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BeitragVerfasst: 21.10.2009, 09:59 
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RundumdieUhrPoster

Registriert: 05.07.2008, 10:22
Beiträge: 429
Tilde hat geschrieben:




Das Ur-Problem sind - abgespaltene, zumindest aber verdrängte Gefühle. Ihr emotionaler Apparat hat nen Knacks. Gewissermaßen hält sie es überlange bei solchen Männern überhaupt aus, weil sie nicht so ein breites Spektrum der Emotionen wahrnehmen kann.


Von daher ist jeder dieser schrecklichen Männer in gewisserweise auch heilsam, da liegt die Chance. Wenn sie sich fragt, warum sie es überhaupt solange mit so einem ausgehalten hat.

Diese Frauen sind übrigens auch solche, die bei den netten lieben sagen "Die sind langweilig". Eigentlich sehnen sie sich nach Leidenschaft, sie wollen _fühlen_. Wenn da keiner ist, der eine emotionale Achterbahn bedient, dann fühlen sie wirklich fast nichts. Nicht weil der nette Mann nun irgendwie tatsächlich langweilig wäre sondern weil sie eben emotional so abgestumpft sind, dass sie kein Gefühl, ja auch kein Selbstgefühl mehr haben.


Da braucht es die Extreme.

Und das Abgrenzungsvermögen nun auch wieder für die innere Ausgeglichenheit.



Allerdings: Wenn sie es dann wieder "entfaltet" hat, die zusammengedrückten Gefühle, das Emotionsspektrum, dann passiert ihr sowas nicht mehr. Sie hat dann so ein breites Spektrum an Gefühlen, dass sie so was unerträgliches gar nicht mehr aushalten könnte längere Zeit.


Hi Tilde,
Hi Lila,

Ich finde den Artikel auch gut- er reisst sicher einige Main-points an.
Nicht nur das der Co-Abhängigkeit, denke ich.
Tilde schreibst selbt: diese Frauen haben mehrere Probleme- so sehe ich das heute auch.

Die 'Schuld-Frage'- sorry Lila, ICH schreib das jetzt :wink: - halte ich für nicht gewinnbringend.
In sehr krassen Fällen...also wirklich völlig desolates Elternhaus (ich will das jetzt nicht näher ausführen..ich hoffe, es wird auch so verstanden.. ) - mag sie anfänglich ein Wegbereiter sein oder sogar notwendig.
In der Mehrzahl der Fälle ist es aber mehr zu Hause so eine Art : halb-krass...oder, so wie ich es teils erlebt habe: eher sogar vieles unterschwellig und kommt von ebenso hilflosen und überforderten Eltern.
Bei der 'Schuld-Frage' bleibt es so ewig in einem hin und herschieben, bleibt es bei einem Kampf und kommt weniger zur Auflösung.
Und das wichtigste- so meine ich- das wirkliche voranschreiten im eigenem Leben..auch die Energie dafür- wird mM nach dadurch auch noch viel zu lange blockiert.

Das heisst nicht, das man die 'Missstände', das, was 'schief' gelaufen ist nicht bennenen soll und herausfinden und klar und deutlich sehen.Und auch den anderen ( zb Eltern) mitteilen..so dies denn geht.

Aber der Hauptpunkt ist doch wirklich das eigene Verstehen, das eigene Nachfühlen...das eigene für sich finden und erwachsen auf diesem eigenem Weg - wenn man ihn zwischendruch eben nicht fand- ab dann zu wandeln.
Dann wird auch der ewige Kreisluaf von 'schuld' ect pp mM nach gradzu natürlich schon sehr unterbrochen...weil DAS ( = auch die Vergangenheit) nicht mehr so einen grosse Bedeutung hat.
Das es ganz schrecklich krasse und furchtbare Dinge gibt, die sich in Familien abspielen/abgespielt haben und die man auch nicht vergesseen kann - all das will ich damit nicht herunterspielen.

Neben Eltern- und das habe ich in eigener Erfahrung jetzt noch mal erlebt-spielen aber auch Geschwister, nähere andere Verwandte eine nicht zu verachtende Rolle..um mal nur bei der Familie zu bleiben.
Dazu gibt es auf dem Feld der Geschwisterforschung zb auch heute einiges interessantes.

Tilde,

Der Artikel von Lila und deine näheren Ausführungen dazu - da sehe ich schon so vieles thematisch abgedeckt und gut erklärt-

Zwei Anmerkungen von mir noch dazu: Diese 'netten Männer' finden diese Frauen glaub ich gar noch nicht mal bewusst 'langweilig'- sondern sie fühlen sich von denen einfach nicht angezogen.
Du schreibst es selbst- weil sie Da ihr eigenes (Problem) Gefühlsleben nicht ausleben können.
Ob sie das extrem brauchen, um immer wieder ihr altes und für sie selbst unglückliches Muster zu wiederholen und / oder wegen des mangelnden Selbt(wert)gefühls- ich denke, es liegt mindestens an beidem.

Und wenn dann eines Tages der Knoten sich zu lösen beginnt oder platzt- dann ist das wahrscheinlich zunächst so, das man sich ganz schnell aus diesen 'ungesunden' Beziehungen verabschiedet..und im nächstem Schritt- so meine ich- sich quasi von vornherein von vielem ( gleich hier zB best. Männertyp ) gar nicht mehr angezogen fühlt..oder nur noch so ein kurzes Zucken, vllt....was diese alten Muster bedient.

edit: Tilde, ich sah gerade..dazu hattest du schon was- du hast von 'resonanz' geschrieben... in einem post an pamina.

Solche Frauen wie ich(manche scheinen das auch anders lösen zu können ) stehen dann zwar eines Tages im *nichts* - das 'alte' zieht nicht mehr an und für 'das neue' fehlen dann scheints doch noch die Antennen :? :cry:
Hatten wir ja schon andernorts ..das Thema...aber irgendwann schwuppts dann vllt doch wieder :wink:



Luca

P.S. Lila- ich bezog mich auf den ersten von dir hier reingestellten Artikel- den langen jetzt habe ich nicht gelesen.


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BeitragVerfasst: 21.10.2009, 10:36 
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BeitragVerfasst: 21.10.2009, 12:04 
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Zitat:
Neben Eltern- und das habe ich in eigener Erfahrung jetzt noch mal erlebt-spielen aber auch Geschwister, nähere andere Verwandte eine nicht zu verachtende Rolle..um mal nur bei der Familie zu bleiben.
Dazu gibt es auf dem Feld der Geschwisterforschung zb auch heute einiges interessantes.


Hallo Luca

die Geschwisterhirarchie.
Da muss ich dir echt zustimmen, hat was.
Es heisst nicht immer das der die Älteste vorang hat oder so ähnlich, manchmal sind da die Rollen echt unterschiedlich. Auch Eifersucht, wird provoziert, sozusagen die Elenbogengesellschaft, beginnt da um den besten Platz.
Bild

– Der Platz in der Geschwisterreihe, das Geschlecht und
der Altersabstand sind Faktoren für die Entwicklung
sozialer Fähigkeiten und der Intelligenz.
– Der Umgang mit den Geschwistern ist das erste soziale
Training in der Horizontalebene.
– Ökonomische Veränderungen in der Familie sind ein
wichtiger Faktor;
– ebenso der Arbeitsalltag der Eltern;
– mögliche Wohnungswechsel sowie
– der Verlauf der Ehe der Eltern. (Vgl. Karsten 1998)

ELTERN DEFINIEREN SEHR FRÜH DIE ROLLEN
DER KINDER UND LEGEN DIE MUSTER FÜR DIE
BEZIEHUNG ZWISCHEN DEN GESCHWISTERN
FEST (Z.B. ROLLE EINES KRANKEN KINDES;
ROLLE EINES AGGRESSIVEN KINDES). DARÜ-
BER HINAUS KANN ABER IN EINER FAMILIE
NUR JEWEILS EINE PERSON EINEN BESTIMMTEN
PSYCHISCHEN BEREICH ABDECKEN.

