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BeitragVerfasst: 07.06.2009, 15:58 
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[buch=3596151953]

Fällt mir gerade ein.

Wie die klinische Psychologin Dr. Harriet Braiker gleich zu Beginn ihres Buches festhält, können bestimmte Beziehungen im Leben eines Menschen zu ernsthaften psychischen und physischen Schäden führen. Braiker analysiert sogenannte psychische Gifte, die am Arbeitsplatz, innerhalb der Familie, im Freundeskeis oder innerhalb einer Liebesbeziehung, ein positives Miteinander verhindern und Auslöser für Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Herz- und Kreislaufkrankheiten sowie Krebs sein können.

Die Autorin konstatiert, dass kein Mensch vor diesen Giften gefeit ist. Das toxische Klima wird produziert von narzisstischen Persönlichkeiten, Borderlinern, passiv- aggressiven Menschen und Suchtkranken. Was man unter den hier genannten Persönlichkeitstypen zu verstehen hat, erklärt die Psychologin, für den Leser nachvollziehbar, anhand vieler Beispiele aus ihrer Praxis. Menschen reagieren im Laufe der Zeit auf Attacken dieser " Giftversprüher " mit Gefühlen , wie Hilflosigkeit, Angst, Feindseligkeit, Frustration, Zynismus, Verlust der Selbstachtung und Hoffnungslosigkeit. Diese negativen Emotionen sind eine Gefahr für das eigene Leben. Deshalb müssen die ausgesendeten Gifte, bevor sie wirken können, neutralisiert werden.

Die Autorin empfiehlt als Korrelativ zu dem sich hieraus entwickelnden Stress Entspannungsübungen, sportliche Betätigung aber vor allem das Lachen. Wobei sie feststellt, dass es durchaus vernünftig ist, sich aus " klinisch toten Beziehungen " zu retten, um auf diese Weise selbst am Leben zu bleiben.

Im Anhang des vorliegenden Buches kann man mittels eines Testes in Erfahrung bringen, wie hoch das toxische Klima ist, indem man lebt. Empfehlenswert, nicht nur für Menschen, die bereits einen Fliegenpilz im Hals stecken haben und sich kurz vorm Ersticken wähnen!


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BeitragVerfasst: 08.06.2009, 09:46 
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Tilde, du wandelnde Bücherrei;

also die Bösen sind nun mittlerweile ausgemacht, es sind die Narzisten, die Aggressiven, die Beherrschenden, etc.
Die Bösen machen nieder, treiben in den Suizid, in den Wahn. Die Bösen sind welche wie Cogi und Tsumi. Oder eigentlich alle Kerle.
Dann gibt´s vielleicht noch die Doofen und die Softies, oder vor allem auch die Susis. Das sind dann also die Weicheier, die haben zwar kein Gift, und von denen kann Frau ne zeitlang zehren, aber dann gehen die irgendwann auch auf den Keks, die werden anhänglich, wollen bemuttert werden oder bemuttern selbst, sind schleimig oder erdrückend.

Und dann wären da noch die Machos, die nie da sind und wo nichts verbindlich ist, unverlässlich und ohne Verantwortung für die Beziehung.


Eventunell kömmt jetzt mal nen Buch, wer die GUTEN sind (sicher nicht der Media-Markt).
Wen du jetzt mal so nen Buch zu finden würdest.

Deine Bücher und das alles, das kommt mir vor wie "gothische Dunkelheiten im Giftwahn". Wer ständig solche Bücher liest, sieht an jeder Strassenecke Schweinhunde die einem übel mitspielen wollen. Das endet doch alles in einer schweren Depri. Was ist dazu zu sagen.

Gruß, C.

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BeitragVerfasst: 08.06.2009, 10:17 
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Ich möchte darauf nicht antworten. Du würdest die Antwort ohnehin nur ins Lächerliche ziehen und das würde mich bestenfalls nerven, schlimmstenfalls verletzen. Das ist die Mühe nicht wert und das will ich mir nicht antun. Ich denke, das verstehst Du.

