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BeitragVerfasst: 08.04.2008, 20:07 
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Championtipper
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Beiträge: 1656
:? Liebe Claudia

huuu...sah ich dies Bildlich vor mir...was du da geschrieben hast, kann ich gut nachvollziehen. Und gut, bist du hingestanden und hast zu dem Mist, laut NEIN gesagt.

Aber ich weiss nicht, ob man dies, verbiegen nennen kann? hmm...hundertpro, warst du ihm höhrig und von ihm abhängig, emotional. Da verbiegt man sich automatisch, wenn man glaubt, man sei ein Niemand ohne den da. :? und dennoch unglücklich!

Lob! Hast dus gepackt! :thumb:

Doch, wie ist es eigentlich jetzt bei dir?

Du traust dich aber schon nochmals, eine feste Beziehung einzugehen?
Kann es sei, das du nun sehr vorsichtig und sehr prüfsam, geworden bist?

Liebe Grüsse LiLa


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BeitragVerfasst: 08.04.2008, 20:48 
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Rekordschreiber
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Registriert: 28.01.2008, 21:30
Beiträge: 1015
ihr lieben,

mir scheint wir diskutieren hier über etwas, das wichtig und doch nicht greifbar ist, weil das ein subjektives empfinden ist und sich so ohne beschreibung näherer umstände den anderen nur teilweise erschließt. man kann dazu eine meinung haben, ich habe auch eine dazu, aber, auf welchen genauen nenner will man dabei kommen? will sagen, es wäre nicht schlecht, wenn man das an einem beispiel festmachen könnte. warum machen wir das hier nicht an konkreten beispielen fest? und, was ich ein bisschen verwunderlich finde, ist, dass sich jeder von jedem therapiert fühlt und dabei an den anderen nicht aber sich selbst denkt :roll: demnach wären alle betroffen und keiner verantwortlich.

lg, kolibriene


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BeitragVerfasst: 08.04.2008, 21:03 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 28.04.2006, 10:22
Beiträge: 3439
ah...ok!

ich hab verstanden, ihr malt das worst case scenario an die wand. mars sagt so wie ich will oder gar nicht, er spielt die machtkarte.................... ok, das seh ich ein. ich hab verstanden! :-)

aber da war dann vorher schon mal ein kommunikationsproblem das schief lief. da hättet ihr mal n paar tage vorher njet sagen sollen......

teresa????? du segelst????? why didnt you tell before? :-)aber es liest sich als wärst du nicht sehr begeistert?

na ja, schönen abend mal zusammen

lg

tsunami

ps: danke dass ihr mir da jetzt eure sichtweise nochmal erklärt habt. ich war vorher echt schockiert....................

_________________
es gibt nichts gutes, ausser man tut es!


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BeitragVerfasst: 08.04.2008, 21:10 
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Championtipper

Registriert: 05.07.2007, 12:00
Beiträge: 1597
lila hat geschrieben:
:? Liebe Claudia

huuu...sah ich dies Bildlich vor mir...was du da geschrieben hast, kann ich gut nachvollziehen. Und gut, bist du hingestanden und hast zu dem Mist, laut NEIN gesagt.

Aber ich weiss nicht, ob man dies, verbiegen nennen kann? hmm...hundertpro, warst du ihm höhrig und von ihm abhängig, emotional. Da verbiegt man sich automatisch, wenn man glaubt, man sei ein Niemand ohne den da. :? und dennoch unglücklich!

Lob! Hast dus gepackt! :thumb:

Doch, wie ist es eigentlich jetzt bei dir?

Du traust dich aber schon nochmals, eine feste Beziehung einzugehen?
Kann es sei, das du nun sehr vorsichtig und sehr prüfsam, geworden bist?

Liebe Grüsse LiLa


Hallo LiLa,

ich seh es inzwischen um einiges positiver als Du :). Hörig? War ich ihm glaub ich nicht, eher der Beziehung. Ich wollte diese Beziehung (fast) um jeden Preis leben, ich wollte meine Liebe leben und ich dachte, meine Liebe könne alle Probleme lösen.

Er war nicht bösartig, er war "nur" er. Und ich habe es zugelassen, dass unsere Beziehung so einseitig wurde, ich hatte einen großen Anteil daran, weil ich nicht gelernt habe für meine Wünsche einzustehen.

