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BeitragVerfasst: 16.10.2009, 12:21 
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Leute jibbet.


Jessesmariaundjosseff.
Watt hier alles rumkreucht.



Passt auf, Ihr macht jetzt Euer Ding hier mit den mikes und den coggens und den ganzen Eintagsfliegen vorne im Beziehungsbereich............. und werdet glücklich mit denen.


Und ICH mach jetzt - da muss ich Dir recht geben, Mike - MEIN Ding.
Mit Leuten die auf meiner Wellenlänge sind.
SO RICHTIG SCHÖN EGOISTISCH.

Ich hatte versucht, das zu vermeiden, aber es ist offenbar nicht möglich.


Ich komm auf sone Typen nich klar.
Ich muss hier weg.


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BeitragVerfasst: 16.10.2009, 12:29 
Tilde,

ich wäre Dir ziemlich dankbar, wenn Du dieses Deine Thema in einem anderen Thread fortführen würdest, sei so gut, bitte? Danke.

Dieser Thread rankt sich um ein ernsthaftes Thema, leider immer mal wieder durch aktuelle Beispiele ergänzt um die aktuelle Entwicklung festzuhalten, und dabei soll es auch bleiben. Eurer Kram gehört hier nicht her.

Zumal Du nicht in die Rubrik "lebendig begraben" fällst - glaub ich zumindest :wink: - sei froh drüber.

Also - bitte. Mach nen eigenen Thread auf und ich sage schon jetzt artig: Danke.

Schönes WE
Blumingdales


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BeitragVerfasst: 16.10.2009, 12:42 
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Vielleicht solltest Du DAS mal den Leuten sagen, die hier dazwischenshicen und immer alles kaputt machen.

so wie der Mike und cogan.


Und noch was Blumi:
Ich hab die Schnauze voll von Euch. Inklusive Deiner Wenigkeit. Schmier Dir Deine belehrenden Sprüche in den Arsch, meine Beste.

Das ist nichts Neues.
Insofern gibt es keinen neuen Thread.

Und auch keine Tilde mehr.


seht zu, wie Ihr untergeht. Ich hab lang genug drum gekämpft das Ding am Laufen zu halten.


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BeitragVerfasst: 16.10.2009, 13:26 
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tilde!

nimm ne pille!


du fängst an manisch zu werden, merkst du es? pass auf auf dich, bitte!


lieben gruss

tsunami

_________________
es gibt nichts gutes, ausser man tut es!


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BeitragVerfasst: 16.10.2009, 13:31 
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Sorry, aber im Christentum ist es kein Deut besser.
Es sind nur die Menschen die das tun, die Familien, die Gemeinden und die Kirchen, und alle diese Glaubenshäuser.
Jedoch nicht!:! Der Glaube selbst.
Der Glaube ansich ist was reines.

um es gleich am anfang gesagt zu haben. gibt es zwangsheirat unter den muslimen ??? ja die gibt es.
gibt es aber zwangsheirat im islam, also in der religion ?
nein die gibt es nicht. im islam ist die zwangsheirat verboten

das möchte ich mal gleich erwähnt haben weil einige gleich kommen werden, ja aber bei den muslimen gibt es zwangsheirat usw. usw.
wie gesagt, zwangsheirat gibt es unter den muslimen ist aber im islam verboten. mohammed (s.a.v.) sagt: "wenn jemand seine tochter verheiraten will, dann muss er sie fragen"

und wer das trotzdem macht also zwangsheirat, tut sich selbst und seiner tochter keinen gefallen und der jenige wird am jüngsten tag zur rechenschaft gezogen werden, was er getan hat. das nur dazu.


aber wo haben wir zwangsheirat ? in der bibel.
das steht in der bibel so.

deuteronium kapitel 25, vers 5 bis 10

5 Wenn zwei Brüder zusammen wohnen und der eine von ihnen stirbt und keinen Sohn hat, soll die Frau des Verstorbenen nicht die Frau eines fremden Mannes außerhalb der Familie werden. Ihr Schwager soll sich ihrer annehmen, sie heiraten und die Schwagerehe mit ihr vollziehen.
6 Der erste Sohn, den sie gebiert, soll den Namen des verstorbenen Bruders weiterführen. So soll dessen Name in Israel nicht erlöschen.
7 Wenn der Mann aber seine Schwägerin nicht heiraten will und seine Schwägerin zu den Ältesten ans Tor hinaufgeht und sagt: Mein Schwager will dem Namen seines Bruders in Israel keinen Bestand sichern und hat es deshalb abgelehnt, mit mir die Schwagerehe einzugehen!,
8 wenn die Ältesten seiner Stadt ihn dann vorladen und zur Rede stellen, er aber bei seiner Haltung bleibt und erklärt: Ich will sie nicht heiraten!,
9 dann soll seine Schwägerin vor den Augen der Ältesten zu ihm hintreten, ihm den Schuh vom Fuß ziehen, ihm ins Gesicht spucken und ausrufen: So behandelt man einen, der seinem Bruder das Haus nicht baut.
10 Ihm soll man in Israel den Namen geben: Barfüßerhaus.




deuteronium 22, vers 28 u. 29

28 Wenn ein Mann einem unberührten Mädchen, das noch nicht verlobt ist, begegnet, sie packt und sich mit ihr hinlegt und sie ertappt werden,
29 soll der Mann, der bei ihr gelegen hat, dem Vater des Mädchens fünfzig Silberschekel zahlen und sie soll seine Frau werden, weil er sie sich gefügig gemacht hat. Er darf sie niemals entlassen.




lg

PS: Blumi..solltest nicht auf die jenen einneppen, wo sich nerven ab dummen dazwischengequasel, wo weder Sinn noch Inhalt hat, aber wenn du das wünscht....wundere dich nicht, wenn es so ausartet.

