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 Betreff des Beitrags: Internet wird immer gefährlicher?
BeitragVerfasst: 07.10.2009, 09:04 
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Championtipper
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Registriert: 07.02.2008, 12:33
Beiträge: 1656
Hallo zusammen

:? Habt ihr gestern auch von dem Hackerangriff gehört?

Wer ein Hotmail Konto hat und so, man würde auf falsche Seiten gelockt.

Also, mir passiert es eher so, dass wenn ich in ner Suchmaschine was eingebe und dan auf den gewünschten Link, der eigentlich gesuchten Seite klicke, ich dan einfach auf ne fremde Seit falsch verlinkt werde :shock: :shock: wot wie dat den?? :shock:

Vorhin wollte ich da noch so Rumschnuppern und stiess auf folgenden Bericht:


http://www.ktipp.ch/service/warnlisten/ ... fallen.php

Abo-Fallen im Internet:

Rechnung nicht bezahlen!
Wer im Internet auf eine Abo-Falle hereingefallen ist, muss die Rechnung nicht bezahlen. Die Rechnung ist anfechtbar, Betroffene können weitere Mahnungen ignorieren.



Seit über drei Jahren erhält die K-Tipp-/Saldo-Rechtsberatung täglich etliche Anfragen von verunsicherten Internetnutzern. Sie haben vermeintlich kostenlose Angebote im Internet genutzt und im Nachhinein eine Rechnung erhalten.

Der Trick: Die Anbieter – mehr dazu auf der aktuellen Warnliste – verstecken die Kosten im Kleingedruckten oder heben sie zu wenig hervor, so dass man sie leicht übersieht. Weil die Benutzer ihre E-Mail- oder sogar Heimadresse angeben, schneit ein paar Wochen später eine Rechnung oder gleich eine Mahnung ins Haus.

Vorgehen: Teilen Sie dem Anbieter mit, dass Sie den Vertrag anfechten und die Rechnung nicht bezahlen. Die Darstellung der Website sowie die Teilnahmebedingungen seien irreführend und täuschend gewesen. Zudem verstosse das Internetangebot gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.

Auf weitere Zahlungsaufforderungen und Drohungen mit rechtlichen Schritten müssen Sie dann nicht mehr reagieren.



Hier beantwortet die Rechtsberatung die häufigsten Fragen:

Muss ich auf die Rechnung/Mahnung/Zahlungsaufforderung reagieren?

Wer sich 100 Prozent sicher ist, nie auf der Internetseite gewesen zu sein, muss nicht reagieren.
Sonst gilt: Wer auf Nummer sicher gehen will, ficht den Vertrag innerhalb eines Jahres an. Ansonsten genehmigt man ihn. Das hätte aber nur Konsequenzen, wenn die Betreiber in der Schweiz tatsächlich einmal rechtliche Schritte einleiten sollten. Ein solcher Fall ist der Rechtsberatung nicht bekannt, bisher ist es bei Drohungen von Inkassobüros und Rechtsanwälten geblieben.

Muss ich meinen Einwand eingeschrieben schicken oder reicht ein E-Mail?

Um im Streitfall beweisen zu können, dass man den Vertrag angefochten hat, müsste man einen eingeschrieben Brief schicken. Das ist wiederum nur von Bedeutung, wenn der Betreiber tatsächlich einmal rechtliche Schritte einleitet. Wer auf der sicheren Seite sein will, schickt also einen eingeschrieben Brief.

Wie muss ich vorgehen, wenn sich mein minderjähriges Kind angemeldet hat?

Sie können dem Betreiber mitteilen, dass Sie den Vertrag nicht genehmigen. Vorsorglich würden Sie den Vertrag anfechten, weil die Darstellung der Website sowie die Teilnahmebedingungen irreführend und täuschend gewesen seien. Zudem verstosse das Internetangebot gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.

Mein Kind soll ein falsches Geburtsdatum angegeben. Hat es sich damit strafbar gemacht?

Nein. Wenn ihr Kind meinte, es handle sich um ein kostenloses Angebot, hat es sich nicht strafbar gemacht.

Soll ich eine Ausweiskopie meines Kindes schicken?

Nein, das ist nicht nötig.


13. Mai 2009 | Beatrice Walder, Redaktion K-Tipp

Dubiose Internetangebote:
Rechnung keinesfalls bezahlen!
Viele Internet-Nutzer haben zurzeit Ärger mit Rechtsanwälten wie Olaf Tank und Boris Höller. Die Anwälte fordern Geld. Diese Forderungen sind ungerechtfertigt. Der K-Tipp sagt, wie man sich wehren kann.

