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BeitragVerfasst: 11.04.2012, 22:02 
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Championtipper
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Lieber Schocky,

habe ich eine so schroffe Antwort abgegeben? Das tät mir jetzt echt leid, weil das gar nicht so beabsichtigt war....

Fähnchen schwenk gen Mariella! Falls da also was "komisch" klingt, ist nicht böse gemeint gewesen!!!! Ich weiß es sehr wohl zu schätzen, dass Du Dir um mich Gedanken gemacht hast, bitte keineswegs so verstehen als wüßte ich das nicht zu würdigen.

Ich selber hab das gar nicht als eskalierend erlebt, aber, Schocky, ist doch immer gut, wenn Du für Ausgleich sorgst.

Cogi hätte nur wieder trocken was bemerkt, dass Nordi keine echten Probs hat und mir den üblichen lieben Knuff verpasst... :wink:

Grüß Euch vom Bodensee...
Nordlicht

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Menschen sind wie Musikinstrumente; ihre Resonanz hängt davon ab, wer sie berührt.
(C.C. Virgil)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11.04.2012, 22:50 
Ah, Bodensee? Na denn man tau. :wink:

Viel Spaß auf Deiner Rundreise wünscht
Blumingdales
- die den Text von der "Fischerin vom Bodensee" neulich quasi intravenös bekommen hat :roll: :oops: :lol: -

PS:
Hier hofft man, dass Du Dir die größe Basilika nördlich der Alpen nicht entgehen lässt. ;) Und fahr vorsichtig, bitte.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11.04.2012, 23:28 
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Championtipper
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Hi Blumi,

danke, ich bin heil und gesund und hab auch andere heil ankommen lassen. Eben hab ich noch mal heiß geduscht, das tat guuuut! Ja, es hat hier vorhin geschifft, aber, ich hatte einen wunderbaren Sonnenuntergang und das hab ich mir erhofft.... oha, dann singst Du jetzt sicher den Text gerne mit :mrgreen:

Die größte Basilika nördlich der Alpen meine ich heute gesehen zu haben und man staune, sie war evangelisch :wink:! Wirklich sehr eindrucksvoll und bekommt aktuell neue Orgeln, das wird sicher klangvoll...

Nachting,
Nordlicht

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BeitragVerfasst: 16.04.2012, 19:33 
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Championtipper
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Moin allerseits,

ich bin wieder nach "oben" gefahren, weil hier die Sonne lacht und in Bayern das irgendwie deutlich ungemütlich war und das kann ich auch zu Hause haben... nur die Bäume sind hier noch so karg, sniff...

Auffallend war, dass ich wieder besonders in der Pfalz permanent in Gespräche verwickelt wurde. Das würde mir hier oben nie passieren, echt lustig... gerade auf einem Rastplatz. Immer wieder ein nettes Völkchen, die Pfälzer... :)

Übrigens, mit Mars habe ich das für mich auch geklärt. War offenbar ein klassisches Missverstehen unter Menschen, die sich noch nicht gut kennen und aneinander vorbei schreiben. Mittlerweile haben wir uns persönlich gesprochen und ich denke, mein grundlegendes Gefühl hat mich nicht getäuscht.

Hier strahlt die Sonne, es ist so hell, kaum zu glauben, dass es Abend ist. Nur gehagelt hat es auch öfter....

Grüße
Nordlicht

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BeitragVerfasst: 16.04.2012, 20:38 
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Mittagspausentipper
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Zitat:
habe ich eine so schroffe Antwort abgegeben? Das tät mir jetzt echt leid, weil das gar nicht so beabsichtigt war....


Liebe Nordlicht,

schroffe Antwort?
Mir ist nichts dergleichen aufgefallen. Vielleicht war wohl schocky ein wenig sensibel an diesem Tag.

