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BeitragVerfasst: 16.11.2009, 21:05 
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Im Folgenden nun die Essenz hinsichtlich dieses Themenkomplexes aus "Mars sucht Venus, Venus sucht Mars, S. 166.)


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BeitragVerfasst: 16.11.2009, 21:19 
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Jahrhundertposter
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Dieser Textauszug baut auf dem anderen Thread "Anziehung zwischen Mars und Venus" auf, und erfordert insbesondere das Kennen der 5 Phasen eines Beziehungsaufbaus.


Wer das noch nicht auswendig kann, bitte mal hier überfliegen!
:arrow:
http://www.marsvenus.de/viewtopic.php?t ... highlight=



Die meisten unverheirateten Paare kennen diese Lösung NICHT, obgleich sie regelmäßig angewandt wird, um Ehen zu retten. Wenn ein Ehepaar auf die Scheidung zugeht, gibt man ihnen zunächst den Rat, sich zunächst für einige Monate zu TRENNEN. Dies ist in vielen Ländern, v.a. in Deutschland, sogar die gesetzliche VORAUSSETZUNG für eine rechtskräftige Scheidung (das berühmte Trennungsjahr).

Sinn und Zweck der Trennung, dass das Paar vorübergehend von TISCH und BETT GETRENNT LEBEN MUSS (!), ist es, dass sich es beide eventuell noch einmal _überlegen_. Oft bleiben die Paare dann nämlich doch zusammen.

Eine vorübergehende Trennung ist nämlich nichts anderes als das Zurückgehen auf eine frühere Phase des Dating. Ein getrennt lebendes Paar könnte etwas in Phase 1 des Dating zurückgehen und auch mit anderen ausgehen, ohne sämtliche Brücken abzubrechen. Dies tut man dann, wenn man nicht einmal genau weiß, ob man sich überhaupt auf allen Ebenen zum Partner hingezogen fühlt.

Sie könnten aber auch vereinbaren, in Phase 2 zurückzukehren, das heißt, dass sie NICHT mit anderen ausgehen und jeder für sich alleine lebt um zu prüfen, ob man überhaupt zueinander passt oder ob man überhaupt hinreichend AUTONOM ist, um eine Ehe führen zu können, oder zunächst diese Autonomie wieder erlangen muss, das heißt: vornehmlich an sich selbst arbeiten, um überhaupt für eine Beziehung bereit zu sein.


Sinn und Zweck des Zurückgehens auf eine frühere Phase ist es, NACHZUHOLEN, was man offensichtlich einmal übersprungen hat während man einmal die Beziehung aufgebaut hat.

Durch das Zurückgehen auf eine frühere Phase und dem Zurschaustellen, dessen, was in dieser Phase besonders wichtig ist, bekommen die Partner dann etwas, was ihnen offenbar fehlte und es kann ihnen nun gelingen, die Ehe doch noch zu einem Erfolg werden zu lassen.

Wenn ein Paar, das sich eigentlich ganz gut versteht und eigentlich auch liebt, zum Beispiel immer wieder in Streitereien verwickelt ist, so dass sie diese Intimität nicht miteinander aushalten können, ohne total an Harmonie zu verlieren, dann muss man vorübergehend auf Phase 3 zurückgehen, und sich darin prüfen, ob man überhaupt in der Lage ist, das Beste an seinem Partner zum Vorschein zu bringen. Dies geschieht in gesunden Beziehungen eigentlich regelmäßig - beginnt es drunter und drüber zu gehen, und fühlt man sich nicht hinreichend geliebt, dann muss man sich wieder an Phase 3 erinnern.
Dies entspricht einem getrennt lebenden Ehepaar, dass sich regelmäßig trifft, um miteinander auszugehen, ohne zusammen zu leben.

Ist eine Beziehung hingegen schon derart wackelig, dass die beiden sich fragen, ob sie sich nicht doch trennen sollten, dann wählt man Phase 2. Funktioniert diese immer noch nicht, dann Phase 1.


Manchmal gelangt man dann, indem man sich an die Phasen hält, tatsächlich zu der Erkenntnis, dass man nicht füreinander bestimmt ist. Dass es dennoch zu einer festen Verbindung oder gar Ehe kam, lag dann daran, dass die Partner diese Phase mal übersprungen haben, als sie zusammenkamen. Das Überspringen von diesen "Phasen" scheint sehr verlockend zu sein, denn zunächst erreicht man durch so etwas "schnell" sein Ziel. Allein - es wird nicht von Dauer sein.

Aber wenn man sich dann trennt, dann weiß man wenigstens, dass diese Verbindung nicht das Potential zu mehr hatte. Hatte sie es hingegen doch, dann kann man es ganz klar nachholen und dadurch eine Ehe auch stabilisieren.


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BeitragVerfasst: 16.11.2009, 21:42 
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Jahrhundertposter
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Was beim Zurückgehen auf eine "frühere Phase" wichtig ist:


Es ist wichtig, dass die Partner darüber offen mit dem anderen sprechen, ohne ihn vor den Kopf zu stoßen. Ein Mann könnte brüskiert reagieren, wenn sie ihm den Auszug anbietet und zunächst nicht mehr mit ihm schlafen will. Dies ist für ihn, als würde sie ihm "etwas wegnehmen". Ebenso kann eine Frau brüskiert reagieren, wenn er IHR den Auszug anbietet und ihr mitteilt, dass er sich nun nicht mehr andauernd um sie kümmern möchte oder ihre Launen auszuhalten bereit ist, weil er schließlich ebenso etwas von der Beziehung haben will - und nicht immer nur geben will - er will eine Frau, die mit ihm und ihrem Leben zufrieden ist, dafür muss sie also schon selber sorgen. Um also überhaupt in einer Trennung als Ehepaar von Tisch und Bett für Phase 3 bereitzusein, muss man also hinreichend AUTONOM sein. Ist einer allzu abhängig von der Liebe und Fürsorge des anderen - dann muss man in Phase 2 zurückkehren, um erstmal auf sich selbst zurückgeworfen zu sein.

Beide werden diesbezüglich also Opfer bringen müssen (weshalb es auch empfehlenswert ist, die Phasen gar nicht erst zu "überspringen", sondern sich gleich dran zu halten, wenn man eine feste Verbindung aufbaut). Aber diese Opfer können es wert sein, wenn man dadurch zusammenbleiben kann, um etwas notwendiges, noch Fehlendes nachzuholen. Was man dabei nachholt ist zweierlei: Sowohl die Besinnung auf Fähigkeiten und Eigenschaften, die für eine erfolgreiche Ehe, die von Dauer sein soll, notwendig sind, als auch ERKENNTNIS: Entweder die Erkenntnis, dass er oder sie "es ist". Dann kommt man wieder zusammen. Oder aber eben die Erkenntnis, dass "er" oder "sie" es NICHT ist - dann kann man sich in dieser Erkenntnis endgültig trennen und das mehr als in Ordnung finden.


Am besten ist es freilich, eine feste Verbindung gar nicht erst unter dem Überspringen von Phasen einzugehen - gleichgültig wie sehr man anfangs im 7ten Himmel schwebt - ohne sich geprüft zu haben. Aber manchmal geht es nicht anders, und dann muss man eben Opfer bringen.


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