Das hat sich heute geändert. ich liebe es immernoch, Menschen, die ich liebe zu verwöhnen, mein Süßer nennt das "Claudias persönliches Verwöhnprogramm". Ich koche gern und ich hab es gern gemütlich und mach es anderen gern gemütlich. Aber ich tu das nur noch, wenn ich mich damit wohlfühle, nicht weil ich "ihm" damit etwas beweisen will, oder weil es von mir verlangt wird. Wenn ich einen Wunsch habe, dann äußere ich den und bekomme den (wenn es möglich ist) auch erfüllt. Selbstverständlich sind seine und meine Wünsche nicht um jeden Preis zu erfüllen, wenn es ihm schlecht geht, dann gibts halt einen Kuschelabend mit DVD auf der Couch und entspannende Massage für ihn statt ein Konzertbesuch für mich.

Dafür lässt er sich das nächste Mal wieder was für mich einfallen. Solange das Gefühl gut ist, muss man auch nicht aufrechnen, aber das Gefühl eines Gleichgewichts muss da sein. Ich will mich geliebt fühlen, wie ich liebe, sonst zieh ich mich zurück, würde heute auch aktiv eine Beziehung beenden.

Ob ich je wieder mit einem Mann zusammenziehen würde, weiß ich nicht.

LG
Claudia


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 Betreff des Beitrags: Kuscheln im Konzert
BeitragVerfasst: 08.04.2008, 21:31 
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Olympiareiftipper
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Registriert: 12.07.2007, 21:33
Beiträge: 996
Zitat:
Selbstverständlich sind seine und meine Wünsche nicht um jeden Preis zu erfüllen, wenn es ihm schlecht geht, dann gibts halt einen Kuschelabend mit DVD auf der Couch und entspannende Massage für ihn statt ein Konzertbesuch für mich.


Liebe Claudia,

bei diesem Vergleich gibst Du doch immer noch viel mehr. Du massierst Dir nen Wolf während Mars nur ein paar Euro für Konzertkarten hinblättert.

Ausgeglichen wärs, wenn er Dich auch mal massieren würde. Oder Dir was leckeres kochen. Zeigs ihm doch wies geht. :D

Unmassierten Gruß :wink:
eingeloggt


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.04.2008, 21:34 
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Championtipper
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Registriert: 07.02.2008, 12:33
Beiträge: 1656
Das ist es doch Claudia
und auch an viele liebe liebenden

Harmonie ist dort, wo man selbst es von Herzen gern tut, weil man es vielleicht sowieso würde, auch wenn der liebe Schatz, garnichtmal darum gefragt hat.

Dies sind ja auch vielerlei Dinge, die wir schon von uns her, mit in die Beziehung einbringen....wenn solches gegenseitig an Wertschätzung, trägt und ein Dank hat, so nimmt man, auch schlechte Tage hin, mit einem Ok, weil es auch dazu gehört.

Solange das Verhältniss ausgewohgen ist, in der Gemeinschaft.
Solange, verbiegt man sich nicht. Doch deshalb ist es doch so wichtig, dass wir die Zeit, des kennenlernens gut nutzen und uns genügend Zeit lassen. Bevor wir versucht sind, nurnoch Einseitig alles von uns zugeben. Vielleicht aus Sorge raus, vor dem Allein sein?

Ich habe mir auch dies mal so durch den Kopf gehenlassen, dass Allein sein. Wenn wir nun mehr und mehr versucht sind, alles zu geben um bloss nicht allein zu sein, so fühlt es sich doch viel einsamer in einem an, als es hätte je kommen können. So wäre man dan, gemeinsam einsam.

PS: Claudia, das die Partner sich sind, das ist klar. Und deiner hat es ja, auch so schön gesagt. Ich bin ja bloss ich, etc.
Aber es geht ja darum, wie weit man selbst mit sich geht und wie weit man sich von sich selbst endfernt. Was bei deiner Geschichte so schön raus kommt, ist, das man so auch Gefahr laufen kann, hier massiv, an seine eigenen Grenzen stossen kann und wenn man nicht auf sich aufpasst, es unschön ausgehen kann. Nicht das er ein böser sein muss, nööö, nur der jenige aus dieser Geschichte liebte dieses wohlig warme Nest und du gabst ihm es. Ohne dabei auf dich und deine verdienten Pausen rücksicht zu nehmen. Er schaute schon auf sich, das es ihm gut ging. <----so in dieser Form habe ichs verstanden.

