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findet ihr Erziehung wichtig?
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 Betreff des Beitrags: Erziehung und Familienleben
BeitragVerfasst: 05.06.2009, 09:33 
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Championtipper
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Beiträge: 1656
Hallo zusammen

Ich würde mich gerne mit euch etwas über Erziehung und die verschiedenen Methoden, was gibt es neues....was findet ihr gut und was nicht....was haltet ihr von: xxxxx beliebigem. Gewisse Fragen stelle ich etwas zu einem späteren Zeitpunkt noch gerne.

Erstmal diese Prinzipien auf die ich beim stöbern stiess, wie findet ihr das, wäre dies was wo ihr für euch persönlich annehmen könnt? Warum Ja? Weshalb nein?

PS: findet ihr das unsere Gesellschaft solch TV-Sendungen braucht, wie bei RTL junge erwachsene? Was haltet ihr davon und was von der Nanny? Meint ihr, gibt es da langzeit Erfolge?




http://www.gordontraining.ch/main/Start.html

Credo von Thomas Gordon
Thomas Gordon hat die Grundhaltung, die hinter seinem Modell steht, wie folgt formuliert:

"Du und ich stehen in einer Beziehung zueinander, die ich wertvoll finde und bewahren will. Jeder von uns ist ein einzigartiger Mensch mit Bedürfnissen, die er auf seine Art befriedigen möchte.

Wenn du Probleme hast, deine Bedürfnisse zu befriedigen, werde ich dir annehmend und verständnisvoll zuhören, um dir zu helfen, eigene Lösungen zu finden, anstatt dir meine anzubieten. Ich respektiere dein Recht, eigene Glaubensgrundsätze und Wertvorstellungen zu entwickeln, auch wenn sie anders sind als meine.

Wenn mich indessen dein Verhalten daran hindert, meine Bedürfnisse zu befriedigen, werde ich dir offen und ehrlich sagen, wie mir zumute ist. Und ich bin zuversichtlich, dass du meine Bedürfnisse und Gefühle genügend beachtest, um allenfalls dein für mich unannehmbares Verhalten zu ändern. Und, wenn immer ich dich mit meinem Verhalten behindere, hoffe ich, dass auch du mir dies sagst, damit ich dir entgegenkommen kann und mein Verhalten angemessen ändere.

Wenn es einem von uns nicht möglich ist, sich so zu verhalten, dass der andere seine Bedürfnisse befriedigen kann, bedeutet das für mich, dass wir einen Konflikt haben. Ich möchte einen solchen Konflikt mit dir lösen, ohne dass einer von uns Drohungen oder Gewalt anwendet, um auf Kosten des andern zu siegen. Ich werde Deine Bedürfnisse ebenso respektieren, wie meine, und gemeinsam mit dir nach Lösungen suchen, welche unsere Bedürfnisse befriedigen und für uns beide akzeptabel sind. Wir werden jene Lösung wählen, die weder Sieger noch Verlierer zurücklässt - beide werden gewinnen.

Auf diese Weise kann jeder von uns gleichermassen seine Persönlichkeit entwickeln, und indem er seine Bedürfnisse befriedigt, zu dem Menschen werden, zu dem er fähig ist. So können wir eine liebevolle, friedfertige und von Respekt getragene Beziehung zueinander haben."




Bücher rund um das Gordon-Training
Bücher von Thomas Gordon:

Thomas Gordon
Familienkonferenz
Die Lösung von Konflikten zwischen Eltern und Kind
Verlag Heyne, ISBN 3-453-02984-4

Bis heute ist die »Familienkonferenz« der unumstrittene Erziehungsbestseller geblieben. Das Buch wurde zum Standardwerk der Erziehung, zum Standardwerk der besseren und ausgewogeneren Beziehungen innerhalb der Familie. Viele Väter und Mütter haben dem Ansatz Gordons seit dem ersten Erscheinen Vertrauen geschenkt. Einem Ansatz, der Kinder als eigenständige Persönlichkeiten begreift, der gegenseitige Achtung und liebevolles Verständnis füreinander verlangt.

Thomas Gordon
Familienkonferenz in der Praxis
Wie Konflikte mit Kindern gelöst werden
Verlag Heyne, ISBN3-453-03388-4

Mit diesem Buch bietet der Autor der berühmten "Familienkonferenz" ein Buch für Fortgeschrittene an. Er wendet sich in erster Linie an die Eltern, die bereits mit seinen Konfliktlösungsmodellen wie "aktives Zuhören", "Ich-Botschaften" oder "Konfliktlösung ohne Niederlage" gearbeitet und Erfahrungen gesammelt hat. Das, was Eltern in diesem Buch von ihren Erfahrungen berichten, macht zusammen mit Gordons Erklärungen und weiterführenden Kommentaren Mut, sich auf diese humane Art der Konfliktlösung einzulassen.

Thomas Gordon
Die Neue Familienkonferenz
Kinder erziehen ohne zu strafen
Verlag Heyne, ISBN 3-453-07861-6

Wie setze ich meinem Kind Grenzen? Wie gelingt es mir, dass es etwas tut, was es vielleicht gerade auf keinen Fall tun will? Und wie erreiche ich ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen meinen Bedürfnissen als Erwachsener und denen des Kindes? In Anknüpfung an seinen Klassiker Familienkonferenz beschreibt Thomas Gordon Probleme in der Erziehung von Kindern und Heranwachsenden, gibt praktischen und einfühlsamen Rat und liefert konkrete Prinzipien und Anleitungen für eine zeitgemässe, ohne Strafen wirkende, demokratische Erziehung.

Gordon Thomas/Adams Linda/Lenz Elinor
Beziehungskonferenz
Wege zu einem konstruktiven Miteinander
Verlag Heyne, 3-453-18851-9

Das berühmte Gordon-Trainingskonzept hat bereits Millionen Menschen dazu verholfen, sich und andere besser zu verstehen. In Zusammenarbeit mit Thomas Gordon übertragen die Autorinnen nun das »Konferenz«-Konzept auf den Bereich »Selbstverwirklichung innerhalb der Gruppe« und zeigen in einfachen, aber effektiven Schritten, wie man innere Unabhängigkeit und Freiheit erlangen kann.

