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 Betreff des Beitrags: Kinderbesuchszeiten
BeitragVerfasst: 24.01.2010, 17:50 
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Freizeittipper
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Registriert: 12.06.2006, 19:20
Beiträge: 82
Wohnort: Berlin
Hallo,

tut mir leid, wenn mein Thread jetzt ein wenig wirr wird oder zu emotional belegt ist. Ich bin eben gerade noch sehr durcheinander, da Mars und ich gerade eben noch über die Kinderbesuchszeiten gestritten haben und ich bin jetzt völlig fertig. Weil ich keine gute Lösung für uns alle finde, wende ich mich jetzt an euch, um Anregungen zu sammeln, mal zu hören wie andere das geregelt haben und um dann hoffentlich eine gute Regelung für mich zu finden.

Ich möchte Mars die Kinder auf keinen Fall vorenthalten und er kann seine Kinder so oft sehen wie er möchte. (meine Tochter ist ja nicht mal von ihm, aber selbst sie kann er gerne sehen so oft er möchte)

Vorerst haben wir ausgemacht, dass er die Kinder über Nacht immer bei sich hat über die Wochenenden, die er frei hat. Das wären zwei Wochenenden im Monat.
Er wollte die Kinder dann noch alle zwei Tage haben, also auch über Nacht. Nach meiner Meinung ist das zuviel für die Kinder, diese ständige hin und her gereiße. Ich meine, dass die Kinder doch wenigstens noch ein beständiges zu Hause haben sollten. Ich habe nicht einmal ein Problem damit, dass er die Kinder dann alle zwei Tage zu sich nimmt, mit ihnen spielt, aber meine ich, sollten sie dann wenigstens in der Woche doch abends wieder in ihrem Bettchen zu Hause schlafen. Ist das so verkehrt?

Ihm ist das dann aber zu wenig. Er möchte die Kinder mehr haben. Also sagte er, er würde dann unseren Sohn zu sich nehmen, der würde dann bei ihm wohnen und meine Tochter bei mir und dann können die sich immer zum spielen treffen...fertig...
Wäre sicherlich eine Lösung in der wir beide uns ganz gut fühlen würden...allerdings bezweifel ich auch hier, dass es auch die beste Lösung für die Kinder wäre, die Geschwister jetzt zu trennen. Gerade fpr meine Tochter fände ich das momentan fatal, da sie schon sehr damit zu kämpfen hat, dass ihr Papa nun geht, wenn ihr Bruder dann gleich mitgenommen wird, wäre das für sie sehr schwer.

Dann fuhr er mich an, dass er das nicht mitmacht. Er möchte seinen Kindern nur eine gute Zukunft bereiten wollen und bei mir wäre das wohl nicht möglich. Er traue mir nicht zu, dass es den Kindern hier dann gut gehen würde, da ich mit Ausbildung und beiden Kindern völlig überlastet sein würde und das liese er nicht zu.


Was soll ich denn jetzt nur machen? Ich möchte mich darüber gar nicht streiten und bin gerne bereit da auch Kompromisse einzugehen, mit denen wir dann beide gut leben können. Nur möchte ich eben nicht, dass die Kinder die leidtragenden dabei sind.
Im Moment habe ich für mich aber irgendwie das Gefühl, dass es hier nur um sein Wohlbefinden geht, dass er die Kinder immer bei sich hat, egal ob die Kinder darunter leiden oder nicht. Ich möchte nicht, dass die Kinder dafür herhalten müssen, dass sich ein Elternteil besser fühlt. Das kann doch nicht der SInn sein???

Ich möchte doch, dass sie Ihren Papa so oft wie möglich sehen können, gerne auch jeden Tag. Nur meine ich, wäre es doch eigentlich auch kein Problem, dass er die Kinder dann Abends wieder hier ins Bett bringt. Und am Wochenende, Ferien oder auch "mal" so zwischendurch können sie doch auch gerne bei ihm schlafen. Da bin ich die letzte, die sich dagegen stellen würde. Dennoch glaube ich eben, dass es wichtig ist für die Kinder, dass sie einen Ort haben wo sie wirklich zu Hause sind.


Wie habt ihr das geregelt? Seh ich das zu verbissen? Ich möchte doch auch nur das Beste für meine KInder. :(

Ich habe wirklich Angst, dass wir hier alles nicht so geregelt bekommen und das alles wirklich noch vor Gericht ausgetragen wird...und so wie das hier gerade läuft, wird da dann richtig dreckige Wäsche gewaschen. Das macht mir große Sorgen. Ich wünsche mir, dass wir auch so eine Lösung finden.


Liebe Grüße
klein Engelchen


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25.01.2010, 09:35 
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Championtipper
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Registriert: 07.02.2008, 12:33
Beiträge: 1656
Hallo

die beste Möglichkeit, da ihr 2 das nicht regeln könnt, weil pers. drinne ist. Solltet ihr eine Familienberatung oder sowas in die Richtung, mit einbeziehen, damit beide ihre Gedanken offen darlegen können und darüber reden könnt. Mit einer dritten neutralen Person, streitet man schwerer und kann sich so evtl. besser einigen.
Weil, sonst wird es für die Kinder wirklich derbe, Behördengänge, Machtkämpfe und Gerichtliche Dinge.
Das kann die Kinder so belasten, dass sie Entwicklungstörungen bekommen.

Lasst auf jeden Fall die Geschwister zusammen, ob sie dan am WE bei dir oder bei ihm sind, ist nur noch auszuloten, wo es Versorgungtechnisch nunmal besser ist. Nicht wer besser oder schlechter ist.

Sonst müsstet ihr Tür an Tür leben, damit die Knirpsen selbst hin und her rasseln können, nur damit ihr getrennt sein könnt.