IN DER PHASE DER ABGRENZUNG BEKOMMEN
ELTERN UND GESCHWISTER EINEN
ANDEREN STELLENWERT, DENN DIE GESCHWISTER
MÜSSEN IHRE EIGENE BALANCE
FINDEN UND SO KOMPLEXE BEREICHE WIE
GLEICHHEIT, ÜBER- UND UNTERLEGENHEIT,
KONKURRENZ UND DIE GESTALTUNG VON
LEBENSENTWÜRFEN SELBST REGELN.

GESCHWISTER WERDEN IM THERAPEUTISCHEN
PROZESS BESONDERS DANN ALS RESSOURCE
GESEHEN, WENN ES PROBLEMATISCHE FAMILIENVERHÄLTNISSE
GIBT UND WENN TRAUMATISCHE
EREIGNISSE IN EINER FAMILIE GESCHEHEN (SIND).
GESCHWISTER HABEN OFTMALS EINEN ANDEREN
BLICKWINKEL AUF DEN FAMILIÄREN KONFLIKT.
DIE GEMEINSAME GESCHICHTE BEWIRKT NÄHE
UND IST LEICHTER VERSTÄNDLICH, DIE DENNOCH
UNTERSCHIEDLICHE WAHRNEHMUNG ODER BETROFFENHEIT
KANN DAZU FÜHREN, DASS GESCHWISTER
DIE ENTSCHEIDENDEN HINWEISE ZUR
LÖSUNG EINES PROBLEMS BEITRAGEN.



http://www.la-sf.at/la-sf/upload/pdf/20 ... gelnig.pdf

lg

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BeitragVerfasst: 22.10.2009, 00:12 
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Beiträge: 1656
Zitat:
Iss bei Horst genauso. Türlich hat der Stich. Alleine wegen Dr. iur und dem immensen Vermögen der Familie und der Starkanzlei, was er alles jetzt übernimmt.

Ist ne sehr imposante, mächtige Führernatur.
Sieht auch ziemlich geil aus (er hat wieder abgenommen).

Aber - sorry, das kann es ja wohl nicht sein, oder?


Tilde hoffe stört dich nicht, nur als Beispiel.....

Borderline Sozialverhalten

Allgemein

Im Umgang mit anderen Menschen fällt es Betroffenen schwer, Nähe und Distanz zu regeln. Dabei spielen die kontrastierenden Ängste vor Nähe und Ängste vor dem Alleinsein eine entscheidende Rolle (siehe dazu im Abschnitt “spezifische Ängste“ ). Es kommt vor, dass Betroffene andere kränken, auch unbewußt. Das kann eine Form von Autoaggression darstellen, oder es kann durch Angst vor Nähe ausgelöst werden.

Durch die extreme Gefühlslage kann es zu impulsiven Verhaltensweisen kommen, speziell bei schmerzhafter Kränkung oder vermeintlicher Kränkung, sowie in sozial kritischen Situationen. Solchen Situationen wird individuell begegnet. Bei Kränkungen sind auch andere Reaktionsweisen möglich, wie Rückzug und/oder Verachtung. Unabhängig von diesen Aspekten kann es vorkommen, dass Betroffene sonderbare bis exzentrische Verhaltensmuster an den Tag legen.

In einigen Fällen weisen BPS-Betroffene ein Muster an häufig wechselnden Sozialkontakten und/oder Sozialkreisen auf. Auch im sexuellen Bereich kann es zu krankhaft bedingtem abnormen und/oder riskantem Verhalten kommen, wie z. B. zu abwechselnden Phasen von Anhedonie und Promiskuität, was eine Form von Selbstschädigung darstellen kann. Das kommt speziell bei Betroffenen vor, die früher Opfer von Missbrauch oder Vergewaltigung wurden.

Manipulatives Verhalten und Kontrollzwang sind weitere Merkmale, die sich in verschiedenen Bereichen wieder finden. Manipulationsversuche können zum Beispiel dem Zweck dienen, Bezugspersonen nicht zu verlieren. Außerdem werden andere Menschen manchmal durch die oben beschriebene projektive Identifikation einbezogen, um das eigene innere Gleichgewicht zu stabilisieren. Das kann sich belastend auf Beziehungen auswirken.

Bei Konversationen untersuchen Betroffene die Äußerungen und Kommunikationssignale (Gestik, Mimik, Sprechweise) sehr intensiv auf bestimmte Merkmale. Das kann aus Misstrauen (resp. Angst) geschehen, oder wegen möglicher Kränkungen (resp. brüchiges Selbstbild).

Bindungstypen

In der Bindungstheorie werden verschiedene Bindungstypen diskutiert, die häufig bei Borderline Patienten gefunden wurden. Die Bindungsforschung hat ergeben, dass Betroffene häufiger einen unsicheren Bindungsstil im Erwachsenenalter zeigen. Insbesondere zeigt sich bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen häufig ein desorganisierter Bindungsstil. Psychoanalytische Forscher vermuten vor allem einen Zusammenhang zwischen der unsicher-ambivalenten Bindung und der desorganisierten Bindung bei der Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung.

Unsicher-ambivalente Bindung

Unsicher-ambivalente Bindungen bilden einen Gegensatz zu unsicher-vermeidenden Bindungen, aber die beiden Typen sind verwandt und kommen bei verschiedenen Persönlichkeitsstörungen vor. Menschen vom unsicher-vermeidenden Bindungstyp werten nahe emotionale Beziehungen ab und scheinen sie nicht zu brauchen. Dieser Bindungstyp entsteht primär durch frühkindliche Ablehnung. Die andere Variante ist für BPS charakteristisch.

Menschen vom unsicher-ambivalenten Bindungstyp neigen dazu, sich innerlich an Bindungspersonen zu klammern. Gleichzeitig sind sie aber wütend und ärgerlich auf sie. Auf der einen Seite stehen zunächst große Beziehungssehnsucht und Verschmelzungswünsche. Zum anderen kommen dann in der Realität Gefühle von Einengung und Zwang hinzu. Dieser Bindungstyp entwickelt sich aus unsicherer Bindung zu frühkindlichen Bezugspersonen und aus deren unvorhersehbaren Verhaltensweisen. Das unvorhersehbare Verhalten überträgt sich dabei und es kennzeichnet später die Beziehungsmuster.

Unsicher-desorganisierte Bindung

Unsicher-Desorganisierte Bindungen haben zwei Untertypen: Feindselig bestrafend und tröstend fürsorglich. Beide entwickeln sich aus demselben Hintergrund (Verlassenheit und/oder Misshandlung), aber Betroffene verharren später starr in jeweils nur einem dieser Stile. Sie können nicht flexibel zwischen ihnen hin- und herwechseln.

Den feindselig bestrafenden Typ schreibt man mehr anderen Persönlichkeitsstörungen zu, er kann aber auch bei einer BPS bestehen. Die tröstend-fürsorgliche Variante ist bei BPS viel häufiger. In beiden Stilen versuchen Betroffene, die Beziehungen zu anderen Menschen zu kontrollieren.