Ich habe zwar nicht verstanden, ob du (noch) wegfährst, oder ob du schon wieder angekommen bist.
Wenn nicht wünsch ich dir eine schöne Reise.

lg
Mariella


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BeitragVerfasst: 16.04.2012, 20:39 
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Jahrhundertposter
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Zitat:
War offenbar ein klassisches Missverstehen unter Menschen, die sich noch nicht gut kennen und aneinander vorbei schreiben


Liebe Nordlicht,

klassisch, nicht wahr? Muss einen nicht überraschen, kann man vermeiden. Manche Fehler macht man immer wieder. Man muss sie aber nicht mit Überzeugung machen, eher mit steigender Skepsis. Ich wünsche euch Glück. schocky


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BeitragVerfasst: 17.04.2012, 08:57 
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Championtipper
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@ Mariella

Dann hab ich das wenigstens nicht unwissentlich verpatzt, danke Dir für die Rückmeldung... ich bin wieder Zuhause und geniesse den letzten freien Tag, auch mit etwas Frühjahrsputz. Bisher war ich davor immer erkältet und hier oben sind wir auch noch weit von wirklichem Frühling entfernt, wenn man das mit dem Süden vergleicht. Hier sind die Hecken gerade grün, die allerersten Bäume und die Kirschen blühen teils, das wars. Das Blühen vermisse ich hier oben.

Dafür hat sich eine Amsel in meiner Blumenampel direkt vor der Balkontür zwischen den Hornveilchen ein Nest gebaut, schön geschützt vor dem Hagel, der hier ab und an noch herunter fegt. Ich habe Blähton in die Schale gefüllt, damit das Wasser besser gespeichert wird, der ist bestimmt auch schön warm :wink: Sie hat mit dem Bau angefangen als ich meine Tasche gepackt habe für die Reise und nun beäugen wir uns ab und an durch die Scheibe.
Das ist wirklich lustig... eine Amsel hat im Winter hier immer die Meisenknödel gemampft, das wird sie wohl sein. Wenn es warm wird, würde ich aber gern auf der Liege sonnen, auf ihr Gemecker bin ich schon gespannt... aber ich freue mich auch, dass sie da ist. Sie trällert wunderschön und irgendwie rührt mich das, wenn ich sie in der Schale hocken seh. Wir werden schon miteinander auskommen.

@ Schocky

Was die "Haltung" mir gegenüber betrifft war es ein Missverstehen, andere Eindrücke haben sich bestätigt. Insofern ist er schon in seinem Schreiben sehr authentisch. Nur ist es wichtiger, die Haltung zu kennen, dann kann ich tatsächlich damit auch anders umgehen.


Liebe Grüße
Nordlicht

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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: 18.04.2012, 02:37 
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Jahrhundertposter
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Nordlicht hat geschrieben:
Hi Tilde,

als ich das eben las... Dein Leben ist doch heute so anders...

Was sagst Du mir heute zum Wort "Liebe"?

Ein aktives Wort...

Drück Dich,
Nordlicht



hmm.
Tante_Mathilde hat geschrieben:
Woran merkt eine Frau eigentlich................. dass ein Mann sie wirklich liebt?

hmm. wenn ich mir den ganzen kram von mir damals duchlese, dann wird mir richtig klar, wie sehr ich mich verändert habe. voll verkopft damals. dahinter steckte wohl unsicherheit, angst vor verletzungen, zweifel, gepaart mit faustischem forscherdrang.
das war ja furchtbar damals. ich war ständig auf der suche, auf der suche nach wahrheit. heute weiß ich, wonach ich suchte.

heute beantworte ich die frage so:
sie erkennt es daran, dass sie sich diese frage gar nicht erst stellen muss. sie weiß es einfach und spürt es in jeder hinsicht, auch wenn sie mitkriegt, dass mars eben diverse defizite hat und sie eben nur so gut oder sehr lieben kann, wie er eben kann. aber deswegen zweifelt sie nicht, er ist eben nur ein mensch. mal spürt er die liebe zu ihr mehr, mal weniger. mal zeigt er sie reifer, mal unreifer. aber sie ist immer da.




nacht,
tilde


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BeitragVerfasst: 18.04.2012, 02:56 
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ich würde fast sagen, dass liebe zu einem menschen ein wesensaspekt ist, sehr konstant, sehr stabil, der zu dem charakter eines menschen, des liebenden, quasi hinzutritt, oder dessen charaktereigenschaften durchströmt. an der oberfläche nicht immer erkennbar, aber sehr tief im wesen verankert. vielleicht fühlt es sich deshalb an, als würde man selbst in zwei gerissen werden, wenn man sich wieder "ent-lieben" muss, bei trennungen. mit der liebe zu einem menschen, die man aufgeben muss, verliert man immer auch einen wesentlichen anteil von sich selbst.

und wie sich diese tief verankerte liebe nun aber nach außen hin zeigt, ist eine frage der
tagesform, motivation und reife.


