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BeitragVerfasst: 23.11.2009, 21:55 
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verständlich, diese wut, nur wenig nützlich.

viele menschen/eltern geben ihre muster weiter, weil sie einfach keine therapie gemacht haben, d.h. es ihnen nicht bewusst war, sie nicht reflektionsfähig sind.
denen ist ja nicht einmal klar, dass bei ihnen was falsch gelaufen ist, die haben ja gar keine solche denke...

was nützt es, sich darüber aufzuregen.
ich freu mich lieber, dass ich im gegensatz dazu reflektionsfähig bin.

so lange ist das ja auch noch nicht gesellschaftsfähig, therapie machen und so.
und ohne hilfe von aussen drauf kommen, naja. naja....


lg pamina

_________________
Dann, ja dann müsste alles aus dem Gleichgewicht kommen und die Welt in ein Chaos sich verwandeln, wenn nicht der nämliche Geist der Harmonie und Liebe sie erhielte, der auch uns erhält.

(Susette Gontard)


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 09:37 
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Denke schon, dass es im Rahmen des Ablösungsprozesses wichtig ist, einige Zeit die Eltern zu verdammen und auch wütend zu sein. Das ist wie bei ner Ex-beziehung. Also das kann schon paar Jahre dauern, bis man drüber hinweg ist. Aber drüber hinweg und von ihnen abgelöst kannste erst sein, wenn Du die Phase der aufbrechenden Gefühle während der Verarbeitung hattest.

Immer noch besser, als die Typen, die sich bis zum heutigen Tag noch nicht vom Elternhaus gelöst haben emotional. Die gar nix verarbeitet haben und bei jedem Menschen des gegenteiligen Geschlechtes denken, er sei wie ihr Vater oder ihre Mutter und den anderen gar nicht so sehen können, wie er in Wahrheit ist. Ist nen wichtiger Schritt, die Wut.


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 10:45 
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Championtipper
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:roll: ist der grüne Knopf auf dem Hals ein :?:
Das sind Floskeln. :!:

Wer keine Gefühle für solche Menschen hat, der will mit denen auch nix :idea:
Nichtmal Hass. Das! Hatte ich mit 8, für sie empfunden.
Wenn dir deine Mutter sagt, weil du sie eigentlich brauchst: Nah uuuund! Wir hatten es früher auch nicht besser!
Dann sagt sie dir ganz klar, Du bist mir scheiss egal, mit dir will ich nix zu tun haben.
:roll:

:idea: Bitte Gehirn einschalten, bevor ihr versucht zu fachsimpeln, über Dinge, die ihr nur gelesen oder mal gehört habt.

Und Pami & Tilde Nein Nein, so einfach geht das eben nicht. Und Abstand ist besser, für immer.
Den solche Menschen, machen nur deine Seele kaputt und wollen ihren Nutzwert daraus ziehen. Die denken nur an sich selbst.
Wenn du sie brauchst, lassen sie dich im Stich!

Also, für was seine Zeit und Kraft verschwenden.

Wenn du überfallen wirst, gehst du den Knaki etwa besuchen?
Also ich nicht! Schon gar nicht um Verständnis zu suchen, für seine Fehler, die er an einem Opfer auslässt.
Ne du! lieber zu gucken, dass man wider normal und frei davon Leben kann.
man kann im Geiste verzeihen, ja. Aber mehr bestimmt nicht. Den es ist sein eigenes Leben, um dass sich ein Mensch zuerst kümmern muss.
nicht um das des Täters.

lg

PS: Satanismus einfach so salopp zu erklären, ist wohl zu simpel und zu vereinfacht. :? :shock: Bleibt bei euren Geistern, den auch diese werden missbraucht. Schaut doch nur mal hin. Die Kirchen sind die größten Verbrecher. :idea:

_________________
Ich bin garantiert nicht auf der Welt, um so zu sein, wie es anderen in den Kram passt.


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 13:04 
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Championtipper
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Also,

Ihr beschäftig euch doch gerne mit den Narzissten....es gehört genauso zu dem Fach.
------------ :idea:

:arrow:


Die Autorin stellt anhand verschiedener Beispiele dar, wie perverse Gewalt in Form von fortgesetztem seelischen Quälen auf verschiedenen Ebenen vorkommt:
zwischen einem Paar, innerhalb von Familien, in Betrieben oder auch im politischen und sozialen Leben.