Beziehungen

Beziehungsverhalten ist ein Hauptmerkmal bei Persönlichkeitsstörungen, und gerade bei der BPS spielt es eine prägende Rolle (Huber 2005). Beziehungen haben eine große Bedeutung für Betroffene, sie sind jedoch beziehungsgestört.

Partnerschaften verlaufen hier sehr individuell und sie können auch gut funktionieren. Jedoch wirken die negativen Impulse oft verheerend. So kann es durchaus vorkommen, dass die Partner geschädigt aus Beziehungen herausgehen. In manchen Fällen werden die Beziehungspartner so stark belastet, dass sie nach längerer Zeit selber psychologische Unterstützung benötigen, insbesondere wegen leichterer Traumatisierungen durch traumatische Übertragungen.

Besonders problematisch sind Verhältnisse von Betroffenen untereinander, weil es hier unterschiedliche Bindungstypen gibt, weil beide sensibler sind und weil sich die Störfaktoren akkumulieren. Es ergeben sich teils langwierige und schwierige Beziehungen mit häufigen Trennungen und Wiederannäherungen. Wie solche Beziehungen ablaufen, hängt eben auch vom Bindungstyp des Partners ab. Grundsätzlich lässt sich sagen, je gleicher, desto besser. Daher können auch Beziehungen unter Betroffenen gut funktionieren.


Borderline Symptome

Denkmuster

Borderliner Patienten weisen charakteristische dichotome Denkmuster auf, die auch als „Schwarz-Weiß-Denken“ bezeichnet werden. Analog bestehen Muster von wechselnder Idealisierung und Entwertung bestimmter Mitmenschen. Es gelingt selten, von emotional bedeutsamen Menschen eine konstante Vorstellung zu behalten. Das Selbstbild wechselt zwischen Minderwertigkeit und Omnipotenz-Fantasien (respektive Größenwahn). Des Weiteren aktivieren Betroffene zu einem gewissen Maß gleichzeitige widersprüchliche Grundannahmen.

Alle diese Denkmuster werden mit zwei Dingen charakterisiert: Erstens als „spaltende Denkvorgänge“, zweitens als „primitive“ (resp. „primärprozesshafte“) Denkvorgänge. Beide Muster werden mit der projektiven Identifikation assoziiert, die bei Borderline-Patienten sehr ausgeprägt ist. Die projektive Identifikation ist ein Abwehrmechanismus, bei dem Teile des Selbst abgespalten und auf eine andere Person projektiert werden. Sie wird dann unbewusst als Teil des eigenen Selbst empfunden. Dadurch werden eigene Inhalte (Werte, Gedanken, Gefühle) als die der anderen Person wahrgenommen.

Die typischen Denkweisen bestehen speziell in bestimmten Situationen und in Verbindung mit bestimmten Objekten, z. B., wenn der Betroffene stark emotionalisiert ist und bei für ihn bedeutsamen Dingen. Daneben sind Borderline-Persönlichkeiten auch in der Lage, ganz normal wie jeder andere Mensch zu denken.

Laut Leichsenring, Kernberg und Anderen können die spaltenden und primärprozesshaften Denkmuster so ausgeprägt werden, dass die Gedankengänge dabei nicht mehr der rationalen Logik folgen. Leichsenring (2001) bezeichnet sie als „eigenartig, bizarr, merkwürdig“. Ihm zufolge haben sich Kernbergs Annahmen bestätigt, dass solche Denkvorgänge mit dem Einschalten primitiver Affekte, Abwehrmechanismen und Objektbeziehungen zusammentreffen. Dies spräche übereinstimmend mit Kernberg dafür, dass die Denkstörungen bei der BPS konfliktbedingte Ausfälle und keine Defekte seien.

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Psychotische Symptome

Als typisches psychotisches Symptom bei Borderlinern findet sich Magisches Denken, was besonders bei schweren Fällen häufig ist. Es ist aber äußerst umstritten, ob man das als echte psychotische Gedanken werten darf. Des Weiteren können kurzzeitige paranoide Vorstellungen und Halluzinationen auftreten. Die Sinnestäuschungen werden allerdings als pseudopsychotisch bezeichnet, da sie im Gegensatz zu echten psychotischen Erlebnissen nicht von außen kommend wahrgenommen werden, sondern als von innen kommend bzw. als Teil von sich selbst. Die meisten Experten ordnen diese Symptome daher als Dissoziative Störungen ein.

Die Meinungen und Einschätzungen darüber, wie kurzfristige oder länger andauernde psychotische Symptome einzuordnen sind und wie viel Bedeutung ihnen zukommt, gehen weit auseinander. Dulz und Schneider erachten bei schweren BPS auch längere psychotische Phasen als selbstverständlich (Mentzos 2001). Rohde-Dachser (1989) bezeichnet solche Ereignisse als Mini-Psychosen, die in der Therapie speziell dann auftreten, wenn der zentrale Konflikt des Patienten berührt wird. Kernberg sieht bei der BPS gar keine psychotischen Eigenschaften, sondern spricht hier von gelegentlichen Mängeln oder Fehlern bei der Realitätsprüfung.

Dissoziative Symptome

Darstellung des Individuums als Kreis: Links das Modell von Donald Winnicott (1963). Es stellt eine geschlossene Persönlichkeit mit Neurotischen Störungen dar. Die Störungen werden illustriert durch die weißen Linien in ihrem Inneren. Vamik Volkan (2001) ergänzte diese Illustration durch eine Weitere (rechts), mit denen er die Dissoziationen der sogenannten Borderline-Persönlichkeitsorganisation darstellt. Die weißen Flächen sind hier größer und liegen über dem neurotischen Niveau.

Weitaus häufiger als (pseudo) psychotische Symptome sind (schwere) dissoziative Symptome, die bei jeder BPS bestehen. Sie stehen symptomatologisch oft im Vordergrund (Herpetz, Saß 2001). Dissoziation bedeutet, dass die Ich-Struktur eines Menschen nicht mehr einheitlich geschlossen ist.

Kernberg hat (angelehnt an Melanie Klein) ein eigenes Modell dafür entwickelt, wie die Ich-Spaltung bei der BPS entsteht (siehe Abschnitt „mangelnde Objektkonstanz“). Dieses Modell ist bei einigen BPS-Forschern anerkannt, widerspricht aber heute der breiten Mehrheit in allen Fachkreisen.

Danach sind Dissoziative Störungen die natürliche Reaktion auf extreme seelische Belastungen. Unverarbeitbare Erlebnisse werden zeitlos eingefroren und – je nach Schwere – in unterschiedlichem Ausmaß von der Persönlichkeit abgetrennt. Sie beinhalten extreme Gefühle und Gedanken bis hin zu mehr oder weniger autarken Persönlichkeitsanteilen, die gegensätzlich sind und später wieder aktiviert werden können.

Bei jedem (BPS-)Betroffenen treten solche Störungen in verschieden Schweregraden auf, und auch in verschiedenen Arten. Dazu gehören Depersonalisation, Derealisation, Dämmerzustände, Denkstörungen, (Teil-)Amnesien, Hymnesien (negative Überflutungen), Zwangsgedanken, sowie Kontrollverlust, wenn emotionsgeladene Abspaltungen (re-)aktiviert werden.


lg nur am Rande erwähnt....da sehr intressant :wink:
http://scheinwelt.chapso.de/

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BeitragVerfasst: 22.10.2009, 01:08 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
Liebe Lila,

Ja, genau das hat er mir vorgeworfen:

Ich sei Borderliner. Er hingegen sei komplett "ausgeglichen" und völlig stabil :pillepalle:

Also fakt ist, er hat ne Persönlichkeitsstörung, ganz klar. Viel zu lange hab ich gebraucht, das einzusehen. Was es nun genau für eine ist, das überlasse ich den Ärzten.

