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 Betreff des Beitrags: Lernen sich zu verbiegen...
BeitragVerfasst: 07.04.2008, 17:44 
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Championtipper

Registriert: 05.07.2007, 12:00
Beiträge: 1597
Hallo Ihr Lieben,

unter das Motto würde ich die letzten Threads, die entstanden sind, setzen. Wie verbiege ich mich so weit, dass mein Partner mich nicht verlässt. "Dazulernen" nennen es die einen, "Taktik" nennen es die anderen.

Aber was komplett verschütt geht ist die eigene Identität.

Klar, ich muss einem Menschen nicht sagen, wenn er mich verletzt, ich muss nicht rauslassen was mir wehtut, ich kann mich ducken, kann mich kleinmachen und kann nachspüren wie des Partners Traumfrau denn zu sein hat. Und dann kann ich mich so weit verbiegen, dass es vermeintlich passt.

Was ich dabei vergesse ist, dass die meisten Menschen keine verbogenen Partner wollen. Denn das sind keine Partner mehr, zumindest keine, die Ernst zu nehmen sind.

Das heißt nicht, dass man um eine Beziehung nicht kämpfen soll, sich nicht bemühen soll, aber was mir bei der ganzen Taktiererei fehlt ist die Ehrlichkeit.

Klar kann ich mich bemühen, meine Verletztheit so zu formulieren, dass es keine Schuldzuweisung mit dem Hammer wird. Nichts desto trotz muss der Partner erfahren, dass ich von der gemeinsamen Beziehung Verletzungen davontrage, dass nicht alles eitel Sonnenschein und (im Endeffekt ja geheucheltes) Verständnis ist. Klar, eine akut schwierige Situation (Krankheit/Geldprobleme/etc), kann zu einer Ausnahmesituation führen, die Verständnis erfordert. Aber das muss eine Zeitstrecke sein, die absehbar ist, die ein gemeinsames Ziel hat und das ist das Wohlfühlen, von BEIDEN.

Und nochwas ist mir aufgefallen: Nehmen wir mal wirklich das Beispiel von Jua, ich wollte nur weder ihren noch Sardines Thread weiter missbrauchen.

Also: Juas Mars hat ein ähnliches Forum gefunden...
Er hat dort geschrieben, dass Jua ihm unbewusst immer mal wieder auf die Zehen tritt, es garnicht merkt, was er denn jetzt tun soll...

Und ihm wird gesagt: mach ihr bloß keine Vorwürfe, sag ihr das nicht, Frauen sind so, da musst Du Verständnis haben. Komm bloß nicht auf die Idee ihr zu zeigen, dass sie Dir wehtut, das setzt sie unter Druck.

Und er glaubt das und bleibt, bis er nicht mehr kann, weil er ihr nie gesagt hat was nicht passt, sondern immer versucht hat, der Mars zu sein, den Jua sich wünscht, anstatt ihr zu zeigen, wer der Mars nunmal ist und ihr die Möglichkeit zu geben, genau den zu wollen.

nein, ich schreib das nicht so ins Blaue rein, ich war früher jemand der sehr "anpassungsföhig" war. Dachte, das gehört sich so, wenn man liebt. Geholfen hat es nichts, außer das ich nachher sehr lang gebraucht habe wieder ich selbst zu werden.

LG
Claudia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.04.2008, 18:10 
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Championtipper
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Registriert: 07.02.2008, 12:33
Beiträge: 1656
liebe Claudia

da kann ich dir, aus eigener Erfahrung zustimmen...

Viele verwechseln liebe mit einer Art, sich selbst aufzugeben.....die einen glauben nur geliebt zu werden, wenn sie alles brav schlucken....niemals wiedersprächen....und den Partner an erster Stelle haben.
Die nächsten widerum, glauben nur geliebt zu werden, wenn ihr Partner ihnen jeden Wunsch erfüllt und alles von den Augen abliest. Unabhängig nun davon was in diversen Treads stand.....

Doch jemanden lieben kann man erst, wenn man bei sich anfängt. Und sich niemals aufgibt.

Warum in einem Anderen Forum jenen Mars, auferlegt wurde zu schweigen....kann ich selbst nicht verstehen.

Lügen tut jedermal.....doch egal ob nun Mann oder Frau....unehrlichkeit, ist nicht nur schmerzhaft, sondern macht beide fertig. Der belogene merkt genau,.....da ist iergendwas faul....beginnt zu drehen und zu forschen und endet in der Selbstlosigkeit....der Lügner, muss nun sich unter stress setzen und immer darauf bedacht sein, dass niemals die Warheit rauskommt und verleugnet sich selbst. Da ist nichtsmehr von liebe, da die Liebe zusich Selbst endete.