Hirigoyen sieht als Ziel eines Perversen zur Macht zu gelangen oder sich dort zu halten, egal mit welchen Mitteln, oder auch seine eigene Unfähigkeit zu verschleiern.

Mit seinen perversen Machenschaften geht es ihm darum, den anderen zu destabilisieren, ihn an sich selbst und den anderen zweifeln zu lassen oder ihn zugrunde zu richten, ohne dass die Umgebung eingreift.

Zu diesem Zweck ist jedes Mittel recht: scheinbar harmlose Worte, Einflüsterungen oder Nichtausgesprochenes, hinterhältige Anspielungen, Lügen, Ungeheuerlichkeiten.

Und die bevorzugte Waffe der Perversen ist die Verweigerung der unmittelbaren Kommunikation.

Der Konflikt wird nicht benannt, aber er findet ständig statt durch herabsetzendes Verhalten.

Der Aggressor weigert sich, seine Einstellung zu erklären.

Diese Weigerung lähmt das Opfer, das sich auf diese Weise nicht verteidigen kann, was die Fortsetzung der Aggression möglich macht.

Indem er sich weigert, den Konflikt beim Namen zu nennen, zu diskutieren, verhindert der Aggressor eine Auseinandersetzung, die es ermöglichen könnte, eine Lösung zu finden.

Gemäß dem Repertoire perversen Kommunikationsverhaltens muss man den anderen daran hindern nachzudenken, zu verstehen, zu widerstehen.

Sich dem Dialog zu entziehen ist eine geschickte Art, den Konflikt zu verschärfen und ihn dabei dem anderen in die Schuhe zu schieben.

Werden Vorwürfe gemacht, sind sie verschwommen und ungenau, lassen Raum für Deutungen und Missverständnisse.

Alle Versuche einer Auseinandersetzung führen nur zu unbestimmten Vorwürfen.

Hirigoyen meint, jeder von uns handle möglicherweise ab und zu “pervers”. Zerstörerisch wird der Prozess aber erst durch Häufigkeit und Wiederholung.

Ein perverses Individuum ist beständig pervers; es ist fixiert auf diese Form der Beziehung zum anderen und stellt sich in keinem Augenblick in Frage.

Nie wird ein eigener Teil an Verantwortung übernommen für das, was nicht klappt: “Nicht ich, der andere ist verantwortlich für das Problem!”

Diese Personen können nicht anders leben, sie müssen den anderen herabwürdigen, um Achtung vor sich selbst zu gewinnen und dadurch Macht.

Sie gieren nach Bewunderung und Anerkennung.
Sie empfinden weder Mitgefühl noch Anerkennung für den anderen, da Beziehungen sie nicht innerlich berühren.

Den anderen respektieren bedeutet, ihn als menschliches Wesen zu betrachten und den Schmerz zu erkennen, den man ihm zufügt.

Aber um sich selbst zu akzeptieren, müssen die narzisstisch Perversen siegen und einen anderen zerstören.

Dabei können sie sich überlegen fühlen.

Auffällig bei ihnen ist ihr Bedürfnis, alle und jeden zu kritisieren.

Auf diese Weise behalten sie die “Allmacht”: “Wenn die anderen Nullen (Idioten) sind, bin ich automatisch besser!”

Hirigoyen sieht Neid als Triebkraft der Perversion.

Der Neid ist eine Empfindung von Begehrlichkeit, von Gehässigkeit beim Anblick des Glücks und der Vorteile anderer.

Es handelt sich um eine auf Anhieb aggressive innere Haltung, die sich gründet auf die Wahrnehmung dessen, was der andere besitzt und das man selbst nicht hat.

Diese Wahrnehmung ist subjektiv, sie kann sogar wahnhaft sein.

Neid besteht aus zwei Polen: der Egozentrik auf der einen Seite und dem Übelwollen mit dem Verlangen, die beneidete Person zu schädigen, auf der anderen.