Aber da muss irgendwas in der Familie sein. Ich meine der Junge ist wirklich dr. iur, ja, also kein unintelligenter Typ. Aber sein Bruder ist zum Beispiel entmündigt, und immer abwechselnd entweder im Gefängnis oder in der Anstalt gewesen. Also soweit dazu. Das liegt keinesfalls am sozialen Background! Das muss ne Störung sein, manchmal vererbt sich sowas ja auch.

In einem "lichten Moment" hat er mir das sogar einmal so gesagt: Nachdem er durchgedreht hatte, und bei mir meine Kleiderstangen umgeworfen hatte, weil ich auf seine Machtspiele nicht eingegangen bin....... und er sich wieder beruhigt hatte:

"hmm. Mein Bruder. Vielleicht hab ich sowas ja auch."

Aber eben nur ne Minute, und danach war er wieder PERFEKT! (Schuld sind immer die anderen).


Ich selbst tippe heute auf "maligne narzisstische Persönlichkeitsstörung", aber nicht unbedingt Borderline.

Wobei es da auch diese Konvergenzen gibt, also man kann das nicht so klar abgrenzen, das sind diese "Cluster B"-Typen.


Egal - also dass der nen Schuss hat (mir iss heute auch echt wurscht, watt für einer, ich bin durch mit ihm, nicht mein Problem), das können wir mal so festhalten und darüber denk ich überhaupt nicht mehr nach.


Also - den darfste nicht so ernst nehmen. Dann haste selbst schuld! :wink:


Übrigens, Pamina, was Deinen Pillendreher angeht: Von wegen sexuell missbrauchte Frauen, da hat Horst auch nen Faible für. Die lassen nämlich alles mit sich machen, weil sie keine Grenzen setzen können, aufgrund der Traumatisierung.

Der hat mich andauernd gefragt, ob ich das nicht auch gewesen bin. Andauernd. Also ich hab ja viel durchgemacht, aber das war es nicht. Jedenfalls nicht von meinem Vater. Sorry.

Aber dadurch ist mir klargeworden, wie sehr ich EMOTIONAL und seelisch missbraucht worden bin in meinem Alkoholikelternhaus.
Kommt auf das gleiche hinaus.

Naja, ich bin ja jetzt beruhigt, bin ja diagnostiziert von hundert Ärzten und Psychiatern, insofern kann ich es BEWEISEN! :mrgreen:

-> Fakt ist, das Mädel hat ne schwere Depression.
-> Fakt ist: Sonst nichts. Erst recht keine Persönlichkeitsstörung.


Sehe ich übrigens genauso - insofern ist es auch gut mal Therapien zu machen. Wenigstens WEISS man danach, was man hat und was defintiv NICHT! :wink:



(Gut heute weiß ich, dass Narzissten eben immer gerne ihre eigene Störung auf das Gegenüber projizieren, also ich wusste am Ende vor lauter Gehirnwäsche in all der Isolation nicht mehr, ob ich Tilde oder Donald Duck bin. Meine Persönlichkeit war gewissermaßen nicht mehr "vorhanden" :mrgreen: nach seiner intensiven Bearbeitung.)

Also - geht schon in die Richtung, was Du da erwähnst. Ist auch wichtig zu wissen, dass es sowas GIBT, ja, weil wenn man das nicht weiß und an so einen Menschen gerät, dann.......... kann das sehr, sehr verwirrend bis hin zu traumatisierend sein.

So aber kann man sich dann abgrenzen und nimmt das nicht persönlich.



Nachting auch Dir! :wink:
Tilde

LG,
Tilde


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BeitragVerfasst: 22.10.2009, 09:45 
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Championtipper
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Beiträge: 1656
Hallo

Zitat:
(Gut heute weiß ich, dass Narzissten eben immer gerne ihre eigene Störung auf das Gegenüber projizieren, also ich wusste am Ende vor lauter Gehirnwäsche in all der Isolation nicht mehr, ob ich Tilde oder Donald Duck bin. Meine Persönlichkeit war gewissermaßen nicht mehr "vorhanden" nach seiner intensiven Bearbeitung.)


Kenn ich :shock: , wusste allerdings jetzt nicht, aber ich vermutete bei dem auch ne persönlichkeitsstörung.......nur einordnen kann ich es nicht.
Doch dieser kleine Nixnutz, wirkt als ob er keiner Fliege was antun könnte, redet "gerne" mit einem.
Aber nur manipulativ :evil: und wenn der mit einem sprach sah es komisch aus, jedenfalls wo ich wie geläutert vor dem war, schaute ich den so an :pillepalle:Bild :krank:

also und der wollte mich eben beienflussen... und noch mehr.
selbst ne männliche zicke und ein absolutes Mamidackelchen :pillepalle:

Es ist abartig in seinem Leben an so einen gestörten Psy. zu geraten. Als der mich vergewaltigte, wurde ich rundum als Lügnerin hingestellt. Bekam nichtmal von meiner Familie den Rückhalt, wenigstens den Schutz und die Nest wärme, die ich danach gebraucht hätte.
jawol die Hilflosigkeit, dass man keine Grenzen ziehen kann, diese innerliche Falsche programierung führte mich in diese Arme. Bin als Kind von meinem Vater misshandelt worden. er tat es als Ohrfeige un Erziehungsmassnahme ab und ich stand wider als Lügnerin da.
Ich hätte ein Junge sein mussen, so meiner Eltern ihr Wunsch und das wurdde mir auch schön gezeigt.
Meine Mutter war/ist....ein abgestumpfter Eisklotz :(
Als ich mich von dem Typen lösen konte und began mich von ihm abzugrenzen, wurde mir der Kontakt zu dem auferzwungen. Ich müsse ja und heute noch, veruschen die um mich das ich mit dem Kontakt habe, ich bin ja hier die Lügnerin.
Ich will aber diesen Menschen nicht sehen, garnix von dem mitbekaommen.
Nur normal leben.

Das einzig was ich daruas lernen musste, war sich selbst zu heilen, ein klares Stop zu sagen und für mich extrem einzustehen und sonst mich davon verpissen, da es nichts helfen würde.