Vorsicht vor diesen Websites:

Aktualisiert am 25.08.2009

Zitat:
www.1sms.at
www.88sms.ch
www.88sms.de
www.99download.de
www.abcload.de
www.antivirus-security.net
www.basteln-heute.com
www.berufe-welt.de
www.berufs-wahl.de
www.berufe-testen.de
www.bunte-grusskarten.de
www.check-deinen-sex.com
www.cocktails-heute.com
www.dein-geistiges-alter.de
www.direkt-routenplaner.de
www.drogen-heute.com
www.download-sofort.com
www.every-game.com
www.fabriken.de
www.fabrik-verkauf.de
www.fabrikverkauf-heute.com
www.firstload.de
www.fix-downloaden.com
www.fuehrerscheincheck.com
www.games-heute.com
www.geburtstags-infos.de
www.geburtstags-welten.de
www.gedichte-heute.com
www.gedichte-server.com
www.gedichte-welten.de
www.genealogie.de
www.gewinnalarm.com
www.grafik-archiv.com
www.gehaltsberater.de
www.gehaltsrechner-heute.com
www.genealogie.de
www.getiq.ch
www.gewinnstar.com
www.grusskarten-heute.com
www.grusskarten-versand.com
www.der.fuehrerscheincheck.com
www.hausaufgaben-heute.com
www.ichwillpornos.com
www.kochrezepte-net.de
www.kochrezepte-server.com
www.kochrezepte-datenbank.net
www.kunst-heute.com
www.lebenscheck.com
www.lebensprognose.com
www.lebenstest.de
www.lehrstellen-heute.com
www.lexikon-heute.com
www.limewire.de
www.load-net.com
www.lyrics-finden.com
www.magolino.de
www.mega-downloads.net
www.mix-download.com
www.movie-tester.com
www.my-downloads.de
www.nachbarschaft24.net
www.namen-ahnen.de
www.namens-info.de
www.namen-und-ahnen.de
www.opendownload.de
www.onlinequiz.de
www.p2p-heute.com
www.p2p-paradies.com
www.pflanzen-heute.com
www.pixtronic.de
www.profiwin.de
www.rauchen-heute.com
www.rezepte-heute.com
www.rezepte-ideen.de
www.routenplaner-online.de
www.routenplaner-einfach-planen.de
www.routenplaner-server.com
www.routenplanung-heute.com
www.schnell-downloaden.com
www.schwimmbadspiel.de
www.sharelite.de
www.shortwin.de
www.skil2thrill.com
www.smsfree100.de
www.sms-heute.com
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www.sudoku-welt.com
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www.tattoo-tipp.de
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www.technikmonster.de
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www.tiere-heute.com
www.tierheime-heute.com
www.umfragenscout.com
www.vorlagen-archiv.com
www.vorlagen-land.de
www.vornamen-heute.com
www.win-loads.net
www.witze-heute.com
www.zitate-und-sprueche.de



http://www.melani.admin.ch/
Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI
In der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI arbeiten Partner zusammen, welche im Umfeld der Sicherheit von Computersystemen und des Internets sowie des Schutzes der schweizerischen kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Die Webseite von MELANI richtet sich an private Computer- und Internetbenutzer, sowie an kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) der Schweiz. Viren und Würmer haben in der Vergangenheit bereits Millionen von Computern lahm gelegt. Die entstandenen Schäden wie Datenverlust oder Ausfall von Dienstleistungen waren riesig. Das muss nicht sein! Schützen Sie Ihre wertvollen Daten!


Zu Ihrem Schutz bietet MELANI:

Informationen über Gefahren im Internet

Informationen über Gefahren und Massnahmen im Umgang mit modernen Informations- und Kommunikations-technologien (z.B. Internet, E-Banking).
Lageberichte

Die Berichte erläutern die wichtigsten Tendenzen und Entwicklungen rund um Vorfälle und Geschehnisse in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
Meldeformular

Das Meldeformular bietet Ihnen die Möglichkeit, Vorfälle, von denen Sie persönlich betroffen sind, zu melden.

