MarsVenus Logo
Aktuelle Zeit: 21.10.2018, 23:16

Alle Zeiten sind UTC+02:00




Ein neues Thema erstellen  Auf das Thema antworten  [ 25 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1 2 Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Rezepte
BeitragVerfasst: 10.09.2014, 15:26 
Offline
Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Ich fange mal einen neuen Thread an mit Rezepten, die sich dank moderatem Aufwand und guter Haltbarkeit auch für Singles eignen.

Mousse au Chocolat

Utensilien:

1 kleiner Kochtopf
1 Metallschüssel, größer im Durchmesser als der Kochtopf
1 Schneebesen
1 tiefer Teller
Rührgerät zum Sahne- und Eischneeschlagen zum Kurbeln oder elektrisch)
Kleine Schüssel für die Eigelbe
Gefäß zum Eischneeschlagen (Messbecher oder anderes höheres Gefäß)
Gefäß zum Sahneschlagen (dito)
Große Schüssel, in der hinterher alles vermengt wird
Schöne Schüssel, in der die Mousse dann fest werden kann
Alu- oder Frischhaltefolie zum Abdecken (es geht auch ein Teller, aber dann naschen immer alle, bevor die Mousse fest ist)

Man nehme (ergibt eine mittelgroße Schüssel, hält sich im Kühlschrank ca. eine Woche):

400 g Bitterschokolade
4-5 (je nach Größe) sehr frische Eier ohne Sprung
1 Prise Salz
1 Teelöffel Puderzucker (geht auch ohne)
3 Becher (600 ml) kalte Schlagsahne
3 Tütchen Vanillezucker oder entsprechende Menge selbstgemachten Vanillezucker
2 Esslöffel Schmand oder Crème fraîche
5-6 Blatt weiße Gelatine
1 kleine Tasse (100 ml) heißen Espresso oder starken Kaffee

Topf 3 cm hoch mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher füllen und auf der Herdplatte bei schwacher Hitze (Stufe 1 reicht) heiß halten.
Metallschüssel auf den offenen Wassertopf stellen, Schokolade grob zerkleinert hineingeben und schmelzen lassen. Das dauert eine Weile. In der Zwischenzeit schon mal kaltes Wasser in den tiefen Teller gießen und darin die Gelatineblätter einweichen. Das geht natürlich auch im sauberen Waschbecken.
Nun die Eier trennen. Dazu ein Ei nach dem anderen anschlagen, bis es sich vorsichtig in der Mitte öffnen lässt. Das Eiweiß ins Schlaggefäß fließen lassen, die Eigelbe in die kleine Schüssel geben. Fortgeschrittene Eitrenner können dabei – wenn nur noch das Eigelb sich in der Schale befindet – das weiße, knorpelige, verdrehte Gekröse am Eigelb so über den Rand der Eierschale flutschen lassen, dass es sich leicht mit der anderen Hälfte der Eierschale wegkratzen lässt. Feinmotorisch Herausgeforderte und Pessimisten trennen am besten jedes Ei erst mal in eine Tasse und gießen das Eiweiß erst dann in den Sammelbehälter. So ist nicht gleich alles versaut, wenn Eigelb Nummer 5 beim Trennen verletzt wird. Es darf wirklich kein Eigelb in das Eiweiß gelangen, sonst lässt sich kein Eischnee daraus machen.
Zwischendurch die schmelzende Schokolade umrühren.
Nun eine Prise Salz und den Puderzucker (durch ein feines Sieb streichen, wenn er klumpig ist) in das Eiweiß geben und das Ganze so lange schlagen, bis es steif ist. Eiweiß kann man – anders als Sahne – nicht überschlagen. Fester Eischnee bleibt im Gefäß, wenn man es auf den Kopf stellt (nicht zu früh ausprobieren).
Die Schlagbesen abspülen und die Sahne mit dem Vanillezucker schlagen.
Jetzt die Tasse Espresso oder Kaffee machen. Die ausgewrungenen Gelatineblätter hineingeben und gut umrühren, bis die Gelatine sich aufgelöst hat. Die heiße Flüssigkeit mit dem Schneebesen in die geschmolzene Schokolade rühren. Den Schmand dazugeben und nun auch die Eigelbe. Alles nochmals schön mit dem Schneebesen verrühren. Diese Masse nun in die große Rührschüssel geben. Die geschlagene Sahne hinzugeben und wieder rühren. Zum Schluss den Eischnee löffelweise langsam unterrühren. Alles in eine schöne saubere Schüssel gießen (am besten eine mit geradem Rand) und mit der Folie abdecken. Über Nacht, besser noch 24 h, im Kühlschrank stichfest werden lassen.


