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BeitragVerfasst: 30.10.2009, 19:40 
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Im Folgenden nun die Essenz des Buches "Mars sucht Venus - Venus sucht Mars " - Wie Sie Ihren Seelengefährten erkennen

von John Gray


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BeitragVerfasst: 30.10.2009, 19:53 
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Abschnitt A

Was macht eigentlich einen Mann oder eine Frau für das andere Geschlecht so anziehend? Warum sind einige Männer ein Frauenschwarm, andere hingegen gehen leer aus und sind immer nur die guten Kumpel, die sich irgendwo hoffend in die Warteschleife stellen dürfen, wobei sich ihre Hoffnungen nie erfüllen?

Wie kommt es, dass einige Frauen es schaffen, alle möglichen Männer dazu zu bringen, ihnen etwas zu bieten, während andere immer nur im Bett landen und sich am nächsten Tag vor der Tür befinden?


Beginnen wir mit den Männern


Das Geheimnis lautet:
Ein Mann wird in dem Maße für eine Frau attraktiver, geradezu unwiderstehlich, indem er sie ihre Weiblichkeit fühlen lassen kann und ihr das Gefühl gibt, eine Frau zu sein. Das lässt sich mit zwei Worten auf den Punkt bringen:


:arrow: Männliche Ausstrahlung

das heißt im Einzelnen:


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BeitragVerfasst: 30.10.2009, 20:04 
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1. Dynamische Spannung

Verlangen, Interesse und Leidenschaft in einer Beziehung entspringen einer dynamischen Spannung. Diese dynamische Spannung entsteht, wenn ein Mann gerne gibt - und eine Frau gerne empfängt.


Das bedeutet beim Mann <bass>
-> Aktives Interesse

bei der Frau
-> Passives Interesse


Folgende Beispiel sollen den Unterschied zwischen AKTIVEM und PASSIVEM Interesse verdeutlichen:


aktiv interessierter Mann:
"Ob sie mich wohl gern haben könnte? Ich finde sie interessant."
passiv interessierter Mann
"Ob ich sie wohl näher kennenlernen möchte? Warten wir mal ab."


aktiv interessierter Mann:
"Ob ich wohl gut genug für sie bin? Mal probieren."
passiv interessierter Mann:
" Ich frage mich, was sie mir zu bieten hätte. Hübsch ist sie ja."



Diese Gegenüberstellung macht deutlich, dass ein AKTIV interessierter Mann viel mehr auf HANDELN orientiert, MÄNNLICHER, SEXIER und ZIELSTREBIGER und VERANTWORTUNGSBEWUSSTER ist.

:arrow: Dies sind genau die Eigenschaften, die ihn für eine Frau unwiderstehlich machen.

Es ist nicht schlimm, passiv interessiert zu sein, aber es macht einen Mann für eine Frau nicht gerade unwiderstehlich. Die Frau wird in ihm in erster Linie einen netten,l unmaskulinen Kumpel sehen. Aber niemals einen bewundernswerten, starken Mann - in den sie sich verlieben wird.


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BeitragVerfasst: 31.10.2009, 12:17 
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2. Die 3 Elemente männlicher Ausstrahlung

Männliche Ausstrahlung - das was einen Mann unwiderstehlich für eine Frau macht - setzt sich aus 3 Komponenten zusammen, die aufeinander aufbauen.


1. Selbstvertrauen

- Je mehr Selbstvertrauen ein Mann ausstrahlt, umso entspannter reagiert die Frau auf ihn.

- Spürt eine Frau, dass ein Mann kein Selbstvertrauen hat, tritt ihre eigene männliche, innere männliche Seite in den Vordergrund, um sie zu schützen.

- Sie kann nur Frau bei einem Mann sein, der Selbstvertrauen besitzt, fühlt, ausstrahlt und lebt.

- Wenn ein Mann wütende Dinge sagt und tut, erlaubt dies erheblich Zweifel an seinem Selbstvertrauen. Er fühlt sich offenbar bedroht und droht zurück.

- Selbstvertrauen bedeutet, dass er auf alles eine Lösung finden wird, wenn auch nicht immer sofort. Es bedeutet, dass er allen Herausforderungen gewachsen sein wird. Es bedeutet, dass er dazu in der Lage ist, sich auf einen unbekannten Weg zu machen und ein Abenteuer zu bestehen. Es bedeutet, dass er weiß, dass was immer auch geschieht, er sein Bestes geben wird und sich alles zum Guten wenden wird.

- Männer mit Selbstvertrauen haben immer einen Plan. Frauen lieben Männer mit einem Plan. Wenn ein Plan nicht funktioniert, hat er einen Plan B oder C. Er weiß, was zu tun ist.

- Frauen wollen einen Mann, der ihnen voller Selbstvertrauen den Weg weist.



2. Zielstrebigkeit
Sobald ein Mann Selbstvertrauen entfaltet hat und fühlt, wird er automatisch zielstrebig. Nachdem sein Selbstvertrauen ihm ermöglicht, alle möglichen Abenteuer, die das Leben zu bieten hat, zu bestehen, kann er beginnen, sich auf ein beliebiges, ihm entsprechendes Ziel zu konzentrieren.

- Zielstrebige Männer sind für Frauen besonders attraktiv. Sie wollen einen Mann, der einen Traum, einen Plan, eine Vision hat, die er in die Tat umsetzen möchte.

