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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 13:04 
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2. Wenn der Mann schneller voranschreitet


a) SIE Phase 1 (Anziehung), ER Phase 2 (Ungewissheit):
Sie denkt: "Er mag mich überhaupt nicht. Ich fand ihn zwar supernett, aber ich bin es leid, immer die treibende Kraft zu sein. Ich brauch andere Freunde. Er verhält sich ja total unmännlich. Ich finde ihn nicht anziehend."


In jedem Fall hindert seine Unsicherheit sie, ihre Gefühle für ihn zu erkunden.


Zuletzt geändert von Tilde am 08.11.2009, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 13:07 
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b) SIE: Phase 1 (Anziehung), ER: Phase 3, 4 oder 5 (feste Bindung, Intimität, oder er glaubt, in ihr die Frau seines Lebens zu sehen):
Sie denkt: "Äh. Ich möchte dass wir lieber Freunde sind!"


Sie glaubt auch, dass er verletzt sein wird, wenn sie ihn ablehnt. Dies weckt ihre männliche Hälfte in ihr, ihren Beschützerinstinkt für ihn. Es ist der Punkt, wo sie ihn bittet, besser Freunde zu bleiben. Sie sagt dann: "Du bist sehr nett, aber ich möchte, dass wir lieber Freunde bleiben!"


Zuletzt geändert von Tilde am 08.11.2009, 13:24, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 13:16 
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c) SIE: Phase 4 (Intimität), ER: Phase 5 (Verlobung):
Sie denkt: "Der tut, als ob wir schon verheiratet wären und ich habe noch nicht einmal ja gesagt. Ich glaube nicht, dass er für meine Bedürfnisse dasein wird, wenn ich ihn heirate. Er respektiert ja noch nicht einmal meine Gefühle."


Bevor eine Frau in einen Heiratsantrag einwilligt, muss sie sich sicher sein können, dass der Mann ihre Gefühle respektieren wird.


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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 13:20 
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d) SIE: Phase 3 (Auschließlichkeit), ER: Phase 4 oder 5:
Sie denkt: "Er erwartet soviel von mir. Ich bin noch nicht bereit, soviel von mir zu geben. Ich fühle mich von ihm total unter Druck gesetzt. Ich bin doch noch dabei, ihn kennenzulernen!"


Eine Frau schätzt die Aufmerksamkeit eines Mannes und sein Verlangen, bei ihr zu sein, durchaus. Aber wenn er sie zu sehr bedrängt, reagiert sie marsianisch: Ihre innere eigene männliche Hälfte tritt in den Vordergrund, um sie zu beschützen. Sie wird dann energisch ihren Freiraum fordern und immer aggressiver werden. Wenn das Werben eines Mannes bei einer Frau das Gefühl erregt, unter Druck stehen zu müssen, dann hemmt dies ihre Bereitschaft, die Beziehung zu vertiefen.

Viele Männer, die nichts von den Phasen wissen, überspringen gerne Phase 3, wenn sie mit einer Frau eine Beziehung eingehen. Es ist auch zunächst sehr verlockend für sie, weil sie in Phase 3 am meisten gefordert werden. Anstatt sich selbst zu prüfen, ob man der Richtige für seine Partnerin sein könnte, stürzen sie sich gleich in Intimität und dauerhafter Nähe. Allerdings ist dies zu kurz gedacht: Sie bringen sich damit selbst um den Erfolg.


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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 13:32 
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e) SIE: Phase 2 (Ungewissheit), ER: Phase 3, 4 oder 5:
Sie denkt: "Wie KANNer mich so sehr begehren? Er kennt mich doch überhaupt nicht! Wenn er mich wirklich kennenlernt, wird er mich verlassen. Ich möchte aber nicht verletzt werden. Er hält mich für so perfekt -aber ich bin das doch gar nicht! Ich kann seinem Instinkt überhaupt nicht vertrauen!"