Käsekuchen

Man nehme (für eine mittelgroße Springform):

1200 g Frischkase (kein Light, und schon gar nix mit Kräutern oder Meerrettich :D )
4 Eier (1 Ei auf 300 g Frischkäse)
zwei Esslöffel Zucker oder 4 Tütchen Vanillezucker
etwas geriebene Zitronenschale (es geht auch ohne)
1 – 1 ½ Tafeln Bitterschokolade
200 g Spritzgebäck (z.B. diese großen, fettigen Kringelkekse)
¼ Stück Butter
zwei Esslöffel Mehl, wer möchte, noch ein paar Kokosraspeln oder gemahlene Haselnüsse

optional:
Himbeeren oder andere Beeren
Gelatine

Den Frischkäse in der großen Schüssel mit dem Zucker, den Eiern und der Zitronenschale verrühren.
In die andere Schüssel die Kekse krümeln und mit der Butter und dem Mehl verkneten.
Den Teig in eine gefettete Springform drücken (nur den Boden bedecken, nicht den Rand). Zwanzig Minuten bei 175 Grad backen. In der Zwischenzeit die Schokolade grob in Stücke schneiden. Springform aus dem Ofen nehmen und die Schokolade auf dem Boden verteilen. Die Frischkäsemasse obendrauf gießen. Ofen runterschalten auf 150 Grad und ca. 41,8 Minuten backen. Der Kuchen soll nicht bräunen, sondern höchstens einen leicht gelblichen Stich bekommen. Wenn er abgekühlt ist, kommt das Optionale. Und zwar eine Schicht Himbeeren obendrauf. Dazu die Himbeeren mit einem Esslöffel Zucker in einem Topf erwärmen, bis sie leicht zerfallen, und etwas Gelatine beimengen (nur halb so viel wie auf der Packung angegeben, dann wird es gerade so, dass die Himbeeren nicht vom Kuchen fließen und trotzdem nicht zu einer Gummimasse erstarren. Wie groß der Kuchen werden soll, kann man selbst entscheiden. Wenn man eine kleine Springform wählt, nimmt man halt weniger Frischkäse. Das Verhältnis bleibt immer dasselbe: 1 Ei und ein Tütchen Vanillezucker auf 300 g Frischkäse. Wie dick man den Boden mag oder die Himbeerschicht oder ob und wieviel Schokolade man auf den Boden tut, bleibt jedem selbst überlassen.


Brownies

4 Tafeln Bitterschokolade
3 Eier
½ Stück Butter
Mehl
2 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Natron
grob gehackte Walnüsse

Drei Tafeln Schokolade im Wasserbad schmelzen (wie oben bei der Mousse au Chocolat). Butter, Eier und Zucker dazugeben und verrühren. Schüssel vom Wassertopf nehmen und 10 min abkühlen lassen. Einige Esslöffel Mehl und einen Teelöffel Natron daraufgeben und nochmals verrühren. Die vierte Tafel Schokolade grob zerhacken und mit den ebenfalls gehackten Walnüssen in die Masse rühren. Je nach Konsistenz noch etwas Mehl hinzufügen. Die Masse soll am Ende irgendwo zwischen cremig und leicht zäh sein. Ähnlich wie Rührkuchenteig. Besser etwas zu wenig Mehl als zuviel.
Masse in eine gefettete Form streichen und bei 150 Grad 20-25 Minuten backen. Nicht durchbacken lassen. Die Brownies müssen noch halb roh aussehen. Aber oben schon karamellisiert.