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BeitragVerfasst: 19.04.2012, 21:32 
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Championtipper
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Das hast Du wunderbar formuliert, Tilde, wie ich finde... weil ich mich in dem, wie du es heute wahrnimmst, wirklich sehr gut wieder finden kann.

Zum Ent- lieben habe ich für mich hingegen gemerkt, dass es nicht bedeuten muss, dass es (nur) schmerzhafter Verlust bedeuten muss, auch wenn dort erst mal Schmerz ist. Ein kleiner Tod von etwas in mir, Trauer, ja ... doch Ich musste nichts heruasreißen... ich habe beobachten können, dass die Liebe bleiben darf. Nur, diese Liebe hat sich gewandelt.

Sie ist da aber anders, ganz anders. Frei von "Haben wollen". Wie ich das mit den Hochzeitsvorbereitungen bei Dir las, da hab ich gedacht, es wird bei dir vermutlich dort ein ähnlicher Wandel erfolgt sein. Auch ein lieb haben, aber, eben ganz anders.

Grüße,
Nordlicht

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BeitragVerfasst: 20.04.2012, 12:52 
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Meisterschreiber
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Liebe Tilde,

das hast Du toll geschrieben! Vor allem der Gedanke, dass die Liebe im Grunde ein Wesensaspekt des Menschen ist und mit dessen Charakter verknüpft ist. Denn es ist wahr, die Liebe prägt einen Menschen sehr und bestimmt mit, wie er durchs Leben geht.

Gerade in Langzeitbeziehungen kann es zutreffen, dass die Liebe nicht immer oberflächlich sichtbar ist, aber so verlässlich und so den Menschen, das Paar ergreifend vorhanden ist, dass keiner von beiden auch nur im Geringsten daran zu zweifeln braucht, dass er geliebt wird, auch wenn er es nicht jeden Tag ausdrücklich gesagt bekommt.

Das aneinander Denken und miteinander fühlen, das verankert sein im Herzen und im Geist des anderen ist die Plattform, die alles trägt, die Gewissheit, die alles leitet, die durchs Leben trägt, und das ist eine dermaßen starke und innige Kraft, dass für mein Gefühl schon einiges dazu gehören muss, damit man - auch eine noch so verkopfte Frau - daran zweifeln kann. Zumindest wenn man den Richtigen hat.

Man kann sich im anderen fallen lassen, ohne zu fallen. Und diese verlässliche Liebe, das ist so etwas von beruhigend und beseelend. Ich wünsche jedem Menschen, dass er das einmal erleben darf.

Was Ex-Beziehungen betrifft, so habe ich bestimmt ein Viertel meines Lebens damit kämpfen müssen, dass ich meine allererste große Liebe nicht aus meinem Herzen verbannen konnte. Diese Liebe hatte damals eine Wucht, die uns beide umgerissen hat, als wir uns trennten und ich kann noch heute, bald 20 Jahre nach unserem Kennenlernen, nicht an diesen Mann denken, ohne innerlich sehr bewegt zu sein. Dabei haben wir uns seit vielen vielen Jahren nicht mehr gesehen und haben auch keinen Kontakt.

Inzwischen habe ich erkannt, dass es völlig in Ordnung ist, dass ein klitzekleines Stückchen meines Herzens ihm gehört und ihm vermutlich immer gehören wird, und daß ich deswegen kein schlechtes Gewissen haben muss und mir auch keine Sorgen mehr machen muss, ich sei in irgendeiner Art immer noch nicht über diesen Ex hinweg gekommen. Er ruht sozusagen in Frieden in meinem Herzen, als Andenken an unvergessliche Jahre - wäre ja auch irgendwie seltsam und schade, wenn davon so gar nichts übrig geblieben wäre...? Ja, die Liebe darf bleiben!

Viele Grüße!