Hier lautet die betrübliche Wahrheit, dass sich eine Frau umso mehr zurückzieht, je größer sein Verlangen nach ihr ist. Eine Frau misstraut grundsätzlich allen Männern, die sich nicht an die Phasen halten. Will er, dass sie ihm vertraut, dann muss er ihre Gefühle respektieren und sich daran halten.

Hat eine Frau hingegen den Beweis, dass er sich darum bemüht, der Richtige für sie sein zu können, dann bekommt sie die Gewissheit, dass sie bekommen wird, was sie braucht, sie fühlt dann genug Vertrauen, den Schritt in die feste Bindung zu machen, weil er ihre Gefühle ernstnimmt und ihre Grenzen respektiert.


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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 13:49 
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O) Rollentausch zwischen Mars und Venus


In einer längeren, gefestigten Beziehung, in welcher der Mann unter Beweis gestellt hat, dass er in der Lage und auch bereit ist, das Beste an seiner Partnerin auf verschiedenen Ebenen zum Vorschein zu bringen, und sie in der Lage war das Beste an ihm auf verschiedenen Ebenen zum Vorschein zu bringen, ist es durchaus in Ordnung auch einmal bewusst und spielerisch die Rollen "zu tauschen".

Wenn er nun immer die Unternehmungen geplant hat, kann sie es nun einmal für ihn tun, weil es ihr Spaß bringt. Hat bislang er immer die Konzerte und Restaurants ausgesucht, dann macht sie es diesmal für ihn.
Ist er einmal krank, dann holt sie einmal die Medikamente und pflegt ihn und spielt Krankenschwester für ihn. Hat er sie immer abgeholt, holt sie ihn nun einmal ab oder organisiert ein Taxi für ihn. War er nun bislang immer für ihre Probleme da, dann kann sie nun auch einmal für seine dasein.


Es ist aber wichtig, dass dies ganz bewusst in einer Beziehung geschieht und auch der Ausnahmefall bleiben wird. Ein Mann fühlt sich zu einer Frau hingezogen, weil sie ihm das Gefühl gibt, ein Mann zu sein und ihn dadurch immer mehr stärkt und ihm ermöglicht, immer stärker zu werden. Dies ist der Grund, warum er eine Frau braucht. Sie bringt dadurch seine besten Seiten zum Vorschein. Eine Frau fühlt sich zu einem Mann hingezogen, weil er ihr bietet, worauf sie anspricht, und dadurch ihre Weiblichkeit zum Strahlen bringt.

Die Anziehung wird durch den Rollentausch nicht gefördert und kann im Übermaß sogar erheblich umschlagen. Doch macht man es ab und zu, dann schadet es auch nichts. Auch Männer haben eine anlehnungsbedürftige Seite, die sich gelegentlich mal entspannen und umsorgen lassen möchte. Und auch Frauen haben eine marsianische Seite, die zeigen will, was sie kann, um Anerkennung und Bewunderung zu bekommen. Es ist absolut normal, diese Seiten in einer festen, konstruktiven Beziehung ebenfalls mit einzubringen. Aber es fördert weder die Bereitschaft, eine konstruktive Beziehung einzugehen, aus der beide profitieren, noch die Erkenntnis darüber, ob der Partner der Richtige für einen ist und kann im Übermaß - wenn die Rollen nachhaltig getauscht werden - sogar in destruktive Anziehung umschlagen. Es bringt in keinem Fall das Beste aus beiden zum Vorschein, sondern nur das Schlechteste.




In diesem Sinne - macht was draus, Peoples. Diese Erkenntnisse sind nicht nur logisch, sondern darüberhinaus vor allem psycho-logisch und astro-logisch.


KKP für alle zum Checken, worum es überhaupt geht.
Gruß,
tilde


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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 14:26 
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Abschnitt P - Frauen brauchen Verehrung, Männer brauchen Bewunderung

Wenn ein Mann durch seine Worte, seine Taten, sein Verhalten und sein Engagement zum Ausdruck bringt, dass er in ihrer Person einen unschätzbaren Wert erkennt und ihrer würdig ist, so dass er ihr auf Augenhöhe begegnen kann, dann bringt er damit seine Verehrung für sie und ihre Person und seine Hochachtung zum Ausdruck.