- Wie interessant eine Frau einen Mann findet, hängt v.a. davon ab, wie engagiert er sein Ziel verfolgt.

- Er kann seine Attraktivität nur noch steigern, indem er sein Ziel darauf richtet, sie glücklich zu machen.

- Frauen wollen aber nicht, dass er ihretwegen auf einen falschen Weg gerät. Ein Mann muss zunächst eine RICHTUNG haben: erst dann ist er soweit, dass er eine Beziehung aufbauen kann, die ihn bei der Verwirklichung seiner Träume unterstützt. Und er braucht eine Frau, die seinen Erfolg mit ihm teilt. Dies gibt seinen Leben einen Sinn.

- Solange ein Mann ein Ziel hat und es nicht aufgibt, ist er für Frauen, die auf dieses Ziel ansprechen, attraktiv. Männer mit Zielen sind Männer mit Zukunft. Und Frauen lieben Männer mit Zukunft.

- Wenn ein Mann von seinen Zielen, seiner Arbeit, seinen Visionen, seinem Plan sehr begeistert ist und dies engagiert verfolgt, macht ihn das für Frauen äußerst interessant und attraktiv.

- Wenn er die Richtung und die Motivation ganz in sich selbst trägt, kann sie sich bei ihm entspannen und Frau sein. Sie hat dann nicht das Gefühl, sich um ihn kümmern zu müssen - was sie abstößt. Sondern sie weiß, dass er die Energie und Motivation haben wird, für sie dazusein.

- Das Ziel eines Mannes in einer Beziehung ist zum Beispiel, für eine Frau dazusein und ihr Unterstützung zukommen zu lassen und dafür ihre Liebe und Bewunderung zu empfangen. Solange er diesem Ziel treu bleibt, hat die Beziehung eine Chance. Verliert er es aus den Augen, wird sie sich verschließen und die Beziehung ist zum Scheitern verurteilt.



3. Verantwortungsbewusstsein

- Wenn ein Mann tut, was zum Erreichen seiner Ziele nötig ist, bringt er damit sein Verantwortungsbewusstsein zum Ausdruck. Er strahlt die Gewissheit aus, dass er ausführt, was er sich vorgenommen hat.

- Wenn sich Frauen zu erfolgreichen und einflussreichen Männern hingezogen fühlen, dann nehmen viele Männer an, Frauen seien primär oberflächlich materialistisch interessiert. Dabei missverstehen sie die Frauen: In Wahrheit liegt die Anziehung wesentlich tiefgründiger. Was einen erfolgreichen und einflussreichen Mann unwiderstehlich für Frauen macht, ist vor allem sein Verantwortungsbewusstsein. Die Energie, die er aufgebracht hat, um bestimmte Ziele Wirklichkeit werden zu lassen, verleiht ihm eine verantwortungsbewusste Ausstrahlung.

- Eine Frau neigt dazu, für alles Verantwortungsbewusstsein zu empfinden. Sie verschafft sich Erleichterung und Entspannung, indem sie einen Mann an der Seite hat, der ebenfalls verantwortungsbewusst ist und sie dadurch entlastet. Kann sie sich darüberhinaus noch von dem Druck der Verantwortung befreien, indem er aufmerksam zuhört und sich für ihre Gefühle interessiert, wenn sie von diesen berichtet, dann fühlt sie sich noch mehr unterstützt dabei, eine Frau zu sein.


Zuletzt geändert von Tilde am 31.10.2009, 12:22, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 31.10.2009, 12:17 
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Abschnitt B - Allgemeine Thesen auf das Wesentliche reduziert von John Gray aus "Mars sucht Venus, Venus sucht Mars"