Gordon Thomas
Die neue Beziehungskonferenz
Effektive Konfliktbewältigung in Familie und Beruf
Verlag Heyne, ISBN: 3-453-86130-2
Die von Thomas Gordon überarbeitete Fassung des Titels "Beziehungskonferenz"
* zur zeit vergriffen *



Thomas Gordon
Lehrer-Schüler-Konferenz
Wie man Konflikte in der Schule löst
Heyne-Taschenbuch, ISBN 3-453-02993-3

Lehrer werden von den Kindern mit ähnlichen Erwartungen wie die Eltern konfrontiert, sind also "Ersatzeltern", andererseits fordern sie von den Eltern die Übernahme von Aufgaben eines "Ersatzlehrers". Deshalb hält Thomas Gordon es auch für sinnvoll, dass Lehrer und Eltern seine Analysen, Beispiele, Ratschläge und Hilfen für sich nutzen, denn beide Bereiche - Schule und Elternhaus untrennbar verbunden. Seine Vorschläge zur Lösung der vielfältigen Probleme sind praktikabel und schaffen die Voraussetzungen für ein angstfreies Lehren und Lernen miteinander.

Thomas Gordon
Managerkonferenz
Effektives Führungstraining
Verlag Heyne, ISBN 3-453-09160-4

Methoden, um eine Führungsposition kompetent, menschlich und verantwortungsvoll auszufüllen.

Carl D. Zaiss / Thomas Gordon
Das Verkäuferseminar
Psychologie des effektiven Verkaufens
Verlag Campus, ISBN 3-593-35270-2

Zaiss und Gordon zeigen, wie man beim Verkaufen gewinnt, indem man echte Partnerschaften zu den Kunden aufbaut. Die Autoren analysieren das heutige Umfeld des Verkaufens und weisen nach, warum die herkömmliche Herangehensweise sich überlebt hat.

Carl D. Zaiss war lange Jahre als Verkäufer tätig, bevor er sich als selbständiger Unternehmensberater, Vortragsreisender und Seminarleiter niederliess. Thomas Gordon ist promovierter Psychologe sowie Gründer und Präsident von Effectiveness Training, Inc., einem Veranstalter für Schulungsseminare in Kalifornien. Von Gordon erschienen in deutscher Sprache u.a. Familienkonferenz, Lehrer-Schüler-Konferenz und Managerkonferenz.

Thomas Gordon / W. S. Edwards
Patientenkonferenz
Aerzte und Kranke als Partner
Verlag Hoffmann und Campe, ISBN 3-453-14852-5

Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist zunehmend von Sprachlosigkeit und Missverständnissen geprägt. Thomas Gordon stellt zusammen mit W.Sterling Edwards ein Modell vor, das Ärzte und Patienten zu Partnern macht. Die Autoren entwickeln am Beispiel typischer, realistischer Situationen ein praktikables und hilfreiches Kommunikationsmodell.
Weitere empfehlenswerte Bücher:

Hans Janssen
Kinder brauchen Klarheit
Wie Eltern Regeln finden und Grenzen setzen
Herder Spektrum, ISBN 3-451-04699-7

Was ist, wenn es immer wieder Zoff mit den Kindern gibt? Da wachsen sich kleine Streitpunkte oft zu kleinen und größeren Machtkämpfen aus, an deren Ende entnervte Eltern und wütende oder muffelige Kinder stehen. Doch Kinder wollen Klarheit, keine faulen Kompromisse: Horst Janssen macht an vielen Beispielen deutlich, wie man Kindern klare Botschaften gibt, Grenzen setzt und Konflikte so löst, daß keiner dabei zu kurz kommt. Ein hilfreiches Buch für ein harmonisches Familienleben.

Steve Biddulph
Das Geheimnis glücklicher Kinder
Was Kinder wirklich bewegt
Verlag Beust, München, ISBN 3-89530-504-9

Neue Antworten auf die alten Fragen der Kindererziehung:
- Wutanfälle stoppen
- Schüchternheit überwinden
- Was Kinder wirklich wollen
- Mithelfen bei der Hausarbeit
- Tips für Alleinerziehende
- Kinder und Fernsehen
- Altersphasen
- Das Ende des Quengelns
- Lernen, Vater zu sein
- Zehn Minuten, die eine Ehe retten können

Steve Biddulph
Weitere Geheimnisse glücklicher Kinder
Verlag Beust, München, ISBN 3-89530-020-9

Neue Antworten auf alte Fragen:
- Wie können Eltern lernen, Disziplin und Gehorsam von ihren Kindern einzufordern, ohne auf physische Gewalt oder Einschüchterungen zurückzugreifen?
- Wie können Eltern ermuntert werden, ihre Kinder wirklich selbst zu erziehen und die Aufgaben nicht anderen zu überlassen?