Du warst es doch selber, der sich hier immer beschwert hat, dass er all die Frauen die sich hier anmelden und von teilweise "sonderbaren" Beziehungen berichten und Hilfe suchen, nicht kapierst.

Jetzt beschwerst Du Dich darüber, dass ich hier Buchtipps hinterlasse, die denen helfen sollen und anderen helfen sollen, zu verstehen, was dahintersteckt. Das Thema ist sehr komplex und unbekannt - da muss frau auch einfach viel zu sagen. Wäre es einfach, wäre das nicht vonnöten.

Des Weiteren wehre ich mich gegen eine Stigmatisierung von psychisch Erkrankten, denn nicht jeder persönlichkeitsgestörte Mensch misshandelt seine Umgebung oder Partnerin. Selbst wenn er es tut, dann ist dies kein ein innerer Zwang, den er selber nicht im Griff hat. Ob man da von "Böse" reden kann, im Sinne einer Abwertung, das will ich nicht beantworten. Das sucht sich ja keiner aus. Vielmehr geht es mir darum, den verwirrten Frauen die hier ankommen, einen Weg aufzuzeigen. Einen den ich selber schon zum Großteil gegangen bin und der überhaupt nicht einfach wird. Ich bin auch noch lange nicht zuende gegangen. Aber schon ein gutes Stück.

Gute Beziehungen sind einfach. Da muss frau nicht viel zu sagen.
Was dazu zu sagen ist, darüber wurde hier schon viel geschrieben und viele Bücher wurden dazu vorgestellt.

Die Schwierigkeit liegt da eher im Seelischen - dass sie das Gute in sich selbst findet, bevor sie es im Außen erleben darf. Aber dafür mach ich ja den Märchenthread.

Jetzt habe ich doch geantwortet. Aber das reicht jetzt.


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BeitragVerfasst: 08.06.2009, 12:23 
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EDIT: RECHTSCHREIBUNG UND KORREKTUR

Tilde hat geschrieben:
Selbst wenn er es tut, dann ist dies [strike]k[/strike] ein ein innerer Zwang, den er selber nicht im Griff hat.


"ein innerer Zwang" meinte ich natürlich.


Es gibt Bücher über Serientäter zum Beispiel, die sich damit beschäftigen, was in ihnen vorgeht. Sehr bewusst geben sie zu, einen anderen zerstören zu wollen. Doch fragt man sie nach dem "Warum" dann antworten sie: "Ich musste sie kaputtmachen."

Ein innerer Zwang. Eine Fremdbestimmung.

Doch es ist ein großer Unterschied, ob man den anderen als Erkrankten als Opfer seiner eigenen Störung sich selbst überlässt, oder aber ob man es nicht erkennt und selber auch noch Opfer dieser Störung wird.

Dafür schreibe ich.

Ich verurteile nicht die Menschen, die da erkrankt sind. Im Grunde genommen ist der Erkrankte selber Opfer seiner Störung.

Doch das ist den Frauen am anfang, wenn sie beginnen sich damit auseinanderzusetzen, noch nicht klar. Wer das eigentliche Opfer ist. Nämlich der "Böse", wie Du es nennst.
Manchmal ist die Störung so stark und durchdringend, dass vom Menschen "hinter der Störung" kaum bis nichts mehr übrig bleibt. In dem Film "Hannibal", der die Jugend von Hannibal Lecter darstellt, sagt seine Tante und Ziehmutter zu ihm:
"So what is left from you - to be loved?"
Manchmal ist da gar nichts mehr übrig. Der Mensch dahinter ist zerstört, psychisch - seelisch "tot". Und Tote kann man nicht mehr zum Leben erwecken. Wenn eine Borderlinerin, die schwer sexuell missbraucht worden ist in ihrer Kindheit, sich als Künstlername für ihre herausgebrachten Bücher darüber "Seelenmord" nennt, dann hat sie sich das nicht umsonst überlegt.