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Es genügt - v.a. am Anfang einer Beziehung - nicht, sich in einer "authentischen" Weise mitzuteilen. Wenn man Erfolg beim anderen Geschlecht haben will, muss man auch bedenken, wie man interpretiert wird.
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Wie man eine Beziehung, egal ob zu Freunden, Eltern oder ehemaligen Liebespartnern am Ende abschließt und bewertet, ist maßgeblich für den Erfolg der nächsten Beziehung. Hat man am Ende einer Beziehung Wut oder Schuldgefühle, wird man sich beim nächsten Mal zu einem Menschen hingezogen fühlen, wo man diese Erfahrungen wiederholt, auch wenn einem das nicht bewusst ist. Dies geschieht, um die verdrängten Gefühle wieder an die Oberfläche zu holen und geschieht solange, bis man sich einmal bewusst mit ihnen eigenständig auseinandergesetzt hat.
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Egal ob es Schuldgefühle oder noch häufiger Wut ist: Man beendet die Beziehung mit einem verhärteten Herzen. Doch nur mit einem offenen Herzen kann man sich zum richtigen Partner hingezogen fühlen. Je offener das Herz ist, umso größere Fortschritte erzielt man dabei, dem Richtigen näher zu kommen. Je verhärteter das Herz ist, umso eher wird man zum Falschen hingezogen. Man wird dann die gleichen Erfahrungen wiederholen - mit einem anderen Partner. Will man die Erfahrungen mit dem nächsten Partner ändern, muss man beginnen, sein Herz wieder zu öffnen und dies geschieht mit einer bewussten Verarbeitung der schmerzlichen Gefühle. Je verletzter die Gefühle sind, umso eher ist dabei professionelle Hilfe erforderlich. Wir lernen es nicht in der Schule, wie man sein Herz öffnet - fast niemand weiß es. Hat man jedoch einmal gelernt, sein Herz immer wieder zu öffnen, kann man es immer wieder und immer leichter und schneller tun.
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BeitragVerfasst: 31.10.2009, 12:57 
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Wenn Männer mit sich rundum zufrieden sind, ist dies die stärkste Motivation für sie, eine Frau zu unterstützen und zu verwöhnen und dieser ihre Hingabe zu geben. Je mehr das Leben eines Mannes in Ordnung ist, umso mehr verlangt er nach einer Frau, mit der es teilen kann. Er fühlt sich vielleicht sehr autonom, sehr frei und unabhängig - aber allmählich fehlt ihm was. Diese Leere wird dadurch gefüllt, dass er einer Frau Erfüllung schenkt und dafür ihre Anerkennung, Dankbarkeit, ihr Vertrauen und ihre Bewunderung erfährt.
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Solange das Leben eines Mannes nicht in Ordnung ist, ist er nicht bindungsbereit. Wenn ein Mann im tiefsten Innern nicht bindungsbereit ist, dann ist dies ein sehr deutlicher Hinweis darauf, dass er sein Leben ändern sollte und es in Ordnung bringen sollte.
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Wenn ein Mann etwas tut, wodurch sich eine Frau geehrt fühlt, dann wird er alleine dadurch in ihren Augen attraktiver.
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Eine Frau spürt aber auch, ob das Selbstbewusstsein eines Mannes von ihren Reaktionen auf seine Bemühungen abhängt. Ist er allzu abhängig von ihren Reaktionen, wird er in ihren Augen wieder unattraktiv.
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Die Zuneigung eines Mannes zu einer Frau wächst damit, wie sie auf seine Bemühungen REAGIERT. Dies ist viel wichtiger für seine Zuneigung und ihre Attraktivität, als das, was sie für ihn TUT.
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Männer neigen dazu, sich Hals über Kopf in physische Intimität zu stürzen mit einer Partnerin, in die sie verliebt sind.
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Das Pendant dazu sind Frauen, die dazu neigen, sich Hals über Kopf in EMOTIONALE Intimität zu stürzen, mit einem Mann, in den sie verliebt sind. Wenn Frauen untereinander zusammenkommen und sehr gute Freundinnen sind, genießen sie es, einander alle Unglücksfälle und Frustrationen mitzuteilen, die das Leben zu bieten hat. Dies ist ein Kompliment auf der Venus und ein Zeichen des Vertrauens und der großen Zuneigung. Es geht darum alles zu TEILEN, gerade das, was weniger vorzeigbar ist. Dieses Verhalten ist jedoch für Männer, die vom Mars kommen, sehr abstoßend und irritierend. Wenn eine Frau gleich zu Beginn der Beziehung ihm über alle ihre Sorgen, Frustrationen und Probleme berichtet, dann schätzt er keinesfalls ihr Vertrauen, was sie ihm damit entgegenbringt und interpretiert dies auch nicht als Zuneigung oder Kompliment. Er, als Marsianer (Marsianer sind Fachleute für Werbung und Marketing! Alles auf dem Mars ist darauf ausgerichtet, wenn es um Kommunikation geht, Reklame zu machen, seine Kompetenz anzupreisen und Werbung für sich und seine Kompetenz zu machen!) wird vielmehr davon ausgehen, dass sie entweder ein völlig chaotisches Leben führt oder aber nicht zufriedenzustellen ist. Und Männer fühlen sich zu Frauen hingezogen, die zufriedenzustellen sind und mit sich und ihrem Leben zufrieden sind. Diese Unterschiede sollte sie bedenken, wenn sie einen Mann neu kennenlernt auf einem Date.
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BeitragVerfasst: 31.10.2009, 13:23 
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Ein Mann macht sich durch emotionale Intimität verletzlich, da alles auf dem Mars darauf ausgerichtet ist, kompetent und erfolgreich zu sein. Ebenso macht sich eine Frau durch sexuelle Intimität verletzlich, da alles auf der Venus darauf ausgerichtet ist, wertvoll zu sein und Gemeinsamkeit zu erfahren und etwas Besonderes zu sein. Wird sie nach der sexuellen Intimität alleingelassen, ist dies eine große Demütigung für sie - auch wenn sie es sich nicht eingesteht. Eine Frau sollte bedenken, dass es ebenso für einen Mann beängstigend ist, seine Fehler und Schwächen mitzuteilen, solange er sich nicht sicher sein kann, dass sie ihn vollends akzeptiert hat und ihn gut findet. Ein Mann sollte daran denken, dass es ebenso lange bei Frauen dauern kann, bis sie sexuelle Intimität zulässt. Der gesündeste Zeitpunkt, sexuelle Intimität zu vollziehen, ist, wenn der Mann sich gegenüber seiner Geliebten vollends öffnen kann und alle emotionalen Abgründe von sich zeigen kann, in dem Bewusstsein und Vertrauen, dass sie immer bei ihm bleiben und ihn dennoch gut finden wird. Solange er aus Selbstschutz noch eine "Show" abziehen muss, ist es für beide am gesündesten, mit dem Geschlechtsakt zu warten.