_________________
Ich bin garantiert nicht auf der Welt, um so zu sein, wie es anderen in den Kram passt.


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BeitragVerfasst: 16.10.2009, 20:38 
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Jahrhundertposter
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Beiträge: 4357
Blumi ist auch nicht die aller belichtetste, Lila. Gewisse Leute sind nichtnur unterbelichtet, die sind gar nicht belichtet.

Null Peilung ey.


Mann was für ein Gesocks hier dazwischen. Was mich das nervt.
Wie sich ja aus den Kommentaren hier entnehmen lässt.


Kannste nur weghören da.



Seht zu, wie Ihr ohne mich klarkommt. Mit John Gray und Seele hat das schon lange nichts mehr zu tun das Forum. Entsprechend dem Gesocks was sich hier angesammelt hat.


"Zum Entertainment".

Iss nen super Forum um Entertainment zu haben.


Außerdem hab ich seit 4 Tagen malwieder nen Hexenschuss und bin bewegungsunfähig. Ich lieg hier im Bett und kann nicht aufstehen,nur unter Schmerzen.

Ich glaub ich ruf mal den Notarzt. Geht nicht anders. Das nervt mich zusätzlich. Eingekreist von Büchern im Bett ohne irgendwas.


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BeitragVerfasst: 17.10.2009, 02:38 
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@Cogan
was ist mit Tilde los? Die flippt ja vollkommendst aus. Kenne sie persönlich nicht, aber ein anderes Forumsmitglied rät ihr, ihre Pillen wieder zu nehmen :o !!!
Wollte mit meinem Beitrag wirklich nichts bergrutschartiges in Gang bringen. Mir stinkt es nur, daß das Leben so einfach sein könnte, wenn diese Miesmacherinnen nicht wären, rummäklen an allem, alles Kacke, Männer sind schei**!.....
Einige haben nicht begriffen :D Partnerschaft bedeutet nicht das Aufzeigen und Ankreiden gegenseitiger Schwächen, sondern das Ergänzen der gemeinsamen Stärken! Der Ton in ihren Beiträgen spricht Bände, macht auf geistig/spirituell und wenn jemand nicht in ihr vermeintlich intellektuelles Hörn stößt wird er als minderbemittelt, unterbelichtet und Gesocks dargestellt, in übelster Weise beschimpft.
Ich hoffe für sie, um Dr. House zu zitieren: "Sie hat das rote Farbband eingelegt".
viele Grüße...
"dieser" Mike


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BeitragVerfasst: 17.10.2009, 03:07 
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Sonntagsschreiber

Registriert: 22.08.2006, 22:30
Beiträge: 19
@ Tilde
Du hast mich mit einigen Namen angesprochen, Fehlanzeige.
Ich lese hier zwar seit Jahren schon passiv mit aber nicht unter 1000 verschiedenen Namen. Ich bin DER mike und habe es nicht nötig unter diversen Pseudo´s meinen Senf dazu zu geben. Diese Beschei**erei mit unterschiedlichen Nicks überlasse ich anderen <zwinker an B**** und vielen anderen>
DER mike, nix anderes!


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BeitragVerfasst: 17.10.2009, 12:52 
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02.04.2009





FRAUEN IN AFGHANISTAN
Gesetz regelt Sexualverkehr mit Ehemännern

Von Matthias Gebauer und Shoib Najafizada

Entsetzen im Westen, Lob von den Taliban: Afghanistans Präsident Karzai hat ein Gesetz unterzeichnet, das Frauenrechte einschränkt - und Männern Herrschaftsrechte einräumt. Machtlos schaut die Welt auf einen Staatschef, der sich bei Fundamentalisten Wählerstimmen sichern will.

Für westliche Beobachter ist vor allem der Teil des Gesetzes schockierend, der das Sexualleben von schiitischen Ehepaaren regelt: In Artikel 132 des Gesetzes heißt es zum Beispiel: "Die Frau ist verpflichtet, den sexuellen Bedürfnissen ihres Mannes jederzeit nachzukommen." Wenn der Mann nicht auf Reisen sei, habe er mindestens jede vierte Nacht das Recht auf Geschlechtsverkehr mit seiner Frau. Ausnahmen kämen nur bei Krankheiten der Frau in Frage. Ähnlich mittelalterlich hört sich auch Artikel 133 an. Darin ist festgehalten, dass Ehemänner ihre Frauen von jeder "unnötigen" Beschäftigung abhalten können.