Knoblauchhuhn

Hähnchenschenkel
3-4 Knollen Knoblauch (ja, Knollen, nicht Zehen)
¼ Liter dunkle Sojasauce
3 Esslöffel Honig
100 ml Essig
2-3 scharfe Chilischoten
Dazu: Glasnudeln

Hähnchenschenkel in einer großen Pfanne anbraten. In einem großen Topf die Sojasauce zusammen mit dem Essig, dem Honig, den Chilischoten und dem in Scheiben geschnittenen Knoblauch erhitzen und die angebratenen Hähnchenschenkel hineingeben. Das Ganze bei schwacher Hitze (Stufe 1,5) ca. 2h vor sich hin simmern lassen. Ab und zu wenden, damit alle Schenkel mariniert werden. Sollte die Marinade zwischendurch zu stark verdampfen, immer mal wieder mit etwas Wasser strecken. Hähnchenschenkel aus dem Topf nehmen und die Marinade mt etwas Wasser und sehr wenig Speisestärke ganz leicht andicken. Dann die Hähnchenschenkel zurück in den Topf legen, damit sie heiß bleiben, während man die Glasnudeln zubereitet. Manch einem wird ein Gemüse dazu fehlen – ich habe noch keins gefunden, das wirklich dazu passt. Da es verschiedene Sojasaucen und Essige gibt, sind die Mengenangaben für Honig und Essig Richtwerte. Da hilft nur Probieren.


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 10.02.2015, 10:22 
Offline
Sonntagsschreiber

Registriert: 06.02.2015, 17:03
Beiträge: 15
Besten dank das Knoblauchhuhn gefällt mir sehr gut.
Werde ich beim nächsen mal gleich ausprobieren. Und auch die anderen Rezepte.
Ich kann nur das wesentliche kochen, deshalb besten Dank.

Ein kleines Rezept von mir:

Man nehme Blätterteig und füllt diese mit Scharfskäse oder Nutella, formt dies zum Dreieck und ab in den Ofen. Schmeckt super.
Sorry weis die einzelnen Details nicht mehr, einfach auf gut Glück. ;)


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 14:08 
Offline
Neuankömmling

Registriert: 24.02.2015, 17:42
Beiträge: 5
mikka hat geschrieben:
Ein kleines Rezept von mir:

Man nehme Blätterteig und füllt diese mit Scharfskäse oder Nutella, formt dies zum Dreieck und ab in den Ofen. Schmeckt super.
Sorry weis die einzelnen Details nicht mehr, einfach auf gut Glück. ;)


Wow, na das nenn ich mal nen Rezept :D Nimm es mir nicht Übel, Mikka, aber so geht das mit den Kochanleitungen nicht :lol:
Hier jedenfalls unser absolutes Wintergulaschlieblingsrezept (für alle, die Fleisch mögen):

1 kg Rindergulasch
2 große Zwiebel(n)
in etwas Öl anbraten (Sonnenblumenöl)
1 frisch gepr. Knoblauchzehe hinzufügen
mit
1/2 Liter Rotwein (trocken) + 1/2 Liter Gemüsebrühe
ablöschen
1/2 Stange Zimt
6 Gewürznelken
gem. Kardamon
und Piment
hinzufügen.
Kochen lassen. Gewürze (bzw. die Reste davon) wieder entfernen.
Je nach Geschmack mit 200 ml Sahne, Zitronensaft, Salz u. Pfeffer abschmecken
Dazu passen Semmelknödel.


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 15.05.2015, 14:25 
Offline
Sonntagsschreiber
Benutzeravatar

Registriert: 15.05.2015, 10:34
Beiträge: 11
Wohnort: Berlin
Hallo zusammen,
ich habe vor kurzem ein Gericht mit Spargel gekocht und muss das Rezept unbedingt mit euch teilen ;) http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte/spargel-spaghetti-mit-gebratenem-fischfilet
Am Anfang war ich etwas abgeschreckt von der außergewöhnlichen Zutatenliste, hab mich dann aber zum Glück doch rangetraut. Die angegebene Zeit habe ich zwar deutlich überschritten, aber geschmeckt hat es trotzdem wunderbar! :wink:

Viele Grüße
Nata

_________________
All you need is love...


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 06.07.2015, 10:47 
Offline
Championtipper
Benutzeravatar

Registriert: 28.04.2006, 07:57
Beiträge: 2301
Wohnort: bei Hannover
Erdbeerlimes

1500 gr Erdbeeren (oder andere Beeren)
600 gr Zucker
400 ml Wasser
600 ml Zitronensaft (am besten frischen)
700 ml Wodka

Den Zucker im Wasser aufkochen, bis er vollständig gelöst ist, erkalten lassen, die Erdbeeren fein pürieren (kernige Beeren durch ein feines Sieb passieren!) sämtliche Zutaten gut miteinander verrühren und in Flaschen füllen.