Aletha J. Solter
Auch kleine Kinder haben grossen Kummer
Über Tränen, Wut und andere starke Gefühle
Verlag Kösel, ISBN 3-466-30516-0

Aletha J. Solter zeigt anhand vieler anschaulicher Beispiele von Kindern im Alter von 0-8 Jahren, dass Weinen und Wutausbrüche notwendig sind, um Stress zu verarbeiten. Mit einem Vorwort von Thomas Gordon

Potenza, Manuela
Wenn Kinder miteinander...
Praxiserfahrung mit Kindern im Vorschulalter nach Thomas Gordons Kommunikationslehre.
Verlag: Spiel-Werkstatt, ISBN: 3-9520921-5-0

Praxiserfahrungen mit Kindern im Vorschulalter nach der Kommunikationslehre
von Thomas Gordon. Dieses Buch beweist die Wirksamkeit im Alltag einer Spielgruppe. Präzise und feinfühlige Beobachtungen illustrieren die Umsetzung der Methode in die Erziehungswirklichkeit mit Kindern.
Dieses Buch können Sie auch direkt bei der Autorin beziehen: manuela@potenza-schuool.ch


Triple P


Haben Sie Ihr Kind heute schon gelobt?
„Max spielt gerade so schön ruhig. Da störe ich ihn lieber nicht, dann kann ich noch in Ruhe aufräumen.“ Kennen Sie ähnliche Gedanken?
Eine häufige Erziehungsfalle: das von Ihnen erwünschte Verhalten wird nicht gelobt, entweder um nicht zu stören oder weil es als selbstverständlich angesehen wird. Die Folge ist, dass es zukünftig wahrscheinlich seltener auftreten und vielleicht sogar durch z.B. “Schreien und Hauen“ ersetzt werden wird, wofür das Kind dann die ungeteilte Aufmerksamkeit von Papa oder Mama bekommt.
Ein Grundprinzip der Positiven Erziehung ist daher das Anerkennen und Loben von Verhaltensweisen, die wichtig für Ihr Kind sind und die Sie gerne häufiger sehen würden, wie z.B. soziales Verhalten. Mein Tipp: Loben Sie Ihr Kind, wenn es sich richtig verhält. Beschreiben Sie beim Loben das Verhalten so genau wie möglich. In der oben beschriebenen Situation könnte sich das Lob wie folgt anhören: „Ich freue mich, Max, dass du so ruhig spielst.“

Top 10 der Erziehungstipps
Von Prof. Dr. Matt Sanders, Entwickler des Positiven Erziehungsprogramms Triple P, und seinen Kollegen

Tipp 1
Wenn Ihr Kind Ihnen etwas zeigen möchte, unterbrechen Sie wenn möglich kurz das, was Sie gerade tun und wenden Sie sich Ihrem Kind zu. Es ist wichtig über den Tag verteilt, häufig einige Minuten wertvolle Zeit mit ihrem Kind zu verbringen und dabei Dinge zu tun, die sie beide mögen.

Tipp 2
Geben Sie Ihrem Kind viel körperliche Zuwendung, die Sie und Ihr Kind mögen - Kinder mögen oft Kuscheln, Umarmungen und Händchen halten.

Tipp 3
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Dinge, die es interessieren und teilen Sie auch einige Ihrer täglichen Erlebnisse mit ihm.

Tipp 4
Loben Sie Ihr Kind, wenn es etwas tut, dass ihnen gefällt und dass es gerne häufiger tun sollte. Dabei ist es hilfreich, das Verhalten, das Ihnen gefällt, zu beschrieben, z.B. "schön, dass Du gleich getan hast, worum ich dich gebeten habe".

Tipp 5
Wenn Kinder sich langweilen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich daneben benehmen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie ihnen genügend und interessante Anregungen geben, was sie Drinnen oder Draussen unternehmen können, z.B. etwas malen/ausmalen, sich verkleiden, mit einem Puppenhaus spielen, klettern, mit Wasser spielen...

Tipp 6
Bringen Sie ihrem Kind neue Fertigkeiten bei, indem Sie ihm die neuen Fertigkeiten zunächst vormachen und dann Ihrem Kind Gelegenheit geben, die neue Fertigkeit selbst auszuprobieren. Zum Beispiel, sprechen Sie freundlich miteinander in der Familie. Bitten Sie Ihr Kind dies auch so zu tun und loben Sie es für seine Versuche.

Tipp 7
Setzen Sie klare Grenzen. Besprechen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Regeln für das Zusammenleben. Vereinbaren Sie dabei auch, was passiert, wenn jemand gegen diese Regeln verstösst.

Tipp 8
Wenn Ihr Kind sich daneben benimmt, bleiben Sie ruhig, geben Sie eine klare Anweisung, das Fehlverhalten zu beenden und erklären Sie Ihrem Kind, was es stattdessen tun kann oder tun soll (z.B. "Hört auf, euch zu prügeln, spielt friedlich miteinander"). Loben Sie Ihr Kind, wenn es sich angemessen verhält und lassen Sie eine sinnvolle, logische Konsequenz folgen, wenn es nicht aufhört.

Tipp 9
Prüfen Sie, ob Ihre Erwartungen realistisch sind. Alle Kinder benehmen sich manchmal daneben und es ist unvermeidlich, dass es auch Auseinandersetzungen gibt. Wenn Eltern perfekt sein zu wollen, führt das sehr wahrscheinlich zu Frustration und Enttäuschung.

Tipp 10
Sorgen Sie auch für sich selbst. Es ist schwer, eine ruhige, entspannte Mutter oder ein ruhiger, entspannter Vater zu sein, wenn man selbst gestresst, ängstlich oder depressiv ist. Versuchen Sie, jede Woche etwas Zeit zu finden, um zu entspannen oder etwas zu tun, was Ihnen Freude bereitet.


Theoretische Grundlagen von Triple P
Triple P basiert auf klinisch-psychologischer Forschungsarbeit und integriert die folgenden psychologischen Konzepte

Modelle sozialer Lerntheorie, die die Bedeutung von wechselseitigen Einflüssen sowie von dysfunktionalen Familieninteraktionen betonen.
Verhaltensanalytische Modelle, die den Schwerpunkt auf die Veränderung der auslösenden Bedingungen von Problemverhalten legen.
Operante Lernprinzipien, die die kontingente Verstärkung von erwünschtem Verhalten, das absichtliche Ignorieren von geringfügigen Problemverhaltensweisen sowie Tokenprogramme beinhalten.
Die sozial-kognitive Lerntheorie als Grundlage für Interventionen, die die Attributionen, Erwartungen und sonstigen Kognitionen der Eltern beeinflussen.
Damit stellt Triple P eine Form verhaltenstherapeutischer Familienintervention dar. Dieser Ansatz ist empirisch fundiert in Bezug auf die Behandlung und Prävention von Störungen in der Kindheit und Adoleszenz, v.a. hinsichtlich Verhaltensproblemen.