..........................

was wisst ihr über diese Dinge?

lg

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Ich bin garantiert nicht auf der Welt, um so zu sein, wie es anderen in den Kram passt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.10.2009, 10:03 
Hallo Lila,

Kompliment erstmal zu Deinen genialen Posts von heute morgen im Astro-Thread. Ich hätte fast in die Hosen gepieselt vor Lachen...und, sag nix gegen Männer in grünen Wollpullovern.
Alles safe! Alles, was in nem grünen Pulli steckt, ist meins, ok? ;-) *Nordlichtwinkewinke*

Tja, zu Deinem Anliegen hier - ich kann Dir nur sagen: Nix neues.

Ich hatte dutzende Mandanten, die mit so nem ominösen Abmahnwisch vor mir saßen und sich fragten, wie zu reagieren sei.
Meine Antwort: Gar nicht.
Es ist völlig egal, ob Du reagierst, ob Du schreibst, dass Du die Seite nicht besucht hast, dass man Dir Details geben soll etc etc...die IP-Adresse haben die eh irgendwoher, muss man dazu wissen...jedenfalls gehen die auf Dein Schreiben nie ein, nieeeee. Es kommt in jedem Fall ein zweites Schreiben und noch ne Erinnerung und - das wars dann.

Offensichtlich gibt deren Computer kein viertes Standardschreiben her. :-)

In keinem der von mir vertretenen Fälle wurde ein Mahnverfahren oder gar ein Klageverfahren eingeleitet.

Mein Rat daher auch: Ignorieren, nicht zahlen.

Es gibt - leider - Kanzleien, die mit solch ominösen Abzockfirmen zusammen arbeiten und es gibt auch Bestrebungen, diesen Anwälten ihre Zulassung zu entziehen, allerdings, so mein aktueller Kenntnisstand, bislang noch nicht entschieden.

Was mich, seit jeher, irritiert - da schauste nach dem Vorwerk - Thermomix und schwupsdich, kaum rufst Du eine Forenseite auf, erscheint obendrinne im Werbebanner was? Der Thermomix. Z.B.
Ist in diesem Forum nichts anderes. Gehste auf das Profil von Paula, kommt oben als Werbung was mit Paula und bei Alaska werden Dir Flüge nach Anchorage offeriert. Zufall oder "liest" da jemand mit??

Die Antwort liegt auf der Hand, denke ich. Transparenter als durch die Verwendung eines Computers kann ein Mensch nicht werden.

Allerdings - I have no idea, what to do. Mehr als vorsichtig in der Verwendung persönlicher Daten (nur verschlüsselte Seiten etc) kann man nicht sein, als Ottonormaluser.

Oder kennt sich da jemand von der technischen Seite her besser aus und hat Tips? Claudia, Greg?

LG
Blumingdales


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.10.2009, 10:25 
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Championtipper
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Registriert: 07.02.2008, 12:33
Beiträge: 1656
:mrgreen: Danke

....

Jo ich habe von ner Burg Inkasso eine Androhung bekommen :shock: zur Betreibung :shock: Ich wollte Geld nebenbei verdienen und soll jetzt erstmal Blechen :?: :shock: :roll:
Gab heftigen Streit; Er boah das musst du zahlen <--- also mein Mann
Ich; neh! Ich bezahle nicht, damit ich ein paidmail nutzen kann!basta!
Im letzten Brief stand eh nurnoch, ich wisse ja um was es ginge. Nichtmehr Haargenau, für was sie den Geld wollen. Sie Burg Inkasso z.B.. arbeitet für mailcash.ch..... :evil:
..........

Danke Blumi, dass stärkt mein Rückgrat gegen diese Leute.
Nur denke ich oft auch an die Leute, die so erzogen sind, alles brav zu bezahlen schlucken ihren Zweifel runter und sind oder wollen sauber und korrekt bleiben. Und genau auf diese haben sies abgesehen.
Oder auch Jamba, auf ungenaue Leser.

Hihih, bei mir oben hat es jetzt einen Banner: 1 Trick zum flachen Bauch :pillepalle:
hab da oben noch nie seriöse Werbung gesehn :roll:

lg

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.10.2009, 11:20 
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Championtipper

Registriert: 05.07.2007, 12:00
Beiträge: 1597
Liebe lila,

auch von mir der dringende Rat: bloß nicht zahlen, mach Dich darauf gefasst, dass Du noch etwa ein dreiviertel Jahr e-Mails und evtl. auch Konventionelle Post :) erhältst, die Dir immer höhere Kosten in Aussicht stellen, dann sollte der Spuk endgültig vorbei sein.