Eine Frau sollte sich darüber klarwerden, dass es ebenso am gesündesten für sie ist, mit der emotionalen Intimität zu warten, bis sie das Vertrauen hat, dass er sie sehr mag und ihr Wertschätzung entgegenbringt. Solange sie noch eine Maske tragen muss oder sich nicht ungeschminkt zeigen kann, weil ihr das Vertrauen fehlt, dass er sie als wertvoll empfindet, sollte sie mit der emotionalen Intimität zurückhaltend umgehen, auch wenn dies auf der Venus ein Zeichen ist, dass man mit seinem Gegenüber alles teilen möchte, ihm vertraut und ein Angebot der Freundschaft ist.

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Ebenso, wie Frauen keinerlei Probleme damit haben, einander alle emotionalen Intimitäten mitzuteilen, so haben Männer kein Problem, gemeinsam in Sexshows zu gehen oder zusammen einen Porno anzusehen oder diese untereinander auszuleihen. Das geschlechtsspezifische Verhalten hinsichtlich dieser menschlichen Dunkelseiten umzukehren, ist hingegen etwas enorm außergewöhnliches. Dies hängt vor allem mit der geschlechtsspezifischen Verletzbarkeit zusammen und wäre Ausdruck höchster Intimität.
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BeitragVerfasst: 31.10.2009, 14:02 
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Ein Mann irrt sich gewaltig, wenn er glaubt, sich entspannen zu können, sobald eine Frau eine feste Beziehung mit ihm eingeht. Es wird jetzt nicht weniger von ihm gefordert werden, sondern mehr. Während der Anfangszeit und der ersten Anziehung hat er Gelegenheit, seine Muskeln soweit zu trainieren, dass er die Kraft und Stärke haben wird, noch mehr zu geben. Viele Männer tappen in diese Falle: Sobald eine Frau eine feste Beziehung mit ihm eingeht, denkt er, er könne sich nun entspannen und wieder andere Themen seines Lebens auf die Prioritätenliste setzen. Hier müssen Männer realistischer werden: Durch diese Entspannung verliert er seinen Schwung, seine Kraft. Und die Beziehung wird ebenfalls immer zäher und unbefriedigender, bis sie allmählich in die Brüche geht.
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Männer betrachten eine Beziehung automatisch als Investition. Sie wenden ihre Energie auf und hoffen, dass es sich auszahlt. Wenn ein Mann eine Partnerin wählt, mit der er eine ausschließliche Beziehung hat, nimmt er fälschlicherweise an, dass er jetzt die Investition getätigt hat. Hier müssen Männer realistischer werden: In dieser Phase VERDIENEN sie noch ihr Kapital, in der Phase der Intimität, wenn man alles von sich zeigen kann ohne zurückgewiesen zu werden, PLANEN sie die Investition und erst bei der Hochzeit TÄTIGEN sie diese. In Phase 3, derjenigen der festen Beziehung muss ein Mann erkennen, dass noch viel MEHR von ihm gefordert werden wird als zuvor. Allerdings nicht mehr, als er leisten kann. Sein Bestes genügt. Genügt dies nicht seiner Partnerin, ist sie die Falsche für ihn. Gibt er hingegen nicht sein Bestes, dann wird es so kommen, dass er seine Partnerin, die sehr wohl die Richtige für ihn sein könnte, verliert und er wieder mit einer anderen von vorne anfangen muss. Wenn ein Mann sein Bestes gibt, macht er die Erfahrung, dass er die Fähigkeit besitzt, die besten Seiten seiner Partnerin zum Vorschein zu bringen. Und es macht ihm sogar Spaß. Männer lieben es, etwas bewirken zu können. Männer lieben es, einflussreich zu sein.
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BeitragVerfasst: 31.10.2009, 14:26 
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Was für einen Mann Sex in einer Beziehung ist, das ist für eine Frau die Ehe. Hält der eine Teil überlange dem anderen diese entscheidenden Komponenten vor, so hat der andere das Gefühl, dass die Beziehung sinnlos, frustrierend und Zeitverschwendung ist. Ein Mann sollte daran denken, dass eine Frau, mit der er längere Zeit eine feste glückliche Beziehung hat und die er nicht heiraten will, mit der Zeit die gleichen Gefühle für ihn bekommt wie ein Mann, der eine lange, diese zufriedenstellende Beziehung zu einer Frau unterhält ohne dass sie Sex mit ihm will.
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BeitragVerfasst: 31.10.2009, 14:37 
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Abschnitt C - Die 4 Ebenen der Anziehung


Anziehung, Attraktivität entsteht immer dann, wenn man auf das andere Geschlecht unterstützend wirkt, sein eigenes Geschlecht leben zu können und damit seine Bestimmung.


Es gibt 4 Ebenen, Arten der gegenseitigen Unterstützung.


1. Physische Attraktion
Die körperliche, die sexuelle, das Aussehen - wie ein Mann sich gegenüber einer attraktiven Frau viel eher als "Mann" fühlt so fühlt sich auch eine Frau gegenüber einem starken, gutaussehenden, charismatischen Mann viel eher als "Frau".

Auf dieser Ebene gilt: Gegensätze ziehen sich an!