Triple P Basisprinzipien
Unabhängigkeit
Da ein Erziehungsprogramm zeitlich limitiert ist, müssen die Eltern selbständige "Problemlöser" werden, ihrer eigenen Einschätzung vertrauen und unabhängig von anderen ihre Erziehungsverantwortung wahrnehmen können. In diesem Sinn unabhängige Eltern haben genügend Wissen, Fertigkeiten, Ideen und Festigkeit, um ihre Kinder vertrauensvoll zu erziehen und auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kinder einzugehen.

Elterliche Selbstwirksamkeit
Dies bezieht sich auf den Glauben der Eltern, dass sie ein Problem, das mit dem Kind auftaucht, lösen können. Eltern mit einer hohen Selbstwirksamkeit haben positivere Erwartungen bezüglich Veränderungsmöglichkeiten.

Selbstmanagement
Damit das erlernte Wissen und die Fertigkeiten zusehends automatisierter ablaufen, müssen die Eltern selber die Kontrolle haben, die Durchführung von Zielen und Anforderungen selbst bestimmen, die Durchführung selber einschätzen lernen und die Auswahl über Strategieänderungen selbst treffen. Der Selbstverantwortung der Eltern in der Erziehung ihrer Kinder wird im geplanten Projekt dahingehend Rechnung getragen, dass sie es sind, welche die Aspekte ihres und des kindlichen Verhaltens auswählen, an denen sie arbeiten wollen. Sie setzen ihre Ziele fest, wählen spezifische Erziehungstechniken aus, die sie anwenden möchten und bewerten selber ihren Erfolg, indem sie die gewählten Ziele ihren selbstbestimmten Kriterien gegenüberstellen. Den Eltern wird geholfen, Entscheidungen zu treffen hinsichtlich ihrer Erziehungspraktiken, indem ihnen das Wissen und die Fertigkeiten, die aus der aktuellen Forschung bekannt sind, weitergegeben werden. Sie bekommen die Gelegenheit, neue Fertigkeiten einzuüben, anzupassen und auszuprobieren. In einem unterstützenden Umfeld erhalten sie Rückmeldung über die Durchführung der erlernten Fertigkeiten.

Attribution auf die eigene Person
Die Eltern schreiben Veränderungen oder Verbesserungen immer mehr dem eigenen Erfolg oder dem des Kindes zu, und weniger dem Schicksal, dem Alter, Reifefaktoren oder anderen unkontrollierbaren Ereignissen. Das wird dadurch erreicht, dass den Eltern aufgezeigt wird, wie sie die Gründe für das eigene Verhalten und das des Kindes erkennen können.

http://www.triplep.ch/home.html

_________________
Ich bin garantiert nicht auf der Welt, um so zu sein, wie es anderen in den Kram passt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05.06.2009, 14:23 
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Olympiareiftipper
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Registriert: 28.04.2006, 11:12
Beiträge: 931
Liebe Lila,
ja ich glaube Erziehung ist sehr wichtig. Nicht verwöhnen (der überhaupt schlimmste Erziehungsfehler wenn wir Alfred Adler glauben. Verwöhnte Kinder lernen Abhängigkeit aber nicht wie sie selbst ihr Leben planen und managen )aber auch nicht vernachlässigen.


Die ersten Zeichen, dass usnere Kinder Individuen sind, und ihr Recht auf Autonomie einfordern, beginnt im Alter von 3 und ich sage euch, dass setzt sich fort. :shock:


Man denkt Erziehung sei sehr schwer, dabei ist das Schwierigste, jedenfalls in der Erziehung meiner Kinder, die eine 18, die andere 20, sie konsequent zu erziehen. Ich meine aber nicht eine Konsequenz wegen irgendwelcher Prinzipien, sondern es ist mein Anspruch sie auf das Leben bestmöglich vorzubereiten. Dafür muss ich Grenzen setzen und meine Erziehung besteht (ich sag mal bestand da die Erziehung ja schon längst abgeschlossen ist) darin, dass ich darauf achte, dass die gesetzten Grenzen beachtet werden. Respekt gegenüber meinen Kindern und umgekehrt, ist ein wichtiger Baustein meiner Erziehung- Wie wichtig die Erfahrung von Respekt ist, und wie das mit einem gesund ausgebildeten Selbstwert in Verbindung steht, wissen all diejenigen zu berichten, die wie ich erst den steinigen Weg gehen mussten.


Ich glaube so schlecht bin ich mit meinen Erziehungsstil nicht gefahren, nach ihrem Pädaunterricht erzählten sie mir ich würde sie "demokratisch" erziehen. Wir haben ein überwiegend :twisted: guten Zugang zueinander sie erzählen mir vieles - doch nicht alles.

Ich will aber nicht behaupten, dass ich nicht manchmal an meine Grenzen stosse. Erziehung kostet Kraft und es ist allemale leichter die Kinder laufen zu lassen und "laissez-faire" nicht zu erziehen, statt ständig nach der Einhaltung erzieherischer Grenzen zu schielen. Nur bist du einmal inkonsequent hast du lange Spass davon.

Wie ihr ja wahrscheinlich wißt, versuche ich nach der Maxime zu leben, erst die Saat, später die Ernte. Was ich von meinen beiden Kindern zurück bekomme empfinde ich trotz der Pubertät als echte Bereicherung.


Erziehung ist eine echte Herausforderung für alle Erzieher, ob Eltern und Lehrer und.... Weil wir wissen, dass Verhaltensmuster in der frühen Kindheit gelegt werden, können wir uns nicht erlauben abzuwarten bis die Kinder in der Schule sind und den Lehrern diese Aufgabe übertragen.