Wenn eine Frau einen Mann dafür anerkennt, was er alles tut, um mit ihr auf Augenhöhe sein zu können, dann gebührt ihm ihre Bewunderung und Auszeichnung.


Diese beiden Bedürfnisse ergänzen sich.


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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 14:57 
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Abschnitt Q - Merkmale und Voraussetzungen von Seelengefährten
:arrow:

Es gibt 4 Merkmale, die immer vorhanden sind, wenn 2 Menschen Seelengefährten sind. Schärft man seinen Blick für die Menschen, die in dieses Raster passen, dann vermeidet man enttäuschende Kontakte mit Menschen, die von vornherein nicht zu einem passen.



1. Unterschiedliche Interessen und Hobbies
Viele Leute glauben, dass gemeinsame Interessen das Fundament einer glücklichen Beziehung sind. Dies ist nicht richtig. Gemeinsame Interessen schaffen schnell freundschaftliche Verbundenheit und Seelengefährten haben in der Tat auch viele gemeinsame Interessen - aber sie haben noch mehr, die sie voneinander unterscheiden. Je mehr man seinen Partner liebt, umso mehr interessiert man sich im Laufe des Lebens für die Interessen, die ihn begeisterten. In gewisser Hinsicht erweitert man sich und seinen Horizont dadurch und kann dadurch wachsen und angeregt werden. Je weniger man seinen Partner liebt oder glaubt, dass etwas mit "ihm nicht in Ordnung" wäre, umso weniger interessiert man sich im Laufe seines Lebens für dessen Interessen.



2. Gleiche Wertvorstellungen, Resonanz
Seelengefährten haben immer ähnliche Wertvorstellungen. Auch wenn wir durch unterschiedliche Interessen diese Wertvorstellungen zum Ausdruck bringen, so erkennen wir doch eine gemeinsame Sinnhaftigkeit in diesen. Resonanz bedeutet, dass das, was dem Partner besonders wichtig ist, auch für einen selbst besonders wichtig ist.

Beispiele

- Er geht gerne zum Fußball, sie geht gerne zur Therapie. Beide haben unterschiedliche Interessen, aber beide tun etwas, um mit ihren Gefühlen in Kontakt zu kommen.
- Er interessiert sich für Architektur, sie für Musik. Beide haben unterschiedliche Interessen, aber beide achten und schätzen schöpferischen Konstruktivismus, Kunst und Kultur.
- Er interessiert sich für Technik, sie für Juristerei. Beide haben ein Faible für Präzision, Genauigkeit und dafür, effektiv Ziele zu erreichen.
- usw.


Es besteht also ein gewisser Gleichklang, eine Resonanz.
Seelengefährten haben ähnliche Werte, die miteinander harmonieren. Dies ist, was uns überhaupt erst anspornt, unser Bestes zu geben.
Die Wertvorstellungen des anderen im Zusammenhang mit seinem Glaubensbild, mit Gott, mit Familie, mit Geld, mit Arbeit, mit Politik, mit Charakter, mit der geistigen Anziehung, mit Sex, mit Familie und last not least mit der Ehe müssen für einen selbst eine Quelle der Inspiration sein - sonst passt man nicht zueinander.

Eine Resonanz zu besitzen bedeutet, dessen Werte zu bewundern und zu achten und zu schätzen. Beide verfolgen ähnliche Ziele im Leben.



3. Sich ergänzende Bedürfnisse

Seelengefährten haben immer etwas, was der Partner braucht. Kann ein Mann etwas bieten, was eine Frau gebrauchen kann, dann empfindet sie Anziehung. Bei Männern ist es umgekehrt: Hat der Mann etwas zu bieten, was eine Frau gebrauchen kann, dann empfindet er Anziehung.

Wenn die Bedürfnisse sich in dieser Weise ergänzen, dann kann eine gesunde emotionale Anziehung entstehen und gefördert werden. Ist es hingegen umgekehrt, entsteht eine destruktive Anziehung.