In vergleichbarem Ton sind auch viele andere Regeln verfasst. So müssen Frauen sich zunächst die Erlaubnis des Ehemannes einholen, wenn sie das Haus verlassen wollen: "Nur aus medizinischen oder rechtlichen Gründen kann die Frau das Haus ohne das Einverständnis des Ehemannes verlassen." Auch das Heiratsalter wird durch das neue Gesetz gesenkt: Schiitische Frauen können statt wie bisher mit 18 Jahren künftig mit 16 Jahren verheiratet werden.


Das neue Gesetz, das jetzt für 20 Prozent der afghanischen Bevölkerung gilt, platzt mitten in die weltweite Debatte über die katastrophale Lage am Hindukusch. Als hätte es eines Beweises bedurft, wie wenig die westlichen Interventionen am Hindukusch gebracht haben, steht nun auf Gesetzespapier, dass der Staat die Unterdrückung von Frauen nicht nur toleriert, sondern schiitische Männer geradezu anweist, ihre Frauen unter die Burka zu zwingen und zu erniedrigen.



http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 18,00.html




Tilde hat geschrieben:
Zu der vorliegenden Gesetzesverabschiedung die Reaktion der Bundesregierung:

04.04.2009


FRAUENRECHTE IN AFGHANISTAN
Bundesregierung schockiert über drastisches Ehegesetz

Von Matthias Gebauer

Sogar der Sexualverkehr ist geregelt: Berlin ist tief besorgt über ein neues Ehegesetz, das die Rechte afghanischer Frauen massiv einschränkt. Auf hoher Ebene interveniert das Außenamt in Kabul, der Menschenrechtsbeauftragte Nooke fordert ein hartes Durchgreifen.

Nooke kritisierte auch die Haltung des Westens, erst am Dienstag war auf einer Afghanistan-Konferenz in Den Haag die Verpflichtung erneuert worden, dem Land zu helfen. "Wir wollen immer nur gute Nachrichten, doch wir müssen die afghanische Realität erkennen", sagte Nooke. In Bezug auf das Ehegesetz forderte der CDU-Mann Kürzungen bei der Entwicklungshilfe. "Wenn solche Gesetze durchkommen, müssen wir unser Veto einlegen. Und das geht nur über Geld".



http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 37,00.html


Statement:


-> Grundsätzlich ist es nach Einschätzung von Diplomaten schwierig, mit Kritik auf Kabul einzuwirken. Aus Erfahrung wissen die Experten, dass Einmischung oft zu einer Verfestigung der Positionen in der afghanischen Politik führt.

Das ist das alte Ding, das müssen die endlich kapieren. V.a. die Amis.
Schwierig schwierig. Alles nicht so einfach. Männer und ihre shice MACHTKÄMPFE! Die haben doch gar nicht die Reife zu führen. Keine Ahnung, keine psychologischen Kenntnisse, nischt. Wie im Kindergarten. Je mehr die westliche Welt denen suggeriert, sie seien "zurückgeblieben" umso trotziger und aggressiver reagieren die doch. Das wird immer schlimmer. MANN muss kein großartiger Psychologe sein, um da eins und eins zusammenzählen zu können. Aber datt iss wieder nen Thema, wovon Männer keine Ahnung haben.

Gott ey! :evil:

Die militantesten reaktionärsten Türken, das sind auch die, die hier in Deutschland leben. Seh ich in HH täglich. Kopftuchzwang, alles. In der Türkei inzwischen verboten, hier die alte Schule. Türlich liegt das daran ("passt Euch gefälligst an").

Alles Vollidioten.


:roll:


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BeitragVerfasst: 19.10.2009, 09:32 
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Registriert: 03.05.2006, 11:26
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Mike hat geschrieben:
, rummäklen an allem, alles Kacke, Männer sind schei**!.....
naja.. :)
gibt ja durchaus auch Kerle die das von Frauen sagen, der Gerechtigkeit halber mal gesagt.. :)

und Tilde kriegt sich demnächst auch wieder ein :)

leider sind hier kaum noch Typen, da gab´s mal nen Olli und nen Loggi, aber so ganz tough waren die auch nich. Der Rest hat sich rar gemacht oder is unter der Haube :)

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BeitragVerfasst: 22.10.2009, 00:09 
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Liebe Blumingdales,

es tut mir wirklich leid, daß ich meinen Senf auch noch kurz dazu geben muß - und Du weißt sicher, daß mir dieser Thread hier auch am Herzen liegt. Aber ich hab so das Gefühl, es gehört GENAU hierher, diese Diskussion. Und vielleicht ist sie in ein paar Beiträgen auch geklärt, ohne extra Thread? *biddöbiddö*

Also was mich halt immer wundert, ist genau diese Aussage von Männern, genau dieses "alles Kacke, Männer sind sch**!" Erstens ist das durchaus nicht die Aussage hier, schon gar nicht von Frauen des Schlages, zu denen z.B. Tilde gehört. Starke Frauen mit Durchblick haben so ne Polemik gar nicht nötig und wissen außerdem, daß das nicht stimmt. Dafür sind sie nämlich zu schlau.