Angegriffene, also Opfer, sind keineswegs von Krankheit befallene oder besonders schwache Personen.

Im Gegenteil: was die Perversen bei anderen am meisten beneiden, ist das Leben.

Sie beneiden deren Erfolg, der sie mit ihrem eigenen Gefühl des Misserfolgs konfrontiert.

Sie zwingen den anderen ihre verächtliche Weltsicht auf und ihre chronische Unzufriedenheit mit dem Leben.

Sie zerschlagen jeden Enthusiasmus in ihrer Umgebung, suchen vor allem zu beweisen, dass die Welt schlecht ist, dass die anderen schlecht sind, dass der Partner schlecht ist.

Mit ihrem Pessimismus machen sie den anderen schließlich wirklich depressiv, was sie ihm anschließend vorwerfen.

Wenn ein Angegriffener der Herrschsucht eines anderen widersteht und sich weigert, sich unterjochen zu lassen, dann tritt das Quälen besonders auf.
Es ist gerade seine Fähigkeit, allen Pressionen zum Trotz, Widerstand zu leisten, die das Opfer dazu bestimmt, Zielscheibe zu werden.

Wenn das Opfer widersteht und versucht, sich aufzulehnen, weicht die Böswilligkeit einer erklärten Feindschaft.

Die Phase des Hasses im Reinzustand beginnt, äußerst heftig, mit Tiefschlägen und Beschimpfungen, mit Worten, die herabsetzen und demütigen, die alles ins Lächerliche ziehen, was dem anderen eigentümlich ist, verleumdet, beleidigt, feindliche Andeutungen macht.

Die zerstörerische Wirkung beruht auf der Wiederholung.

Die Drohungen sind immer indirekt, verschleiert:
Man lässt Briefe oder Telegramme los, die von den Opfern häufig als Paket- oder Zeitbomben beschrieben werden.

Außer dem Ringen um Macht ist beim perversen Geschehensablauf vor allem noch der Genuss im Spiel, den anderen wie ein Objekt, wie eine Marionette zu behandeln.

Die anderen herabzusetzen, um eine gute Meinung von sich selbst zu gewinnen, erscheint ihm gerechtfertigt.

Achtung vor anderen kennt er nicht.

Was überrascht, ist seine grenzenlose Empörung über Nichtigkeiten und ein völliges Fehlen von Mitgefühl mit Menschen, die er in unerträgliche Situationen getrieben hat.
Wer dem Anderen Gewalt zufügt, ist der Meinung, dass dieser sie verdient und sich nicht beklagen darf.

Es ist das Verdienst dieses Buches von Marie-France Hirigoyen, Betroffenen anhand anschaulicher Beispiele und klarer Tatsachenbeschreibungen darin zu helfen, die subtilen Manipulationen als das zu erkennen, was sie sind: perverse, seelische Gewalt.

Durch perverse Gewalttäter angegriffene Menschen tun sich oft schwer damit, selber ernst zu nehmen, dass sie nicht spinnen.

Denn es ist oft für sie unbegreiflich, zu glauben, dass jemand, den sie gut kennen, so hinterhältig berechnend handeln kann.

Denn es handelt sich ja um den Partner oder die Partnerin, um Vater, Mutter oder Kind, um einen Kollegen oder einen (politischen) Freund.

Und so sind sie dem Angreifer oft naiv in die Falle getappt.

Durch Manipulationen eingesponnen in ein unsichtbares Netz subtiler, unfairer Machenschaften, ausgesetzt immer neuen Giftspritzen.

Zur völligen Lähmung tragen dann noch eigene Schuldgefühle bei.

Denn Opfer suchen häufig die Schuld bei sich.

Verstärkt wird dies unter Umständen dadurch, dass andere Menschen seelische Gewalt herunterspielen, vor ihr die Augen verschließen oder aber gleichmäßige Schuldverteilungen vornehmen.

Dazu können dann unter Umständen Vermittlungs- und Versöhnugsversuche kommen, welche oberflächlich ansetzen mit dem Motto: “Zum Streit gehören immer zwei!”