Emotionale Anziehung befreit von komplett unrealistischen Vorstellungen, wie der Partner auszusehen hat.
Wenn ein Mann das aufregende Gefühl erleben kann, von einer Partnerin gebraucht und anerkannt zu werden, dann lösen sich all seine Vorstellungen hinsichtlich dessen, wie seine Traumfrau auszusehen hat, auf. Er ist endlich von dem Zwang befreit, nach ihrem Äußeren zu gehen.


4. Gleiche seelische Tiefe, Weisheit und Reife
Seelengefährten stehen immer auf einer ähnlichen Stufe der Reife. Die meisten Menschen erreichen in ihrem Leben eine gewisse Stufe der "Tiefgründigkeit" und man fühlt sich zwangsläufig zu jemanden hingezogen, bei dem man eine ähnliche Tiefe und Reife erahnt. Je reifer man wird, umso mehr Weisheit und Selbstbeherrschung erlangt man. Je reifer man wird, umso einfacher fällt es einem sich selbst zu ändern. Menschen, die dazu keine Motivation haben, obgleich es offensichtlich vonnöten ist, offenbaren damit einen starken Mangel an Reife. Dies ist auch der Grund, wenn sich alternde Männern zu jugendlichen Frauen, die ihre Töchter sein könnten hingezogen fühlen - es mangelt ihnen an Tiefgründigkeit und Reife. Das soll nicht heißten, dass diese Partner nicht zueinanderpassen würden, denn das Alter ist kein zwangsläufiger Faktor für die menschliche Reife eines Menschen. Wenn er in seinem Herzen jung und unreif ist und sie in ihrem Herzen eher reif und tiefgründig, dann können auch ein 50-jähriger Mann und eine 30-jährige Frau gut zueinanderpassen. Entscheidend ist allein eine ähnliche Reifestufe.


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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 15:26 
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So.

Hier möchte ich nun einen Punkt setzen, weil ich denke, dass das Wesentliche, die Essenz des Buches bereits hinreichend artikuliert worden ist. Wer mehr wissen will (es steht noch erheblich mehr drin, aber ich kann nicht das ganze Buch abtippseln), der kauft es sich einfach. Kostet 10 Euro, kann man überall bestellen. Ich hab hier einfach mal versucht, die verwirrende Laberei zwischendurch (ich stimme mit den Thesen von Gray stark überein und schätze sie sehr, allein - "Ich würd es "anders" rüberbringen" :wink:, - vielleicht der "Jurist" in mir, das "Effiziente": Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden können, oder besser: Wo ist die Kernaussage zwischen all den Absätzen, Herr verehrter Psychologe, so dass es dann auch alle verstehen, worum es überhaupt geht, und was Sie überhaupt meinen und sagen möchten, was Ihr Anliegen ist, bevor es inmitten des unstrukturierten Aufbaus komplett untergeht, so dass es am Ende unvollständig oder nicht voll und ganz seitens der Leserschaft begriffen wird? ........... :? :wink:)

...... hab eben das mal für alle hier reingestellt, worum es überhaupt geht. Auf das Wesentliche reduziert. Vielleicht wird es dadurch deutlicher: Die gesetzmäßige Wirkung.






Und nun warte ich gespannt auf Kommentare................ :)
findet Ihr Euch darin wieder.


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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 17:30 
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R - Anzeichen dafür, dass man sich zu dem Falschen hingezogen fühlt - "Destruktive Anziehung" - Warnhinweise für Frauen und Männer


Manchmal fühlen Frauen und Männer zu einem Gegenüber eine starke Anziehung, die es ihnen nicht ermöglicht, sich aus der Beziehung zu lösen. Obgleich man alles andere als glücklich und erfüllt ist, kommt man einfach nicht von dem anderen los. Diese Anziehung ist aber nicht konstruktiv, weshalb der Partner der Falsche für einen ist.

:arrow:
Ursprung einer destruktiven Anziehung ist immer mangelnde Autonomie bei Männern und Frauen. Auf irgendwelchen der vier Ebenen sind sie noch nicht ganz vollständig und unabhängig.

