracht, in weniger als zwei Jahren gleich zwei zentrale Reformbücher zu schreiben. Kein Zweifel: Auch dieses Buch hat das Zeug zum Bestseller.
Müller belässt es aber nicht bei der Anklage, er erklärt auch: "Wir sollten nicht den Fehler machen, die eindimensionale Interessengesteuertheit und die konzeptionellen Unzulänglichkeiten unserer Eliten in eine Ausweglosigkeit wegen Handlungsunfähigkeit umzudeuten. Das wäre eine ziemlich falsche Darstellung unserer Lage. Es steht außer Frage, dass Deutschland wie auch die europäische Union, wenn wir nur wollten und die richtigen Konzepte einsetzten, mit den meisten Problemen fertig würden"

Dazu sind wir alle aufgerufen, den Eliten auf die Finger zu schauen und nicht leichtfertig den Mainstream-Medien zu vertrauen.


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BeitragVerfasst: 14.04.2012, 20:56 
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Tilde, weißt Du noch wie der Thread damals hieß?

Gruß
Nordlicht

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BeitragVerfasst: 16.04.2012, 13:42 
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also der threadtitel steht ja da. du meinst die buchtitel?


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BeitragVerfasst: 16.04.2012, 13:47 
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muss ich nachher mal im Bücher- und Arbeitszimmer schauen.


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BeitragVerfasst: 16.04.2012, 19:25 
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Tilde hat geschrieben:
Ich habe unter sonstiges einen Thread aufgemacht, wo es zuviel zu sagen gäbe, wollte ich alles sagen. Insbesondere nahm ich dort Bezug auf das aktuelle Urteil vom Bundesverfassungsgericht zum Vertrag von Lissabon.


Das meinte ich, die Bücher haste ja gelistet oben... kann aber auch der Thread sein, den ich kürzlich hoch gebuddelt hatte... ich werd noch mal nach sehen, ob das zeitlich und inhaltlich passt.

Danke Dir... brauchst nicht suchen... Du hast ja ne Hochzeitszeitung zu werkeln, ich denke, Du hast keine Langeweile :wink:

Grüße
Nordlicht

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