Zweitens frage ich mich jedesmal, wo da eigentlich das so dolle beschworene männliche Selbstbewußtsein sein soll. Wenn nämlich z.B. eine Horde Männer in meinem Beisein darüber herziehen würde, wie scheiße die Frauen ALLE sind - ganz ehrlich, es würde mich amüsieren und in keinster Weise persönlich tangieren. Ich hätte vielleicht Mitgefühl und würde versuchen, ihnen die Welt der Frauen zu erklären und daß die Frauen vielleicht scheiße ERSCHEINEN würden, aber es aus diesem und jenem Grunde vielleicht gar nicht sind (oder waren, im jeweiligen Beispiel).

Ich vermute mal, genau dasselbe erhofft sich die eine oder andere Venus hier. Daß sie ihren Fall schildert, in dem sich der Mars so scheiße verhalten hat, und dann ein Mars ihr erklärt, warum und wieso das so gelaufen ist. Das würde unglaublich viel zur allgemeinen Erleuchtung beitragen und ich möchte dazu ausdrücklich ermutigen! Besser als so unkonstruktive Bemerkungen aus dem Off abzulassen und sich dann wieder ins Dunkel zu verziehen... :wink: Geht da mal in Euch und prüft Euch da, ob Ihr diesen Extraaufwand auf Euch nehmen wollt, so ganz heldenhaft zwischendurch mal.

Was Deine Zwischenrufe betrifft, Cogan, so kann ich die allgemeine Empörung auch nur bedingt nachvollziehen, weil ich sie nicht so schlimm finde und man Dich hier ja inzwischen eigentlich kennen müßte. Du gehörst einfach hier zum Inventar und bist genau der Typ Mann, mit dem ich gern ein Bier trinke. Um mal Abstand zu kriegen von genau dem, was Du immer kritisierst, um mal wieder auf dem Boden der Tatsachen aufzuschlagen. :mrgreen: Aber vielleicht kannst Du trotzdem da auch mal in Dich gehen und das mal prüfen, ob das auch so einen kleinen Ticken sensibler gehen würde hin und wieder. So schwarz und weiß und alles egal Hauptsache der Kühlschrank ist voll siehst Du die Welt doch nicht wirklich, das glaub ich einfach nicht. Bitte nimm mir nicht die letzte Illusion vom ungeschliffenen Diamanten oder so ähnlich.

Lieben Gruß und vielleicht zurück zum eigentlichen Thema: entrechtete Frauen weltweit. Simone

_________________
Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit wagemutiger Sorglosigkeit.
(14. Dalai Lama Tenzin Gyatso)

Hör auf die älteren frauen....ich sags dir: ein mann muss eine frau glücklich machen. sonst braucht sie keinen. (Pamina)


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BeitragVerfasst: 22.10.2009, 02:42 
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Liebe Simone,

da hör ich aber die Alarmglocken klingeln. :shock:

Du hängst drauf, Schwester. Was diese angeblichen "Diamanten in Rohform" angeht, diese Typen, da hab ich gleich was zu zu sagen. Was cogan angeht, er ist ein unterhaltsamer, witziger Typ und kann gut schreiben. Keine Frage. Anerkennung, wo sie hingehört. Aber als MANN, sorry, das isser nich. Er ist pseudomännlich (Cloe hat das gut artikuliert in dem anderen Post, genauso ist es, aber ich habe jetzt nicht die psychologische Kompetenz wie sie, das so auf den Punkt zu bringen.)..Doch das ist etwas ganz anderes als männlich.


Für Dich, Schwester:

- I used to think that weird Guys are just "Diamonds in the ruff". Meanwhile I learned they're just a piece of burned coal.

- A man is what he is on his 16th birthday.

- Get rid of the Illusion that men must be a "challenge" or "a diamond in the ruff"!

- Remember: A man is what he is on his 16th birthday. He will stay like this for the rest of his life.


Da liegt der Unterschied zu Frauen.


Mit Koggchen kann man sicher gut mal ne Kneipe besuchen. Und er kann gut Witze erzählen. Aber ganz klar - er hat immense Probleme mit seiner Männlichkeit. Das ist alles die totale Fassade, gerade weil er es eben NICHT ist.

Deswegen ist er der Kumpeltyp. Es hört sich jetzt brutal an, aber wo wir schon dabei sind:

Ihr kennt doch alle das Phänomen von Frauen, die immer nur von Typen für das Bett benutzt werden und dann wieder vor die Tür gesetzt werden.

Das männliche Pendant dazu ist Kogan: Er hat diese "aufgesetzte" Maskulinität, eben wie diese Frauen die sich aufgehübscht und zu allem bereit in die Bars setzen, in der Hoffnung (eigentlich sehnen sie sich nach Liebe) mal einen guten Typen zu bekommen, wo "mehr geht". Aber solange diese Frauen nicht an ihrer eigenen Weiblichkeit, ihrer Selbstachtung arbeiten, wird das nichts werden.

Sie wird, traurigerweise, weil sie Probleme mit ihrer Weiblichkeit hat, immer nur die "Schlampe" bleiben, aber wenn sie sonst ganz unterhaltsam ist, dann eben auch die "Kumpeline". Doch niemals mehr.

Cogan ist das männliche Pendant dazu ("Boah Alter ey...... Lederoutfit .......... nich immer so kuscheln hier.")

Ist GENAU das Gleiche. Nur wieder genau andersrum.


