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 Betreff des Beitrags: Ambivalenz...
BeitragVerfasst: 08.10.2009, 13:14 
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Wochenendtipper

Registriert: 22.09.2009, 10:30
Beiträge: 47
Hallo zusammen,

ich hab hier schon öfter gelesen, dass der Begriff Ambivalenz leichtherzig genannt wurde und dabei negativ Belastet wird. Ich wusste natürlich *hust* erst nicht, was damit gemeint ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ambivalenz

Ich denk mir dabei gerade.. hm, ja kenn ich... Normalzustand xD

Also früher hab ich zum Beispiel etwas entschieden und das wurde dann durchgezogen... unabhängig davon, ob ich es später noch für gut oder richtig hielt.

Mittlerweile lasse ich mich aber auch mehr von meinem Kopf-Chaos leiten und revidiere Entscheidungen sobald (nach entsprechender Bedenkzeit) ich sie nicht mehr für richtig halte.

Ich halte das für eine positive Eigenschaft, weil es mir gut tut.

Aber ich frage mich gerade, ob das gerade so ein typisches uh-hu-Abschreckungsmerkmal für andere darstellt gerade weil es hier immer negativ ausgelegt wird?

Vielleicht ist das auch gar nicht gemeint und ich hab das nur nicht richtig verstanden?

LG
Sihita


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.10.2009, 14:00 
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Championtipper

Registriert: 20.05.2006, 18:25
Beiträge: 1775
Liebe Sihita,

ich denke, das hast Du falsch verstanden. Was Du beschreibst, ist ein Nacheinander der Empfindungen - zuerst hälst Du das eine für richtig, handelst entsprechend, dann revidierst Du diese Entscheidung und handelst anders, entsprechend der neuen Entscheidung. Nacheinander.

Ein gutes Beispiel für Ambivalenz ist folgendes, vielleicht hast Du ein Haustier oder hast das anderweitig schonmal gesehen: Du hälst einer scheuen Katze einen Leckerbissen hin. Du siehst, wie das Näschen schnuppert und schnuppert und der Sabber schon im Mäulchen zusammenläuft, aber die Angst näherzukommen ist genauso groß wie die Gier nach dem Leckerbissen. Das Tier ist hin- und hergerissen zwischen zwei gleich starken Impulsen und kann sich daher nicht für eine Verhaltensweise entscheiden.

Wenn man in solch einer Pattsituation steckt, wird das eigentlich immer als furchtbar stressig empfunden - daher Dein Eindruck, das wäre als grundsätzlich negativ zu bewerten. Es ist unglaublich unangenehm, sicher hast Du das auch schon bei Dir selbst erlebt. Man fühlt sich komplett zerrissen. Die beiden gegensätzlichen Bedürfnisse oder Wünsche erzeugen solange Druck, bis der Knoten platzt und man sich für eine Seite entscheiden kann.

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen. Simone

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Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit wagemutiger Sorglosigkeit.
(14. Dalai Lama Tenzin Gyatso)

Hör auf die älteren frauen....ich sags dir: ein mann muss eine frau glücklich machen. sonst braucht sie keinen. (Pamina)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.10.2009, 09:01 
Offline
Wochenendtipper

Registriert: 22.09.2009, 10:30
Beiträge: 47
Ok kapiert!

Thx :)


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