Das Buch von Hirigoyen macht sehr deutlich, dass von solchen Vermittlungsversuchen dringend Abstand zu nehmen ist, wenn es um perverse Gewalt geht.

Denn sie werden weder Opfer noch Täter gerecht, sondern unterstützen lediglich das perverse Spiel des Angreifers.

Wenn jemand seinen Hass gegen andere Menschen ausagiert, dann hilft nur eine konsequente Haltung, die klar und deutlich sagt: “Das kannst du auf keinen Fall tun.
Das werden wir nicht dulden.?

Gewalt darf sich nicht durchsetzen.

Das Buch von Hirigoyen macht Mut, sich aus dem Dickicht perverser Manipulationen zu befreien.

Allerdings nennt es für das, was zu tun ist, keine Patentrezepte.

Die Autorin geht davon aus, dass nur der Weg der Trennung bleibt, da gegen einen Perversen nie zu gewinnen oder dieser schon gleich gar nicht zu “heilen” ist - vor allem durch ein Opfer nicht.

Das ist schwierig genug.
Denn Aggressoren wollen sich nie trennen.

Hirigoyen meint, wenn sich die Trennung bewerkstelligen lässt, so ist sie das Werk der Opfer, nie das der Aggressoren.

Dieser Befreiungsprozess vollzieht sich unter Schmerzen und Schuldgefühlen, da die narzistischen Perversen sich als im Stich gelassene Opfer aufspielen und damit einen neuen Vorwand finden für ihre Gewalt.

Bei einem Trennungsvorgang halten sich die Perversen immer für die Geschädigten, werden prozesssüchtig und nützen es aus, dass ihr Opfer, das es eilig hat, Schluss zu machen, noch zu allen Zugeständnissen bereit ist.

Deshalb benötigen Opfer perverser Gewalt auch dringend Unterstützung: durch Freunde und Bekannte, durch Fachkräfte, seien es Juristen, Ärzte, Therapeuten, etc. -
also Menschen, welche seelische Gewalt nicht herunterspielen, sondern als das sehen, was sie ist: pervers und zutiefst schädlich!

Die Sensibilisierung für psychische und perverse Formen der Gewalt ist also nicht nur für Opfer wichtig, sondern für uns alle.

Jede und jeder ist gefordert, mit wachen Augen und Sinnen seine Umwelt wahrzunehmen und dort intervenierend oder helfend einzugreifen, wo Gewalt ausgeübt wird.


http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/001483.html

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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 13:28 
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Jahrhundertposter

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lila hat geschrieben:
:roll: ist der grüne Knopf auf dem Hals ein :?:
Das sind Floskeln. :!:

Wer keine Gefühle für solche Menschen hat, der will mit denen auch nix :idea:
Nichtmal Hass. Das! Hatte ich mit 8, für sie empfunden.
Wenn dir deine Mutter sagt, weil du sie eigentlich brauchst: Nah uuuund! Wir hatten es früher auch nicht besser!
Dann sagt sie dir ganz klar, Du bist mir scheiss egal, mit dir will ich nix zu tun haben.
:roll:

:idea: Bitte Gehirn einschalten, bevor ihr versucht zu fachsimpeln, über Dinge, die ihr nur gelesen oder mal gehört habt.

Und Pami & Tilde Nein Nein, so einfach geht das eben nicht. Und Abstand ist besser, für immer.
Den solche Menschen, machen nur deine Seele kaputt und wollen ihren Nutzwert daraus ziehen. Die denken nur an sich selbst.
Wenn du sie brauchst, lassen sie dich im Stich!

Also, für was seine Zeit und Kraft verschwenden.