Also! :wink:
Aber er sieht es nicht und deswegen nemma ihn hier mit in unser Inventar und als Maskottchen isser doch einfach supersüß! :D


:gruppe: (Dann geben se ma gleich zwei!)
Er ist halt nen "Kumpeltyp". Deswegen. Aber das war es auch. Das ist etwas anderes als ein MANN. Als MANN kann ich Cogan nicht ernst nehmen. Sorry.

Ist genau wie Cloe sagt. :wink:


Anmerkung: Für den Fall dass, also sollte eventuell (!), nur für den Fall, DASS sich hier jetzt jemand angegriffen in seiner Maskulinität durch meine Aussage fühlen sollte (es könnte ja sein :) ), dann bitte ich im Voraus um Nachsicht. :)


Es ist nicht aggressiv gemeint, eher "akzeptierend" (der iss nu mal so, feddich, macht ja nischt.)




Gute Nacht,
Tilde :sleeping:


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BeitragVerfasst: 22.10.2009, 09:48 
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ich fühle mich immer wieder geehrt vor allem auch wenn Leuts die seid drei Jahren nix mehr geschrieben haben mir ein gesamtes Posting widmen, zum Bleistift wie Cloe unter Ana´s - Altlasten-endlos-Thread.

alsö, Lederoutfit hab ich allerdings nich, vielleicht mal ne Hose weil die auch mal naß werden kann oder nicht dreckig wird, ansonsten hat "man" heute Textiljacken mit oder ohne Membrane aber mit Protektoren.

Bier trinke ich wenig, da is ein Proletengesöff. Und nicht mehr aus der Flasche, weil da sowieso der Geschmack fehlt, wenn´s ginge aus einem schönen Pilstulpenglas.

Frauen, die sich und anderen hier einen vormachen und zu 99% Prozent nicht ihre eigenen Unzulänglichkeiten schildern achte ich tatsächlich nicht. Das Gleiche gilt für Kerle.
Ansonsten sieht das anders aus; es gibt Leute die haben ihre Macke und sind für dies und das einfach nicht zu gebrauchen, aber für das ein und andere eben doch. Mit denen täglich umzugehen, ist doch eine ganz andere Sache als hier was zu schreiben. Hier gilt nicht das Prinzip "nimmt die Leut wie sie sind" sondern schreib was du von dem Posting hälst, und wenn dass dann taktlos rüberkommt dann ist das auch genauso gemeint, Tilde.

moin, C.

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BeitragVerfasst: 22.10.2009, 12:35 
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Hallo, auch hier nicht sauber! :pillepalle:

Zitat:
Lieben Gruß und vielleicht zurück zum eigentlichen Thema: entrechtete Frauen weltweit.


http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/10033634

Frauenhandel«Der Zuhälter verdient das Zehnfache»

von Runa Reinecke und Hansi Voigt

Von der Armut Moldawiens direkt in die Arme der Freier auf dem Zürcher Strich. 20 Minuten Online sprach mit Béla Batthyany, dem Autor des heute ausgestrahlten SF-Dokfilms «Ketten im Kopf», der sich für die Dreharbeiten in Moldawien und der Türkei auf Spurensuche begab.

Der SF-Redaktor Béla Batthyany reiste für eine Dokumentation der Reihe «DOK» nach Moldawien und Zypern und begleitete zwei Frauen, von denen nur eine den Machenschaften des Menschenhandels entkam. Der Film «Ketten im Kopf - Frauenhandel von Osteuropa bis in die Schweiz» wird heute auf SF 1 gezeigt (siehe Info-Box). Béla Batthyany sprach mit 20 Minuten Online über subtile Gewalt und die Macht des Geldes.

Wie kamen Sie auf die Idee, über das Schicksal moldawischer Zwangsprostituierten zu berichten?

Das Thema Menschenhandel hat mich schon immer sehr interessiert. Ich stamme selbst aus Ungarn und weiss, dass es in Zürich viele Prostituierte aus meinem Herkunftsland gibt, viele davon in der Strassenprostitution.


Wieso lassen sich die Frauen darauf ein?

Ist man selbst vor Ort, wird einem schnell bewusst, warum sie ihren Heimatländern, die geprägt sind von Armut, Korruption und schlechten Zukunftsaussichten, entfliehen wollen. Für dieses Ziel sind viele bereit, ein grosses Risiko einzugehen.

Fallen die Frauen tatsächlich noch auf die Masche vom versprochenen, seriösen Job, der sich als moderne Versklavung im Rotlichtmilieu entpuppt, herein?

Die Aufklärung in Moldawien, wo wir gedreht haben, ist recht präsent.

Dann wissen die Frauen, worauf sie sich einlassen?

Wir hier in der Schweiz sehen vielfach ein komplett verzerrtes Bild: Uns sind nur die tragischen Fälle bekannt, die erfolgreichen Migrationsgeschichten kennen wir hingegen nicht: Der grösste Teil dieser Menschen kommt legal in westliche Länder und übernimmt dort «ganz normale Jobs». Nicht jede Frau, die ins Ausland geht, wird automatisch Opfer von Menschenhandel. Tatsächlich passiert das weniger oft, als wir hier denken. Auch dass Männer zum Opfer werden können und als Billigarbeiter ohne jegliche Versicherung nach Dubai verschachert werden um dort auf Baustellen zu arbeiten, ist hierzulande wenig bekannt.