Maja


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BeitragVerfasst: 21.04.2012, 03:27 
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Zwischendurchtipper

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Beiträge: 149
Hallo Nordlicht,

nun ist ja alles wieder in Butter.

Du hast sehr einndringlich berichtet, wie wichtig dir die Haltung eines Menschen, dieses Menschen ist, wenn er etwas sagt oder, in diesem Falle, schreibt. Darum geht es ja immer. Im privaten Bereich ist es immer die Haltung der Menschen untereinander, die über Wohl oder Wehe entscheidet. Wenn es allerdings so ist, dass man sich noch nicht gut kennt, dann entscheidet weniger die tatsächliche Haltung des Gegenübers über Wohl oder Wehe, sondern die eigene. Wie lange bin ich bereit, dem Anderen eine positive Haltung zu unterstellen, weil ich Interesse an ihm habe? Egal in welcher Form.

Und bin ich das nicht besonders lange, wenn mir ein Wort oder Satz quer kommt, dann hat der Andere entweder einen wunden Punkt getroffen oder ich bin gerade nicht sonderlich gut drauf, also allgemein weniger fähig, neue Bindungen einzugehen. Sich in solch einem Falle lange Gedanken über die Haltung des Anderen zu machen oder ihm gar eine negative zu unterstellen, heißt unweigerlich interpretieren, und damit nicht mehr: offen schauen, was da (noch) kommt. Was bedeutet das für die eigene Haltung?

Wunde Punkte hat jeder, und jeder trifft immer mal einen solchen bei Anderen. Für mich ist beispielsweise "quatschen" ein völlig normaler Ausdruck und synonym für "reden", "sagen". ;-)) Meine Frau kann diesen Ausdruck aber überhaupt nicht ab und fühlt sich jedesmal, wenn ich ihn auf sie gemünzt verwende, abgewertet. Nun wissen wir beide um des jeweils Anderen Einstellung, das ist im Alltag kein Problem. Ich bemühe mich, und wenn es mir doch rausrutscht, gibt es kein Drama. Haben wir allerdings eine heftigere Diskussion, rutscht es sowohl mir eher raus, als auch gibt es dann sofort ein Drama, das erst einmal Sendepause bedeutet (nach den Scherben... ;-)) ).

Ich wage zu behaupten, dass unsere Grundhaltung füreinander sich nicht verändert hat. Die Bereitschaft, dem anderen in einer Stresssituation eine schlechtere solche zu unterstellen, allerdings schon, erheblich. Und natürlich habne wir beide beste Gründe für unsere jeweilige Haltung. ;-))

Bei uns nistet übrigens eine Amsel drei Meter von unserer Terassentür entfernt gut einsehbar in einem Ginster, d.h., sie brütet bereits. Und bei uns ist einiges los auf der Terasse... ;-)) Dass sie allerdings an die Meisenknödel geht, konnte ich noch nie beobachten, da kommen sie doch gar nicht ran und können sich auch nicht festkrallen. Das ist Spatzenrevier, die verjagen uns die ganzen Meisen (ich weiß nichts vom Spatzensterben).

Paul


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BeitragVerfasst: 21.04.2012, 09:54 
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Championtipper
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Registriert: 28.04.2006, 08:47
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Wohnort: Hoher Norden
Liebe Maja,

auch Du hast das wirklich schön beschrieben, vielen Dank!

Moin Paul!!!!

Wie schön, Dich nicht nur wieder zu lesen, sondern auch noch Dein erster Post zu sein :D . Ja, ich gebe Dir Recht. Gerade zu Beginn eines sich Kennenlernens ist es sehr wohl so, dass die Wechselseitigkeit des auch Zugestehens einer Haltung im positiven oder negativen Sinne vom eigenen Standpunkt aus, sehr an einem selber, der eigenen Wertung liegt- woher auch immer die sich ableitet. Zumindest gewährt man eine Art "Vorschuss".