Wenn du überfallen wirst, gehst du den Knaki etwa besuchen?
Also ich nicht! Schon gar nicht um Verständnis zu suchen, für seine Fehler, die er an einem Opfer auslässt.
Ne du! lieber zu gucken, dass man wider normal und frei davon Leben kann.
man kann im Geiste verzeihen, ja. Aber mehr bestimmt nicht. Den es ist sein eigenes Leben, um dass sich ein Mensch zuerst kümmern muss.
nicht um das des Täters.

lg

PS: Satanismus einfach so salopp zu erklären, ist wohl zu simpel und zu vereinfacht. :? :shock: Bleibt bei euren Geistern, den auch diese werden missbraucht. Schaut doch nur mal hin. Die Kirchen sind die größten Verbrecher. :idea:









lila,

kennst du meine geschichte?
wusste ich gar nicht.


oder wer sonst als du gibt dir das recht, zu mutmassen, ich hätte keine ahnung, was gewalt, misshandlung und missbrauch etc seitens der eltern bedeutet??


es gibt verschiedene wege, diese dinge zu betrachten im nachhinein, und damit klarzukommen.
und jeder muss für sich sehen, wie er das regelt.
nur mal so am rande.

pamina


*ich merke, das thema langweilt mich zunehmend. erstens soweiso, und zweitens, völlig unergiebiges gelaber hier*

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(Susette Gontard)


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 13:49 
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Championtipper
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Zitat:
*ich merke, das thema langweilt mich zunehmend. erstens soweiso, und zweitens, völlig unergiebiges gelaber hier*


Ganz genau das ist es!
Nicht langweilig, sondern genau da ist der Knackpunkt.

Warum Gehirn einschalten?

Warum, soll jemand es so akzeptieren, dass das, was einem angetan wird, passiert, weil der Täter, nicht anders kennt?
Woher, dass Recht, zur solch einer Verteidigung?!
Das ist abartig.

Du und jeder Mensch, alle, haben das eigene Wesen, dass fähig ist selbst zu agieren. Ohne Gewalt. Ich kann wähle, quäle ich, weil ich es auch so erlebte? Oder, suche ich nach besseren Lösungen? In dem ich mal zuerst davor löse?
......

Ich gönne es dir Pami, dass es so gut geht, für dich so okay ist. Doch für mich ist es nur ein Dreckmäntelchen um den Clan zu bewahren.

Ich sch.... auf die.
Nicht um mich erst jetzt da einem Prozess abzunabeln, nein, damit es mir zum Leben reicht. Denn nurschon der Kontakt, zu jenen, ist für mich so schadhaft, nervenaufreibend und belastend, dass ich das nicht will.

Die rennen rum wie leere Hüllen und machen alles andere für ihr Problem verantwortlich und wehe du kommst ihnen in die Quere, dann bist du Schuld an ihrer Strafe. Egal wie die aussehen mag.

Nur, Mitleid bekommt eben keiner mehr von mir.
Trost, nein.
Wer bin ich den, dass meine Mutter, sich an meinen Rockzipfel hängt wie ein Kind? Mein Vater mich für sein Scheitern verurteilt und mich als Boxsack sieht und Fußball, den man treten kann bis er durch den gesamten Flur fliegt?
Also für solche soll ich Verständnis aufbringen, was für arme Seelen sie sind und es nicht schaffen, es bei den eigenen Kindern nicht zu tun?
Ich soll Verstehen, dass ein Vater, seine Tochter verbal erniedrigt, du fette Sau, du hässliche Fratze, du unfähiges Kind du?
Und für so einen Menschen soll ich Platz in meinem Herzen schaffen?

Mit meiner Mutter hatte ich Mitleid, da sie unfähig ist zu leben und ihm ausgeliefert war ist, auch mit Hilfe, Chemischer Mittel.

Nicht mal einen Pups habe ich für solches Tun und lassen übrig.

tschü

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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 14:08 
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du bist ausgesprochen unverschämt lila.

was fällt dir ein, dir solche urteile zu erlauben,
mir bleibt wirklich die spucke weg.
:shock:


die erklärung zur langeweile:
mich langweilt es, ja, immer nur auf der wut rumzuhacken, weil ich 45 bin und mindestens 10 jahre therapie gemacht habe, alles in allem. leider machen musste, muss man wohl sagen.

ich hab das schon lange hinter mir oder es kommt auch mal wieder hier und da, aber ich nehme das nicht mehr so ernst, ich verstricke mich damit möglichst nicht mehr.
einfach, weil es mich behindert und aufhält.

und ich habe hier mehrfach versucht, einen anderen standpunkt zu diesen dingen zu vertreten, kommt nicht an und wird auch nicht mal anstatzweise kapiert oder darauf wenigstens dem sinn richtig bezug genommen.