Es ist wichtig, auch wer sich trennen möchte, die fairness einzu halten....den wer ob nun Venus oder Mars....möchte unter einem "Vorwand" getrennt werden.

Und wer kann mit einer Lüge leben? Ich könnte es nicht, ich müsste mich selbst belügen und könnte so mir selbst nichtmehr in die Augen sehen.

Doch wer sich selbst bleiben kann oder sich findet, kann mit erhobenen Kopfes sein Leben lieben und schlussendlich ist der, der sich aufgab....egal in welcher Profitsituation, der Gebeugte.

Doch wieso.....und ich werde es wohl niemalsnimmer verstehen können....wie viele bestimmt auch nicht,....wieso verwechseln Menschen, die LIEBE mit gewinn?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.04.2008, 18:44 
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Blitzposter

Registriert: 03.11.2007, 22:00
Beiträge: 372
Liebe Claudia,

ich finde nicht, dass es John Gray jemals um ein Verbiegen ging. Ich bin wirklich der Meinung, es geht ihm um bessere Kommunikation zwischen den beiden Geschlechtern.

Bessere Kommunikation ist "dazu lernen", nicht "verbiegen". Da geht es um Respekt vor den Wünschen des Partners und darum, die eigenen Gefühle so ausdrücken zu können, dass der andere es aufnehmen kann. Ein typisches Beispiel ist eben der Vorwurf.

Natürlich kommen jetzt in diesem Forum verschiedene Menschen zusammen, die alle keine Profis sind, alle aus einem bestimmten Grund da sind und alle einen bestimmten Entwicklungsstand haben. Und wenn man gerade etwas erkannt hat, wenn einem - aus seiner Sicht - gerade der Knopf aufgegangen ist, verkauft man dieses Erkannte gerne als die ultimative Wahrheit.

Ich weiß von mir, dass ich das in manchen Phasen tue.

Und dich nehme ich übrigens auch nicht aus. Auch dein "lernen, sich zu verbiegen" empfinde ich so. Du hast da deine eigene Erfahrung, dein eigenes Erleben bei Jua diagnostiziert. Es könnte jetzt aber in Wirklichkeit so sein, dass Jua nur ihre Sicht der Dinge sieht, sich verrannt hat und tatsächlich einen Anstoß braucht, auch die Sicht des Partners, des Gegenübers zu berücksichtigen.

Deswegen finde ich nachfragen nicht schlecht. Nur durch Fragen, Antworten und verschiedenste Blickwinkel können Situationen und Standpunkte klar herausgearbeitet werden und dem thread-Ersteller wirklich geholfen werden. Nämlich so geholfen, dass er für sich selbst wichtige Erkenntnisse gewinnen darf.

Und nein, wir müssen das nicht können, das ist die hohe Schule der Kommunikation, des Coachings. Aber manchmal daran denken, könnten wir schon.

Liebe Grüße
Aniston


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.04.2008, 18:57 
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Championtipper
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Registriert: 07.02.2008, 12:33
Beiträge: 1656
liebe Aniston

findest du nicht....

das Kommunikation und selbstaufgeben 2Paar Schuhe sind...
wie auch das lernen und verbiegen?

Wer verstehen kann....einen eigenen fehler einsehen kann...der verändert sich von sich aus....aber für sich....wer was wissen will vom Partner...der fragt bestimmt....weil man es für sich wissen will, aber nicht um sich zu verbiegen.....aber man darf nicht oder sollte nicht versucht sein...sich FÜR jemanden zu verändern...die Gemeinschaft ist ein gestalten in der gemeinsamkeit....doch auch kommt es darauf an...wie wir fragen...und wie wir die Antwort für uns verstehen, können?

Eine Partnerschaft ohne kommunikation ist wie eine Beziehung ohne Sex.

Aber aus beidem kann ein verbiegen werden....


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 Betreff des Beitrags: Verbiegungen
BeitragVerfasst: 07.04.2008, 19:01 
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Olympiareiftipper
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Registriert: 12.07.2007, 21:33
Beiträge: 996
Zitat:
nein, ich schreib das nicht so ins Blaue rein, ich war früher jemand der sehr "anpassungsföhig" war. Dachte, das gehört sich so, wenn man liebt. Geholfen hat es nichts, außer das ich nachher sehr lang gebraucht habe wieder ich selbst zu werden.


Liebe Claudia,

hast Du Dich mit Traumtanzmars nicht auch ganz schön verbogen?
Ich hatte monatelang den Eindruck.