Auch hast Du schön am eigenen Beispiel erklärt wie sich das wandeln kann, wenn man sich dann vertrauter wird, die Sache an sich bleibt aber immer da. Wenn man sich besser kennt, nimmt man einerseits vieles anders hin und gerät man dann aber unter Streß, kann man sehen wie wankend das ist.
Deine Frau mag den Begriff "quatschen" nicht und ich kann es mir bildlich vorstellen, er ist bei uns hier oben auch so mittel bis eher abwertend belegt. Darum wird oft der Begriff "schnacken" verwendet, was im Süden wohl dem "ratschen" gleich kommt. Sage ich zu einem Bekannten aber nur im Scherz "schnack Du mal...", dann ist er auch betroffen... weil das unter seinen Kollegen früher eben anders gedeutet wurde. Ich bin bei dem Begriff neutral und nun ziehe ich ihn eher anders auf. Gerät man aber unter "Stress", dann fällt die Kontrolle eher bei einem selber weg, man ist näher bei sich selber und der eigenen Art. Und, die "Gutgläubigkeit" der anderen leidet, die dann umso empfindlicher wird, wie Deine Frau mit Dir ja beweist, weil im Kopf nagt..." er weiß doch wie ich das hasse und gerade JETZT kommt das...das provoziert mich...". Das Sofort- Drama kann ich also gut nachvollziehen- wer könnte das nicht :) .

Ja, Deiner Behauptung kann ich also sehr gut folgen, dass sich die "eigentliche" Grundhaltung nicht verändert hat bei Euch. Das ist gut, sich das wieder einmal bewusst zu machen. Leider habe ich -auch- andere Erfahrungen gesammelt und es kann gut sein, dass ich da an einen wunden Punkt geraten kann, der bei mir Unsicherheit auslöst, wenn ich unter persönlichen Stress gerate. Natürlich aus meiner Sicht auch nur "aus den besten Gründen" 8). Ein guter Ansatz für mich, darüber mal nachzusinnen. Gleich werde ich aber Kuchen backen und es hier hübsch gestalten, bei mir fällt nachher der Besuch ein.

Oh! Du hast auch eine Amsel, wie schön.... bei mir hat nun auch noch ein Zaunkönig ein Nest gebaut. Die bauen aber diverse Nester und somit werd ich ja sehen, ob er dieses auch zum Brüten nutzen wird. Spatzen gibt es hier auch aber die besuchen mich weniger. Wir hängen hier mit der Natur ja noch arg zurück wie ich nun nach meinem Besuch im Süden weiß, endlich springen auch hier die Magnolienbäume auf... es geht hier nun auch richtig los!

Liebe Grüße
Nordlicht

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(C.C. Virgil)


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BeitragVerfasst: 14.09.2012, 18:10 
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Freizeittipper

Registriert: 17.09.2006, 22:42
Beiträge: 89
@Pamina :

DANKE, dass du hier den Deszendenten erwähnt hast . Ich werde jetzt etwas off-topic hier, aber erwähne es trotzdem. Ich kannte mein Sternzeichen, Wassermann, sowie mein Aszendent, Jungfrau. Nachdem ich hier vom Deszendenten gelesen habe , musste ich sofort googlen. Und ENDLICH verstehe ich, warum ich nach emotionalen (im positiven Sinne) Menschen und Partnern suche :-). Von meinem Exfreund kenne ich leider nur das Sternzeichen - Zwilling. Da war mir manches etwas oberflächlich. Ein Mann, der mir sehr gefällt, ist Fische, mein Deszendent, und dazu Musiker. Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich gelesen habe, dass mich das besonders anziehen soll. Das ist mir seit der Trennung nämlich auch so bewusst geworden. Aber das so zu lesen ist doch noch einmal :mrgreen:

Und jetzt noch zum Thema: man WEISS es. Ich hatte erst eine Beziehung, aber ich habe nie nach Liebesbestätigungen oder ähnlichem gefragt. Das finde ich komisch, ausser eine Krise besteht seit langem. Es ist einfach da.


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BeitragVerfasst: 25.09.2013, 22:39 
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Wochenendtipper

Registriert: 25.09.2013, 11:46
Beiträge: 32
Die ganze Liste, die du aufgezählt hast, das alles zusammen und noch viel mehr und dann hast du Liebe. Eigentlich kann man nicht beschreiben, was Liebe ist und jeser hat seine eigene Definition. Ich liebe meine Freundin und würde alles, aber wirklich alles für sie tun, denn ich weiss, sie würde das selbe für mich tun. Man soll nicht versuchen, die Liebe zu erklären. :wink:


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