weil du null schimmer hast, erstens von mir und zweitens von der grundlage, auf der ich spreche und drittens nicht mal den ansatz ansich kapierst.,

ich sehs, also darf ich mal sagen, langweilig, oder?
ich kann auch sagen "gegen dummheit kämpfen selbst götter vergebens, also lassen wir das". kann ich auch, würde auch gefühlt stimmen für mich.

aber da das nicht sehr nett ist, lassen wirs bei langweilt mich...


ich glaub, ich spinne.

pamina

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(Susette Gontard)


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 14:16 
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äh hallo!

Waagemond an Aszendent Löwe und Aszendent Skorpion!!!!
Könnt Ihr jetzt bitte mal mit diesem Machtkampf "wer recht hat" hier aufhören und Euch bitte mal wieder gegenseitig versuchen zu verstehen?
Also was das Anliegen des anderen ist, vielleicht?

:shock:


Meine Ladies. Bitte.


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 14:20 
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Championtipper
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Beiträge: 1656
:lol: Unverschämt?

He Pami'?

Die, die mitlesen, klatschen sich an die Stirn!

Du bist doch genauso eine doof Nuss?

:idea:

Also, ich rede von mir!

Du redest von dir!

:idea: :!: :lol: :lol: :lol:

So.... jetzt musst du mir mal klarmachen..ob es immer noch unverschämt ist?
hmm?

Ausser, du wärst meine Mum...
könnte auch fast passen....
die steht nämlich auf Esoastrowoche und vergöttert fast den Mike Shiva :pillepalle: :mrgreen:

Aber die Welten treffen sich ja alle auf den Messen wider....ich reiche dir mal die Hand, um Frieden zu schliessen... :lol: :shock: Die Gnomen und Feen, Kobolde und all die Bewohner, lachen sich noch sonst wie ins Fäustchen.

:wink:

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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 14:26 
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Beiträge: 4357
Lila:

Ein bisschen Frieden - Nicole

:wink:


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 14:40 
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Beiträge: 3439
aha, interessanter thread.

vielleicht ist das die grosse gemeinsamkeit im forum?

ich stand auch mit 17 meinem vater mit dem messer gegenüber, fest entschlossen zu zustechen, wenn er auch nur noch einen zentimeter näher kommt. aber er hat die entschlossenheit in meinen augen gesehen und hats gelassen!

die jahre waren für mich furchtbar. ich dachte immer, man muss ein fieses, verklemmtes, agressives, hysterisches, sadistisches arschloch sein um erfolgreich zu werden...so wie er! ich war voll der meinung, dass es erfolg nur um diesen preis gäbe und verzichtete darauf....und brauchte jahre meinen weg zu finden....................

als ich 34 war, lag er dann vor mir am boden, ein wrack, und ich stellte den fuss auf seinen nacken und liess nen tarzanschrei los! sieg!


erst war das ein tolles befreiendes gefühl. nach und nach stellte sich dann so ne trauer ein, nicht schlimm, nur so ein gefühl im hintergrund und die wird wohl ein leben lang bleiben............................


obwohl natürlich väter und söhne andere beziehungen haben als väter und töchter?

lg

tsunami

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es gibt nichts gutes, ausser man tut es!


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 14:48 
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@lila

ah, verstehe.
nehme ich an wenigstens.
missverständnis also.

aber deine schachtelsätze versteht ja eh keine sau!!!!
*gg*
oder iss hier irgendwer, der lilas schreibe komplett versteht..... :shock: :shock: :?: :roll: :roll:
mann ey.

ach und.....jaa,
ich kenn deine mama bestimmt. ich erkenne alle meine liebenden eso-schwestern bereits auf der astralebene, ich muss da nur mal hinspüren du, dann weiss ich das schon.....
und ich treffe die dann eine woche später auf irgendeine wundersame art auf einer eso-messe, jaaa, so bin ich........