Vielleicht deshalb der Zwang, zu zerstören (betrifft jetzt nicht die Person, sondern ich rede von einer Erklärung, warum es solche Leute gibt). Ich gehe heute davon aus, dass man sagen kann: je zerstörter der Mensch "hinter der Störung" ist, umso mehr wird er einen anderen zerstören müssen. Bis hin zu psychopathischen Serientätern - die krasseste Form.
In milderen Formen aber nahezu überall anzutreffen.


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BeitragVerfasst: 08.06.2009, 15:47 
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also jez mal in echt: wenn ich mir anguck wieviel Bücher es da gibt über Verrückte und deren Opfer glaub ich bald die Welt besteht nur noch aus Bekloppten.

die Leute die es betrifft lesen die Bücher sowieso nicht. So wie die Leute die überschuldet sind nicht zum Schuldnerberater gehen sondern zum nächsten Kredithai (weil einfacher ist).

das siehst du doch hier im Forum, da kommen die hier an und beschweren sich und wenn du denen sagst he da haste nen giftigen Typen dann sagen die dir spinnst du so schlimm isser auch nicht und ich liebe ihn und nach drei Tagen is wieder alles in schönster Butter?

die Leuts die sich die Bücher dann aber kaufen sind welche, die sich einbilden sie hätten alles giftiges Volk um sich herum. Je mehr die sowas lesen, je mehr glauben die da dran. So wie jemand in einer Sekte, der glaubt früher oder später auch an den Weltuntergang oder sowas.

Gruß, C.

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BeitragVerfasst: 08.06.2009, 17:19 
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Cogan:

KKP: :thumb:

Gruß
Alaska


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BeitragVerfasst: 08.06.2009, 21:52 
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Cogan,

Tilde hat geschrieben:
Ein ganz entscheidender Punkt ist, dass Frauen, die TATSÄCHLICH missbraucht werden in ihrer Beziehung, dies nicht mehr richtig wahrnehmen oder erkennen können. Sie können es später aus der Retroperspektive erkennen und es ist auch von außerhalb erkennbar, allerdings sind inneren Abwehrmechanismen und die Grenzen dieser Frauen so oft in der Beziehung erschüttert und gesprengt worden und ihre Wahrnehmung negiert worden, dass dieser Instinkt, zu merken wann etwas nicht stimmt, nahezu abhanden kommt.


Pat beschreibt das in ihrem Buch so:

“There is a very common misapprehension that a woman who has been abused has some understanding of what has happened to her. This is simply not true. When a woman is being subjected to abuse she feels that she’s in the middle of a very confusing mess and that it must be her fault.”



Ich erlebe und erfahre es ganz anders als Du hier behauptest. Ich erfahre es so, dass die meisten vor lauter Verwirrung einfach nicht mehr wissen wo vorne und hinten ist. Und genau deshalb denke ich, dass Aufklärung darüber schon etwas bringt.
Die Frauen die ich kenne, und die sich in so einer Situation befanden, haben mit einer ERLEICHTERUNG auf diese Aufklärung reagiert.
Es kommt natürlich drauf an, wie man etwas erklärt oder sagt. Dein Tonfall alleine - und auch dazukommend mangelnde Information und Hintergrundwissen - erzeugt per se eine Abwehrreaktion.

Ich kann die Mädelz denen Du sagst "Dein Typ ist shice!" schon verstehen, dass die da nicht drauf eingehen. Da muss man schon ein wenig detaillierter etwas zu sagen, um zu helfen. Und vor allem ein wenig einfühlsamer und mit mehr Mitgefühl.

So kann man denen sehr wohl helfen. Aber ich glaube darum geht es Dir auch gar nicht, wenn Du ihnen sagst: "Dein Typ ist shice." Oder.


Des Weiteren - warte doch einfach mal ab! Vor einigen Wochen hast Du Dich beschwert, dass hier immer nur Frauen aus sonderbaren Beziehungen schreiben. Seit ich den Thread eröffnet habe, habe ich nicht gesehen, dass eine einzige über so eine Beziehung einen Thread eröffnen musste. Vielleicht bringt es ja wirklich etwas. Das weißt Du doch noch gar nicht. Oder hast Du eine Glaskugel zuhause.