Vertrauen in Behörden und der gleichen, längst weg. :roll:
lg

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BeitragVerfasst: 22.10.2009, 13:49 
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Championtipper
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:shock: Wisst ihr was sehr schlimm ist
und auch in diese Spate gehört?Sind nämlich alles solche Muster :?

bei uns hört es auch nie auf und gerade eben war wider was, aber jetzt kann ich es einengen, wo und wer das sein könnte.....würde dieses Katz und Maus Spiel am liebsten umdrehen, dass heisst, den Täter zum Opfer machen, aber nicht gewalttätig, nur schon erwischen reicht aus.

folgendes:
evtl. kennt ihr das ja auch, oder am Rande

A. Hintergrundinformationen zu Stalking
1. Begriff und Erscheinungsformen
Das Wort „Stalking“ stammt aus dem englischen Jagdjargon und bedeutet so viel wie „an-schleichen, anpirschen“. Heutzutage wird darunter das willentliche und wiederholte Nachstel-len und Belästigen einer Person verstanden, deren physische oder psychische Unversehrt-heit dadurch direkt, indirekt, kurz- oder langfristig bedroht und geschädigt werden kann. Stal-king kann Taten von sehr unterschiedlicher Schwere umfassen: von aufdringlichem Werben um Aufmerksamkeit bis hin zu dauerhaftem Psychoterror. Nicht selten enden Stalking-Fälle mit tatsächlichen körperlichen oder sexuellen Übergriffen oder mit der Ermordung des Op-fers. (Pelikan 2002; Smischek 2006) Mögliche Verhaltensweisen von TäterInnen, auch „Stal-ker“ genannt, sind:
• Ständige unerwünschte Kommunikation durch Briefe, E-Mails, Telefonanrufe oder SMS-Sendungen zu jeder Tages- und Nachtzeit
• Hinterlassen von Nachrichten, z.B. an der Haustür, am Arbeitsplatz oder am Auto
• Dauerndes Beobachten bzw. Verfolgen des Opfers oder penetranter Aufenthalt in seiner Nähe
• Auskundschaften der Tagesabläufe
• Ausfragen von Drittpersonen und indirekte Kontaktaufnahme mit dem Opfer

• Stehlen und Lesen der Post des Opfers
• Bestellen von Waren und Dienstleistungen im Namen des Opfers
• Unerwünschtes Zusenden von Geschenken wie z.B. Blumen
• Verbreitung von Diffamierungen, Spinnen von Intrigen sowie explizite verbale Beschimp-fungen und Gewaltandrohungen gegen das Opfer oder dessen Angehörige• Drohung oder Entführung der Kinder
• Eindringen in die Wohnräume des Opfers
• Beschädigen, Beschmutzen oder Zerstören von Eigentum des Opfers
• Verletzen oder Töten eines Haustieres des Opfers
• Tatsächliche körperliche oder sexuelle Übergriffe

2. Die Täterschaft, ihre Ziele und Motive
Grundsätzlich kommen alle Täter-Opfer-Konstellationen in Frage: Mann-Frau, Frau-Mann, Mann-Mann, Frau-Frau. Die grosse Mehrheit der Stalker ist jedoch männlich. Bei Stalkern handelt es sich am häufigsten um verlassene PartnerInnen aus einer zerbrochenen Liebes-beziehung oder um abgewiesene VerehrerInnen (zu Trennungsgewalt �� Informationsblatt: Gewalt in Trennungssituationen). Seltener ist der betroffenen Person die Täterschaft nicht
bekannt bzw. sie gehört zu ihrem persönlichen oder beruflichen Umfeld, handelt jedoch in völliger Anonymität. Stalker können auch NachbarInnen, Mitarbeitende, Fans oder KundIn-nen des Opfers sein. Allen voran prominente Menschen und im Gesundheits- oder Bildungs-bereich Arbeitende tragen ein erhöhtes Risiko, Opfer von anhaltenden Nachstellungen zu werden.
Die Beweggründe von Stalkern sind sehr vielfältig. Sie können variieren oder sich im Laufe der Zeit verändern. Am häufigsten wird mit Stalking mehr Aufmerksamkeit, Nähe oder eine Änderung des bisherigen Verhaltens des Opfers angestrebt (z.B. Wiederaufnahme der ehe-maligen Partnerschaft, Rückzug der ausgesprochenen Kündigung, etc.). Im Erwerbsleben kann Mobbing in ein Stalking übergehen, auch wenn das Opfer das Unternehmen längst verlassen hat. (Pelikan 2002; Betterman et al. 2005) Rache kann ein weiteres Motiv sein, das sich z.B. bei einer Trennung aus einer gefährlichen Mischung aus Dominanz- und Be-herrschungsverhalten, Verletzung, Wut und Gewaltbereitschaft entwickeln kann. Mehrheitlich zielt Stalking darauf ab, psychische oder psychosoziale Schäden zuzufügen.
Es gibt Stalker, die unter Persönlichkeitsstörungen leiden, erhebliche psychische Defizite aufweisen und/oder ihre Umwelt verzerrt wahrnehmen. Ob bei Tätern oder Täterinnen eine psychische Erkrankung im Hintergrund steht, kann jedoch nur im Einzelfall festgestellt wer-den. (Bettermann et al. 2005)...........>
http://www.police.be.ch/site/index/pom_ ... alking.htm

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BeitragVerfasst: 23.10.2009, 09:45 
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Beiträge: 1656
Moin moin

Zitat:
-> Fakt ist, das Mädel hat ne schwere Depression.
-> Fakt ist: Sonst nichts. Erst recht keine Persönlichkeitsstörung.


das oben genannte Stalking, kann oft das auslösen.
Man leidet unter Depressionen, Angstzuständen etc.
Der Stalker selbst ist krank und betreibt auf eine Art und Weise Terror.
Macht ausüben wollen etc.
Weise eine Person ab, die eine persönlichkeitsstörung hat <------- nur so kann ich mir das vorstellen, den ein gesunder Mensch tut doch sowas nicht.
Diese beginnen mit der Angst zu spielne, sie fördern sie gar. Kontakt meiden und sich nicht einschüchtern lassen.
Auch wenn mal Gefühle da waren, sollte man sich bewusst sein, das mein es mit einem psychisch "verwirrten" Menschen zu tun hat, der dich sogar bis in die Depression stürtzen kann und gar welche endeten schon tötlich.
Vermeiden, selbst überwachen..Fangschaltungen, Video, Freundeskreis, Nachbarn und alles Notieren und Belegen. Bei Sachbeschädigung, Anzeigen und das Stalking beschreiben.

Also ich bin ja eher fürnen scharfen Hund, Viedeoüberwachung und Schreckschussanlage :mrgreen: inkl. Bärenfalle

Zitat:
Aufgrund der Tatsache, dass der Psychoterror auf eine Schädigung der seelischen und geistigen Gesundheit des Opfers abzielt, entwickeln sich bei den Betroffenen oft auch erhebliche Persönlichkeitsstörungen, die sich zur Neurose oder Psychose ausbilden können.

Psychoterror führt entsprechend bei dem Opfer regelmäßig zu einem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit sowie zu psychischer Belastung, welche entsprechend Ängste (überwiegend soziale Phobien), Depressionen, soziale Isolation und Verfolgungswahn auslöst, die in der weiteren Entwicklung oft zu langanhaltenden oder bleibenden Persönlichkeitsstörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen führen.


zitat aus wiki




www.justiz.rlp.de


lg

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Ich bin garantiert nicht auf der Welt, um so zu sein, wie es anderen in den Kram passt.


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BeitragVerfasst: 23.10.2009, 13:22 
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:?:

Tilde hat geschrieben:
Und da schließt sich der Kreis zu Gray, "Männer sind anders, Frauen auch" (anderes Buch).

Ich zitiere daraus:


"DIE GRÖSSTE ANGST (!) EINES MANNES IST ES, DASS ER NICHT GUT GENUG IST. DASS ER ES NICHT PACKT."

(Ursachen: Mamma hat ihn gegängelt "Mach das anders!" Mamma hat ihn kritisiert, Mamma hat ihm nie gezeigt, dass sein Vater nen super Typ ist, mit dem war sie unzufrieden, wohl beschwert. Vaddern wohl unerreichbar oder irgendwie nicht die Identifikationsfigur, so recht geeignet ("Bloß nicht werden wie DER!") Aber: Junge war umsorgt. Deswegen isser noch heute so wie er iss. Und kreuzunglücklich.)