:roll:

:pillepalle:


pffff.

ich wollte hier darüber reden, ob es das böse gibt.
findet aber anscheinend keiner wichtig,

statt dessen, , wie meistens mit mädelz, wird gejammert und geschimpft von mama und pappa, der eigenen (!!!!) geschichte, die selbstverständlich die schlimmste ist, türlich, wie jedes mal, jede quakt wieder ihr eigenes ding los, .......maaaaannnn!!! das ist eigentlich ein buchtipp gewesen, der mich zu gedanken inspirierte.
...... :pillepalle:


typisch weiber!!
muss ich jetzt mal sagen, iss einfach so.
quak, "aber ich" quak "nein ich" quak quak quak.
:twisted:

weitermachen.

lg pamina

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(Susette Gontard)


Zuletzt geändert von pamina am 24.11.2009, 14:55, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 14:50 
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tsunami hat geschrieben:

obwohl natürlich väter und söhne andere beziehungen haben als väter und töchter?




Nur oberflächlich. Mein Vater ist zu früh gestorben, als dass ich ihm hätte die Meinung sagen können. Ich hab es dann nach seinem Tod später getan - für mich. Die Wirkung ist die gleiche. Wichtig ist nur, dass man es mit sich selbst ausmacht, ob man das denen mitteilt - gar nicht von Belang meine ich.


Wie alt war ich überhaupt als ich richtig wütend auf meine Eltern wurde? 30 denke ich. Heute bin ich mit ihnen im Reinen. Aber so nen Ablöseprozess ist schon wichtig.


30. So alt.


Vielleicht stimmt es, was John Gray sagt: Mars und Venus sollten vorsichtig sein, zu heiraten - vor allem solange beide noch unter 30 sind. Irgendwas passiert da, das stimmt. Er bezieht das auf die Autonomie, die Grundlage jeder funktionierenden Beziehung wäre. Und diese erlange man wohl erst ab einer gewissen "Reife".

Und emotionale Autonomie beinhaltet sicher irgendwo auch den Bruch mit den Eltern, mehr oder weniger teilweise sogar im Außen, das stimmt. Aber im Innern - das ist entscheidend.


Für mich war dieser Ablöseprozess tatsächlich vergleichbar mit der Trennung aus einer Liebesbeziehung. Inklusive ein Jahr ohne Kontakt, unglaubliche Wut, Trauer auch, viel Schmerz....... und dann kann man sich wieder vorsichtig neu kennenlernen, auf einer anderen "Ebene" sozusagen. Aber es war nicht weniger intensiv.

Ich finde das wichtig - und ich würde auch keinen Mann mehr als Partner akzeptieren, der das nicht ebenso wie ich hinter sich gebracht hat.


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 15:09 
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Womit wir wieder beim Thema wären:

Denn wie Stern28 schon schrieb - sie brachte Vorbelastungen aus dem Elternhaus mit. Wahrscheinlich war sie von ihrem Elternhaus noch nicht emotional gelöst, als sie ihren Mann kennenlernte.

Genau das meint John Gray.

Und dann macht dieser welche einen eben darauf aufmerksam, dass man da noch was zu tun hat, bevor man den Richtigen trifft.


Stern28 hat geschrieben:
Hallo !

Es ist in der Realität noch viel schlimmer .

Zu erkennen,wen man da vor sich hat ,braucht zeit .

Mittlerweile habe ich sehr feine Antennen , das hat mich vor weiterer
verbalen Gewalt bewahrt . Mein Selbstschutz funktioniert .

Es glaubte mir niemand,bis er sich mal hat gehen lassen .
Dann hat man mir geglaubt .

Bin vom Elternhaus vorbelastet , deshalb hats auch gedauert,bis ich dahinter kam .

Stern




War bei mir ähnlich mit meinem Ex. Zuhause halt die Akademiker - Vorzeigefamilie aus dem Beverly Hills von Hamburg. Tilde Musterschülerin, beliebt und Klavierunterricht, alles super bei uns.......

was HINTER den geschlossenen Türen für ne verbale und emotionale Hölle vorging, der ich hoffnungslos als Kind ausgeliefert war (beide Eltern Alkoholiker), wusste keiner und niemand sprach darüber.