Kinder brauchen Grenzen und fordern sie regelrecht von uns Eltern ein. Doch Kinder brauchen vor allem Aufmerksamkeit, und hoffentlich positive (die negative folgt immer wenn sie keine positive Aufmerksamkeit bekommen) und vor allem Liebe, gute Zuhörer und Verständnis von den Eltern.
Was Erziehung heißt findet sich nach meinem Geschmack
hier wieder:

http://www.amazon.de/Kinder-lernen-Folg ... 3451048841

LG
Cloe

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Was immer du tun kannst oder träumst,
es zu können,
FANG DAMIT AN!
Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.

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Goethe


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05.06.2009, 15:13 
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Meisterschreiber
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Registriert: 02.05.2006, 14:37
Beiträge: 604
Wohnort: Nähe Mannheim
Cloe..


*bist Du einmal inkonsequent hast Du lange Spaß davon* ... konnt ich mich nur unter den Schreibtisch rollen vor Lachen - weil so wahr ...als erzieherisch und nicht verzieherisch tätige Mutter.

Erziehung kostet Kraft und Nervern udn wird akut nicht immer gedankt ...aber man LIEBT ja seine Kinder...also erzieht man sie auch - in einem angemessenen Maß, wer will schon gerne Diktator sein?


Kinderr BRAUCHEN erziehung, sprich: regeln, um sich orientieren und zurecht finden zu können. das ist einfach Elternpflicht.

Seltsame Frage.
m.
Mutter


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05.06.2009, 15:41 
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Championtipper
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Registriert: 07.02.2008, 12:33
Beiträge: 1656
Zitat:
Erziehung ist eine echte Herausforderung für alle Erzieher, ob Eltern und Lehrer und.... Weil wir wissen, dass Verhaltensmuster in der frühen Kindheit gelegt werden, können wir uns nicht erlauben abzuwarten bis die Kinder in der Schule sind und den Lehrern diese Aufgabe übertragen.


Und wie sie es ist.

nun ich bin gerne offen für vieles, was Gewalt ausschliesst. Da ich selbst nicht gerade so auf gute Erziehungprinzipien von Seitens meiner Familie zurückgreifen kann. Immerhin, gibt es dennoch ganz wenig gutes, wo mir in Erinnerung ist.
aber, ich glaube das wir als Kinder und auch die unseren Kinder, mit unter auch von denen miterzogen werden, mit denen wir zu tun haben. Also nicht nur Eltern und Lehrer, sondern Nachbarn oder vorbildliche Kinder, wo man sieht °aha° und der sämtlichen Verwandtschaft.
Man sollte dies, so meiner Meinung nach im Maase zulassen, wenn z.b. die Nachbarin zum Kind selbst sagt, du darfst nicht die Wasserballons in die offenen Fenster werfen oder ähnliches.

Schläge egal in welcher Form sind meiner Meinung nach tabu, obwohl es oft diese Erziehungform gibt. (mehr als man glaubt). Da es das Gegenteil bewirken kann, als man gerne hätte. Es wird vom Kind als Herausforderung angesehen und es macht sich ein Spiel daraus.
Weil ja Kinder nicht nur gefallen wollen, sondern auch gefordert werden wollen.

Bei uns war Gewalt physisch wie psychisch ein täglicher Normalzustand gewesen. Deshalb bin ich stets bemüht. um die Frage mache ich alles richtig oder vorallem wie geht den das. Ich selbst suche überall nach guten Beispielen, ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart und versuche es zu verstehen. Den wenn mir mal was logisch ist, dan kann ich es auch umsetzen.

Oo Ja... und wie Kindererziehung eine Herausforderung ist, manchmal glaube ich echt mir fehlt "Fachwissen". Dennoch macht es mich echt happy, dass ich mit jedem kleinen Erfolg den ich mit meinen erlebe, spüre das ich auf meine Intuition zurückgreifen kann.
Doch eben genau die von meinen Eltern ihre Verhaltensmuster, die sitzen mir echt tief im Nacken, gerade wenn ich übermüdet bin bekomme ich Angst vor Fehlverhalten.

Ich merke es dann, wenn ich wie meine Mutter beginne zu keifen zu wollen. Da muss ich mich von der Situation verziehen, tief Luft holen und wider meine innere Mitte suchen.

Ich glaube, dass geht auch vielen anderen Müttern und Vätern so, die eine gute Kindheit hatten, dass sie sich an die Grenzen gestossen fühlen.

Es ist ganz und gar nicht leicht und oft besser, man sucht einen guten Weg, der mehr Ruhe bringt und ein zueinander als ein Gegeneinader.

Heimkinder und solche die wie auch ich eher eine eiskalte Kindheit genossen haben, brauchen eigentlich noch mehr Offenheit über Lösungen und mehr Klarheit durch gute Beispiele.

Ich mag es oft kaum sehen, wie hilflos und total fertig viele sind, zu oft überfordert. Dazu kommen viele hohe Ansprüche, seih es von sich selbst, oder auch von Kindergärten/Schulen, Verwandten und Bekanntenkreis. Jene die getrennt sind, haben da oft noch den oder die Ex, dessen Ansprüche oder andere Prinzipien der Erziehung einem überfordern könnten. Oder auch was schlimm für die entwicklung ist (so meine Meinung) die Uneinigkeit, der Erziehungsberechtigte/n und dessen Lebenspartner/in, Eltern etc.

Dies sind so meine Gedanken über das Erziehen und noch vieles mehr, im Umgang mit Kindern. Natürlich finde ich einfach das Kinder Kinder sein sollten und aus ihren Fehlern auch lernen sollten. Es ähnelt dessen was Cloe schrieb, aus den Konsequenzen lernen oder den Folgen. für mich bedeutet dies, ganz minim erklärt, wenn das Kind sein Buch demoliert, bleib ich locker, da es selbstschuld ist. Aber ich sage es ihm, wenn es dann danach jammert, "was soll ich ändern? Du hast dein Buch zerstört und jetzt ist es eben kaputt" So in etwa ist der Umgang mit meinen.