2. Emotionale Attraktion
Die instinktiven Reaktionen, das Verhalten gegenüber dem anderen. Wie ein Mann durch seine männliche Ausstrahlung und sein Verhalten eine Frau dabei unterstützt, Frau zu sein, so unterstützt auch eine Frau durch ihre weibliche Ausstrahlung und ihre Reaktionen auf sein Verhalten einen Mann dabei, mehr Mann zu sein. Hinzukommen ganz individuelle Persönlichkeitsmerkmale, die es dem Gegenüber erlauben ganz "man selbst" zu sein und das Beste in sich zu Vorschein zu bringen. Jeder Mensch spricht auf unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale an. Die einen mögen lieber ruhige, stabile Typen, die anderen eher quirlige und dynamische. Man kann sich zu jemanden hingezogen fühlen, der genauso ist wie man selbst oder genauso gut zu jemanden, der genau das Gegenteil von einem selbst ist. Was einem entspricht, muss man mit der Zeit selbst herausfinden.

Auf dieser Ebene gilt: Gegensätze ergänzen sich und gleich und gleich gesellt sich gern!



3. Geistige Attraktion
Die Art und Weise wie man sein Leben gestaltet und denkt und handelt, der Charakter, die Wertvorstellungen, die Eigenschaften, die Merkmale, die einen von anderen ganz individuell unterscheiden und beschreiben
Jeder Mensch hat andere Vorstellungen davon, was ihn begeistert. Hier gilt es jemanden zu finden, der einen fasziniert und begeistert, für den man Bewunderung empfinden kann.

Auf dieser Ebene gilt: Gleich und gleich gesellt sich gern!



4. Spirituelle Attraktion
Die spirituell-religiöse, die Weltanschauung, das Glaubensbild, die Reife eines Menschen,
Diese Ebene öffnet das Herz und lässt Achtung vor dem anderen entstehen, auch wenn er ganz anders ist als man selbst.

Auf dieser Ebene gilt: Ich bin in meiner Individualität und Eigenart genauso wie jeder andere ein bedeutender Teil des Ganzen. Jeder ist liebenswert und wertvoll und so richtig, wie er ist, wenn er sein Bestes gibt. Wir sind alle unterschiedlich. Niemand ist besser oder schlechter. Aber nur wenige können der Richtige für mich sein.

Hier gilt: Jeder ist richtig an sich. Aber nur wenige sind richtig für mich!





Zuletzt geändert von Tilde am 31.10.2009, 16:05, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 31.10.2009, 15:47 
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Es gibt 4 Ebenen der Anziehung zwischen Mann und Frau.



Ein Seelengefährte besitzt ALLE 4 Ebenen.


Die Ebenen der Anziehung bei Frauen


1. Ebene: Geistige Anziehung

Frauen fühlen zuerst eine geistige Anziehung. Eine Frau stellt sich vor und träumt davon, wie ein Mann ist, der ihr gefallen könnte. Sie fühlt sich zu seinen CHARAKTEREIGENSCHAFTEN hingezogen. Die unterste Unterscheidungsfähigkeit einer Frau ist die geistige Ebene. Sie findet ihn "interessant". Wie Männer mit nur wenig entwickelter Unterscheidungsfähigkeit von Frauen träumen, die sie im Fernsehen, in Filmen oder in ModeIllustrierten sehen, so träumen Frauen von Helden aus Abenteuerromanen, mit außerordentlichen Biographien oder aus spannenden Filmen.

*) Anmerkung Tilde: Meine erste großer Schwarm im Alter von 7 Jahren: oo7 alias Sean Connery - James Bond! :mrgreen: -> stimmt exakt! Eben "unterste, unausgereifteste Ebene" :wink:



Auf dieser Ebene geht es, ebenso wie auf der untersten Ebene bei Männern, noch überhaupt nicht um den Menschen, Vertrauen oder persönlichen Kontakt. Geschweige denn Freundschaft. Es geht einfach darum, "erregt" zu werden. Dies ist die Ebene der Objektifizierung.

Und ebensowenig, wie Männer sich auf der untersten Unterscheidungebene bei hübschen Frauen dafür interessieren, was für ein Mensch sie ist, für ihre Persönlichkeit oder gar, wie sie ihr Leben gestaltet, was für Wertvorstellungen oder eine Weltanschauung sie vertritt, so interessieren sich Frauen auf dieser Ebene noch nicht für einen sexuellen Kontakt mit dem Mann.



**) zwote Version, im Alter von 12 Jahren war übrigens Wolfgang Amadeus Mozart bei mir. Hab alle Biographien von ihm leidenschaftlich verschlungen und ihn total bewundert. Dritte Version dann in der Spätpubertät mit 15 Jahren: Jim Morrisson. Erst danach ging es mit "realen" Jungz los. :wink:

Aber iss was dran.




Fortsetzung folgt.........


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BeitragVerfasst: 31.10.2009, 16:25 
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Merkmale der geistigen Anziehung:

Hier geht es um das WESEN eines Menschen. Seine spezifische Eigenschaften und Talente. Seinen Charakter. Sein "SEIN". WAS er IST.


Wenn man sich zu einem Menschen geistig hingezogen fühlt, fasziniert davon ist, wie er sein Leben gestaltet, seine Talente und Taten bewundert, ihn "interessant" findet, dann bringt dies auch das Beste des eigenen Charakters zum Vorschein.