Erst wenn eine Frau sich hinreichend autonom auf allen 4 Ebenen fühlt, dann hat sie das Bedürfnis, dass sich jemand um sie kümmert.
Fühlt sich ein Mann hinreichend autonom auf allen 4 Ebenen, dann hat er das Bedürfnis, dass er sich um einen Menschen kümmern kann.
Dies ist der Zeitpunkt, wo beide überhaupt erst wahrhaft für eine konstruktive Beziehung bereit sind.


Die destruktive Anziehung fördert nicht das Beste in beiden zutage. Sondern im Gegenteil - nur das Schlechteste. Eine Beziehung, die nicht begonnen wird, bevor beide komplett autonom und unabhängig auf allen 4 Ebenen des Seins sind, wird in einer destruktiven Anziehung enden:


Betrachten wir nun einige Beispiele:


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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 17:55 
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1. WARNHINWEISE FÜR MÄNNER, dass sie sich in einer destruktiven Anziehung befinden und zunächst nach dem Abbruch der Beziehung an ihrer Autonomie arbeiten müssen

- er fühlt sich zu wohlhabenden Frauen hingezogen, um finanziell besser gestellt zu sein

- er möchte mit einer Frau zusammenziehen, um sich die Miete zu teilen (er könnte stattdessen aber ebensogut eine kleinere Wohnung beziehen)

- er möchte sexuellen Genuss mit einer sexuell attraktiven Frau. Aber er weiß genau, dass er keine längerfristige Beziehung mit ihr möchte

- er verliebt sich in die Frau, die ihn in einer Krise "aufgepäppelt" hat. Diese Anziehung muss sich erst bewähren, wenn er wieder "in seiner vollen Kraft und Stärke" steht. Seine Liebe kann sich nicht in Dankbarkeit erschöpfen, dafür dass er bekommt, was er braucht

- er ist an einer Frau interessiert, die für ihn nicht frei ist.

- eine Frau sagt ihm, dass sie ihn liebt, aber er kann sie nicht zufriedenstellen. So entsteht eine Hassliebe. Sie muss ihm das Gefühl geben, dass er und das, was er zu bieten hat, ihr genügen. So gewinnt er an Stärke.

- er fühlt sich zu einer Frau hingezogen, die ihm sagt: "Du bist nicht wie die anderen. Du bist der erste, der anders ist." Das klingt wie ein Kompliment - aber in Wahrheit verrät es nur, dass sie noch enorme Probleme mit Männern und ihrer eigenen Weiblichkeit hat.

- er hat eine Art Beziehung zu einer Frau und fühlt sich zugleich zu einer anderen hingezogen. Wenn er dies noch fördert, indem er mit der anderen flirtet, stärkt dies sein Interesse an ihr. Dann aber kann seine Zuneigung in seiner ersten Beziehung nicht wachsen. Er muss sich entscheiden.

- er spürt, dass eine Frau ihn braucht und gern hat. Deswegen will er die Beziehung nicht beenden. Aber er weiß, dass sie nicht die Richtige für ihn ist. Dies schwächt ihn.


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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 18:06 
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2. WARNHINWEISE FÜR FRAUEN, DASS SIE SICH ZU DEM FALSCHEN HINGEZOGEN FÜHLT und nach dem Abbruch der Beziehung zunächst an ihrer Autonomie auf allen 4 Ebenen arbeiten sollte, bevor sie bereit ist, eine echte Beziehung mit jemanden einzugehen

(diese Warnhinweise gelten für Frauen! Bei Männern (!) sind sie keine Warnhinweise! Ebenso andersrum.)


Wenn eine Frau das Gefühl hat, dass sie mehr gebraucht wird, als dass ihre Bedürfnisse befriedigt werden, befindet sie sich in einer ungesunden Anziehung. Sie fühlt sich sehr stark angezogen - aber sie ist nicht zufrieden.