Technisch kannst Du Dich nicht dagegen schützen und es gehört auch leider der Vergangenheit an, dass man sich "dumm anstellen" muss um da reinzufallen, die Tricks sind inzwischen so gut, dass das jedem passieren kann.

Wichtig ist: Wer kostenpflichtige Downloads von freier Software anbietet, ohne einen Mehrwert als nur die Software zu bieten, macht sich strafbar. Im Moment ist z.b. "Open Office" sehr gern gewähltes Produkt zum Kundenfang, dies ist definitiv nicht legal. Mit Open Office darf nur Geld verdient werden, wenn eine Mehrwert erzielt wird, nicht für die zur Verfügung Stellung allein.

Also: JA NICHT ZAHLEN, aussitzen, dieses Problem löst sich von allein.

Grüße
Claudia
p.s.: und keine Kaffeefahrten machen, die Rheumadecken sind überteuert ;-).

_________________
Wenn ich alle vergess, bleibt keiner mehr übrig :). Gigi in "Er steht einfach nicht auf Dich"


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.10.2009, 11:32 
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Championtipper
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Registriert: 07.02.2008, 12:33
Beiträge: 1656
:shock: softonic? auch? :shock:

http://www.softonic.de/ :?:

Danke für den Tip. 3/4 Jahr...!!!! oh mein Gott :? :shock: Woher haben die den soviel Geld, für solch Machenschaften :roll:

lg

PS: °kicher° Sie haben GewonnenReise :lol: das erklährt nun warum das Schaffell bei uns ausm Kinderwagen geklaut wurde :shock: habschon von gehört das die da horende Preise dafür verlangen und mit agressiver Weise, die Leute zwingen, dass zu kaufen :shock: Naja unser Fell war von nem Warenhaus 8) soll der Dieb doch Freude daran haben.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.10.2009, 10:15 
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Championtipper
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Registriert: 07.02.2008, 12:33
Beiträge: 1656
:shock: wow!
gestern Abend bin ich baff davor gesessen als ich das sah :shock:
komme mir vor wie hinterm Mond lebend! :? :shock:


http://www.tagesschau.de/inland/interne ... et100.html

Zahl der Straftaten deutlich gestiegen Jeder Zweite war schon Opfer von Internetkriminalität
Jeder zweite deutsche Nutzer ist bereits Opfer krimineller Methoden im Internet geworden. Das ergab eine vom Branchenverband Bitkom in Auftrag gegebene Studie. Zwar handelte es sich bei den Fällen in erster Linie um Viren und andere Schadprogramme. Aber auch die Anzahl der Betrugsfälle beim Online-Banking durch so genanntes Phishing sei stark angestiegen.

Insgesamt zählten die Behörden im vergangenen Jahr rund 38.000 Fälle von Internetkriminalität, ein Anstieg um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Bitkom und Bundeskriminalamt mitteilten.

Phishing, also das Ausspähen von Nutzerdaten durch Kriminelle, um dann Geld entsprechend umzuleiten, "ist der Bankraub des digitalen Zeitalters", sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke. Er wies daraufhin, dass es sich bei den Internetkriminellen in der Regel nicht mehr um "technikbegeisterte Einzeltäter" handele, sondern um international organisierte Ringe.

Schaden durch Online-Banking-Betrug steigt rasant
Auf Basis der Daten der Landeskriminalämter rechnet Bitkom-Präsidiumsmitglied Dieter Kempf für dieses Jahr mit bis zu 2900 angezeigten Phishing-Fällen, im Vergleich zu rund 1900 im vergangenen Jahr. Die durchschnittliche Schadenssumme bei Onlinebanking-Delikten liegt laut BKA bei rund 4000 Euro.

Bitkom geht davon aus, dass der Gesamtschaden beim Online-Banking 2009 um 56 Prozent auf elf Millionen Euro steigen wird - im vergangenen Jahr räumten die Betrüger sieben Millionen Euro von Bankkonten ab. Bitkom zufolge erledigen 24 Millionen Deutsche ihre Bankgeschäfte im Internet, das sind 38 Prozent der Bürger zwischen 16 und 74 Jahren.