Vor allem - wenn es funktioniert - ist hier im Forum endlich mal wieder der Fokus auf gesunden Beziehungen. Solchen MarsVenusThemen, denen das Forum eigentlich gewidmet ist. Schafft Platz für Themen, die Dich interessieren. Gute Typen. Oder "normale" Probleme. Solche zu denen Du auch mal was sagen kannst.

Inzwischen interessieren mich solche Probleme auch viel stärker als diese Bücher, nur leider kenn ich fast alle - nicht nur weil ich in so einer Geschichte mal steckte und das von daher mein Thema war, sondern auch weil es Teil meines Berufes ist.


Gruß,
M.


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BeitragVerfasst: 09.06.2009, 09:15 
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cogan hat geschrieben:
also jez mal in echt: wenn ich mir anguck wieviel Bücher es da gibt über Verrückte und deren Opfer glaub ich bald die Welt besteht nur noch aus Bekloppten.

die Leute die es betrifft lesen die Bücher sowieso nicht. So wie die Leute die überschuldet sind nicht zum Schuldnerberater gehen sondern zum nächsten Kredithai (weil einfacher ist).

das siehst du doch hier im Forum, da kommen die hier an und beschweren sich und wenn du denen sagst he da haste nen giftigen Typen dann sagen die dir spinnst du so schlimm isser auch nicht und ich liebe ihn und nach drei Tagen is wieder alles in schönster Butter?

die Leuts die sich die Bücher dann aber kaufen sind welche, die sich einbilden sie hätten alles giftiges Volk um sich herum. Je mehr die sowas lesen, je mehr glauben die da dran. So wie jemand in einer Sekte, der glaubt früher oder später auch an den Weltuntergang oder sowas.

Gruß, C.


Hallo Cogan,

wahre Worte gelassen ausgesprochen ;-). Nur heilt sich die Welt doch wieder selbst, denn die Leute, die um die Bücher und sich selbst kreisen würden doch nur noch mehr Schaden anrichten, würden sie versuchen eine Partnerschaft einzugehen. Dann wäre der nächste Beziehungsgeschädigte geboren, nämlich deren Partner.

Die Welt hat das schon ganz gut eingerichtet wie es ist, lassen wir die kreisen, die das wollen und die die ihr Leben lieber leben wollen, sollen dies auch tun. ;-)

Lieben Gruß
Claudia

_________________
Wenn ich alle vergess, bleibt keiner mehr übrig :). Gigi in "Er steht einfach nicht auf Dich"


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BeitragVerfasst: 09.06.2009, 09:28 
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Beiträge: 1656
Tilde hat geschrieben:
Dein Tonfall alleine "Dein Typ ist shice!" Da muss man schon ein wenig detaillierter etwas zu sagen, um zu helfen. Und vor allem ein wenig einfühlsamer und mit mehr Mitgefühl.




STOP! Tilde!

Nun, jetzt befasst du dich schon lange und sicherlich auch intensiver, als Cogan, mit dem Mars-Venus-Thema? Oder. Also, dann sollte es doch dir in eta bewusst sein, dass der Mars das selbe ausdrückt nur anderst verpackt als eine Venus.

Gespräche unter Männer, wenn es um eine Frau geht, die er liebt, fallen eher so kurz und knapp aus, mit nicken, Kopf senken, Luftlöcher starren, mal ein ja, schon und eben auch "deine olle ist scheisse". Diese Art der Kommunikation ist Marsianisch und hilft genauso und brauchen sie auch. Sie sagen sich somit genau so viel wie wenn Venis mit einander reden, nur nicht so in grossen Reden verpackt.

Du weist ja auch, dass Venis da anderst sind, wenn sie Kummer haben, wissen wir wie wir mit einer Venus reden müssen ohne sie zurückzu scheuen, anzugreifen usw.

Wir fühlen uns nur so, weil Mars wie auch Venus annimmt......der oder die wird doch wohl verstehen wie ich das meinte?!! Aber wir sind und bleiben Männlein und Weiblein....und werden noch lange Schwierigkeiten haben, auf der Kommunikativen Schiene....weil man eben nur mal meint. :wink:

lg

_________________
Ich bin garantiert nicht auf der Welt, um so zu sein, wie es anderen in den Kram passt.


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BeitragVerfasst: 09.06.2009, 09:52 
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Ich denke es ist gut, Leute.
Ich habe oben ein Buch eingestellt und das akzeptiert einfach mal.

okay?