LG
eingeloggt


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.04.2008, 19:20 
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Mittagspausentipper
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Registriert: 22.05.2006, 20:57
Beiträge: 248
liebe claudia!


was ist der unterschied zwischen verbiegen - kompromisse schließen -nachsichtigund verständnisvoll sein - gefallen wollen ??

zwischen egoistisch sein und sich selbst treu bleiben wollen?

ich glaube es ist ein schmaler grat und für jeden menschen total unterschiedlich.

es gibt menschen, die mich für zu lieb und zu verständnisvoll halten und genauso welche, die finden, dass ich mein ziel ohne rücksicht auf verluste verfolge....
die wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen....bezogen auf unterschiedliche situationen oder menschen....

was ich jetzt gelernt habe, ist wie wichtig es ist über solche dinge zu REDEN, über seine gefühle zu REDEN - und wenn das gegenüber darüber nicht reden kann oder will, zumindest seine eigenen gedanken zu offenbaren....ist glaube ich die einzige lösungsmöglichkeit....

alles liebe
jua


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.04.2008, 19:41 
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Meisterschreiber

Registriert: 28.04.2006, 22:02
Beiträge: 656
Hallo Ihr Lieben,

als langjährige Beziehungsabstinenzlerin nun meine 5 Pfennig zum Thema "verbiegen". In vielen Threads zäumen wir das Pferdchen von hinten auf. Frau (in den meisten Fällen) stellt sich die Frage: habe ich was falsch gemacht? Hätte ich dieses oder jenes nicht sagen, schreiben oder fühlen dürfen? Hätte er dann nicht Schluss gemacht?

Ich habe für mich festgestellt, dass das Verbiegen viel früher beginnt. Hätten wir alle diese Eigenwahrnehmnung viel früher, rechtzeitig, würden wir nicht durch Verlustängste oder anderes "ferngesteuert", wir wären von Anfang an authentisch. Wir wären von Anfang an selbstbewusst und könnten von Anfang an fühlen, wenn jemand unsere Grenzen überschreitet - und würden von Anfang an Signale setzen. Signale, die nicht von Angst und Trauer geprägt sind, sondern von Klarheit.

Hätten wir diese Selbstliebe immer und unbedingt, würden wir viel eher spüren, ob dieser jemand der Richtige ist. Oder - und das ist das viel Verblüffendere: dieser jemand würde unser Selbstbewusstsein spüren und uns viel mehr Respekt entgegenbringen, unsere Grenzen gar nicht erst überschreiten.

Ich schreibe das jetzt im Konjunktiv, da ich erst wieder am Austesten bin, wie das in der Realität funktioniert. Eines aber stelle ich jetzt schon fest: ich bin viel bewusster und spüre sofort, ob mir jemand gut tun wird, oder nicht. Es war ein langer Prozess, aber ich bin froh, dass ich ihn in meinem Schneckenhäuschen hinter mich gebracht habe.

Und Jua: ich schreibe das jetzt aus eigener Erfahrung: Nachsicht kann man nur üben, wenn man das, was man mit Nachsicht behandelt, nicht persönlich nimmt. Und wenn ich etwas nicht persönlich nehme, bin ich auch nicht verletzt. Alles andere kommt beim anderen IMMER als Vorwurf an, immer als Botschaft, der andere würde nicht genügen - egal, ob man das selbst so gemeint hat, oder nicht.

Ein schöner Eigentest ist immer, sich vorzustellen, wie man selbst reagiert, wenn jemand sagt, ich verstehe Dich, ABER ...

Liebe Grüße
teresa


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.04.2008, 20:56 
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Rekordschreiber
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Beiträge: 1144
Wohnort: Hessen
Hallo Ihr Lieben,

ich finde, hier ist ein Punkt herausgestellt worden, den ich auch ganz zentral finde, nämlich die Selbstliebe. Wenn wir Selbstliebe haben, dann verbiegen wir uns nicht, dann ziehen wir die Grenzen, die uns gut tun.

Verbiegen? Das würde ich mich heute nicht mehr. Einen Kompromiss zu schließen, das ziehe ich in Betracht. Aber ein Kompromiss muss immer so sein, dass beide Partner sich wohl dabei fühlen. Ist das nicht der Fall und hat einer der Partner das Gefühl, er "unterliegt" da immer, dann ist eine Beziehung nicht im Gleichgewicht. Und dann muss ich mir auch überlegen, ob ich wirklich den richtigen Partner gewählt habe. Ich glaube, diese Frage stellen wir uns oft viel zu spät. Hier spielen dann unsere Ängste wieder mit rein. Die Angst vor dem Alleinsein beispielsweise.