Genau wie bei meinem Ex mit seiner Vorzeigekanzlei an der Alster von Hamburg mit seinem Dr. Titel...............


das mädchen hat ja alles so dachten wir,
warum zittert sie manchmal hier

ein mann der ihr alles macht,
ihr die schönsten geschenke hat gebracht,
sie hat keine sorgen so wie viele andre leut
warum sie dann oft das leben nicht freut

lange hab ich darüber nachgedacht,
bis sie einmal da stand und lacht
sie lachte von ganzen herzen laut
so dass ich nur hab geschaut

ich hab erfahren sie ist geschieden
wo ist denn nur ihr glück geblieben?
endlich frei sagte sie mir,
ich stand da und nickte wirr

ich kann endlich meine wege gehn
ich muß nicht mehr im hintergrund stehn
ich kann tun und lassen was ich will
das bedeutete ihr unendlich viel

ich dachte lange an ihre worte,
derweil aß sie genüßlich eine torte
freiheit sagte sie nur leise,
und es klang für mich irgendwie so weise

lange habe ich gebraucht um ihre worte zu verstehn,
jetzt erst tu ich ihr leuchten in ihren augen sehn


Zuletzt geändert von Tilde am 24.11.2009, 15:24, insgesamt 4-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 15:10 
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väter behandeln ihre töchter oft leider so, wie sie selbst behandelt wurden, also als söhne.
mutterbeziehungen sind dann meistens auch zu schwach vertreten in der familie.

deswegen hat mein vater auch darauf gewartet, dass ich ihm endlich eins in die schnauze haue, damit es ihm besser geht..

hab ich aber nicht getan, das war mir zu stressig.
er hat mich nicht als tochter behandelt, er weiss gar nicht, wie das geht, bei meiner schwester schon eher.

statt ihm also eine reinzuhauen, den wunsch habe ich so deutlich gefühlt, als wäre ich ein mann, auch von seiner seite aus, endlcih eine grenze zu kriegen von jemand,.... habe ich die sache mit den gefühlen durchgeackert und dann ihn aus seiner perspektive als kind gesehen.

dann war es langsam besser.
aber ich bin den zweifle nie losgeworden, dass ich ihm besser doch eine geknallt hätte. aber ich wollte nicht, ich bin eine frau, das kann er nicht verlangen..
das ist schräg, eine vater/tochter beziehung mit einem gestörten vater, der den unterschied von sohn und tochter nicht kennt..

ich hatte 15 jahre kaum kontakt.

und, der unterschied ist, meiner hat sich entschuldigt. zu kurz zwar, und danach weitergesponnen trotzdem, aber immerhin.
das war vor 15 jahren.
es hat die wirkungen nicht weggezaubert, und von klärung kann keine rede sein, aber es gab ansätze.
er hat es mir beim tanzen auf dem 50. meiner mutter gesagt, es klang absolut vorbereitet.
ich konnte damit aber nicht umgehen, so überraschend war das.
ich hab dann nur was gemurmelt von "tja, jeder wie er kann", ich war echt überfordert.

aber ich weiss, dass er nachgedacht hat und ich weiss auch, das er gelitten hat wie sonstwas, als meine schwester mit angstzuständen ins krankenhaus kam.
die therapeuten haben ihn zum gespräch gebeten ud er kam da an, weiss wie eine wand vor lauter schiss.

also, deswegen, da gab es bewegung in ihm.


ich habe ihn als gewalttätig, psychologisch sadistisch und unberechenbar aus einer unglaublichen inneren anspannung heraus erlebt. und ich weiss inzwischen, woher die kam.
und ich kann das nicht das böse nennen, obwohl ich allen grund hätte dazu.

der hat mich so behandelt, wie er behandelt wurde, und innen drin ist er immer noch durcheinander.
ich gott sei dank nicht.
er hat den kontakt zu seiner mutter abgebrochen und es hilft überhaupt nicht.
es hält ihn da, wo er steht. in der wut.
naja.

lg pamina

_________________
Dann, ja dann müsste alles aus dem Gleichgewicht kommen und die Welt in ein Chaos sich verwandeln, wenn nicht der nämliche Geist der Harmonie und Liebe sie erhielte, der auch uns erhält.



(Susette Gontard)


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