Ansonsten würde ich Eure "persönlichen Befindlichkeiten" (Claudia, Alaska, Cogan) mir gegenüber, als Schreiberin und Person, mal am besten mit Euch selbst ausmachen. Und nicht das eine mit dem anderen vermischen. Da kommt dann nämlich wenig Überzeugendes bei raus. Und verwirrt nur Menschen, die hier Hilfe suchen.

Bei diesem Thema - destruktive Beziehungen - möchte ich sachlich und ernsthaft bleiben. Das Thema ist ernst genug!

Ich denke, es ist alles gesagt. Ich werd jetzt erstmal loszuckeln zu meiner Verhandlung und wenn Ihr noch etwas beitragen möchtet - konstruktiv - dann tut das. Ich werde das nicht kommentieren.


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BeitragVerfasst: 09.06.2009, 10:00 
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Da gibt es kiene Befindlichkeit.

Es wäer nur schön wenn du das auch mal akzeptieren könntest daß andere Leute andere Meinungen haben als du.

Du bist hier nach deinem Neustart am Anfang echt ok gewesen aber das steigert sich mit dir gerde wieder in eine Art rein, die ich nicht ok finde und die dir auch nciht gut ttu.

Gruß
Alaska,


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BeitragVerfasst: 09.06.2009, 10:12 
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Alaska:
komm ich hier so rüber, als ob ich das jetzt glaube? Ich hoffe nicht.





Wie auch immer - selbstverständlich dürft Ihr anderer Meinung sein. Das ist meistens so, dass Leute unterschiedlicher Meinung sind.

Doch auch da macht der Ton die Musik.

Mir ist klar, dass ich mich mit diesem Thema auf noch unbekanntes und auch (noch) heikles Terrain begebe. Dies ist einer der Gründe warum ich mich damit beschäftige (dafür nimmt man ja nichts Ausgelutschtes). Von daher überraschen mich die Reaktionen jetzt nicht außerordentlich, sondern können wohl nur Betroffene nachvollziehen, was ich meine. Andererseits ist das gerade ein Grund dass man da aufklären muss. Und es passiert auch derzeit sehr viel auf dem Gebiet - psychologisch, forensisch, rechtlich.

Doch gerade weil so wenig darüber bekannt ist (es ist etwas besser geworden in letzter Zeit), sind Betroffene besonders aufgeschmissen. Sie suchen nach Ansätzen und Antworten, die sie hier vielleicht bekommen.


Ich gebe Cogan recht, wenn er sagt, dass solche Frauen plötzlich überall die Gefahr sehen usw. Das ist richtig, das liegt aber nicht an den Büchern die sie lesen, sondern an der Traumatisierung - und wird nach einigem Zeitablauf immer besser.

Da darf man nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Sie sehen nicht überall psychopathologische Persönlichkeiten, weil sie diese Bücher lesen - sondern sie lesen diese Bücher, weil sie mit so einer Persönlichkeit mal zusammen waren und nach Antworten suchen. Und sie sehen nicht plötzlich überall psychopathologische Persönlichkeiten, weil sie diese Bücher gelesen haben, sondern weil sie ANGST haben, wieder einer zu begegnen. Und viele der Verhaltensweisen eben in abgeschwächter neurotischer Form bei vielen Menschen vorkommt. Nicht jeder mit narzisstischen Tendenzen (das haben die meisten Leute und ist zu einem gewissen Grad sogar gut und gesund) hat eine maligne narzisstische Persönlichkeitsstörung und ist damit gemeingefährlich. Nicht jeder, der zwei Abende hintereinander sturzbetrunken nach Hause kommt, ist ein Alkoholiker.

Doch sie werden "getriggert", sind aufgrund ihrer Erfahrung hellhörig geworden. Sehr sensibel für diese Themen.