"DIE GRÖSSTE ANGST (!) EINER FRAU IST ES, DASS SIE NICHT LIEBENSWERT GENUG IST. DASS SIE ES NICHT WERT IST, VON ANDEREN ZU BEKOMMEN, WAS SIE BRAUCHT."



Ist genau die Chose. Genau das. Und natürlich werden die Wurzeln dafür in der Kindheit gelegt. Dann geht jeder sein Muster, die Mädelz suchen gezielt vorsichtshalber "nicht den ganz richtigen" aus, weil der könnte ihr weh tun, also den SUPERTYPEN, sondern immer lieber so den "der ganz okay iss aber wir müssen den psychologisch noch behandeln ein bisschen."



Ist es dies, wenn eine Frau, weder Anerkennung noch lob etc, ihm geben wird. Egal was er tut? So wird er endMannt?
Zitat:
"DIE GRÖSSTE ANGST (!) EINES MANNES IST ES, DASS ER NICHT GUT GENUG IST. DASS ER ES NICHT PACKT."[/b]


Was unteranderem auf das Selbstwergefühl einschlägt?
Zitat:
"DIE GRÖSSTE ANGST (!) EINER FRAU IST ES, DASS SIE NICHT LIEBENSWERT GENUG IST. DASS SIE ES NICHT WERT IST, VON ANDEREN ZU BEKOMMEN, WAS SIE BRAUCHT."

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BeitragVerfasst: 23.10.2009, 13:38 
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lila hat geschrieben:
Moin moin

Zitat:
-> Fakt ist, das Mädel hat ne schwere Depression.
-> Fakt ist: Sonst nichts. Erst recht keine Persönlichkeitsstörung.


das oben genannte Stalking, kann oft das auslösen.
Man leidet unter Depressionen, Angstzuständen etc.
Der Stalker selbst ist krank und betreibt auf eine Art und Weise Terror.
Macht ausüben wollen etc.
Weise eine Person ab, die eine persönlichkeitsstörung hat <------- nur so kann ich mir das vorstellen, den ein gesunder Mensch tut doch sowas nicht.
Diese beginnen mit der Angst zu spielne, sie fördern sie gar. Kontakt meiden und sich nicht einschüchtern lassen.
Auch wenn mal Gefühle da waren, sollte man sich bewusst sein, das mein es mit einem psychisch "verwirrten" Menschen zu tun hat, der dich sogar bis in die Depression stürtzen kann und gar welche endeten schon tötlich.
Vermeiden, selbst überwachen..Fangschaltungen, Video, Freundeskreis, Nachbarn und alles Notieren und Belegen. Bei Sachbeschädigung, Anzeigen und das Stalking beschreiben.

Also ich bin ja eher fürnen scharfen Hund, Viedeoüberwachung und Schreckschussanlage :mrgreen: inkl. Bärenfalle

Zitat:
Aufgrund der Tatsache, dass der Psychoterror auf eine Schädigung der seelischen und geistigen Gesundheit des Opfers abzielt, entwickeln sich bei den Betroffenen oft auch erhebliche Persönlichkeitsstörungen, die sich zur Neurose oder Psychose ausbilden können.

Psychoterror führt entsprechend bei dem Opfer regelmäßig zu einem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit sowie zu psychischer Belastung, welche entsprechend Ängste (überwiegend soziale Phobien), Depressionen, soziale Isolation und Verfolgungswahn auslöst, die in der weiteren Entwicklung oft zu langanhaltenden oder bleibenden Persönlichkeitsstörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen führen.


zitat aus wiki




www.justiz.rlp.de


lg



Yapp. Du hast es. :)

aber Tilde ist stark! Die hat da schon einiges überwunden. *schulterklopf*
Aber es tut gut, verstanden zu werden. Das hat mir hier im Forum immer gefehlt. Hätte manchmal heulen können. Wenn keiner mitkriegt, was man eigentlich gerade durchmacht. Weil, Traumatisierte ("Trauma" ist immer die Sprengung jeglicher Grenzziehungsmöglichkeiten, das heißt wirklich die Erfahrung eines "Ausgeliefertseins", man hat keine "Macht" mehr über sein Leben) können nicht drüber reden. In der Therapie konnte ich es auch nicht, aber ich glaube heute, meine Therapeutin hat gespürt, was los war.

Erst, wenn die Gewalt vorbei ist, wenn es nicht mehr so schlimm ist, wenn das Trauma aufgelöst ist (heute, JAHRE später), kann ich drüber reden. Weil ich eben emotional nicht mehr beteiligt bin, solange ich das war, ging das nicht.



Egal - nach vorne schauen! :)
Everyday is a new Day!

Veranlagung zur Depression war aber vorher schon da - aber der hat dem Ganzen dann die "Krone aufgesetzt".

Ich versuch es heute positiv zu sehen, einfach auch, um drauf klarzukommen. Dadurch war ich dann wirklich extrem gezwungen, in Therapie zu gehen, in mich zu gehen, an mir zu arbeiten......... und langsam merke ich, das hat mir gut getan. (Völlig unabhängig von "ihm", oder dem "was war", sondern halt....... für mich selbst, weißt Du. Ich weiß heute was ich will, wer ich bin......... vielleicht nicht immer sofort, aber ich kann es jederzeit rausfinden. Das ist ein gutes Gefühl!)


LG,
Tilde :wink:


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BeitragVerfasst: 23.10.2009, 13:51 
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P.S.
Hab oben Deinen Post über Deine Vergangenheit gelesen, Lila. Wollt Dich mal in Arm nehmen. Das tut mir leid für Dich. :troest:

Aber Du wirst das für Dich lösen können - irgendwann.
Nehm Dir Zeit.


LG,
Tilde


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BeitragVerfasst: 23.10.2009, 14:27 
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:) Danke Tilde

das denke ich auch.
Heute kommt es nurnoch wie saures :? aufstossen, dass man nach kurzer zeit, oder sozusagen, einmal drüber schlafen, wider verblast und es weiter gehen muss und tut. :helm:
Aber diese Aufstösser tun auch gut, manchmal lösen sich kleine Knoten und ich bin, im Gegensatzt zu früher, am nächsten Tag voller Energie und Tatendrang, positiv geladen.

Klopfe dir auch auf die Schulter, Therapeuten sind ja auch nur Menschen :wink: Doch die beste Therapie, die hast und gibst du dir ja selbst, eigentlich ja jeder. Finde ich super, dass es bei dir auch wider Licht gibt.

Klaro sind Depressionen auch veranlagt, aber die Auslöser bringen die erst so richtig in Fahrt. Von dem her, ich denke auch du kriegst es gebacken.




gestern zum einschlafen las ich mal seit langem wider in Amsel Grüns Büchlein.
tut der seele gut.
Bild

In jedem von uns existiert ein Raum der Stille und Freiheit

lg
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BeitragVerfasst: 23.10.2009, 19:58 
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lila hat geschrieben:
:?:

Tilde hat geschrieben:
Und da schließt sich der Kreis zu Gray, "Männer sind anders, Frauen auch" (anderes Buch).

Ich zitiere daraus:


"DIE GRÖSSTE ANGST (!) EINES MANNES IST ES, DASS ER NICHT GUT GENUG IST. DASS ER ES NICHT PACKT."