- sie hat das Gefühl, dass sie nichts will, als ihn zu lieben und es ist ihr gleichgültig, was sie dafür bekommt. Das klingt vielleicht edelmütig, aber es schwächt ihn - und am Ende wird er sie trotzdem verlassen und sie sich ärgern

- sie spürt das Potential eines Mannes und glaubt, dass er mit ihrer Hilfe großartig sein könnte. Wenn aber eine Frau das Ansehen für den (emotionalen, beruflichen, finanziellen) Erfolg eines Mannes beansprucht schwächt sie ihn, und er wird sie sehr wahrscheinlich eines Tages verlassen, um mit einer neuen Frau einen unbelasteten Neuanfang zu machen. Er braucht eine Frau, für deren Glück er verantwortlich ist. Sonst fühlt er sich geschwächt.

- ein Mann zeigt destruktive Verhaltensweisen und sie glaubt, ihm helfen zu können. Eine solche Anziehung entsteht, weil sie ein zu schwach entwickeltes Selbstwertgefühl hat. Dieses schwache Selbstwertgefühl bei ihr steigt, wenn sie sich selbst keine Schuld an ihren EIGENEN Problemen geben muss, nämlich dass es ihr schlecht geht. Sie weicht der Wahrheit aus, dass sie selbst für ihr Glück verantwortlich ist, und zwar einen "fertig entwickelten" Mann anzuziehen wo sie nichts mehr zu tun hat.

- sie fühlt sich unmittelbar angezogen, ohne einen Mann überhaupt längerfristig kennengelernt zu haben. Dies ist ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass sie sich in ein Fantasiebild verliebt hat. Sie spricht auf das an, was dieser Mann sein könnte. Aber vermutlich nicht ist.

- sie ist begierig danach, einem Mann entgegenzukommen. Sie will ihm gefallen. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sie glaubt, von einem Mann bekommen zu können, was sie eigentlich braucht, aber noch nicht von ihm bekommen hat. Dadurch schwächt sie ihn und sollte sich zurückhalten, bis ihre Bedürfnisse wirklich befriedigt worden sind von ihm. Dann darf sie ihm auch einmal entgegenkommen.

- sie verspürt eine starke Zuneigung, weiß aber zugleich, dass sich ein Mann noch ändern muss, wenn sie bekommen will, was sie BRAUCHT. Sie hofft dass ihre Liebe ihn ändern wird. Dadurch schwächt sie ihn. Sie sollte sich hüten irgendwas zu geben oder von ihm zu erwarten. Das wird nicht funktionieren.

- sie fühlt sich von einem Mann nicht respektiert. Aber sie versteht und durchschaut, warum er sie nicht respektieren kann (eigene seelische Probleme). Er rechtfertigt seine Respektlosigkeit, indem er ihr oder seiner Vergangenheit die Schuld gibt.


- sie verspürt starke sexuelle Anziehung, aber sie hat kein Vertrauen, dass ihre sonstigen Bedürfnisse jemals befriedigt werden.



Ergo Fazit: Das ist der ARCHETYP des MARSES:
- seine göttliche Bestimmung. Er muss erobern - um sich zu erhöhen. Er will die Lorbeeren, er will den Ruhm. Weil er der Beste ist. Ganz einfach.


Bei Frauen ist es anders: Sie bringt bereits durch ihre früheren Leben, durch ihre Herkunft, durch ihre Vergangenheit, durch das was sie bereits IST, das mit - was er sich erst hart erkämpfen muss. Sie ist die Person, wohin er strebt. Deswegen die Verehrung. Er muss erst einmal beweisen, dass er so gut sein kann - wie sie sowieso schon ist a priori.

Kann er ihr auf Augenhöhe begegnen - ist er ihrer würdig.
A Man needs a Woman to enhance his Being.






Anmerkung Tilde: Man sagt in den alten Schriften, ein Mensch müsse erst viele Leben als Mann durchlebt haben, nachdem er viele Leben als Tier hatte - bevor er als eine Frau inkarnieren darf.......deswegen ist es so wie es ist - hat schon alles seine Richtigkeit. Deswegen braucht ein Mann Anerkennung und Bewunderung für seine Taten - eine Frau für das, was sie ist. Nicht ihre Taten. Sondern was sie ist.


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