Aber die Angst dass es wieder passiert, lässt sie hellhörig und wachsam werden. Das geht oft einige Zeitlang ins Übertriebene und ist fast immer so - meiner Erfahrung nach. Also überhaupt kein Einzelfall.

Es wird aber wieder besser, weil sie sehr wohl sehen, dass die meisten Leute mehr oder weniger "normal" sind. Das ist eine Frage der Zeit. Das sieht man doch durch dauerhaften Umgang mit den Leuten, dass sie irgendwie noch im Grünen Bereich sind.

Und auch die Verarbeitung schreitet mit den Jahren voran - so dass Betroffene "entspannter" diesbezüglich werden mit der Zeit. Eine Hellhörigkeit wird aber wohl immer bestehen, das denke ich auch.


Muss los,
Gruß,
Tilde


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BeitragVerfasst: 09.06.2009, 11:42 
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wenn des mal so wär, Tilde (die Betroffenen werden sensibler.. )

Tilde hat geschrieben:
habe oben ein Buch eingestellt [...]
nee Tilde. Du hast an die 50 Bücher hier eingestellt.
Das geht nicht nur um das eine Buch, das sind auch Bücher über "Destruktive Beziehungen" etc. und ich oder wir haben mal über den ganzen Wust von Büchern, Zitaten, Kopien, etc. Stellung genommen. Nun wird natürlich im I-Net erwartet, dass man nur das auf ein Posting schreibt, was der Ersteller auch gern hören will. So kannst dir das jetzt aussuchen: gar nix oder nen Posting von Cogi. Na, dann lieber gar nix.

Nun haben Alaska, Lila, Claudia, und ich gar nicht mal geschrieben dass sie das eine Buch schlecht finden. Nur es bestehen gewisse Bedenken dazu, man hat den Eindruck du beschäftigst dich mit nix anderem mehr als mit Giftmenschen und Destruktiven Beziehungen und dass das ganze Leben nur noch aus Schurken und sonstigen Leuten steht, die einen niedermachen wollen.

Mag angehen dass es solche Typen gibt, die sind aber selten, führen Privatkriege um Ansehen, "Ehre", oder Rache, Neid, Mißgunst, was weis ich. Bei allen Anderen liegen die Motive im persönlichen Fortkommen, Bereicherung, Besitzstandmehrung, Geld, eigene Faulheit, Unvermögen, Spass haben, etc.

Ich nehm mal an, du hättest gedacht da kommt jetzt hier einer und schreibt dazu "he, das Buch is ja super, das hat mit jetzt erstmal die Augen geöffnet". Aber das wird nicht passieren, weil betreffende Leute sich nur in ihrem eigenen Thread tummeln und nicht links und nicht rechts gucken.
Und wir anderen 3 oder 4 Leuts, wir haben zwar auch alle irgendwo einen Gifttypen in der Nähe, oder einen der uns so vorkommt. Und wenn ich die ganzen Bücher lese, dann werdens wohl noch ein paar mehr werden, schätz ich mal. Aber prüf dich mal, wieviel wirklilche Gfitzwerge um dich rum sind, die wirklich ohne jeglichen matierellen Eigennutz im Sinn haben, dich niederzumachen. Da gibts so gut wie keinen.

Ausserdem hab ich nie der Ex oder einer anderen gesagt, dein Kerl ist schei.. sondern "den Typen kannste vergessen". So wie mir auch ein Kumpel sagt, deine Ex kannste vergessen. Der ist ähnlich drauf wie ich, der weiss eben das wird nix mit der, die passt nicht, die nervt, die soll nen anderer Typ nehmen. Und wenn ich hier les von nem Muttersöhnchen dann schreib ich auch "den Kerl kannste vergessen oder du must damit klarkommen" und fertig.
Aber von mir aus kann auch einer nen ganzes Buch darüber oder dazu schreiben. Tatsächlich wird von Marsen so nen Buch in einem Satz zusammengefasst wie Lila oder so oben schon schreibt.