Liebe Grüsse
LiLa :)


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BeitragVerfasst: 08.04.2008, 22:11 
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Championtipper

Registriert: 20.05.2006, 18:25
Beiträge: 1775
Lieber Tsunami,

da hast Du aber gründlich was in den falschen Hals gekriegt - wasn los heute, hm? Komm mal auf´s Sofa, kuscheln, ich koch auch was... :wink: :wink:

Nein im Ernst, ich hab mich vorher nicht von Dir provoziert gefühlt und wollte Dir eigentlich eher recht geben, daß es durchaus sein kann, daß Frauen nach überstandener Emanzipation heutzutage vielleicht extrem um ihre Rechte fürchten - das muß sich wahrscheinlich immer noch irgendwo auf einer Mitte einpendeln.

Das mit dem Verbiegen hat sich für Dich ja inzwischen auch aufgeklärt, da bin ich beruhigt. Verbiegen kann viele Gesichter und Härtegrade haben. Bei mir und meinem letzten Mars war es z.B. die Tatsache, daß er von Anfang an sehr viel mehr Nähe wollte als ich. Während es mir gereicht hätte, ihn einmal alle zwei Wochen zu sehen (so bin ich nunmal, liegt auch mit am Job), wollte er mich am liebsten jeden Tag sehen, und wenn ich weg war, mindestens einmal telefonieren. Mich hat das total überfordert, ich hab mich bald total gestreßt gefühlt und eingeengt - ich hab auch mal was gesagt, aber nicht mit Nachdruck. Und das Ende vom Lied war, daß er einen Wohnungsschlüssel für meine Wohnung hatte und da immer abgehangen ist, Chaos und Verwüstung hinterließ wo er ging und stand... - und ich hab alles runtergeschluckt und mir eingeredet, das ist doch toll, obwohl ich schon lange ohne Fell dastand (falls Du "Seehundfell, Seelenhaut" gelesen hast, verstehst Du).

Klar war das meine Schuld, ich hätte das nicht mitmachen müssen. Aber ich hab halt gedacht, er will das so, also komm ich ihm entgegen - er wird mir schon auch entgegen kommen und mich auch mal allein lassen. Das leider war ein großer Irrtum! Nachdem wir es schon immer so gemacht hatten, wie ER wollte, sah er keinen Grund, das mitten in der Beziehung plötzlich zu ändern, und freiwillig schon gar nicht. ER wollte sich nicht verbiegen. Recht hatte er. Ich glaub, das hab ich nun endgültig verstanden, nach geschätzten 200 Männern... :wink: NICHT VERBIEGEN (LASSEN).

Für mich ist ein Kompromiß eine kurzfristige Sache, etwas, was man für den jeweiligen Moment entscheidet. Verbiegen ist etwas auf Dauer - sich selbst zu dem Menschen machen (oder vielmehr versuchen, sich zu dem Menschen zu machen), den der andere gern hätte, der gut in dessen Leben passen würde. Es ist eine seelische Verstümmelung, die vergleichbar damit ist, sich auf der körperlichen Ebene Arme und Beine abzuhacken. Du erinnerst Dich an Blaubart? Naja, es hängt eben alles zusammen.

Liebe, ganz freundschaftliche und unprovozierte und -zierende Grüße, Simone


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 Betreff des Beitrags: Re: Kuscheln im Konzert
BeitragVerfasst: 08.04.2008, 23:11 
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Championtipper

Registriert: 05.07.2007, 12:00
Beiträge: 1597
eingeloggt hat geschrieben:
Zitat:
Selbstverständlich sind seine und meine Wünsche nicht um jeden Preis zu erfüllen, wenn es ihm schlecht geht, dann gibts halt einen Kuschelabend mit DVD auf der Couch und entspannende Massage für ihn statt ein Konzertbesuch für mich.


Liebe Claudia,

bei diesem Vergleich gibst Du doch immer noch viel mehr. Du massierst Dir nen Wolf während Mars nur ein paar Euro für Konzertkarten hinblättert.

Ausgeglichen wärs, wenn er Dich auch mal massieren würde. Oder Dir was leckeres kochen. Zeigs ihm doch wies geht. :D

Unmassierten Gruß :wink:
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weißt Du was?
Solange ich kein Haar in der Suppe finde, kannst Du gerne nach Perücken tauchen :)

Claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Kuscheln im Konzert
BeitragVerfasst: 09.04.2008, 00:31 
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Olympiareiftipper
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Registriert: 12.07.2007, 21:33
Beiträge: 996
Claudia hat geschrieben:
eingeloggt hat geschrieben:
Zitat:
Selbstverständlich sind seine und meine Wünsche nicht um jeden Preis zu erfüllen, wenn es ihm schlecht geht, dann gibts halt einen Kuschelabend mit DVD auf der Couch und entspannende Massage für ihn statt ein Konzertbesuch für mich.