Beispiele:
- seine Begabung
- seine Kompetenz
- seine Geduld
- seine Kraft
- sein Genie
- sein Mut
- seine Intelligenz
- seine Spiritualität
- seine Ehrlichkeit
- sein Mitgefühl
- seine Selbstständigkeit
- seine Liebesfähigkeit
- seine Weisheit
- seine Großzügigkeit
- sein Verantwortungsbewusstsein
- sein Witz
- usw.

Es gibt kein bestimmtes Merkmal oder keine bestimmte Kombination von Merkmalen, die jemanden für jemand anderes interessant machen und jemanden Begeisterung, Bewunderung und Verliebtheit, ja Schwärmerei für einen fühlen lassen. Auf dieser Ebene macht man die Erfahrung, dass nur einige wenige Menschen das "gewisse Etwas" besitzen, dass sie für einen ganz besonders "interessant" machen.


Ein Mensch offenbart seine Charaktereigenschaften auf vielfache Weise:


Dies kann eine kleine Geste sein, zum Beispiel wie er "Entschuldigung" sagt. Es kann die Art und Weise sein, wie er einen Brief schreibt. Oder seine Ideen mitteilt, für seine Überzeugungen eintritt. Es kann die Art sein, wie er Fragen stellt. Oder der Erfolg, den er im Leben hat. Oder die Werte, die er vertritt. All diese Dinge und noch viel mehr geben einer Frau Hinweise darauf, ob der Mann die Charaktereigenschaften besitzt, auf die sie besonders anspricht.

Irgendetwas davon bringt eine gewisse Saite bei ihr zum Schwingen......... es herrscht also eine RESONANZ.


Geistige Anziehung heißt keinesfalls, dass man überall die gleichen Interessen haben muss. Im Gegenteil, oft sind unterschiedliche Interessen wesentlich fruchtbarer für eine Beziehung. Es heißt aber, dass eine RESONANZ, eine Ähnlichkeit im Wesen, den Wertvorstellungen und den Überzeugungen und Lebensvorstellungen herrscht.


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Die meisten Frauen verlieben sich in die Eigenschaften bei Männern, die eigentlich Teil ihrer Selbst, ihres eigenen Charakters sind. Sie verlieben sich also nicht in "ihn" sondern in "etwas" an ihm. Dies ist die Ebene der Objektifizierung. Wie weit der Charakter einer Frau, die auf einen Mann anspricht, bereits entwickelt ist, wie weit sie diese Eigenschaften bereits selbst entfaltet hat, spielt für die Anziehung bei Männern, die sie gegenüber einer Frau empfinden, keine Rolle.
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:arrow: Geistige Anziehung erzeugt:
Empfänglichkeit und Interesse



*) Anm. v. Tilde: Muss mal kurz nen Standardzitat von Vaddern einwerfen.

Inter-esse heißt, Latein, "Dazwischen" oder " Inmitten: "Sein". (von lat.: inter „zwischen, inmitten“ und esse „sein“). Das heißt, was wir interessant finden verrät viel darüber, wer wir selbst in Wahrheit eigentlich sind. Tatsächlich interessiert sich jeder nur für sich selbst. Und das ist noch nicht mal abwertend gemeint. Denn "das Selbst" ist nicht dasselbe wie die "eigene Person". Je mehr wir uns erweitern, je mehr wir wachsen, umso mehr interessieren wir uns auch für die Aspekte, die wir nicht eigens verkörpern.



Zur Verdeutlichung -
Das Interesse macht sich folgendermaßen bemerkbar:


- Anteilnahme
- Aufmerksamkeit


Zuletzt geändert von Tilde am 31.10.2009, 18:02, insgesamt 7-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 31.10.2009, 17:19 
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Zweite Ebene bei Frauen: Emotionale Anziehung

Während es auf der untersten Ebene der Unterscheidung noch alleine um die Objektifizierung geht, geht es hier darum, wie man mit einem Menschen auskommt. Das hat viel damit zu tun, wie man sich gegenüber anderen verhält, wie man reagiert. Mit seiner Persönlichkeit. Besser: Wie man sich bei einem Menschen FÜHLT.

Bei der Persönlichkeit geht es um die Frage: WIE er ist.


Nachdem eine Frau zunächst nur mit Männern ausgeht, die sie besonders "interessant" findet, wird sie die Erfahrung machen, dass sie mit einigen von ihnen besser und mit anderen schlechter zurechtkommt.

Am besten geht sie mit jemanden aus, der nicht nur die charakterlichen Merkmale besitzt, auf die sie besonders anspricht, sondern überdies auch ein guter FREUND für sie ist: Dies ist der Fall, wenn sie ihm voll und ganz vertrauen kann, weil er sich für sie als Menschen interessiert und bei dem sie sich traut, ganz sie selbst zu sein. Unterstützt er sie überdies durch sein Verhalten noch dabei, sich als Frau zu fühlen, dann kommt sie dem perfekten Partner für sich schon sehr nahe.



:arrow: Emotionale Anziehung erzeugt:
Zuneigung, Freundschaft und Vertrauen



Emotionale Anziehung hat vorwiegend etwas mit den Bedürfnissen, vor allem den emotionalen Bedürfnissen eines Menschen zu tun. Hierbei sollte bedacht werden, dass Männer und Frauen unterschiedliche Bedürfnisse, v.a. in einer Liebesbeziehung haben. Ein Mann möchte sich in einer Liebesbeziehung primär als Mann fühlen. Eine Frau primär als Frau.



