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BeitragVerfasst: 26.09.2013, 13:17 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Zitat:
Man soll nicht versuchen, die Liebe zu erklären.

Wieso denn nicht? - Dann ist man ihrem Kommen und Gehen doch hilflos ausgeliefert. Wenn sie geht, ist es doch vielleicht ganz nützlich, zumindest eine Vorstellung zu haben, wie man sie wieder weckt. Und dazu muss man sie schon ansatzweise erklären. LG, Trixie


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BeitragVerfasst: 27.09.2013, 22:54 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
man kann die liebe nicht erklären.
man kann nur lernen, sie nicht zu verjagen, sondern sie zu pflegen ezetera.

lg pamina

_________________
Dann, ja dann müsste alles aus dem Gleichgewicht kommen und die Welt in ein Chaos sich verwandeln, wenn nicht der nämliche Geist der Harmonie und Liebe sie erhielte, der auch uns erhält.

(Susette Gontard)


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BeitragVerfasst: 30.09.2013, 20:45 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Hier ein Beitrag aus der noch in den Kinderschuhen steckenden Hirnforschung. Soll kein Gegenargument sein, nur zeigen, dass der Mensch nicht müde wird, sich seine Welt mit Mitteln seiner Welt zu erklären:

http://www.youtube.com/watch?v=vxGVuzd6Zos


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BeitragVerfasst: 01.10.2013, 15:01 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
ab mitte 40 spätestens kommt man nicht ohne spiritualität weiter.
es wird einfach nichts sonst mit der erklärung der welt und lösung echter innerer konflikte.
wusste schon c.g.jung.

da dort auch der ursprung der liebe angesiedelt ist, muss zumindest ich mich gott sei dank nicht mit sowas pseudo-ultimativem wie "hirnforschung" ("oooh, wooow!!..." und die gemeinde, egal welche, schweigt ehrfürchtig.... :roll: ) beschäftigen.
obgleich es immer wieder so ganz interessant ist am rande.
zwar nur für den ansatz von verhaltenstherapie (stichwort plastizität), nicht wirklich ansonsten, aber dafür immerhin.


lg pamina

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Dann, ja dann müsste alles aus dem Gleichgewicht kommen und die Welt in ein Chaos sich verwandeln, wenn nicht der nämliche Geist der Harmonie und Liebe sie erhielte, der auch uns erhält.



(Susette Gontard)


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BeitragVerfasst: 02.10.2013, 12:35 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Ja, dass sich etwas im Hirn abbildet, heißt noch lange nicht, dass es dort entsteht. Von "ultimativ" kann also nicht die Rede sein.

Also, Liebe - wie auch Sympathie - wird durch irgendwas getriggert. Es gibt beides "auf den ersten Blick" und auch auf den zweiten, dritten, vierten ... Bei letzterer Variante, kann man aber doch den Trigger meist genau benennen. Es gab den Moment, in dem es noch nicht da war, dann den Trigger, und dann den Moment, in dem es da war. LG, Trixie


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BeitragVerfasst: 04.10.2013, 09:46 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
ach so, "getriggert".

wieder ein wort aus der (klinischen) psychologie. :mrgreen:
ein auslöser also, der bekannte vergangene erfahrungen und prägungen psychisch wieder aufleben lässt, also per se keine eigene kraft ist sondern letztlich, runtergebrochen, ein pawlow´scher effekt.
aha, ja.
wieder was gelernt. 8) :mrgreen:

lg pamina

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(Susette Gontard)


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BeitragVerfasst: 04.10.2013, 12:19 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Ich wusste gar nicht, dass das in der Psychologie benutzt wird. Ein Trigger ist eigentlich der Abzug an einer Waffe :-) Triggern wäre demnach das Auslösen des Abzugs. Ist aber prinzipiell dasselbe wie der "Reiz" (stimulus) bei Pawlow.
Du glaubst also, Liebe oder Sympathie komme ohne einen Reiz aus? (Entnehme ich den Mr. Greens).
LG, Trixie


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BeitragVerfasst: 05.10.2013, 09:07 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
nein, ich meine, daß man sie letztlich nicht analysieren kann.

man kann den ganzen balzfilm, das ganze nähe-distanz-teil, förderndes und nicht förderndes verhalten durchhecheln, das ist auch vllt einigermassen sinnvoll hier und da.
das sind faktoren, die für die abteilung pflege eine rolle spielen.
oder wenn man gedenkt, sich ein nettes affärchen zu gönnen, damit die hormone noch ein bisschen länger köcheln.
aber man kann liebe damit nicht machen. die kommt oder nicht.

wir leben hier zur zeit in einer art regel-und strategie-wahn.
es lässt sich aber nicht kontrollieren, das einzige, was damit geht ist, daß alle möglichen leute damit
eine längere oder kürzere weile in einer beziehung miteinander leben können.
die dann auch einiges an zuneigung und halt usw. bietet.
ist ja nicht schlecht.

aber mit liebe hat das nichts zu tun.
und der stress entsteht, weil sie das aber glauben.

und da, wo es in meinem umfeld zum beispiel, um so richtige liebe geht,
spielen diese ganzen regeln vor allem in der anfangszeit, der ganze kram,
überhaupt keine rolle.
null nicht gar nicht.
da gilt "beim richtigen kannst du nichts falsch machen".

aber vor lauter freiheit und auswahl und narzisstischer spielchen kann man das
kaum noch erkennen im gedränge, was nun liebe ist.
so oft wie hier beziehungswechsel stattfinden, gibt es das gar nicht.


lg pamina

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BeitragVerfasst: 06.10.2013, 15:46 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Na ja, vielleicht liegt der Glaube, es per Vernunft erklären oder analysieren zu können, auch daran, dass man immer so leicht tausend rationale Begründungen findet, wenn man jemanden NICHT liebt. Verheiratet, zu alt, zu klein, zu dies, zu das. Eigentlich reicht ja: der will, der kann, der ist nett. Schönreden kann man sich ja jeden, der diese Kriterien erfüllt :-)


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BeitragVerfasst: 04.12.2016, 19:30 
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Wochenendtipper
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Registriert: 01.09.2016, 11:01
Beiträge: 30
Wohnort: Lehrte
Alle bitte mal den Kopf hoch und Ohren steif halten! :)


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