Internet-Straftaten nahmen 2008 um elf Prozent zu
Doch nicht nur Daten zum Online-Banking, sondern auch Daten über die gesamte digitale Identität würden mittlerweile von Betrügern abgegriffen. Dazu gehörten Zugangsdaten zu sozialen Netzwerken, E-Mail-Konten, Aktiendepots, Internet-Geschäften oder Firmennetzwerken. Diese Daten würden illegal zum Kauf in speziellen Foren angeboten, sagte Ziercke. Als gefährdet stufte er unter anderem PayPal, ClickandBuy sowie die Ebay-Daten ein.

Stärkere Zusammenarbeit von Polizei und Wirtschaft

BKA und Bitkom forderten die Internetnutzer auf, höchste Anforderungen an die Sicherheit ihres Computers zu stellen und zu diesem Zweck etwa Anti-Viren-Programme ständig auf dem neusten Stand zu halten. Wichtig sei es auch, keine zu einfachen Passwörter wie den Namen der Ehepartners oder Zahlenfolgen wie "12345" zu verwenden. Das sei immer noch sehr beliebt. Ziercke und Kempf kündigten an, im Kampf gegen Internetkriminalität die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Ermittlungsbehörden ausbauen zu wollen.

Das virtuelle Postfach besser schützen
Der Eklat um das "Abfischen" von E-Mail-Adressen und Passwörtern zieht immer weitere Kreise. Erst schien nur der E-Mail-Dienst Hotmail davon betroffen, nun sind es auch User von Google und Yahoo. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät jetzt: Wer sicher gehen will, dass seine Daten nicht bald ebenfalls im Netz kursieren, sollte einige Kniffe beherzigen, mit denen sich der Diebstahl von Zugangsdaten weitestgehend verhindern lässt. Zunächst ist dabei wichtig zu wissen, wie die Passwortfischer vorgehen, um sich dann vor den illegalen Passwortfischern schützen zu können.

Wie funktioniert das Abfischen?
Nora Basting vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erklärt, dass es zwei gängige Methoden gibt, mit denen die Passwortfischer an die empfindlichen Daten gelangen. Der klassische Weg ist demnach, dem Nutzer eine E-Mail zu schicken, die ihn auffordert, eine bestimmte Internetseite zu besuchen, wobei es sich meist um die Seite des E-Mail-Anbieters handelt. Folgt der Nutzer dieser Aufforderung, so landet er auf einer täuschend echten Fälschung dieser offiziellen Website. Loggt man sich dort nun wie gewohnt ein, gibt man zugleich, ohne es zu bemerken, die eigene Mailadresse sowie sein Passwort preis. Den Kriminellen ist nun Tür und Tor geöffnet, Missbrauch zu treiben.

Noch weiter geht die zweite Methode: Hier hackt sich ein so genannter Trojaner auf dem Computer ein und zeichnet alle Tastatureingaben auf. E-Mail-Adressse und Passwort werden so unbemerkt an den Urheber des Schadprogramms geschickt.

Schutz vor dem Ausspähen
Will man sich vor diesen Spähattacken bestmöglich schützen, dann rät Basting vom BSI: Zunächst erst einmal jede angekommene E-Mail auf mögliche Phishingversuche untersuchen und keinesfalls Links von unbekannten Absendern öffnen. Desweiteren sollte auf jedem PC eine aktuelle Version eines Virensoftwareprogramms installiert sein. Diese schützt insbesondere vor den Passwort-ausspähenden Trojanern. Im Internet finden sich auch eine Reihe kostenloser Anbieter. Daneben sollte auch das Betriebssystem des PCs immer auf dem neuesten Stand sein.


Drei Tipps, die das Passwort sicherer machen
Bei der Auswahl eines Passworts sind drei Tipps zu beachten: Erstens sollten Nutzer nicht überall das gleiche Passwort verwenden. So kann vermieden werden, dass mit der Abfischung des E-Mail-Passworts auch das Bankkonto leergeräumt wird. Zweitens sind Passwörter empfehlenswert, die Sonderzeichen enthalten, nicht im Wörterbuch stehen und eine Länge von mindestens acht Zeichen haben. Drittens sollten die Passwörter häufig gewechselt werden, alle acht Wochen, empfiehlt etwa der Microsoft-Sprecher Thomas Baumgärtner.

Um sich ein kompliziertes Passwort leicht merken zu können, rät Baumgärtner: Am besten einen vollständigen Satz ausdenken, der als Eselsbrücke dient, wie zum Beispiel "Mein Onkel ist ein Esel". Mit diesem Satz lässt sich sodann auch ein komplizierteres Passwort wie etwa "MO=1E" einfach merken. Ein Passwort, das so schnell kein Hacker knackt. Noch sicherer sei aber eines, das noch mehr Zeichen enthalte.