Was haben die Frauen, die sie in «Ketten im Kopf» porträtieren, erlebt?

Ich habe zwei Frauen aus Moldawien begleiten, Irina, die in der Schweiz anschaffen musste und die den Ausstieg aus dem Milieu geschafft hat. Eine andere Frau aus Moldawien wurde in den nördlichen Teil von Zypern geschickt. Zunächst allerdings in die Türkei: Dort, sagte man ihr, solle sie Textilien auf einem Markt verkaufen. Doch es kam anders: Sie wurde in ein Bordell gebracht und später in den nördlichen Teil Zyperns in ein sogenanntes Cabaret geschickt.

Werden die Frauen illegal in Länder wie die Schweiz geschleust?

Diese Frauen sind nicht illegal eingereist – kamen also «freiwillig» – doch arbeiten müssen sie dort unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Konkret?

Man muss wissen, dass die Frauen mit einem sogenannten Künstlervisum ins Land einreisen und innerhalb eines Zeitraumes von sechs Monaten das Cabaret nicht ohne Security oder Bodyguards verlassen dürfen. Sie werden also vor Ort festgehalten. Hinzu kommt, dass die Cabarets an abgelegen Orten liegen – ohne Auto kommt man ohnehin nicht weit.

Sie könnten Ihre Kunden um Hilfe bitten.

Viele sagen sich «die anderen bleiben doch auch hier – ich werde das schon irgendwie aushalten».

Stimmt es, dass viele Frauen oft nach kurzer Zeit drogenabhängig sind?

Sie sind 24 Stunden am Tag abrufbar, haben keinen freien Tag und einen einfachen Zugang zu Drogen. Das erleichtert für sie einiges und auch für die Besitzer der Clubs: Das Opfer erträgt die Situation besser, kann den Schmerz betäuben, der Besitzer bekommt mehr Kontrolle.

Eine Frau auf dem Strassenstrich von Zürich könnte aber jederzeit zur Polizei flüchten.

Das Geld ist oft ein Argument, um zu bleiben und es durchzustehen. Um das zu verdienen, was sie in einem halben Jahr bekommen, müssten die Frauen in ihrer Heimat drei Jahre lang arbeiten. Im Bordell behalten sie umgerechnet rund 800 bis 1500 Franken im Monat, der Zuhälter verdient das Zehnfache.

....................

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/851/462469/text/

36-Jährige wie Sklavin gehalten
Zur Prostitution


Drei Männer hielten eine Bulgarin wie eine Sklavin gefangen: Sie prügelten sie grün und blau und zwangen sie zur Prostitution.


Sie dachte, sie würde als Putzfrau nach München kommen. So jedenfalls hatte es ihr eine 22-jährige Landsfrau erzählt und ihr dabei versprochen, sie werde, wenn sie von Berlin zum Arbeiten nach München umziehe, "gutes Geld machen".

Doch was dann auf die 36-jährige Bulgarin zukam, ist an Grausamkeit kaum zu überbieten: Drei Männer hielten die Frau in einer Wohnung in Oberföhring wie eine Sklavin gefangen, sie prügelten sie grün und blau und zwangen sie zur Prostitution.

Mehrere Wochen dauert das Martyrium der Frau. Am 17. März schließlich gelingt es der Münchner Polizei, die Bulgarin zu befreien. Deren Ehemann ahnt unterdessen nicht, was seine Frau 500 Kilometern entfernt durchleidet.

Er wohnt mit den beiden Kindern weiter in Berlin, ab und an ruft seine Frau bei ihm an. Doch weil ihre Peiniger neben ihr sitzen und mit weiteren Schlägen drohen, traut sie sich nicht, ihn um Hilfe zu bitten.

Wie die Polizei herausfand, hatten die drei Zuhälter die "Dienste" der Frau über das Internet angeboten, getarnt als "Escort-Service". In Wirklichkeit aber verschleppten die Bulgaren die Frau in Münchner Hotels, immer gerade dorthin, wo Männern sie haben wollten.

Von dem Geld sah die Bulgarin nichts, das hätten die Zuhälter eingestrichen, berichtet Polizeihauptkommissar Thomas Lechner. Die Männer quartierten ihr Opfer in einem Ein-Zimmer-Appartement im "Pharao"-Haus in Oberföhring ein: einer pyramidenförmigen Wohnanlage am Fritz-Meyer-Weg. Dort wohnte bereits die 22-Jährige, die die Bulgarin nach München gelockt hatte. Auch sie empfing in der Wohnung Freier.

Der eingeschüchterten 36-Jährigen, die gebrochen deutsch spricht, gelang weder die Flucht aus der Wohnung, noch konnte sie sich in dem riesigen Komplex den Nachbarn verständlich machen. Wann immer sie das Appartement verließ, war ein Bewacher bei ihr.

Nachdem die Polizei die traumatisierte Frau befreit hatte, kümmerten sich ein Arzt und eine muttersprachliche Betreuerin der Beratungsstelle Jadwiga um sie.