Liebe Claudia,

bei diesem Vergleich gibst Du doch immer noch viel mehr. Du massierst Dir nen Wolf während Mars nur ein paar Euro für Konzertkarten hinblättert.

Ausgeglichen wärs, wenn er Dich auch mal massieren würde. Oder Dir was leckeres kochen. Zeigs ihm doch wies geht. :D

Unmassierten Gruß :wink:
eingeloggt


weißt Du was?
Solange ich kein Haar in der Suppe finde, kannst Du gerne nach Perücken tauchen :)

Claudia


Kochst Du Suppe für ne ganze Fußballmannschaft? :shock:
Brauch ich da ne Sauerstoffflasche? :wink:
Die Haare befinden sich bei Dir wohl eher auf den Zähnen. 8)

unbehaarte Grüße zur Nacht
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Zuletzt geändert von eingeloggt am 09.04.2008, 00:56, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.04.2008, 00:46 
Mann Mann Mann...


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BeitragVerfasst: 09.04.2008, 06:43 
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Meisterschreiber

Registriert: 28.04.2006, 22:02
Beiträge: 656
tsunami hat geschrieben:
ich hab verstanden, ihr malt das worst case scenario an die wand. mars sagt so wie ich will oder gar nicht, er spielt die machtkarte.................... ok, das seh ich ein. ich hab verstanden! :-)

aber da war dann vorher schon mal ein kommunikationsproblem das schief lief. da hättet ihr mal n paar tage vorher njet sagen sollen......

Genau das sagen wir ja! *lach* Wenn man von Anfang an eine klare Haltung hat, passiert einem so was nicht. Aber man lernt ja glücklicherweise nie aus im Leben.

tsunami hat geschrieben:
teresa????? du segelst????? why didnt you tell before? :-)aber es liest sich als wärst du nicht sehr begeistert?

Klar wäre ich begeistert gewesen, wenn ich nicht immer das Kind hätte hüten müssen, während die anderen sich auf dem Boot amüsiert haben. :twisted: Das letzte Mal war vor vielen Jahren auf dem Ammersee ... *seufz*

Oliver, du schämst Dich fremd? *ggggggg*


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BeitragVerfasst: 09.04.2008, 09:09 
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Championtipper

Registriert: 05.07.2007, 12:00
Beiträge: 1597
jua hat geschrieben:
hi ihr lieben!

Zitat:
Es ist meine freie Entscheidung, ich kann das jeder Zeit nicht mehr tun, ich bleibe unabhängig.



aber ist es nicht auch die freie entscheidung des einzelnen sich zu verbiegen?

ich habe eine freundin, die anscheinend glücklich dabei ist, nur für ihren mars oder ihre familie da zu sein und ihre eigenen interessen hinten anzustellen....
früher habe mich da noch eingemischt, habe versucht mit ihr drüber zu reden, weil sie es meiner meinung nach vollkommen übertrieben hat...

aber für sie ist es ok....sie findet ihr leben schön...
ob sie das wirklich so empfindet oder sich das einfach nur jahrelang selbst eingeredet hat, dazu maße ich mir kein urteil mehr an...

aber für mich wäre ihr lebensstil ein vollkommenes verbiegen - für sie ist es normal, so zu leben....


liebe grüße
jua
[/code]


Liebe jua,

vielleicht hat sie sich ja garnicht dafür verbiegen müssen? Wenn es das ist was sie leben will, dann hat sie meinen vollen Respekt. Schwierig wird es dann nur, sollte die Beziehung mal zerbrechen, ich kenn viele, die dann in der Rückschau aufrechnen. Da muss man dann denk ich die Kirche im Dorf lassen und sich überlegen, wie das Bauchgefühl war, während sie so gelebt hat.

Wenn ihre Familie "ihr Interesse" ist, das ihr über alles geht, dann tut sie genau das Richtige.

Ich hab übrigens genau so eine Freundin, und wenn die mal eben wegen ihrer Familie und deren "mangelnder Dankbarkeit" frustriert ist, dann rück ich ihr regelmäßig den Kopf wieder zurecht und erzähl ihr, dass ich ihre ganze Familie wunderbar find, und dass ihre Kinder ihr nicht ständig dankbar sein müssen für etwas, was SIE gerne, freiwillig und ungefragt tut :). Und dann gönnen wir uns einen Tag für uns (nur wir zwei) und dann geht's ihr wieder gut.