Und wenn sie nerven, frage ich mich oft zuerst selbst mal, fehlt Aufmerksamkeit? Was kann ich machen damit sie Zeit bekommen von mir? Ein Ball Spiel, eine Geschichte? Oder sonst was? Und die Zwerge sind sowieso gerne überall dabei, nur wenn ich, so bemerkte ich bei meinen, zuerst mich mit ihnen abgebe, geben sie mir Zeit für mich und beschäftigen sich auch mal selbst mit ihren Spielsachen. Wenn nicht, beschäftigen sie sich eher mit einer überschwemmung des Bades oder so ähnlich. Hauptsache Aufmerksamkeit, Herausforderung....doch es ist dan nicht so das wahre und schöne wie etwa die gemeinsame Zeit und dann die Zeit allein.

Aber es ist täglich so.

lernen lernen lernen......dies gilt auch für mich als Mutti.

Was meint ihr?

Und wie sah es bei euch früher aus?

Welche Formen habt ihr euch angeeignet?

PS: Cloe, dem fall ein grosses Lob zu dir rüber, ich hoffe das du dan ebenfalls so ne gute Oma sein wirst, wenns dan reif sind dafür :wink: lg

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BeitragVerfasst: 05.06.2009, 16:40 
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Olympiareiftipper
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Marge, ich dachts mir, dass wir Eltern das alle kennen.
Schön das du dir deinen Humor nicht nehmen lässt :)

Lila, Gewalt und Respekt schließt sich ganz klar aus. Jemand der sein Kind schlägt hat keinen Respekt und er zeigt nur, dass er überhaupt nichts gelernt hat und vor allem wie wenig (herzens-) Bildung der hat. Ich bin wirklich entsetzt, dass immer noch 1/3 aller Kinder geschlagen wird- und die werden dann später selbst wieder zu schlagenden Eltern- echt traurig ist das.


Lila, dass mit der Oma das darf schon ruhig noch eine gute Weile auf sich warten lassen, hallo ich ernte doch gerade :lol: und will nicht schon wieder Erziehungsarbeit leisten, so doll ist das auch nicht :x Und schließlich brauchen meine Mädels auch noch den "richtigen Mann" vor allem soll der doch auch der Schwiegermutter gefallen, oder hab ich da was falsch verstanden :P



LG
Cloe

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BeitragVerfasst: 08.06.2009, 09:39 
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Championtipper
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Hallo zusammen

http://www.lifeportal.ch/baby-familie/s ... verwoehnen

http://www.lifeportal.ch/baby-familie/s ... rung-drill

http://www.lifeportal.ch/baby-familie/s ... herziehung

http://www.lifeportal.ch/baby-familie/s ... r-erziehen

http://www.lifeportal.ch/baby-familie/s ... inschulung

http://www.lifeportal.ch/baby-familie/s ... -dreamteam

http://www.lifeportal.ch/baby-familie/s ... r-bitte-zu

---
Margie

Zitat:
Kinderr BRAUCHEN erziehung, sprich: regeln, um sich orientieren und zurecht finden zu können. das ist einfach Elternpflicht.


Ich glaube darüber sind sich viele garnicht wirklich so sehr bewusst. Die einen träumen von dem engelhaften Kind und meinen ihnen würde nie ein Grund passieren um dem Kind je eine Grenze zu zeigen zu müssen
Da gibt es aber auch seltsame Gruppierungen, die Kinder sich selbst überlassen, keine Erziehung und viel liebe? Doch da beisst sich doch die Katze in den Schwanz!

Schlimm ist es aber wenn die Kinder nicht mehr Kinder sein dürfen. Ausgelassen im Dreck spielen, fangen, toben und auch streiten, lachen und selbst Spiele erfinden, dass ist so schön für beide Eltern und Kind, wenn es die Eltern zulassen!
Aber oft gibt es solche, die so was echt Hammermassig kaputt machen, sie rennen mit dem Putzlappen ihren Kiddies hinterher "nicht in den Schlamm! Nicht! Nein!Nicht so rennen! nicht so herumtollen! Hört auf zu streiten!seit leiser!nein! So spielt man nicht!mach dich nicht schmutzig!" :roll: und so was draussen :roll:

Zitat:
Erziehung kostet Kraft und Nerven und wird akut nicht immer gedankt


Margie? aber warum sollen sie das uns den danken? Ich verstehe das nun nicht ganz. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich meine Jungs erziehe, darum wird es auch für sie so sein. Meinst du nicht?





Cloe

Zitat:
Jemand der sein Kind schlägt hat keinen Respekt und er zeigt nur, dass er überhaupt nichts gelernt hat und vor allem wie wenig (herzens-) Bildung der hat.



:thumb: Besser könnte ich es nicht formulieren. Aber NUR die Eltern, für das zu verteufeln, wäre wohl zu einfach.

Bei mir, so war ich auf alle sauer (bin es heute noch, doch eher enttäuscht) die mitbekamen, dass ich Tritte, Kopfnüsse oder das fliegen von einer Ecke in die andere erleben musste. (zum Teil war schon ein Hallo eine falsche Begrüßung oder meine Schuhe waren nicht ordentlich da wo sie sein sollten, solch Kleinigkeiten reichten! :shock: )