............................

http://archiv.hamburger-illustrierte.de ... 82241.html

Kleinkinder zur Prostitution gezwungen

Deutsch-tschechische Grenzregion

Schon Kleinkinder zur Prostitution gezwungen

UNICEF und ECPAT legen Bericht vor

und fordern Schutz für die Opfer

Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet hat sich ein regelrechter Markt für Kinderprostitution entwickelt. Kinder werden von Familienangehörigen zur Prostitution gezwungen. Zuhälterbanden verschleppen Minderjährige aus entfernten Regionen Tschechiens und anderen mittel- und osteuropäischen Ländern in die Grenzregion. Die Opfer werden vorwiegend von deutschen Sextouristen und Pädophilen missbraucht. Die von UNICEF und der Kinderrechtsorganisation ECPAT herausgegebene Untersuchung „Kinder auf dem Strich - Bericht von der deutsch-tschechischen Grenze“ zeichnet erstmals ein umfassendes Bild der sexuellen Ausbeutung von Kindern in der Region. Seit 1996 beobachtete die Autorin Cathrin Schauer etwa 500 Mädchen und Jungen, die sich selbst zur Prostitution anboten oder von Erwachsenen vermittelt wurden, die Jüngsten davon noch im Säuglingsalter. Die engagierte Streetworkerin der Sozialprojekts Karo führte weiter rund 200 ausführliche Interviews mit betroffenen Kindern, erwachsenen Prostituierten, Mitarbeitern sozialer Einrichtungen, Polizeibeamten und Passanten an den Grenzübergängen.

„Es ist schockierend, dass Kinder ganz in unserer Nachbarschaft skrupellos missbraucht werden. Wir müssen alles tun, um den Opfern zu helfen und weitere Kinder vor diesen Verbrechen zu schützen“, sagte UNICEF-Schirmherrin Christina Rau und rief zur Unterstützung der Aktion „Kinder sind unverkäuflich!“ auf, mit der UNICEF zum Kampf gegen den internationalen Kinderhandel aufruft.

„Polizei und Behörden müssen energischer als bisher gegen die Ausbeutung von Kindern vorgehen“, forderte Mechtild Maurer von ECPAT Deutschland. „Das Unsichtbare muss sichtbar gemacht werden, Prostitution und der Handel mit Kindern dürfen nicht länger verleugnet werden.“

Gewalt gegen die Opfer

Die Autorin Cathrin Schauer und das KARO-Team haben in den vergangenen Jahren immer wieder beobachtet, dass Kinder und Jugendliche an Tankstellen, Bushaltestellen oder Raststätten stehen, um sich Freiern anzubieten. In manchen Straßenvierteln warten sie in Autos oder am Fenster von Wohnhäusern. Frauen mit Kleinkindern auf dem Arm halten nach Sextouristen Ausschau und reichen sie in deren Autos. Die Kinder kommen aus sozial benachteiligten, verarmten und kinderreichen Familien. Wie sehr die Armut den Einstieg in die Prostitution fördert, veranschaulicht die Aussage eines Zwölfjährigen: „Früher habe ich gebettelt an den Autos der Deutschen. Wir haben kein Geld zu Hause. Dann bin ich eben mit denen mitgefahren.“ Als Bezahlung erhalten die Kinder meist fünf bis 25 Euro. Manchmal gibt es auch nur Süßigkeiten. Die Kinder berichten übereinstimmend über Gewalt, die ihnen Zuhälter und Sextouristen antun. Sie werden ins Gesicht geschlagen, an den Haaren gezogen und mit Füßen getreten. Verletzungen wie schwere Blutergüsse sind an der Tagesordnung - bis hin zu grausamen Schnittverletzungen im Genitalbereich.





Die Täter

Die Täter sind vorwiegend deutsche Pädophile und Sextouristen aus den angrenzenden Bundesländern Bayern und Sachsen - erkennbar an

den Autokennzeichen. Immer häufiger kommen aber auch Wagen aus ganz Deutschland, aus Österreich und Italien. Die Sextouristen reisen fast immer alleine an - meist mit Mittel- und Oberklassewagen, manchmal auch in Kleinbussen mit verdunkelten Scheiben. Vertreten sind alle Altersgruppen - von 18 bis 80 Jahre - unter ihnen sind ebenso gepflegte wie verwahrloste Männer. Es gibt Freier, die mehrmals wöchentlich anreisen, andere kommen in größeren Abständen. Als Erklärung, warum sie Kinder als Sexpartner missbrauchen, geben einige an: bei jüngeren Prostituierten müssten sie noch nicht mit Geschlechtskrankheiten oder AIDS rechnen.

Die Zuhälter

Oft sind die Zuhälter Verwandte der Opfer: Mütter, Väter, Geschwister und andere Familienangehörige oder auch Bekannte der Familie. Nicht selten werden sie von organisierten Netzwerken als Mittelsmänner oder Handlanger eingesetzt. Einige der Mütter arbeiten auch selbst als Prostituierte. „Meine Mama hat mir gesagt, wie ich das machen muss“, erklärt ein zehnjähriges Mädchen. Auch ältere Kinder, die schon länger in der Prostitution arbeiten, werden oft als Aufpasser eingesetzt, oder sie müssen die Jüngeren anlernen. Schon 13-Jährige vermitteln jüngere Kinder.