Ich habe heute keine Angst mehr. Ich weiß, ich kann auch sehr gut allein leben. Und ich bin überzeugt, genau deshalb funktioniert meine Beziehung so gut, wie noch keine Beziehung vorher. Und mich verbiegen? Nein, das tue ich nicht. Nicht mehr! Das hat mir früher gar nicht gut getan. Ich habe mich selber dabei verloren. Und genützt hat es letztlich auch nichts.

Und wenn mir dann jemand kommt und nennt mich deswegen "egoistisch", dann ist das in meinen Augen nur eines: Emotionale Erpressung. Eine gesunde Eigenliebe ist nicht egoisitsch, sondern natürlich. Und mit dem richtigen Partner ist das auch keine Gratwanderung, sondern der Partner der mich liebt will ja auch, dass es mir gut geht.

Alles Liebe
Jasmin

P.S. Jetzt hätte ich es doch fast vergessen: Ganz, ganz wichtig ist reden, reden und nochmals reden! Wenn das nicht funktioniert, dann ist das Ende in Sicht. Und reden heißt für mich ausdrücklich auch über Gefühle zu reden! Dem anderen zuzuhören. Und dem anderen eigene Gefühle zuzugestehen.

_________________
Wir müssen uns nicht einigen, sondern gegenseitig verstehen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.04.2008, 23:13 
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Championtipper

Registriert: 20.05.2006, 18:25
Beiträge: 1775
Liebe Teresa und liebe Jasmin,

ich danke Euch so sehr für Eure Beiträge - Ihr sprecht mir besser aus der Seele als ich es gekonnt hätte!!!

Und Egoismus werfen einem die Leute immer dann vor, wenn es nicht so läuft, wie sie es gern hätten - was natürlich ÜBERHAUPT NICHT egoistisch ist, ne? :wink: Also diesen Vorwurf nehm ich nicht mehr ernst.

Die eigenen Grenzen zu finden ist vielleicht schwierig (empfinde ich jedenfalls so), aber es lohnt sich auf jeden Fall. Und nur mit den eigenen Grenzen im Blick kann man entscheiden, wie weit man diese bereit ist zu öffnen. Dann ist es nicht mehr "verbiegen" oder "verbogen werden", sondern "mal gucken, wie es sonst noch gehen könnte". So lange, wie man möchte und wie es noch gut ist für einen.

Liebe Grüße, Simone


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.04.2008, 00:46 
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Championtipper

Registriert: 27.04.2006, 21:19
Beiträge: 2021
Ich habe mich ja gerne jahrelang verbogen so gut, wie ich konnte. Um einem Bild zu entsprechen, dass mein Partner von mir "eventuell" zu haben schien. Nur die pure Annahme dessen, dass er eigentlich etwas anderes von mir erwartet, als ich sein konnte oder bin war Anlass genug, schnell den Verbiegemodus einzustellen.

Klar, am Anfang verbiegt man sich in so weit, dass man versucht, dem Anderen die beste und verführerischte Seite zu zeigen. Nur so denkt man, man wäre begehrenswert genug, ein Objekt der Begierde zu werden. Und somit haben 2 Partner schon mal per se einen völlig falschen Eindruck voneinander. Wieviele sind enttäuscht, wenn die ersten schönen Fassaden fallen. Wenn - wie heißt es im Lied so schön - der Rosenkavalier dann tatsächlich im Unterhemd auf'm Sofa sitzt, Flasche Bier am Hals und allabendlich um 9.00 Uhr einpennt. Wenn der feurige Hengst von einst dahin schwindet und ein schluffiger Typ seinen Platz einnimmt. Klar, auch Männer sind enttäuscht, wenn die hoch aufgerüschte Femme Fatale plötzlich tagelang ungeduscht im Jogginganzug rumgammelt...

Nun, das eigentlich verbiegen beginnt aber tatsächlich dann, wenn man intuitiv spürt, nicht so geliebt zu werden, wie man eigentlich ist. Weil, ja auch weil, man sich selbst nicht so annimmt. Wie könnte es dann ein anderer tun ? Schwerlich, oder ????