Schmeckt mit Sekt aufgegossen ebenso wie über Eis oder Vanillecreme.

Da Limes nur begrenzt haltbar ist, in Plastikflaschen füllen und einfrieren.... ansonsten ist das ein tolles Geschenk anstelle von Blumen.

Für kleinere Mengen einfach herunter rechnen. Ich kauf für solche Mitbringsel auf Flohmärkten gern besonders hübsche Flaschen. :wink:

_________________
Sei zärtlich mit den Kindern, mitfühlend mit den Alten, nimm Anteil an denen, die sich anstrengen, sei sanftmütig mit den Schwachen und geduldig mit den Starken; denn eines Tages wirst Du dies alles gewesen sein. (nach C.W. Carver)


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 06.07.2015, 19:13 
Offline
Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Baklava für Faule (sehr lecker als kleine Süßigkeit zum Espresso):

Zutaten:

2 Rollen Blätterteig (nicht die kleinen Rechtecke, sondern die Rollen, die in der Kühltheke neben dem fertigen Pizzateig liegen)
Ahornsirup
gehackte Walnüsse (wahlweise andere Nüsse, Kokosraspeln, kleingeschnittene Datteln oder Feigen)

Springform einfetten. Den Blätterteig flach ausbreiten und dünn mit Ahornsirip bestreichen. Dann die Nüsse aufstreuen und den Teig von der Längsseite aufrollen. Rolle vierteln und dann jedes Viertel nochmals in drei etwa gleich breite Schnecken schneiden. Die Schnecken nicht allzu eng nebeneinander in die Springform stellen. Mit einer Handvoll Nüsse bestreuen. Bei 175 Grad etwa 20 Minuten backen. Kurz vor Schluss noch etwas Ahornsirup über das Ganze gießen.

Wenn's danach zischt und qualmt, war die Springform undicht :-) Man kann natürlich auch von vornherein eine metallene Auflaufform verwenden.

Die Schneckchen schmecken auch nach ein paar Tagen noch, d.h. der Blätterteig wird nicht lappig.


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 25.01.2016, 16:02 
Offline
Jahrhundertposter
Benutzeravatar

Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
Dann werde ich mich nun auchmal hier beteiligen...... :) (Ich hab ja jetzt Familie).

Pastrami-Sandwich mit Honig-Senf-BBQ-Sauce und Saurer Gurke


Pastrami ist - wie vieles aus jüdischen Delis, der letzte Schrei in Berlin-Mitte. Weitgereiste kennen die jüdischen New Yorker Delis mit Pastrami (gepökeltes, scharfgewürztes und geräuchertes Rindfleisch, in hauchdünnen Scheiben üppig auf Roggenbrot serviert) aus ihren USA-Besuchen.

Nachdem im jüdischen Viertel nun überall die jüdischen Delis wie Pilze aus dem Boden schossen, hat die berühmte Delikatesse nun auch ganz Berlin und die Privathaushalte vor Ort längst erobert. Das Ganze war zwar vor 33 auch schonmal so, aber da hatte Deutschland ja ein Intermezzo unschönerer Art...

Pastrami kann man hier inzwischen sogar bei Edeka an der Fleischtheke kaufen. Ich lasse es immer aufschneiden, weil ich die 1mm dünnen Scheiben nicht selbst hinbekomme:

http://newyork.seriouseats.com/images/2013/03/20130321-pastrami-queen-sandwich.jpg


Das Ganze richtet man mit saurer Gurke an, und je nach Gusto mit Roggenbrot, Brioche, Baguette, Toast, Honig-Senf-BBQ-Sauce (ich nehme dafür Bayerische, aber kann man auch selbst machen oder nach Belieben), Mayonaise oder russischer, scharfer Tomatensauce.
Im Grunde kann man eigentlich alles draufpacken, wonach einem so ist. Krautsalat und Sauerkraut, Brezeln, diverse Saucen, Eier, Chilis, Röstzwiebeln,... oder eben am besten pur.
Pastrami kann man auch selbst machen (es ist haltbar bis zum Umfallen, das Fleisch). Dazu nimmt man klassischerweise Schulter oder Tafelspitz, und dann gibt es einen Haufen Arbeit:
http://www.okraschote.de/pastrami/

am liebsten mag ich die richtig scharfe, extrem gepfefferte Pastrami aus New York, die anderen sind mir oft zu mild.