Als Aussenstehende Person SOLLTE man um bedingt (so meine Meinung), sich da für das Kind einsetzen. Bei einer Bekannten, war dies der Fall. Ich sah oft wie sie sich selbst so unter Druck setzte und sich selbst überforderte, dass sie über ihr Handeln keine Kontrolle mehr hatte. Diese Backpfeifen haben sich bei ihrer Erziehung eingefressen und fühlten sich wohl, da sie zu schwach war um zu erkenne, dass sie auf dem Holzweg ist und eigentlich alles nurnoch schlimmer machte.
Ich ging also mehr zu ihr, redete mehr mit ihr, war da für ihre Bedürfnisse und war selbst sehr ruhig und gelassen. Wenn ich ihr anmerkte, sie ist fast wider am Ende ihrer Kräfte, nahm ich ihr die Kinder auch mal ab. Raus in den Wald austoben und was schönes für die Mama basteln. So hatte sie ZEIT mal für sich und konnte BEWUSST ausschalten. (was natürlich auch vorher im Gespräch war) so war sie wie ausgewechselt.
Die Lösung das sie sich wider unter Kontrolle hat, die hat sie sich aber selbst gegeben, weil sie es wollte. Sie wollte es einfach mit den Kindern haben und begriff, dass nicht die Kinder die Uhrsache für ihr Gefühl waren (sie käme zu kurz und hätte keine Zeit mehr für sich selbst) sondern sie selbst.
Sie ist ja die Familienmanagerin, also hat sie die Verantwortung für ALLE, dass schliesst sie mit ein, aber auch sie hat die Planung in der Hand.
Sie lernte sich Dinge zu erlauben, sich Auszeiten zu nehmen und wenn es nur 10 min. waren, dafür ganz bewusst.
Den am Arbeitsplatz, macht auch jeder mal eine kurze Pause.
Heute ist sie Ruhiger und auch gelassener, somit wurden es ihre Kinder auch, sogar selbständiger und selbstsicherer wurden nicht nur die Kinder sondern auch meine Bekannte. Heute gehe ich gerne vorbei und das mit einem gutem Gefühl. :wink

----------------

uff ist hart, vorallem für den eigenen Kopf! Meine sind im sogenannten Trotzalter :? Uii, wie kreativ sie sein können und vorallem hartnäckig. Das ist echt anstrengend. Oder sie schmeissen sich auf den Boden, jammern und kreischen zappeln, stampfen, aber blinzeln immer mit einem Auge. Aha. Da muss ich durch :?

Wie geht ihr um damit?
Oder wie seit ihr damit umgegangen?

lg

http://www.lifeportal.ch/baby-familie/s ... rke-kinder

http://www.lifeportal.ch/baby-familie/s ... trotzphase

http://www.lifeportal.ch/baby-familie/s ... erspektive

u.v.m. zum lesen :wink:

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BeitragVerfasst: 08.06.2009, 15:28 
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gibt´s konkrete Probleme oder solls nur so eine allgemeine Diskussion sein. Lila.

mit Büchern und Links seid ihr ja immer gleich massenhaft á la Tilde dabei. Ich weiss von euch bis auf Margie noch nicht mal, ob ihr überhaupt Kinder habt.

zum Fernsehen:
Die Katastrophenfamilien bei BILD-TV sind Leute die froh sind wenn ihr Leben im Fernsehen kommt, denn nur dann kriegen die ne Vergütung. Herr Zwegat und die Super-Nanni, die dicke Frau die den Prolls ihre Wohnung noch prolliger und noch billiger einrichtet als vorher und sonstige Coaches und Kinderhorte kriegen ihr Kohle je nach Einschaltquote.

Gruß, C.

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BeitragVerfasst: 08.06.2009, 15:53 
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Championtipper
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cogan hat geschrieben:
gibt´s konkrete Probleme oder solls nur so eine allgemeine Diskussion sein. Lila.

mit Büchern und Links seid ihr ja immer gleich massenhaft á la Tilde dabei. Ich weiss von euch bis auf Margie noch nicht mal, ob ihr überhaupt Kinder habt.



Nein, Cogan...kein konkretes Problem.
Eine Diskussion, Austausch, Anregungen und Gedanken um Erziehung, Kinder, Familienleben und was so dazu gehört.

Diese links... haste den mal reingelesen...oder stört dich die Ansicht und eher die Art und Weise?

Cloe hat Kinder...kannste nachlesen
Ich habe Kinder....kannste auch nachlesen

:)

Dazu noch kurz was, all die zusammenhänge die Tilde aufschreibt und auch viele andere auch immer widermal schreiben, gehen auch ein in Sachen Erziehung.

-Partnerschaft
-eigne Kindheit
-evtl nicht vorhanden Partnerschaft
- Patchworkfamilien
-Wirtschaft
-Schule
-Freizeit
-Verwandte
-Bekannte
-Wertvorstellungen
usw

sind auch Dinge die Einfluss haben, wie wir mit unseren Kindern umgehen, je nach dem wie, sind sie positiv oder negativ.

Mich interessiert es, von euch zu lesen. Erfahrungsberichte, Gedanken, Meinungen, oder wer noch keine hat.....wie sie sich das vorstellen. Ein Austausch unter einander, ein "besprechen" von verschieden Erziehungsstils....dafür dagegen so in etwa.

lg

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Ich bin garantiert nicht auf der Welt, um so zu sein, wie es anderen in den Kram passt.


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BeitragVerfasst: 09.06.2009, 15:34 
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Jahrhundertposter
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puh das is aber jetzt nen "Herkules-thema", Lila :)

würde sagen am wichtigsten ist die Selbständigkeit und Selbstverantwortung, die sollte man schon noch "erziehen". Wenn´s eben möglich wäre.

Das du das nicht alles hundertpro nach den besten und neusten pädagogischen top-Standards hinkriegst, sollte klar sein. Jedesmal drauf achten und hinterher sein dass das alles super läuft, also dazu bin ich jetzt auch zu faul. Da musst du hier und da mal Fünfe gerade sein lassen, das da immer mal das ein- oder andere im argen ist oder aus dem Ruder läuft ist logisch. Dem einen oder anderen muss Einhalt geboten werden, vor allem wenns Überhand nimmt. Die kennen in einigen Dingen kein Halten, da müssen Machtwörter gesprochen werden. Stecker raus, Feierabend, Rambo. Die spielen seit kurzem irgendein Internet-Spiel, wo irgendwelche Männekes übern Bildschirm hüpfen und wo anscheind auch schon Elternteile mitspielen (eine "Lieblingsmutti" hätte sich angemeldet, wurde berichtet) bis zum Abwinken, und alles andere leidet darunter. So geht´s nicht.