Ich habe mich verloren in Beziehungen. Habe nur darauf geschaut, was den Mann an meiner Seite glücklich macht. Und wie ich am besten dastehen konnte. Hab gekocht, geputzt, intelligente Gespräche geführt, wenn erwünscht, mich zurück genommen, wenn Präsenz unangebracht war, habe geschwiegen, wenn ich am liebsten losbrüllen wollte. Alles aus Angst, nicht geliebt zu werden. Weil ich auf dem ständigen Pulverfass saß: wenn ich jetzt nicht soundso bin, DANN taucht er ab, DANN verlässt er mich ... und da war das Verbiegen angenehmer, als seine Distanz, seine Zurückweisung und sein Abtauchen zu ertragen.

Heute weiß ich, dass ich wahllos jemanden in mein Leben reingezogen habe, auch wenn meine Intuition schon anfänglich dagegen sprach. Weil andere Rahmenbedingungen für mich wichtiger waren, die da wären:

Intellekt
Aussehen
Sozialer Status
Sexuelle Attraktion

Ich habe nie vorher geprüft: ist er denn auch gut für mich, ist es ein Mann, der zu mir und zu meinem Leben passt. Der mir das Herzele wärmt, der verlässlich und verbindlich ist. Ich habe immer nur geschaut: passe ICH. Bin ICH die perfekte Unternehmersgattin, die Doktorenfrau mit Penthouse-Wohnung und Golf-Mitgliedschaft. Passe ICH in sein Leben ....

Das Gute ist: diese ganze Verbiegerei hat mir bewusst gemacht, was tatsächlich wichtig für MICH ist. Und das ICH an erster Stelle komme und nicht mein Partner. Denn nur SO kann ich überhaupt eine gute und somit auch authentische Partnerin sein, eine Frau, die auch respektvoll behandelt wird. Wenn ich mich selber als Fußabtreter anbiete, darf ich mich nicht wundern, dass andere sich an mir die Füße abstreifen ....

Bitter erlangte Einsichten. Aber besser spät, als nie...

Ich glaube, heute eine wesentlich bessere Partnerin sein zu können, als ich es jemals war. Denn ich bin erfahrener (Dr. Mars bezeichnete das ja mal als "weise), gelassener und schaue auf MICH.

Und ich glaube fest daran, dass diese Erkkenntnis aus den bitteren Jahren die Quintessenz sein wird, die ich in eine neue Beziehung mit einbringen kann ....

Ich habe in dem Moment gelernt zu lieben was ich bin, als ich mich vor lauter Verbiegerei nicht mehr selbst im Spiegel erkannt habe. Denn da kam Sehnsucht auf ... nach dem Menschen der ich bin .... und den ich gern mag ....

Nächtliche Grüsse

Choco

_________________
Wenn Männer glauben, unwiderstehlich zu sein,
hat es wohl meistens damit zu tun,
dass sie sich bevorzugt dort aufhalten,
wo wenig Widerstand zu erwarten ist ....


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.04.2008, 08:09 
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Championtipper

Registriert: 05.07.2007, 12:00
Beiträge: 1597
Liebe aniston,

aniston hat geschrieben:
ich finde nicht, dass es John Gray jemals um ein Verbiegen ging. Ich bin wirklich der Meinung, es geht ihm um bessere Kommunikation zwischen den beiden Geschlechtern.


Dann sollten wir uns vielleicht mal alle daran erinnern, dass das hier das Forum "von" John Gray und nicht das "von" Eva Herman ist, vielleicht würde das schon helfen. John Gray selbst schreibt ja leider nicht hier mit, und keinen Beitrag der letzten Tage würde ich ihm zutrauen.

Zitat:
Bessere Kommunikation ist "dazu lernen", nicht "verbiegen". Da geht es um Respekt vor den Wünschen des Partners und darum, die eigenen Gefühle so ausdrücken zu können, dass der andere es aufnehmen kann. Ein typisches Beispiel ist eben der Vorwurf.


Richtig, aber sich um Kommunikation und die Beziehung zu bemühen, das ist Part BEIDER Partner, nicht die Rolle von einem. Wenn einer Gespräche nicht will, dann wird der andere verstummen. Dem Anderen dann permanent zu wiederholen, dass man einen Dackel auch zum Jagen tragen kann ist nicht wirklich hilfreich. Zu erklären, dass man nach Wochen nicht nachfragen darf, warum man behandelt wird wie man nicht behandelt werden will

Zitat:
Natürlich kommen jetzt in diesem Forum verschiedene Menschen zusammen, die alle keine Profis sind, alle aus einem bestimmten Grund da sind und alle einen bestimmten Entwicklungsstand haben. Und wenn man gerade etwas erkannt hat, wenn einem - aus seiner Sicht - gerade der Knopf aufgegangen ist, verkauft man dieses Erkannte gerne als die ultimative Wahrheit.