Emotionale (primäre) Bedürfnisse eines Mannes:

- Vertrauenswürdigkeit
- Akzeptanz
- Anerkennung
- Bewunderung
- Zustimmung
- Ermutigung


Emotionale (primäre) Bedürfnisse einer Frau:

- Fürsorge, Unterstützung
- Verständnis
- Respekt
- Hingabe
- Wertschätzung
- Sicherheit




:arrow: Seelengefährten haben ergänzende (!), nicht unvereinbare Bedürfnisse, v.a. emotionale Bedürfnisse.



Auch Frauen wollen Bewunderung und Anerkennung. Und auch Männer wollen Sicherheit und Unterstützung. Aber wenn eine Frau sich als Frau fühlen will, dann braucht sie primär die Erfüllung ihre weiblichen Bedürfnisse und wenn ein Mann sich als Mann fühlen will, benötigt er von ihrer Seite primär die Erfüllung seiner männlichen Bedürfnisse.


Dies sind die grundlegenden ergänzenden Bedürfnisse. Hinzukommen die ganz individuellen, die von der Persönlichkeit abhängen.

Hier gilt, dass man umso eher den richtigen findet (beziehungsweise sich nicht mehr auf den Falschen einlässt), je besser man gelernt hat, sich frei und unbefangen auszudrücken und mit sich selbst im Reinen zu sein.

Manche Frauen fühlen sich zu zurückhaltenden Männern hingezogen, während andere eher Draufgänger mögen. Andere lieben stillere Männer, während es für wieder andere ein witziger und geselliger Typ sein muss. Es gibt kein Patentrezept dafür, wie ein Mann für alle Frauen attraktiv sein kann. Durch ihre Erfahrungen mit Männern entdeckt eine Frau auf dieser zweiten Ebene der Unterscheidungsfähigkeit schließlich, welche Art von Mann sie möchte, welcher zu ihr passt. Sie wird sich auf dieser Ebene der Unterscheidungsfähigkeit und ihrer zunehmenden Reife nicht mehr mit Männern abgeben, bei denen sie von vornherein weiß, dass sie nicht zu ihr passen.

Ein Mann, der mit ihrer Art und Weise nicht zurechtkommt und sie dafür kritisiert, passt ganz einfach nicht zu ihr. Er ist einfach der Falsche und als Freund keinesfalls geeignet.


Während es bei der ersten Ebene um die Stimulation, die Begeisterung geht, die sie für einen Mann empfindet, geht es auf der zweiten Ebene der Unterscheidungsfähigkeit mit zunehmender Reife einer Frau nun also auch darum, wie SIE SELBST sich bei einem Mann FÜHLT.


Auf dieser nächsten Unterscheidungsstufe lernt eine Frau, dass sie also nicht nur das Gefühl mag, was er ihr durch sein Dasein gibt, sondern tatsächlich IHN - als Menschen. Sie erkennt ihn als Subjekt an, als Menschen mit Bedürfnissen und einer ganz persönlichen Art, die ihr gefällt.


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3. Ebene der Anziehung bei Frauen: Körperliche Attraktion


Je reifer eine Frau ist und nur noch mit Männern ausgeht, für die sie Interesse und Bewunderung empfinden kann und die ihr überdies das Gefühl geben, ein wertvoller Mensch und eine Frau zu sein, umso höher werden wiederum ihre Standards.

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Das ist durchaus gesund und empfehlenswert: In unerfahrenen Jahren ist es durchaus in Ordnung, mit sovielen Männern wie möglich seine Erfahrungen zu sammeln, vor allem um etwas über sich selbst und auch das andere Geschlecht herauszufinden. Ab einer gewissen Reife jedoch geriete man dadurch auf einen völlig falschen Weg und es würde nur die natürlichen Instinkte durcheinanderbringen.

Doch sobald sie beginnt eine ernsthafte lebenslange Beziehung in Betracht zu ziehen mit einem Mann, der der Richtige für sie sein könnte, umso besser ist es, mit überhaupt gar keinem auszugehen als mit jemanden, bei dem sie von vornherein weiß, dass er nicht der Richtige für sie ist.
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Nur wenige Männer können ihre ersten beiden Ebenen befriedigen und bieten. Aber noch weniger unter ihnen haben zusätzlich die dritte Komponente: Dass sie körperliche Leidenschaft für ihn empfindet.

Auf dieser Ebene will sie nicht nur gute Gespräche mit einem Mann führen oder einen fürsorglichen Freund haben oder mit ihm gemeinsam Dinge unternehmen, sondern auf dieser Ebene will sie auch von ihm berührt werden und ihm körperlich nahe sein, um sich mit ihm zu vereinigen.

Diese dritte Ebene wird bei Frauen nur stimuliert, wenn sie auch die anderen beiden geboten bekommt und sie den Mann überdies sexuell attraktiv findet.

Nur sehr wenige Männer können ihr diese 3 Ebenen der Anziehung bieten.