Wenn du da aber immer hinterher bist und sorgst und erklärst und machst den kuschelligen Aufräumer, Essenmacher, Hausaufgabenhilfe, plagst dich auf Elternversammlungen rum (zu denen ich schon lang nicht mehr hingeh, diese beschränkten deutschen Hausfrauen da immer ("... ja also bei dem Torben ist das so und so...") dann biste hinterher nur noch so eine Art Servicekellner. Ich werd z.B. nen Teufel tun und denen ihre Bude aufräumen, sondern nur ZEIGEN wie man etwas aufräumt. (Die sehen das dann zwar immer noch nicht ein und sind der Meinung, nö, ich wälz mich lieber in meinen Sachen auf dem Boden).

Letztens hat die Ex denen ihren Korb mit Socken vor die Türe gestellt, "können se selbst ordnen" (steht allerdings immer noch da; inzwischen suchen se sich jeden morgen ein Paar daraus zusammen, zu mehr hats noch nicht gelangt)

Man sollte zusehen dass das einigermaßen in die richtige Richtung geht, bei dem einen ist das einfacher bei dem anderen nicht so ganz. Fängt an bei morgens aufstehen und frühstücken und hört auf bei abends Zähneputzen. Klappt natürlich trotzdem nicht immer.

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BeitragVerfasst: 01.07.2009, 00:04 
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Sonntagsschreiber

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Hallo,find ich witzig hier was über erzihung zu finden!

erzihung ist vor allen dingen auch ein abschauen.
also ein gutes vorbild sein.
werte werde vom elternhaus übernommen,in der pupertät meistens heftig kritisiert-im besten fall wenn es passende werte sind übernommen-reflektiert im späteren leben und eben als gut befunden.

liebe ist auf jeden fall bedürfnissbefriedigung auch.
verantwortung-eine antwort haben.

was ich interessant finde sind auch die kulturunterschiede.da wird ja fleissig geforscht und verglichen.
in asiatischen ländern sind die trotzanfälle ,so wie es bei uns an der tagesordnung sind eher unbekannt.

einwenig geht es mir hier auf den wecker das sich alles um die selbständigkeit dreht-mit allen auswüchsen.

wie schön habe ich einmal von einer anderen mutter gelesen das wir uns ja nicht wundern dürfen ins altersheim abgeschoben zu werden,wenn wir den kindern ein übermass an selbständigkeit zumuten.
(ein tag auf der welt und ab ins eigene bett...)

auch bei kleinen kindern muss ich mich nicht wundern wenn ich den ganzen tag "nein" rufe das ich genau das von meinem kind mir anhören darf.

ich glaube je mehr man in die kinder "reinsteckt" an liebe geduld aufmerksamkeit-desto mehr kommt zurück.

wenn mein kind satt und zufrieden ist-bekomme ich ja dadurch ein gutes feedback und womöglich ein paar minuten ruhe.
bei der unterstützung von hobbies eigene anregungen.

bei der einhaltung meiner grenzen ein hoffentlich"gesundes"kind.

mango


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BeitragVerfasst: 04.07.2009, 09:42 
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Championtipper
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Registriert: 07.02.2008, 12:33
Beiträge: 1656
Hallo Mango

warum findest du es den witzig, genau hier ein Thema über Erziehung und Familienleben zu finden?
Es hängt alles zusammen :wink:

Die erste Bindung, entsteht meistens zwischen Mutter und Kind, somit auch die erste zwischenmenschliche Beziehung. Es hängt sehr viel davon ab, was wir an Erziehung und an Menschlichem bekommen haben, oder nicht und was wir weiter geben und uns später selbst als Familie, Partner und Eltern verhalten werden.

z.B. Vater-Tochter....wenn sie gehäuft negatives erfahren durfte, wird sie dies in ihr erwachsenen Leben mit hinein nehmen. Auch evtl. rebellisch werden gegen eine Autorität. Oder oft Erniedrigungen in der Partnerschaft erleben.

Die Folgen wie wir erzogen worden sind, sehen wir....doch die einzige Chance, es unseren Kindern nicht in die Wiege zu legen, ist es nunmal.....es simple ausgedrückt; es besser zu machen. Gar nicht leicht. Und oft versteht man manchmal seine Eltern erst dann, wenn man selbst soweit ist.

Ja, da kann ich dir in vielem zustimmen.....bei einem Baby ist es noch leicht, wenn man aber selbst Ruhe und Harmonie ausstrahlt, ist es noch einfacher ein Kind zu beruhigen. (also sich garnicht von dem Stress, was weinen auslösen kann, beherrschen lassen. Für viele ist das schon ein Kraftakt. Aber es lohnt sich!)

Bei Kleinkindern ist es nur logisch, das wenn man ihnen Zeit und Aufmerksamkeit widmet, es nachher auch weniger auf Gedanken kommt, wo ein Nein zur Folge hat. Man kann und darf aber nicht zu allem Ja und amen sagen, sonst tanzt es dir dan schön auf der Nase rum.
Kinder suchen Grenzen, für ihre Entwicklung ist das sehr wichtig, dass sie ihr eigenes Ich entwickeln können und auch sehen....und lernen.
Aber das übertriebene Nein dafür bin ich auch nicht. Doch ein Kind sollte, selbständig erzogen werden. Keine Sorge es schiebt dich nicht aus diesem Grund, später in ein Altersheim. Eher dann, wenn man es "verhätschelt und verzieht " und alles gibt, irgendwann, bist du als Geber nicht mehr zu gebrauchen und nur noch eine Last, da es nie lernen durfte, wie man selbständig leben kann und dennoch Verantwortung tragen kann.

Ich lasse zum Beispiel mein Sohn dabei sein unter meinem Auge. Wenn ich koche, so nimmt er einen kleinen leichten Topf, ein Kochlöffel evtl Plastikgeschirr und ahmt es nach. Für ihn ist es spielen! Und lernen!

lg

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