:shock:

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.10.2009, 17:26 
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RundumdieUhrPoster
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Registriert: 27.04.2006, 23:06
Beiträge: 474
Wohnort: Südpfalz
Und als ich gerade diesen Thread aufgerufen habe, erschien bei mir oben im Banner-Bereich: "Abmahnung erhalten? Keine Experimente! Wir im Händlerbund kümmern uns darum. " :-)

Aber Blumi: Das mit den "intelligenten" Werbebannern hier ist eigentlich nichts, was Dich irritieren sollte. Das sind einfach kontextsensitive Werbeeinblendungen. In diesem Fall wirst weder Du oder Dein PC ausspioniert, sondern lediglich der Kontext hier im Forum analysiert und (scheinbar) passende Werbung eingeblendet. Dagegen kann man ja nichts sagen. Das ist, wie wenn Du in eine Tankstelle gehst und dort ein Werbeplakat von einem Reifenhändler hängt. Der Reifenhändler musste Dich dafür ja auch nicht ausspähen, um rauszukriegen, dass Du ziemlich wahrscheinlich Autobesitzer bist.

Im Internet lauern schon so einige Gefahren, aber wegen dem Kram sollte man echt nicht paranoid werden.

Was ich ein bisschen unheimlich finde, ist z.B. sowas, dass Suchmaschinenbetreiber in gewisser Weise die Gedanken der mit dem Internet arbeitenden Menschen lesen können.

Wenn irgendwo beispielsweise eine Grippewelle um sich greift, können die das anhand der Suchanfragen nach gripperelevanten Themen einigermassen gut mitverfolgen, wo die Welle gerade durchläuft. Dazu musst Du oder Dein PC nicht direkt ausspioniert werden. Es gibt schon Ansätze für die Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden...

Und so wie man sehen kann, wann und wo das Volk Sorgen mit einer Grippe hat, kann man auf diese Art auch vieles Andere analysieren, was das Volk so bewegt. Auch da gibt´s bestimmt Behörden und nicht nur die, die sowas interessiert. Das kann Fluch und Segen sein. Je nachdem. Moderne Zeiten...

Gruß, Greg

P.S.: Gerade wurde Werbung eingeblendet, wie ich zu einem flachen Bauch kommen kann. Wieso glauben die, dass ich zu dick bin? :lol: Wenn die mir Werbung für Haarwuchsmittel einblenden würden, würd´ ich vielleicht tatsächlich noch Panik schieben, wie die wohl rausgekriegt haben, dass ich immer weniger Haare habe. 8)

_________________
Be quick, be quiet, and be on time! Clarence “Kelly” Johnson


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BeitragVerfasst: 22.08.2017, 19:20 
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Wochenendtipper

Registriert: 25.09.2013, 11:46
Beiträge: 31
Deshalb gebe ich mir Mühe, die Antivirus-Programme immer auf den neusten Stand zu haben. Viele Leute machen das nicht und haben keine Ahnung wie gefährlich es sein kann.
Man muss sich viel auf den Anbieter achten, weil viele von den nicht vertrauenswürdig und seriös sind, deshalb muss man einen Anbieter finden, der ganz das Gegenteil ist. So was ist nicht leicht, aber man kann es leichter machen und den Überblick erschaffen, wen man Online auf einigen Seiten (z. B. www.antivirus-ratgeber.de) nachschaut und wen man genug Infos sammelt, kann man dann leicht die Entscheidung treffen.
Außerdem muss man immer achten, dass man zurechtkommt.

Grüß


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BeitragVerfasst: 27.09.2017, 03:32 
Offline
Sonntagsschreiber

Registriert: 27.09.2017, 03:05
Beiträge: 14
Das Netz war früher gefährlicher als heute.


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BeitragVerfasst: 07.10.2017, 22:45 
Offline
Neuankömmling

Registriert: 07.10.2017, 22:41
Beiträge: 3
Solange man auf keinen dubiosen Internet Seiten surft oder sich für irgendwelche iPhone "Gewinnspiele" anmeldet, sollte nichts großartiges passieren. Das was du hast ist wahrscheinlich einfach nur eine Malware. Ist jetzt nichts, was dich in den Ruin treiben wird.


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