Ich weiß gar nicht, wo die ganzen Bücher alle herkommen auf einmal, da muss sich wohl ne Menge Kohle mit verdienen lassen. Vielleicht alles arbeitslose Psychologen, Lehrer, Neurologen, die nach 3 gescheiterten Ehen so ne Art Autobiographie schreiben.

Gruß, C.

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BeitragVerfasst: 09.06.2009, 13:16 
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cogan hat geschrieben:
man hat den Eindruck du beschäftigst dich mit nix anderem mehr



Um es mal in Deiner Sprache zu sagen: Ich weiß nicht, womit DU Dein Geld verdienst, aber ... :wink:

Natürlich beschäftige ich mich viel damit. Das wird wohl auch immer so bleiben. Ist ja auch ein interessantes Thema - jedenfalls für mich. Es fasziniert mich und bringt mir auch viel Freude.

Das heißt, der letzte um den Ihr Euch Sorgen machen müsst, dass er sich damit so stark beschäftigt und immer beschäftigen wird, das bin ich. Damit hab ich kein Problem, lach.

Ob Ihr damit eines habt - müsst Ihr mit Euch ausmachen. Da soll Euch auch keiner dran hindern.


Und natürlich werde ich den Thread nach und nach noch ergänzen. Das Thema ist so komplex, da hab ich ja erst an der Oberfläche gekratzt um Hilfesuchenden einen Ansatz zu bieten. Darüber gibt es noch enorm viel zu sagen. Wär aber zuviel auf einmal, auch wenn ich die Thematik hier nur im Überblick darstellen kann, verständlicherweise.


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BeitragVerfasst: 09.06.2009, 13:45 
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cogan hat geschrieben:
Ausserdem hab ich nie der Ex oder einer anderen gesagt, dein Kerl ist schei.. sondern "den Typen kannste vergessen".


Du hast hier etwas anderes geschrieben. Was ist denn jetzt glaubwürdig, cogan. Soll ich Dir die Textstelle raussuchen? Das fällt mir öfter auf bei Dir: Diese Widersprüche. Du schreibst etwas. Einige Zeit später bezieht sich jemand darauf - dann heißt es von Dir: "Das hab ich nie gesagt!" oder aber auch "Das war in Wirklichkeit ganz anders!" oder "Daran kann ich mich nicht erinnern!".

Vielleicht sollte man Dir nicht widersprechen sondern einfach warten bis Du es zunehmend selber tust?



cogan hat geschrieben:

Ich nehm mal an, du hättest gedacht da kommt jetzt hier einer und schreibt dazu "he, das Buch is ja super, das hat mit jetzt erstmal die Augen geöffnet". Aber das wird nicht passieren,


Interessante Sichtweise. Wirklich.
Ich weiß nicht, in was für einer Welt Du lebst, ich jedenfalls eröffne hier keine Threads um "Applaus" zu ernten. (Weiß nich wie es mit Dir aussieht, also ob Du deshalb hier postest....)

Und Zustimmung und Dank erwarte ich nicht dafür. Ich kenn mich ganz gut aus und weiß schon, wie man das aufzieht. Da benötige ich keine Bestätigung, die hab ich schon genug auf dem Gebiet.

Drittens hab ich das Buch hier vor einem Tag eingestellt. Es steht aber noch etwas länger da, cogan. :wink:

cogan hat geschrieben:
Aber von mir aus kann auch einer nen ganzes Buch darüber oder dazu schreiben. Tatsächlich wird von Marsen so nen Buch in einem Satz zusammengefasst wie Lila oder so oben schon schreibt.



Wirklich. Das wäre ja fast so genial wie Klangfolgen übereinanderzulegen ohne dass der Rhythmus eine Rolle spielt. So was hat es noch nie gegeben. Was Du alles weißt.

cogan hat geschrieben:
Aber von mir aus kann auch einer nen ganzes Buch darüber oder dazu schreiben.


Das ist sehr großzügig und spendabel von Dir.

cogan hat geschrieben:
. So kannst dir das jetzt aussuchen: gar nix oder nen Posting von Cogi. Na, dann lieber gar nix.