Es ist schwer und leichter wird es auch nicht, daher holt eine neutrale Person zur Hilfe und Rat, die zwischen euch vermitteln kann und reisst nicht an den Kindern rum.

Ich habe nach 2 Jahren lieber, dem ersten Sohn liebe aufgegeben, ich wollte Kämpfen, weil ich hatte das alleinige Sorgerecht, was ich immer noch habe, doch der EX und seine Mutter, wollten dies um jeden Preis, sie zogen an dem Jungen ohne Rücksicht auf ihn. Er bekam drastischen Leistungsabfall, piselte sich auf dem KigaWeg die sen voll, verkrümelte sich unterm Tisch und redete noch kaum. Und vieles mehr. Sie brachten es immer fertig, mir die gesamte Schuld dafür zu geben, mit dem Zeigefinger. Es half nix zu sagen, schaut den kleinen an, so wie er istund nicht er sein muss und ihr ihn haben wollt. Sie trichterten ihm gar ein, jaja bald hast du deine Mama vergessen, sie machten Sogenannte Psy.Spiel ihm.
So kam ich nichtmehr klar mit ihm, bis dan gar die neue Freundin, sozusagen wie seine Ersatzmama herhielt. Weiss du das sind derbe Stiche die man durch macht und das nur weil man um ein Kind kämpft.
Mein Motiv war, behalt dein scheiss Geld ich will einfach nicht das mein Sohn, bei einem Kiffer und Dealer aufwächst.
Schlussendlich ging es aber den Behörden ums Geld, die Sonderschule muss somit nicht finanziert werden von der Kommune.
Er geht nun in ein Behindertenheim und am WE lebt er beim Kiffer.
Ist es nicht ein herrliches beschiessenes Gefühl, wenn man alleine gegen sowas kämpfen muss? Nein, bestimmt nicht, ich habe dem kleinen zu liebe aufgegeben, denn schliesslich hat er seinen Papi lieb. Und Machtkämpfe kosten nur unnötig Kraft. Ich hätte sie bestimmt noch, aber der kleine? Wie geht es ihm dabei?

Der einzige Trost den ich heute noch habe: Wird er später zu Drogen greiffen und in Papas Schuhstapfen stehen, so ist es auch Papas Verantwortung, den er hat die Aufsichtspflicht.

von dem her, wenn es ihm Möglich ist mit dir friedlich umzugehen und die Kinder ein wohliges Daheim bei ihm haben können und du sie jeder Zeit besuchen darfst, halte es schriftlich fest. Dann Nimm das Angebot an und unternimm schöne Dinge mit den Zwergen nur für sie, wenn Mama Kinderzeit ist. Nutze es als Chance.

lg

_________________
Ich bin garantiert nicht auf der Welt, um so zu sein, wie es anderen in den Kram passt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26.01.2010, 10:48 
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Championtipper
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Registriert: 28.04.2006, 07:57
Beiträge: 2301
Wohnort: bei Hannover
Hallo kleines Engelchen,

bei solchen Fragen sollte das Wohl der Kinder vorgehen, immer und das bedeutet, das man selbst sich oft genug zurück stellen muss und oft genug unterscheiden muss, zwischen Paarebene und Elternebene. Das ist sehr schwer.

Dem Wohl der Kinder kann eine Trennung der Geschwister nicht dienen, das ist etwas, das ich nicht glauben kann oder will. Aber, je jünger die Kinder sind, desto mehr Zeit brauchen sie mit demjenigen der gegangen ist, um die Beziehung zu erhalten und zu festigen. Für kleine Kinder ist ein Wochenende alle 14 Tage definitiv zu wenig.

Solche Fragen sollten mit Hilfe einer Beratungsstelle oder auch des JuA (das hat in solchen Fällen eine Beratungspflicht) geklärt werden, mit unbeteiligten und neutralen Dritten lässt es sich oft genug ruhiger reden und planen. Denn natürlich bedeuten solche Planungen auch oft genug Umstellungen des Alltags.

Kinder leiden immer unter solchen Situationen, es ist ganz wichtig, ihnen deutlich zu machen, das sie mit der Trennung nichts zu tun haben und das Mama und Papa immer für sie Mama und Papa bleiben werden. Und es ist auch wichtig, das Kinder nach einem Tausch dieser beiden Welten immer durcheinander sind und aufgelöst reagieren. Das eine mehr, das andere weniger..... diese "Aufgelöstheit" sollte allerdings nicht mehr als einen Tag bzw. wenig drüber dauern. Bei jedem Wechsel werden sie konfrontiert mit etwas, das nicht mehr ist und das braucht Zeit und Geduld. Vielfach wird dies Verhalten von Müttern als "es geht ihnen bei Papa nicht gut" gedeutet, aber das ist selten der Fall.

Das Beste für die Kinder sind dann wohl flexible Umgangszeiten, spontane Besuchsmöglichkeiten für alle Beteiligten und die Freiheit das eine oder das andere zu wählen. Das darf aber niemals bedeuten, das ein Kind (unter 14) gefragt wird, "wo möchtest Du denn lieber leben, bei Papa oder bei Mama". Denn das ist Elternentscheidung, unbedingt. Jede Entscheidung des Kindes für den einen bedeutet eine Entscheidung gegen den anderen und hat einen Loyalitätskonflikt zur Folge, den Kinder nicht tragen sollten.

Liebe Grüße
Ansa

_________________
Sei zärtlich mit den Kindern, mitfühlend mit den Alten, nimm Anteil an denen, die sich anstrengen, sei sanftmütig mit den Schwachen und geduldig mit den Starken; denn eines Tages wirst Du dies alles gewesen sein. (nach C.W. Carver)


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