Enjoy!


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 25.01.2016, 16:17 
Offline
Jahrhundertposter
Benutzeravatar

Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
Vietnamesischer Kaffee:

Ebenfalls auf Eroberungszug ist hier in Berlin der vietnamesische Kaffee, den ich inzwischen zum "Exportschlager" befördert habe und fleißig in den Rest der Bundesrepublik verschicke zu meinen Freunden und Verwandten, die alle süchtig danach geworden sind. Die Franzosen haben es ins Land gebracht, die Vietnamesen haben etwas Eigenes daraus gemacht: Ca Phe Sua Da, starker Kaffee mit süßer Kondensmilch und mit oder ohne Eiswürfel.
Der Kaffee kommt in 5 verschiedenen Stärken und hat ein leichtes Rum-Schokoladen-Aroma. Er ist sehr viel kräftiger als normaler Kaffee, etwa wie ein starker Espresso.
Suchtfaktor: 10.

Ich beziehe ihn aus vietnamesisch-asiatischen Hallen für die Gastronomen im Osten der Stadt, dort gibt es auch die passende Dosenmilch dazu (sehr zähflüssig, stark gezuckert mit hohem Fettgehalt), und das Zubereitungsgeschirr.
Ich bin mir sicher, dass man den auch in Asia-Shops oder notfalls Online erhalten kann.

Serviert wird der Kaffee im Glas in einer Glasschale mit heißem Wasser. Im Sommer kann man auch einfache Eiswürfel dazu geben, auch das ist ein Klassiker.

https://asiastreetfood.com/rezepte/viet ... er-kaffee/

Kennengelernt habe ich den Kaffee, als ich müde in ein vietnamesisches Straßenbistro (und davon gibt es hier eine ganze Menge, die waren ja auch Commis und bevölkern hier gastronomisch die Stadt) stolperte und einfach einen Kaffee wollte.
Danach war für mich klar - das gehört ab heute zu meinem Inventar. Ich bin sofort losgezogen und habe mir das Equipment besorgt.

Wer vietnamesischen Kaffee noch nicht kennt, der sollte das schleunigst nachholen. Er verpasst sonst wirklich was. Dagegen kann man sämtliche italienische Kaffeekunst vergessen!


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 25.01.2016, 16:31 
Offline
Jahrhundertposter
Benutzeravatar

Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
vietnamesischer Kaffee, links
http://www.reisenvietnam.com/specials/v ... her-kaffee

VIDEOs:
https://www.youtube.com/watch?v=IcJvnK-h_Zg

https://www.youtube.com/watch?v=fuGQ-ebKbac


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 25.01.2016, 16:35 
Offline
Jahrhundertposter
Benutzeravatar

Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
Pastrami Videos, Berlin
https://www.youtube.com/watch?v=KlaJ00_jb3o

How to make Pastrami
https://www.youtube.com/watch?v=MLkihI9648Q


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 25.01.2016, 16:39 
Offline
Jahrhundertposter
Benutzeravatar

Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
auch noch ein gutes Pastrami "how to"-Video
https://www.youtube.com/watch?v=cXaoHC-_Ft4

Bild
Also - das sind meine Berliner Empfehlungen des Monats. Die Familie liebt es!

Bild

Talk to you later,
Tilde


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 08.02.2016, 15:26 
Offline
Sonntagsschreiber
Benutzeravatar

Registriert: 01.02.2016, 09:28
Beiträge: 11
Hab auch noch ein Rezept für faule Süßmäuler ;) Geht schnell und ist mehr als lecker!

Cantuccini - Kirsch - Tiramisu

150 g Kekse, (Cantuccini)
1 Glas Sauerkirschen (370g Einwaage), abgetropft
4 EL Amaretto
1 Zitrone(n), Bio, 2 TL Schale abgerieben und ausgepresst
250 g Mascarpone
250 g Quark, (Magerquark)
2 EL Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
3 EL Mandel(n), gehackt

Zubereitung:

Cantucchini in kleinere Stücke zerbröseln und in vier hohen Dessertgläser (oder in einer Auflaufform) verteilen. 3 EL Kirschsaft mit 2 EL Amaretto vermischen und die Kekse damit beträufeln, die Kirschen auf die Cantuccini geben, darauf die Hälfte der gehackten Mandeln streuen.
Mascarpone, Quark, Zitronensaft und -schale, die restlichen 2 EL Amaretto, Zucker sowie Vanillinzucker zu einer Creme vermengen und auf den Kirschen verteilen, mit den übrigen Mandeln sowie einigen Kirschen verzieren.

Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

Am Schluss habe ich dann noch eine Zimt-Zucker-Kakao Mischung darauf verteilt. War eigentlich ein Dessert aus der Not heraus, weil meine Creme Brulee nichts geworden ist. Ist bei meinem Besuch aber mehr als gut angekommen :)

LG Heike

_________________
Leben ist das, was dir passiert, während du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 05.03.2016, 18:22 
Offline
Jahrhundertposter
Benutzeravatar

Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
Tomatensuppe oder -Soße a la Tilde
Habe was herausgefunden:
Man kann dem Ganzen Geschmack verleihen, wenn man dem üblichen Kram noch etwas Vanillezucker (Zucker hebt den natürlichen Geschmack der Frucht Tomate hervor und Vanille gibt Pep) sowie etwas Orangen- oder Grapefruitsaft hinzufügt und mitkocht.

Für gut Ausgestattete: Statt Orange kann man auch Mangopüree verwenden. Hat man aber natürlich nicht ständig im Haus.

Das Tomatige schmeckt dann interessanter. Geht fix und beeindruckt die Esser.

Greetz,
Tilde


Zuletzt geändert von Tilde am 05.03.2016, 18:28, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 05.03.2016, 18:27 
Offline
Jahrhundertposter
Benutzeravatar

Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
Tilde hat geschrieben:
Tomatensuppe oder -Soße a la Tilde
Habe was herausgefunden:
Man kann dem Ganzen Geschmack verleihen, wenn man dem üblichen Kram noch etwas Vanillezucker (Zucker hebt den natürlichen Geschmack der Frucht Tomate hervor und Vanille gibt Pep) sowie etwas Orangen- oder Grapefruitsaft hinzufügt und mitkocht.

Für gut Ausgestattete: Statt Orange kann man auch Mangopüree verwenden. Hat man aber natürlich nicht ständig im Haus.

Das Tomatige schmeckt dann interessanter. Geht fix und beeindruckt die Esser.

Greetz,
Tilde

klick


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags: Re: Rezepte
BeitragVerfasst: 08.03.2016, 15:48 
Offline
Sonntagsschreiber
Benutzeravatar

Registriert: 01.02.2016, 09:28
Beiträge: 11
Bin auch ein Fan von Suppen. Kann man dann auch gut mit auf die Arbeit nehmen.
Diese ist momentan mein Favorit:


Erbsen-Kartoffel-Suppe

Zutaten:
2 ½ Schalotten
500 Gramm Kartoffeln
1 EL Öl
150 Milliliter Weißwein (oder Brühe)
1 Liter Gemüsebrühe
1 TL Sesamsaat
1 TL Koriandersaat
½ TL Chiliflocken
6 Stiele Minze
250 Gramm Schlagsahne
200 Gramm Erbsen (TK)
1 ½ EL Zitronensaft
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
8 Ziegenkäsetaler (klein; à etwa 20 g)
8 Streifen Fladenbrot


Zubereitung
Schalotten schälen und in dünne Ringe schneiden. Kartoffeln schälen, abspülen und klein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Schalotten darin glasig dünsten. Wein und Brühe dazugießen. Kartoffeln dazugeben und zugedeckt bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten kochen lassen.

Inzwischen Sesam und Koriander in einer Pfanne ohne Fett rösten. Dann zusammen mit den Chiliflocken im Mörser fein zerstoßen.

Minze abspülen, Blätter abzupfen und zwei Drittel davon grob hacken. Gehackte Minze, Sahne und 150 g Erbsen in die Suppe geben, 1-2 Minuten köcheln lassen und dann mit dem Stabmixer sehr fein pürieren.

Restliche Erbsen dazugeben und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Suppe anrichten und mit der restlichen Minze bestreuen. Die Ziegenkäsetaler mit der Gewürzmischung bestreuen und zusammen mit den Fladenbrotstreifen zur Suppe servieren.

_________________
Leben ist das, was dir passiert, während du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.


Nach oben
   
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen  Auf das Thema antworten  [ 25 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1 2 Nächste

Alle Zeiten sind UTC+02:00


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu Forum:  
cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Limited
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de