Das wäre mir auch lieber.
Überraschend, dass Du da jetzt erst drauf kommst. Also bevor ich Leuten etwas gebe, was sie zum Kotzen finden, gebe ich es ihnen lieber gar nicht. Es sei denn ich gebe in Wahrheit mir selber was, indem ich ihnen etwas gebe. Bei mir wechselt sich das übrigens ab - auch in den Postings. Einige schreib ich für andere, um ihnen etwas zu geben, was sie brauchen, einige schreibe ich für mich, um mir zu geben was ich brauche (können die unterschiedlichsten Dinge sein. Von Selbstbehauptung über Selbstfindung über Selbstverteidigung bis hin zu Eigeninteresse).

Vielleicht solltest Du mal lernen zu geben? Und nicht nur zu nehmen?
Das erfordert allerdings tatsächlich Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse anderer. Ist wohl nicht jedem so gegeben? Das ist kein Vorwurf. Der Grund für mangelndes Einfühlungsvermögen ist immer derselbe - verhärtete Gefühle. ("schwere innere Verletztheit"). Da hat man wohl eine (nein: diverse!) berechtigte Wut und Verletzung aus der Vergangenheit noch nicht so sich bewusst gemacht und verarbeitet. Ich hab das übrigens auch an mir gehabt und zum Teil immer noch. Aber ich arbeite dran.

- mal so als Ansatz -

cogan hat geschrieben:
man hat den Eindruck du beschäftigst dich mit nix anderem mehr



Ah so. :mrgreen: Okay. Ja - meine Interessen waren schon immer sehr einseitig, das ist richtig. Ich denke den Eindruck habe ich hier auch im Forum hinterlassen <ironiemodus aus>. Hab ja auch wenig geschrieben und immer wenig zu sagen.

Vielleicht stimmt da was mit Deinem "Eindruck" oder Deiner "Realitätswahrnehmung" nicht. Und zwar in besorgniserregender Form.
Würd ich vorschlagen.

Ansonsten hoffe ich, dass es Dir gut geht. *schulterklopf*
Immer tapfer bleiben, Cogan.

cogan hat geschrieben:
man hat den ........


wer ist "man"? Kenn ich nicht. Musste mir mal vorstellen.

cogan hat geschrieben:
wenn des mal so wär, Tilde (die Betroffenen werden sensibler.. )

Diese Aussage verstehe ich nicht. Wie ist die gemeint? In Bezug auf die Thematik oder in Bezug darauf, dass sie Dir nicht so sehr auf den Schal treten sollen? Gibt es da eine Kränkung, von der ich nichts weiß?

Oder meinst Du, die Betroffenen sind so merkbefreit, dass sie sich immer wieder missbrauchen lassen, also von daher keine Sensibilität entwickeln?

cogan hat geschrieben:
Ich weiß gar nicht, wo die ganzen Bücher alle herkommen auf einmal, da muss sich wohl ne Menge Kohle mit verdienen lassen. Vielleicht alles arbeitslose Psychologen, Lehrer, Neurologen


Eine kühne und gewagte Behauptung. Nur leider - wie so oft von Dir - wenig bis gar nicht durchdacht. Das schrieb ich in Bezug auf Dich bereits an anderer Stelle. Damals hast Du das aber nicht kommentiert - im Gegensatz zu den Postings wo es um ANDERE Leute geht, bei denen Du Dich mit Kritik und Kommentaren ja nun bekanntlich weniger zurückhaltend gibst - um es mal vornehm auszudrücken. Vielleicht bist Du auch extrem kritikempfindlich und noch nicht besonders kritiksicher (mangelndes Selbstbewusstsein) - was Dich nicht davon abhält, andere umso schärfer und arrogant zu beurteilen. Auch hier - eine interessante Konstellation. Insbesondere, da Arroganz als Substitut für mangelndes Selbstbewusstsein (= wer bin ich eigentlich? Identitätsschwäche) gilt.

So 18-jährige haben das oft, dieses Verhalten. Aus obigen Gründen: Die Selbstfindungsphase ist in der (Spät-)pubertät noch nicht abgeschlossen. Eine wichtige Zeit, Cogan.

Gruß,
Tilde


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