Danke für den Ausspruch, ich finde nämlich gerade das hier im Forum sehr gefährlich: dass sich hier einige für Therapeuten halten und dabei ein Missionierungseifer an den Tag legen, der seinesgleichen sucht. Und das in einer Absolutheit, die erschreckend ist.

Zitat:
Und dich nehme ich übrigens auch nicht aus. Auch dein "lernen, sich zu verbiegen" empfinde ich so. Du hast da deine eigene Erfahrung, dein eigenes Erleben bei Jua diagnostiziert. Es könnte jetzt aber in Wirklichkeit so sein, dass Jua nur ihre Sicht der Dinge sieht, sich verrannt hat und tatsächlich einen Anstoß braucht, auch die Sicht des Partners, des Gegenübers zu berücksichtigen.


Witzig, dass Du das schreibst :): genau das hab ich in einem anderen Thread geschrieben. Wir ALLE bringen unsere Geschichte mit hier ins Forum, nur die "Therapeuten" wollen ihre Geschichte nicht sehen und ihre Erkenntnisse als Allgemeingut verkaufen.

Zitat:
Deswegen finde ich nachfragen nicht schlecht. Nur durch Fragen, Antworten und verschiedenste Blickwinkel können Situationen und Standpunkte klar herausgearbeitet werden und dem thread-Ersteller wirklich geholfen werden. Nämlich so geholfen, dass er für sich selbst wichtige Erkenntnisse gewinnen darf.


Eine Frage hat aber ein Fragezeichen in meinen Augen und es gibt viel zu viele Ausrufezeichen in den Antworten. Eine Frage lässt mehrere Möglichkeiten zum Antworten, hier hört sich das doch eher nach Beschuldigungen an und allerhöchstens noch nach der Möglichkeit: Du kannst Dich ja "wehren", wenn Du Dich nicht angesprochen fühlst. Das ist in meinen Augen keine gute Kommunikation gerade von denen, die anderen das Kommunizieren beibringen wollen. Auch ein "hoffentlich war es nicht zu hart, dass ich Dir mal die Wahrheit ins Gesicht gesagt hab" ist keine Entschuldigung.

Zitat:
Und nein, wir müssen das nicht können, das ist die hohe Schule der Kommunikation, des Coachings. Aber manchmal daran denken, könnten wir schon.


genau, und der, der sich für einen Coach hält sollte in meinen Augen doch eher als gutes Beispiel vorangehen, statt als schlechtes Beispiel zu dienen.

Liebe Grüße
Claudia


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BeitragVerfasst: 08.04.2008, 09:34 
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Meisterschreiber
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Registriert: 17.07.2006, 17:01
Beiträge: 609
Guten Morgen, Ihr Lieben!

Das Gefühl, sich zu verbiegen hat auch meiner Ansicht nach sehr, sehr viel mit Kommunikation zu tun. John Gray und die populärpsychologische und -soziologische Literatur insgesamt stimmen an diesem Punkt gerne in den Kanon der Geschlechterdifferenzen ein und versuchen ihre Thesen mit Biologismen zu bekräftigen. Wenn überhaupt, sehe ich diesbezüglich eine Relevanz in der geschlechtersegregierenden Erziehung (teilw. unbewusst) und dem bewussten Erleben seinerselbst.

Zu den selbsterhobenen Psychologen, kann ich - zu morgendlicher Stund - nur wild nickend hinter meinem Pott Kaffee hervorschauen. Alles in mir lehnt sich gegen Bevormundungen der Art, wie ich Dinge (gefälligst!) wahrzunehmen hätte, auf. Abgesehen davon habe ich aufgrund von Kindheitserlebnissen lange gebraucht, bis ich als Erwachsene meiner eigenen Wahrnehmung überhaupt wieder vertrauen konnte. Daher machen mich derart totalitäre Ansprüche wirklich wütend und stellen für mich einen egozentrischen Versuch mich zu verbiegen dar.

Die Perspektivenvielfalt aufgrund verschiedenster Hintergründe und die Anonymität sind das, was Internetplattformen wie diese für mich ausmachen. Würde ich mich deswegen beschweren, hätte ich das Gefühl, meinen Hund anzumotzen, weil sie lange Fell hat und dadurch unheimlich haart, was mich dazu zwingt zwei mal täglich staubzusaugen. Ich nehme manche Schreibergüsse mit einem verwunderten Stirnrunzeln schulterzuckend wahr, andere sprechen mir aus der Seele, wiederum andere überfliege ich lediglich. Wer seine Geschichte der Öffentlichkeit präsentiert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass es Einsprüche geben könnte. Wer dies nicht verträgt, dem sei geraten, dies in seinen Beiträgen anzumerken.