(Ursachen: Mamma hat ihn gegängelt "Mach das anders!" Mamma hat ihn kritisiert, Mamma hat ihm nie gezeigt, dass sein Vater nen super Typ ist, mit dem war sie unzufrieden, wohl beschwert. Vaddern wohl unerreichbar oder irgendwie nicht die Identifikationsfigur, so recht geeignet ("Bloß nicht werden wie DER!") Aber: Junge war umsorgt. Deswegen isser noch heute so wie er iss. Und kreuzunglücklich.)


"DIE GRÖSSTE ANGST (!) EINER FRAU IST ES, DASS SIE NICHT LIEBENSWERT GENUG IST. DASS SIE ES NICHT WERT IST, VON ANDEREN ZU BEKOMMEN, WAS SIE BRAUCHT."



Ist genau die Chose. Genau das. Und natürlich werden die Wurzeln dafür in der Kindheit gelegt. Dann geht jeder sein Muster, die Mädelz suchen gezielt vorsichtshalber "nicht den ganz richtigen" aus, weil der könnte ihr weh tun, also den SUPERTYPEN, sondern immer lieber so den "der ganz okay iss aber wir müssen den psychologisch noch behandeln ein bisschen."



Ist es dies, wenn eine Frau, weder Anerkennung noch lob etc, ihm geben wird. Egal was er tut? So wird er endMannt?
Zitat:
"DIE GRÖSSTE ANGST (!) EINES MANNES IST ES, DASS ER NICHT GUT GENUG IST. DASS ER ES NICHT PACKT."[/b]


Was unteranderem auf das Selbstwergefühl einschlägt?
Zitat:
"DIE GRÖSSTE ANGST (!) EINER FRAU IST ES, DASS SIE NICHT LIEBENSWERT GENUG IST. DASS SIE ES NICHT WERT IST, VON ANDEREN ZU BEKOMMEN, WAS SIE BRAUCHT."



Schwierig........., denn: Ich bin kein Mann! :mrgreen:
Ich kann mich da nur bedingt einfühlen. Mal überlegen *ich gehe mal kurz in mich und schalte um auf meinen Mars*

- yo, gewissermaßen schon. Kein Lob heißt indirekt "Hast nicht genügt." Remember, ARCHETYP des Marses ist "DER HELD". Stell Dir vor er gewinnt ein Schlacht und keiner jubelt. So in etwa.

- Schlimmer noch; Kritik. Besserwisserei.



er macht dann gar nix mehr. Fragt sich wozu er sich "überhaupt noch damit abgibt." er hat ja ein Ziel: Er will "aufsteigen", bejubelt werden, ausgezeichnet werden, ein Held sein. Er will die Lorbeeren. Er will stolz auf sich sein. Er will, dass SIE stolz auf ihn ist. Dass sie dankbar ist. Dass sie begeistert von seinen Taten ist.


Also würd ich sagen, wenn ich mal eben in meinen Mars gehe, so in mir drin. Meine eigene männliche Hälfte sozusagen.


Klarer?
Gewissermaßen, bei subtiler Kritik und Demütigung (passiert Frauen oft, mir ja auch, iss halt so), dann kann es sogar sein, das passiert mir übrigens SELBER (das ist dann wenn meine innere männlich Hälfte sozusagen in den Vordergrund rückt, um mich zu beschützen, meine weibliche Hälfte, hab ich ja gesagt, bei Astrologie: MARS leben wir immer wenn wir kämpfen. Wenn uns was nicht passt. Wenn wir uns durchsetzen wollen.

Also, ja dann kann das passieren, dass er die Contenance verliert oder sonst irgendwie brutal und rücksichtslos oder sehr verletzend wird. Das ist die _schlechte_ Seite von Mars, weißte. Jedenfalls die schlechte Seite von MEINEM Mars in mir drin, aber der ist auch nen Extremfall, ich arbeite dran.

Mal rein so astrologisch, dass sind die Seelenhälften, männliches und weibliches Prinzip. Yin und Yang. Du musst halt das "Beste" in ihm, also Mars, zum Vorschein bringen, indem Du ihm Gelegenheit gibst, ein HELD zu sein! Dich zu beschützen! Zu erobern! Ruhm zu erlangen! Seine Kraft unter Beweis zu stellen! Das ist die positive Seite von Mars.

Die negative, wenn Du ihn kritisierst oder demütigst, das ist der "Brutale, der Zerstörer, der Schadenfreudige".


so würd ich das sagen. Mars ist immer "Kraft", "Stärke". Du kannst sie zum Positiven oder Negativen einsetzen. Du kannst ein bewundernswerter starker Held sein oder aber auch, wenn Venus die schlechtesten Seiten zum Vorschein bringt, ein rücksichtsloses Arschloch, ja.

Das ist gemeint, wenn John Gray sagt: "Seelengefährten bringen die besten Seiten aneinander zum Vorschein (ohne funktionierende Kommunikation oder mit Missverständnissen aber ebensogut die schlechtesten)." So kann man wachsen , immer mehr.



Nun dreh das Prinzip - die beste und die schlechteste Seite zum Vorschein bringen, auslebend - mal um, für die Venus.

Archetyp, göttliche Bestimmung: Die Anziehende. Die Schönheit. Die Wertvolle. Die Muse. Die Ausgeglichene und die Ausgleichende.

Schattentyp: Die Nutte. Die Hure. Die Schlampe (die nicht auf sich "achtet" im wahrsten Sinne des Wortes). Die Sklavin.


mach mal! :wink:


LG,
Tilde


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BeitragVerfasst: 23.10.2009, 20:20 
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Samma ma so, Lila:

Seele (der Teil Gottes, der Dir am nächsten ist, okay, uns allen!) die göttliche Bestimmung, so.

Es geht um GOTT und LUZIFER. Das alte Spiel, seit Jahrtausenden gespielt. Gott gibt Luzifer ne Chance. Aber er hofft von uns, dass wir Menschen die Kurve kriegen, dabei, wenn wir uns entscheiden. Entscheiden - die Seite oder die - das ist alles worum es geht.


ARCHETYP MARS: Der erobernde Held, der Ruhm erntet
ARCHETYP VENUS: Die wertvolle wunderschöne Muse

Die beiden sind die Bestimmung, sich ergänzend.
Die besten Seiten von Mars und Venus, zum Vorschein bringen. Das göttliche in die Welt tragen, miteinander und aneinander wachsen.

Luzifers Verkehrung:
Schattentyp Mars: Der brutale, schadenfreudige Zerstörer
Schattentyp Venus: die abhängige Schlampenhure


Siehst Du, wie die Paare zueinanderpassen? Sie sind - so rum oder so rum- das perfekte Paar. Füreinander "bestimmt", Stimmig sozusagen.

Das meint John Gray mit der Seelenattraktion, dass beide das Beste aneinander zum Vorschein bringen.


Ist doch alles ganz einfach. Wir leben hier in einer kosmischen Ordnung, Peoples und nicht jeder für sich "isoliert" in sich selber (was Luzifer den Menschen einreden durfte, um sie auf die Probe zu stellen! :wink: ).

Das ist alles worum es auf der Erde geht. Wir sind das. Wir bringen es zum Ausdruck - so rum oder so rum. Wir dürfen uns entscheiden.

Wenn 'Du nun aber "Zugang zu Deiner Seele" und damit zu Gott bekommst, ja, dann wirst Du IMMER WIEDER zu dem göttlichen Prinzip zurückfinden. Du musst es tun, wenn Du Dir selbst treu bleiben willst.