Kinderhandel in Mittel- und Osteuropa - ein organisiertes Geschäft

Die Untersuchung gibt eindeutige Hinweise auch auf organisierten Kinderhandel: Kinder aus anderen Regionen der tschechischen Republik, aus der Slowakei und Ländern wie Moldawien, Ukraine, Litauen und Weißrussland werden in die Grenzregion und von dort aus auch nach Deutschland verkauft, um sie sexuell auszubeuten. Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) verschwinden von jährlich 900 unbegleitet in die Tschechische Republik eingereisten Kindern mehr als zwei Drittel spurlos. Als Illegale sind sie leichte Opfer für Zuhälter. Einige der Prostituierten in der Grenzregion haben bereits eine Odyssee durch mehrere Länder Europas hinter sich. Nach Schätzungen von IOM werden pro Jahr rund 120.000 Frauen und Kinder aus Ost- und Mitteleuropa in EU-Staaten verkauft.

Strategien gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern

Mit der bundesweiten Aktion „Kinder sind unverkäuflich!“ drängt UNICEF die Bundesregierung, international Vorreiter zu werden im Kampf gegen die skrupellosen Geschäfte der Kinderhändler. Wer sich an der UNICEF-Aktion beteiligen will, kann im Internet unter www.unicef.de die Forderungen von UNICEF unterzeichnen oder sich an eine der bundesweit 130 UNICEF-Gruppen wenden. Als nächste Schritte verlangt UNICEF:

· In Deutschland fehlt bislang eine zusammenhängende Berichterstattung über Kinderhandel, die die Situation der betroffenen Kinder beleuchtet - gleich ob sie als Opfer der Prostitution, als bettelnde Kinder oder durch andere Formen der Ausbeutung betroffen sind. Ein Lagebericht Kinderhandel ist dringend erforderlich.

· Die betroffenen Kinder und Jugendlichen müssen als Opfer und nicht als illegal eingereiste Ausländer oder Straftäter behandelt werden. Sie brauchen Hilfe und Betreuung sowie ein ausreichendes Bleiberecht, damit sie als Zeugen gegen ihre Peiniger aussagen können.

· Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, die Zusammenarbeit mit den Behörden in den Nachbarländern bei der Strafverfolgung zu verbessern.

„Kinder auf dem Strich - Bericht von der deutsch-tschechischen Grenze“ ist als Buch im Horlemann-Verlag, Bad Honnef, erschienen und kostet 9,90 €

Weitere Informationen unter www.unicef.de


< siehe auch Kinderprostitution >



Köln, den 28. Oktober 2003
Angelika Söhne
UNICEF Deutschland
Höninger Weg 104
50969 Köln
web: www.unicef.de

UNICEF - Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen

Ecpat Deutschland - Arbeitsgemeinschaft gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern


..............
:shock: :?
Kopfschüttelnde Grüsse :pillepalle:

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Ich bin garantiert nicht auf der Welt, um so zu sein, wie es anderen in den Kram passt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.10.2009, 14:30 
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Olympiareiftipper
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Lila,
so viele Horrorberichte :?

Weshalb gibt es so wenig Opferschutz? Darüber spricht kaum keiner.
Vielleicht machen wir mal einen eigenen Thread dazu auf.

Wir wissen doch mittlerweile dass hauptsächlich Täter wird, wer vorher mal Opfer war!
Häufig aber glaubt man Opfern nicht....oder was ja auch häufig vorkommt, dass Opfer aus Scham schweigen....vielleicht wenn sie reden würden.....würde Opfer später nicht Täter werden (müssen). Nur wenige holen sich prof Hilfe.

Und auch nur wenige Täter haben hierzulande die Möglichkeit eine Therapie zu machen. Dabei erkennen wenigstens einige noch nicht ganz abgestumpfte Typen, was sie ihren Opfern angtan haben. Die im Knast einsitzenden sind vielfach pathologisch gestört, schwer gestörte Menschen (Unschuldsparagraph) begreifen oft nicht welches Leid sie mit ihrer Tat anderen Menschen, sogar manchmal ganzen Familien zufügen.

Der Opferschutz ist in dieser Hinsicht fortschrittlich. Da werden die Täter mit ihrer Tat und Opfern konfrontiert. Aber das geht natürlich nicht bei schlimmen Strafsachen. Also gibt es auch da Grenzen.

Wir wissen aber, dass Täter in ihrem jungen Leben wenig Achtung bis keine Achtung erfahren haben. Eigentlich müsste man da ansetzen.

Niemand muss jetzt Mitleid mit Tätern haben, aber wenn man um die Hintergründe weiß, dann wird das kaum begreifbar wie der Gewalt beizukommen ist. Strafe schreckt ja bekanntlich nur wenige ab....


Eine andere Sache ist die mit den "geborenen" Opfern. Das ist natürlich Quatsch, es wird ja niemand zum Opfer geboren- besser passt wohl in die Familie geboren und erzogen.

Ich überlege wer wohl wen mehr verachtet, der Mann der zu einer Prostituierten geht, oder die Prostituierte die ihrem Freier Liebe vormacht.

LG
Cloe

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