Ach ja, und was die Metapher des Dackels und der Jagd betrifft: Es kommt darauf an, was Du erlegen willst. Dackel sind hervorragende Baujäger.

Myself - deren Schwestern gerade bei ihr in Deutschland zu Besuch sind und die sich beim Anblick ihrer kleinsten Schwester und ihres Freundes (ich habe noch nie ein so verliebtes Pärchen gesehen) fragt, ob wir uns die größten Steine nicht selbst in den Weg legen.

_________________
"Ich möchte Bündigeres, Einfacheres, Ernsteres. Ich möchte mehr Seele und mehr Liebe und mehr Herz!" - Vincent van Gogh (Briefe)


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BeitragVerfasst: 08.04.2008, 09:59 
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Championtipper
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Beiträge: 2301
Wohnort: bei Hannover
Guten Morgen,

verbiegen im Konsenz zu mich "hinbiegen", "geneigt machen" oder gar "mich anpassen" hat immer immer etwas damit zu tun, für mich jedenfalls, das ich einen Teil von mir verleugne, um etwas anderes darzustellen als ich bin.

Verbiegen jedweder Form hat in einer gleichwertigen Beziehung (nicht nur in einer Partnerschaft, sondern auch zwischen Eltern und Kind oder unter Freunden) überhaupt nichts zu suchen. Verbiegen spiegelt etwas das, was ich nicht bin. Es passt mich an etwas an, weil ich Erwartungen sehe, die ich erfüllen will oder weil ich Erwartungen habe, die ich erfüllt haben möchte.

Uns Frauen wird das oft unterstellt und bei vielen Frauen ist es auch eine anerlernte Verhaltensweise, die mittlerweile unbewusst abläuft. Wie war das damals als meine Generation klein war. "Papa, ich will ein Eis haben." "ANSA! Du willst gar nichts, Du möchtest vielleicht....." "Ach Papi, kann ich denn ein Eis haben, och bitte....." "Na gut, da Du ja weißt, wie man das macht, gern...." Und RUMMS; da legten viele unserer Eltern die Grundsteine dafür, das wir uns heute nicht trauen, zu sagen, was wir wollen. Es wurde uns nicht zugestanden. Wie oft haben wir unsere Ziele auf Umwegen erreichen müssen?

Wie oft haben wir gelernt, das es uns nicht zusteht, zu sagen, was wir wollen. Nicht zusteht, zu SEIN, wie wir sind? Das sind so Sätze, die uns in Fleisch und Blut übergegangen sind, "ein liebes Mädchen hat nicht zu wollen, es möchte." "Man beginnt keinen Satz mit ich" oder sonst ein antiquiertes Zeug, das uns manchmal noch mehr prägt..... als wir es wahrhaben wollen. "Der Esel nennt sich selbst zuerst" daran erinnere ich mich auch noch. Und was uns davon blieb ist "ICH bin nicht wichtig" oder "ICH bin es nicht wert."

Natürlich aber wollten wir, obgleich wir es ja nicht sagen durften, trotzdem und so haben wir getan, was erwartet wurde. Geschmeichelt, gebettelt, und als Quinteszenz, wir haben uns verbogen.....

Wie viele haben das beibehalten? Und wie viele kämpfen dagegen? Wie vielen ist das gar nicht bewusst, das diese Sache mit dem Verbiegen aus der tiefsten Kindheit kommt? Sie hat nicht unbedingt etwas mit Mann oder Frau zu tun, sondern mit unserem Weltbild von uns selbst.

Und mein kleiner Bruder? Da war das anders.... der sagte "Papa, ich will jetzt ein Eis haben" und bekam eines, während Papa schmunzelte und meinte "Na der wird sich später aber auch mal durchsetzen!" Tja.....

Ich bin der Meinung das vieles von dem was wir "Verbiegen" nennen, dort seinen Ursprung hat.

Alles anderes sind mitunter Kommunikationsprobleme, das sprach ich in einem anderen Thread an. Kommunikation der Ursprungsfamilie spielt eine viel zu oft unterschätzte Rolle bei vielen Kommunikationsproblemen.

Verständnis haben und zeigen für meinen Partner, seine Sorgen und Bedürfnisse sehen und darauf eingehen jedoch ist niemals ein Verbiegen. Kompromisse wird es, in kleinen Dingen, immer geben, mal zu Gunsten des Partners, mal umgekehrt. Das hängt von vielen Dingen ab. Große Kompromisse, wenn es um wichtige Dinge geht (wie etwa offene Beziehung oder nicht) die sind dauerhaft, gegen mein inneres Gefühl nicht lebbar oder anders, sie sind faule Kompromisse.