Auch wenn man mal zwischendurch "abrutscht". Der Weg ist klar. Du hast Zugang bekommen. Der Weg steht fest. Es gibt dann kein Zurück mehr. Die Entwicklung fängt an. Ent-wickeln, es ist alles in einem drin. Im tiefsten Kern. Der Seele.

Aber dazu musste eben erstmal den Zugang bekommen haben, oder samma mal "den Durchbruch".

Danach "fällst" Du noch immer wieder, aber immer weniger und auch weniger tief. Und hoffentlich irgendwann gar nicht mehr.

Darum geht es.

In diesem Sinne - Sympathy for the Devil, Guns n Roses featuring Rolling Stones


Wir gewinnen, Lila! :thumb:

(Iss ja auch langweilig sonst, der Film, ne? Also.) :wink:

Kannst Du mir folgen?
Im übrigen isses so: Es fordert von beiden eine enorme Überwindung ihrer Schwächen.

Bei Frauen: Prostitution. Der Porschetyp, für den sie sich selbst verleugnet. Um den Status über ihn zu definieren. In gewisserweise haben wir das immer noch so in vielen Kulturen, wenn auch versteckt.

Sie wird sich und ihn selbst motivieren müssen, zu erobern, was sie wollen........ dadurch wird er natürlich auch _heldenhafter_, ja.

Bei Männern: Tja, da ist es die Aufgabe des Besitzanspruches an die Frau, die "Macht über sie". Früher "gehörten" die Frauen sozusagen dem Kerl. Sie gehörte zu seinem Besitz, aber sie war nicht frei. Er wird sich überwinden müssen, sie zu beschützen, obgleich sie frei ist - und ja, als "Geschenk" bei ihm ist- sie kann aber jederzeit gehen, weißt Du. Dadurch wird ihre Anwesenheit natürlich auch _wertvoller_ ja.

Das erfordert Mut und Überzeugung. Beide Geschlechter sind gefordert.
Aber wie gesagt - hast Du erstmal Gottes Stimme in Dir gehört, Zugang zu Deiner Seele....... es gibt dann kein Zurück mehr. Der Weg ist glasklar. Auch wenn er nicht immer so gut läuft. :wink:



LG,
Tilde - kannst Du mir folgen, Lila :?


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BeitragVerfasst: 24.10.2009, 16:06 
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Zitat:
Kannst Du mir folgen?
Im übrigen isses so: Es fordert von beiden eine enorme Überwindung ihrer Schwächen.

Bei Frauen: Prostitution. Der Porschetyp, für den sie sich selbst verleugnet. Um den Status über ihn zu definieren. In gewisserweise haben wir das immer noch so in vielen Kulturen, wenn auch versteckt.

Sie wird sich und ihn selbst motivieren müssen, zu erobern, was sie wollen........ dadurch wird er natürlich auch _heldenhafter_, ja.

Bei Männern: Tja, da ist es die Aufgabe des Besitzanspruches an die Frau, die "Macht über sie". Früher "gehörten" die Frauen sozusagen dem Kerl. Sie gehörte zu seinem Besitz, aber sie war nicht frei. Er wird sich überwinden müssen, sie zu beschützen, obgleich sie frei ist - und ja, als "Geschenk" bei ihm ist- sie kann aber jederzeit gehen, weißt Du. Dadurch wird ihre Anwesenheit natürlich auch _wertvoller_ ja.


Jo, sischer sischer :)

....kann ich folgen :D

Zitat:
Bei Frauen: Prostitution. Der Porschetyp, für den sie sich selbst verleugnet. Um den Status über ihn zu definieren. In gewisserweise haben wir das immer noch so in vielen Kulturen, wenn auch versteckt.

Sie wird sich und ihn selbst motivieren müssen, zu erobern, was sie wollen........ dadurch wird er natürlich auch _heldenhafter_, ja.


naja, ich würde es wohl so sagen, dass die moderne Frau, kaum noch ne Orientierung hat.
Es wird mit dem Finger gezeigt, wenn sie den Rat von Oma befolgt, es wird mit dem Kopf geschüttelt, wenn sie ihren Weg geht. Siehe den Post über die Emanzipation und den Feminismus.
Im inneren weis sie, dass eine Frau gerade was das sexuelle betrifft, da Klappe zu halten hat, also er bestimmt den Rhythmus und die Vorlieben. Ausser wenn er fragt.
Dann soll sie es sagen, was sie will, da er das gerne hören will.
Wider um hat der Mann ja auch einen inneren Druck, auch im sexuellen Bereich, er will es ihr hier "besorgen", nicht im schlechten Sinne....was Probleme geben könnte.
Daher in kommen lassen, wenn Frau spürt er steigert sich da in etwas hinein.
Es hat auch nix mit ihm zu tun, aber er nimmt es eben persönlich :roll:
Warum Frauen sich entwertet fühlen, die willige oder eben die Hure zu sein, ist eben auch in unserem Sprachgebrauch zu sehen.
Es wird als Schande und Schimpfwort benutzt. und welche Frau will sich so benehmen und kann dabei locker sein, wenn ihr Hinterkopf sagt, dass ist schlecht?
Wider um das schmiegende Kätzchen, aber der Spassfaktor sollte Priorität haben.
Augen schliessen und fallen lassen, sich in etwas entspannendes hineinträumen oder an den ersten Tag denken...


Zitat:
Bei Männern: Tja, da ist es die Aufgabe des Besitzanspruches an die Frau, die "Macht über sie". Früher "gehörten" die Frauen sozusagen dem Kerl. Sie gehörte zu seinem Besitz, aber sie war nicht frei. Er wird sich überwinden müssen, sie zu beschützen, obgleich sie frei ist - und ja, als "Geschenk" bei ihm ist- sie kann aber jederzeit gehen, weißt Du. Dadurch wird ihre Anwesenheit natürlich auch _wertvoller_ ja


Ich denke er fühlt sich daneben auch respektvoll behandelt, wenn Frau darauf Wert legt, was er sagt und wie er was haben möchte.
Ist sicher wichtig, auch wenn die Emanzipation alles da ist.
Ihm dieses Gefühl zu geben, ist kostbarer und gibt ne Unmenge zurück an guten Dingen, die er für Sie tut.
Ich denke wenn eine Frau, dass von sich aus geben kann, weil es sich richtig an fühlt, dann hat sie auch kein Gefühl mehr der Unterdrückung. :wink:

Was meinst du Tilde, kannst du dem zustimmen?

PS: Natürlich sind die Frauen schon die die das sagen haben, aber sie muss wissen wie.
Also nicht mit den Ellenbogen in der Taille, sondern einfühlsam ruhig und von sich aus sagen, was sie will, es aber ihm überlässt, also auch ihm das Vertrauen gibt, dass es gut läuft, dass er das schafft. Und wenn nicht, dann mit der Schulter zucken und weiter Leben.

Ach, manchmal beharrt Frau eh auf einen Fliegenschiss...oder? Also mir geht es manchmal so. pha...und dan :roll: lieber wat solls morgen ist auch noch ein Tag, gerade wenn es Männer betrifft.
Wenn der es nie hinkriegt egal wie Frau es anstellt zu kriegen, dann sollte man sich das eben selbst erfüllen. Also ich bin davon überzeugt, einen Weg gibt es immer.
Und alles muss ein Mann jetzt nu auch wider nicht.
hmmm...
ist es nicht so, dass Frau auch oft die kleinen Dinge vergisst, die ein Mann für sie tut?

lg

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