Mit dem richtigen Mann an der Seite hätte ich mir so ein Leben durchaus auch vorstellen können, nur muss halt dann wirklich auch die Arbeitsteilung klar sein: wenn mein "Job" die Familie ist, kann ich nicht auch noch einen Vollzeitjob "nebenbei" machen und Karriere wenn's sein muss. Und: auch wenn er das Geld heimbringt, das Geld muss beiden gehören, schließlich arbeiten beide auf ihre Art für die Familie. Wenn sich beide in DEM einig sind, kann das sicher ein schönes gemeinsames Leben sein.

LG
Claudia


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BeitragVerfasst: 09.04.2008, 09:54 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 28.04.2006, 10:22
Beiträge: 3439
guten morgen:-)

oliver?? bist du krank???? ich hoffe nix ernstes und wünsch mal schnelle besserung! ...lass dich gut pflegen...:-)

liebe simone,

ja ich verstehe und ohne fell möchte ich dich da nicht stehen sehen, ich hab gelesen und verstanden.:-)

sofa und suppe wär aus meiner sicht machbar! aber, und am besten regeln wir das gleich:-), 2 mal im monat genügt und telefonieren alle 3 tage...höchstens! :-)

heut scheint die sonne...endlich wieder.....:-)

lieben gruss

tsunami

_________________
es gibt nichts gutes, ausser man tut es!


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BeitragVerfasst: 09.04.2008, 10:07 
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Blitzposter

Registriert: 03.11.2007, 22:00
Beiträge: 372
Lieber tsunami,

Zitat:
ich hab verstanden, ihr malt das worst case scenario an die wand. mars sagt so wie ich will oder gar nicht, er spielt die machtkarte.................... ok, das seh ich ein. ich hab verstanden! :-)


Ich möchte hier gar nicht mars die Verantwortung geben. Ich kenne (kannte) eigentlich keinen Mann, der wirklich so denkt. Und der das so möchte, ganz im Gegenteil, ich glaube die große Mehrzahl der Männer schätzt es, wenn die Frau klar sagt, was sie will und zieht das gerne auch in Betracht.

Es liegt (lag) in mir. Diese Angst, den Mann an der Seite zu verlieren, hat mich veranlasst, sehr seltsame Dinge zu tun.

Bei mir ging es gar nicht darum, dass ich mich irgendwie in die klassische Rolle der Frau drängen ließ, da bin ich überhaupt nicht der Typ dazu.

Immer, wenn ich glaubte, er geht auf Distanz, habe ich angefangen zu überlegen, was ich denn tun könnte, um ihn wieder in die Nähe zu bringen. Ich schluckte sehr viel nur aus Angst, ihn wieder zu verlieren. Und so wurde ich immer mehr zu einem vorsichtig die Reationen eines anderen beobachtenden Nichts. Dass ich irgendwann gar nichts mehr wollte, ist klar. Ich hatte jahrelang erfolgreich geschaut, was sich ein anderer wünscht, anstatt drüber nachgedacht, was ich selbst mir wünsche.

Ach ja, die Beschreibung ist etwas überzeichnet, es war schon subtiler, schleichender. Wäre mir das so bewusst gewesen, wäre es nicht passiert.

Liebe Grüße
Aniston


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BeitragVerfasst: 09.04.2008, 15:19 
Danke Tsunami, geht schon wieder. Strenge Diät hilft immer... ;)

Vielleicht sollten wir einmal klären, was wir unter sich verbiegen verstehen. Ich verstehe darunter nicht, wenn ich mal etwas tue, was ich eigentlich nicht tun will, und auch nicht, wenn ich dauerhaft etwas tue, was ich nicht tun will, wenn es mir von außen aufgezwungen wird (Eltern, Chef, Schule...), auch wenn das ebenso ungesund sein kann.

Unter mich verbiegen verstehe ich, wenn ich freiwillig unter gewissen Annahmen dauerhaft eine Verhaltensweise annehme, die ich sonst nicht hätte - weil ich mir etwas davon verspreche. Eine, die mir nicht liegt oder nicht guttut, die aber etwas zu bewirken verspricht (der Partner bleibt, will mehr Sex... was weiß ich). Eng damit einher ginge für mich die Vorstellung, mich selbst zu bescheißen. Sicher kann auch der Partner einen gewissen gefühlten Zwang ausüben und solch ein Verhalten provozieren, doch auch dann nur, wenn sich der andere in eine Abhängigkeit begibt, die de facto so nicht besteht oder bestehen müßte, zumindest nicht in unserer westlichen Welt. Ich sehe für das sich Verbiegen ausschließlich den sich Verbiegenden in der Verantwortung. Sonst würde er verbogen oder gleich: gebrochen.

Oliver


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