Gehe ich solche ein, muss ich mich betrachten und schauen, warum ich derartiges aushalten möchte? Oft genug, glaube ich selbst von mir dann, das ich nicht liebenswert bin oder es nicht wert bin.

John Gray hat für mich nichts mit Verbiegen zu tun, sondern einfach mit dem Erkennen der unterschiedlichen Bedürfnisse, Betrachtungsweisen und Wahrnehmungen zwischen Mars und Venus. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Und, gebe ich mich anders als ich bin, dann bekomme ich am Ende doch nicht das, was ich haben will. Wenn ich einem anderen vormache, das ich, z.B. gern tanzen gehe, dann finde ich auch vielleicht einen Tänzer, der dann enttäuscht von mir ist, weil ich mich nicht begeistern kann.....im Grunde aber, habe ich das dann selbst verursacht.

Gebe ich mich aber so wie ich bin, offen, ungeschminkt und ehrlich, dann finde ich vielleicht genau so einen Menschen, wie er zu mir passt.... bei mir war und ist das der Liebste. Authentizität ist dsa Zauberwort, wie so oft....

Nachdenkliche Grüße
Ansa

_________________
Sei zärtlich mit den Kindern, mitfühlend mit den Alten, nimm Anteil an denen, die sich anstrengen, sei sanftmütig mit den Schwachen und geduldig mit den Starken; denn eines Tages wirst Du dies alles gewesen sein. (nach C.W. Carver)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.04.2008, 10:27 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 28.04.2006, 09:16
Beiträge: 4249
Wohnort: Marsdorf, nicht das bei Dresden oder Köln
Zitat:
Alles in mir lehnt sich gegen Bevormundungen der Art, wie ich Dinge (gefälligst!) wahrzunehmen hätte


Liebe Myself,

nichts zwingt dich im Forum dazu, die Dinge so wahr zu nehmen, wie sie andere wahrnehmen. Wenn du im Mars-Venus-Forum liest und postest, zwingst du dich selber dazu, positive Äußerungen über die Analysen von John Gray zu lesen - neben kritischen Äußerungen. Dies Forum ist nun mal um die Bücher und Seminare von John Gray herum entstanden.

Ich meine, wenn du in eine Fußballkneipe gehst, kann du dich nicht über die Fußballbegeisterten dort beschweren.

Die Spitze gegen Populärpsychologie ist wohlfeil, finde ich. Menschen helfen sich gern selber da, wo sie können. Wo sie es nicht können, suchen sie Fachleute auf. Dass die sich untereinander mehr streiten als einig sind, ist leider auch bekannt.

Und schließlich zu den Unterschieden zwischen Frauen und Männern: dass da die Fachleute gelegentlich modischen Richtungen nachlaufen, ist bekannt wie überall in der Wissenschaft - in den "weichen" Wissenschaften mehr als in den "harten". Menschen können nicht darauf warten, bis sich die Fachleute einig werden, die wollen Hilfen für ihr konkretes kurzes Leben. Dass sie das in die eigenen Hände nehmen, wo es geht, ist nicht nur ihr gutes Recht, sondern ist mündiges Verhalten.

schocky


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BeitragVerfasst: 08.04.2008, 10:38 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 28.04.2006, 10:22
Beiträge: 3439
diese ständige angst sich zu verbiegen ist schon so ein klassisches mädelthema im postfeminismus, gell?

bitte bedenkt, dass der grat zwischen sich nicht verbiegen und egoismus sehr schmal ist!

desweiteren vermute ich, dass das verhältnis zwischen "er verbiegt sich", "sie verbiegt sich", ähnlich wie beim geben und nehmen auch 1:5 ist. d.h. wenn ich 5 mal mehr bekomme als ich gebe, empfinde ich es als gerecht....................alles drunter ist im grunde ungerecht und ich habe schon ein verbiegegefühl.

ausserdem schaut euch mal nen bambus an! der verbiegt sich ständig und ist doch so stabil und wächst ins gigantische und wuchert und vermehrt sich. könnte ich wählen, ich wär lieber ein bambus als ne eiche. erstens wär ich gerade durch die flexibilität wesentlich stabiler und zweitens würden sich nicht ständig wildschweine an mir reiben...:-)

jetzt krieg ich prügel, oder?...egal!

lieben gruss

tsunami

_________________
es gibt nichts gutes, ausser man tut es!


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