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BeitragVerfasst: 04.01.2009, 23:45 
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[buch=3442337623]

In Dialogform erörtert das Buch die Erfahrung des Lebens, des Sterbens, des Todes und die Expeditionen der Seele danach. Quantenphysik und Wahrnehmungstheorie integriert Walsch ebenso wie buddhistische und andere Weisheitslehren, und was er über die Reise der Seele berichtet, ist im zweifachen Sinne erhellend: Es ist klar, plausibel und lässt unsere Existenz in einem freundlichen, hellen Licht leuchten. In drei Schritten der "Re-Identifikation", so wird ausgeführt, erfahren wir den so genannten Tod. Im ersten Stadium erleben wir die Trennung vom Körper, verbunden mit der Überraschung, dass das Leben weitergeht und unser Wesenskern nicht mit dem Körper identisch ist. Im zweiten Stadium erleben wir, was wir glauben bzw. erwarten: Hölle, Himmel, Ungewissheit, das Nichts, Erinnerungen an vergangene Leben etc. Das dritte Stadium bringt die Verschmelzung mit der Essenz. Die Identifikation mit der Seele löst sich. Auf diese Erfahrung der Einheit folgt eine nächste Inkarnation. Dieses "westliche Totenbuch" ist Walschs letztes Buch im beliebten Dialogstil. Eine großartige Synthese der universellen Vorstellungen vom zyklischen Werden und Vergehen!

Jeder will wissen, was nach dem Tod passiert. · Für die Leser von Kübler-Ross, Moody und die Millionen Walsch-Fans. · Walschs große Lesergemeinde wartet seit Jahren auf sein Vermächtnis zum Thema Leben, Tod und Wiedergeburt.


AUS DER AMAZONKUNDENREZENSION

5.0 von 5 Sternen Ich habe es selbst erlebt, 4. Dezember 2008
Von Nina R. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ich will hier nicht mit einem Erlebnis prahlen, das wäre gar nicht möglich, denn wer nicht an die Botschaft in diesem Buch glaubt, wird auch mir nicht glauben. Ich will bloß sagen: Ich habe zum ersten Mal in einem Buch Wort für Wort das wieder gelesen, was mir selbst vor 10 Jahren widerfahren ist.

Damals machte ich eine Erfahrung, auf die ich weder vorbereitet, noch mit der ich gerechnet hatte, und sie ist haargenau so abgelaufen, wie in dem Buch, konkret in Kapitel 29, berichtet.
Ich verließ partiell meinen Körper, mit dem ich aber spürbar verbunden blieb. Ich sah das Licht, den Tunnel, tauchte darin aber nicht ein, sondern "bog seitlich ab", und dann - es ging sehr schnell - löste sich eine Schale nach der anderen von mir (die 3 Stadien des Todes, die Walsch beschreibt), wobei ich gar keine Zeit hatte, in einem zweiten Stadium irgendwelche erwarteten Glaubensmuster durchzuleben. Ich schätze, es lag an dem Umstand, wie ich überhaupt in die Situation geraten war (kein Unfall, sondern absolute, unendliche Verzweiflung mit freiwilliger Selbstaufgabe) und vor allem daran, dass ich nicht wirklich starb. Das ganze endete mit einer unbeschreiblichen Verschmelzung, dem schönsten, harmonischsten und perfektesten Gefühl, das man sich überhaupt nur vorstellen kann ... oder besser gesagt, man kann es sich NICHT vorstellen, wenn man es nicht erlebt hat. Eben deshalb, WEIL man sich soetwas nicht vorstellen kann, habe ich nie daran gezweifelt, dass es echt war. Es hat mein Leben verändert.
Ich bin danach auch wieder in einen Zustand geraten, wo ich eine Art "Ich" war, jedoch nicht zu vergleichen mit meinem jetzigen körperlichen Ich, und wo ein Informationsaustausch mit einem Gegenüber stattfand. Das war das zweite unvorstellbare perfekte Erlebnis, die absolute Kommunikation, ohne Worte, sondern 1:1-Übertragung von Erfahrungen.

Letzteres wird in Walschs Buch nicht beschrieben, ich habe es also nicht einfach aus dem Buch als meine eigenen Erlebnisse übernommen, ich habe das tatsächlich erlebt. Und ich habe während all der Jahre nie daran gezweifelt, dass ich die Erfahrung des Todes erleben durfte, ohne dabei wirklich gestorben zu sein. Seitdem gibt es nichts, worauf ich mich mehr "freue", als meinen Tod. Ich weiß, dass es ein herrliches Erlebnis/Erfahren ist, es ist ein Aufwachen ins Eigentliche, ins Eine.

Das bedeutet nicht, dass die letzten 10 Jahre für mich sorgenfrei verlaufen wären. Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod, aber die kleinen Lächerlichkeiten des Alltags bereiten mir mitunter nach wie vor Probleme. Das Erlebnis hat mich also keineswegs mit einem Schlag zum "Meister" gemacht. Ich habe fast den Verdacht, ich durfte diese Erfahrung haben, um nicht schon wieder zu sterben.
Das war eine vollkommen neue Erkenntnis, die ich aus Walschs Buch zog: dass wir uns nach dem Tod entscheiden können, ob wir dieses Leben weiterleben wollen oder nicht. Wenn wir dies wollen, können wir zurückkehren, den Tod ungeschehen machen und weiterleben. In unserer Biographie zeichnet sich solch ein Moment dann als ein "Gerade nochmal geschafft!"-Moment aus, eine Erinnerung, dass wir dem Tod im letzten Moment von der Schippe gesprungen seien. Solche Momente gibt es in meinem Leben unzählige, teils auch bewusst herbeigeführt. Nicht mehr, seit ich mein Erlebnis hatte. Seit ich weiß, wie herrlich der Tod ist, brauche ich ihn nicht mehr zu suchen, ich kann ihn erwarten.

Der einzige Punkt, der an dem Buch zu 'kritisieren' wäre, ist die teilweise sehr schwülstige Ausdrucksweise, insbesondere gegen Ende des Buches. Ich habe zwar kein Problem mit dem Wort "Gott", gehöre aber definitiv zu den Menschen, die eher "Höheres Selbst", "Eins" oder dgl. sagen.
Das ändert aber nichts an der Wahrhaftigkeit des Inhalts. Oder besser gesagt: ICH habe es als wahrhaftig empfunden, weil ICH es genau so erlebt habe. Man soll - und das steht auch in dem Buch - aber kein Schriftwerk, auch dieses hier nicht, als Dogma oder Betriebsanleitung betrachten. Da könnte man genausogut bei den herkömmlichen Religionen bleiben. Nein, man muss es nach innen spüren und für sich selbst verifizieren. Vielleicht findet man dabei heraus, dass sich die innere Wahrheit nicht mit dem Buch deckt. Egal, immer auf die innere Wahrheit hören, nie auf Worte vor außen! Letztere kann man als Hilfe, als mögliche Wegweiser heranziehen und mit der inneren Wahrheit vergleichen. Glaube muss aber immer im Herzen stattfinden, niemals im Kopf.

_________________
"Shake your Moneymaker....." James Brown-"Sex Machine", 1974


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BeitragVerfasst: 05.01.2009, 00:28 
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