Das heißt nicht, dass Frauen jeden Mann großartig finden oder in ihm einen wertvollen Menschen sehen, mit dem sie Sex hatten. Aber es heißt, dass sie mit den falschen Männern Sex hatte. Dies mag zum einen an jugendlicher Neugier liegen und später vor allem auch daran, dass sie sich nicht in IHN sondern in ein Fantasiebild von ihm verliebt hat. Sie hat sich getäuscht. Was sie dann erfährt, ist eine Ent-täusch-ung.

Sehr oft liegt es auch daran, dass Frauen gefallsüchtig sind und begierig danach, einem Mann entgegenzukommen, und seine Bedürfnisse zu befriedigen. Dies ist ebenfalls ein deutlicher Hinweis darauf, dass sie GLAUBT von einem Mann bekommen zu können, was sie in Wahrheit braucht, aber noch nicht bekommen hat.


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BeitragVerfasst: 31.10.2009, 23:44 
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4. Ebene der Anziehung bei Frauen - Seelenattraktion

Wenn eine Frau Erfahrungen mit Männern gemacht hat, die ihr alle 3 Ebenen der Anziehung bieten konnten, dann beginnt sich ihr Herz zu öffnen. Sie gelangt auf Ebene 4 - der bedingungslosen Liebe.

Während in unreiferen Stadien die Anziehung noch an Bedingungen geknüpft ist, ist diese Ebene be-ding-ungs-los. Ihr Liebe ist nicht mehr an Voraussetzungen geknüpft - wie zuvor.

Ihr Herz öffnet sich und sie ist in der Lage, in jedem Menschen das Gute und den göttlichen Funken zu erkennen, ganz gleich wie er aussieht, sich verhält oder was für Eigenschaften er hat.

Sie erkennt dass alle Menschen im Grunde ihres Herzens liebenswürdig sind und empfindet eine Achtung vor den Menschen an sich. Seelenattraktion lässt Liebe und Achtung entstehen.


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Dass man jemanden liebt, heißt noch nicht, dass er der Richtige ist. Es bedeutet nur, dass man Zugang dazu bekommt, was die Seele tun möchte. Auf dieser Ebene erlebt eine Frau, wie viele Männer liebenswürdig sind - aber nur sehr wenige können der Richtige für sie persönlich sein. Sie könnte alle möglichen Männer in unterschiedlichem Maße lieben, einige mehr, andere weniger. Aber allmählich lernt sie zu erkennen, was ihre Seele tun möchte - und welcher Mann der ideale Seelengefährte für sie ist. Ihr offenes Herz gibt ihr schließlich die Fähigkeit, das Gute im Menschen zu sehen - auch wenn sie weder perfekt sind noch immer ihre Bedürfnisse befriedigen können. Mit wachsender Liebesfähigkeit und Reife vermag sie immer besser zu erkennen, ob er der Richtige für sie ist.

Ihre Seele sagt ihr durch ihr Herz: "Dies ist der Mensch, für den ich geboren worden bin!" Eine solche Erkenntnis gewinnt sie nicht auf der Grundlage von Vergleichen - ihre Seele weiß es einfach.

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Wenn zwei Menschen eine Liebesbeziehung hatten und feststellen, dass sie nicht füreinander bestimmt sind, dann erlaubt die Seelenattraktion ihnen jedoch, sehr gute Freunde zu sein. Dies ist sehr gut möglich - vorausgesetzt, keiner der beiden strebt eine Liebesbeziehung mit dem anderen an. Diese Freundschaft und platonische Liebe beruht auf der Erkenntnis, dass der andere ein liebenswürdiger, wertvoller und interessanter Mensch ist - der jedoch der Falsche für einen ist.
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Wenn eine Frau durch diese Reife und ihr offenes Herz nun auf Ebene 4 gelangt ist, dann werden nur die allerwenigsten Männer für sie noch als der "Richtige" in Frage kommen. Sie hat nun sehr hohe Standards. Eher geht sie mit überhaupt keinem Mann aus - als mit jemanden, der nicht zu dem passt, was ihre Seele tun möchte. Dies ist die Vereinigung mit einem Mann, der zu den Zielen ihrer Seele passt, für den sie körperliche Leidenschaft fühlen kann, der ein sehr guter vertrauenswürdiger Freund und Partner ist und der sie geistig stimuliert. Er bringt auf allen Ebenen das Beste in ihr zum Vorschein. Sie fühlt sich durch ihn inspiriert, ihr Bestes zu geben, sich weiterzuentwickeln, zu wachsen, liebevoller, kreativer, stärker, weiser, gütiger, reifer, usw. zu werden.




Wenn man seine Urteilsfähigkeit schärft und seine Standards laufend erhöht, dann stellt man damit sicher, dass man sich nicht mit weniger zufriedengibt, als man erreichen kann und auch sollte. Wenn man sich auf eine Beziehung einlässt, die dem eigenen Grad der Reife nicht mehr entspricht, bringt man sich selbst um den Erfolg.


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Dass man mit dem falschen Menschen zusammen ist, erkennt man vor allem daran, dass man sich selber nicht mehr mag. Ein Mensch bringt die besten Seiten eines anderen zum Vorschein, wenn eine Anziehung besteht. Ein Seelengefährte besitzt alle 4 Ebenen der Anziehung. Man wird durch dessen Begleitung auf allen 4 Ebenen des menschlichen Daseins ein BESSERER MENSCH.

Den falschen Menschen erkennt man daran, dass man aufhört, sich zu entwickeln.
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