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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 19:45 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Boah, das ist Tierquälerei :D

Ist es nicht auch wichtig, wann genau man eine Beziehung miteinander eingeht? Ich hab schon öfters gehört, dass sich Leute von Astrologen berechnen lassen, wann sie ein Unternehmen gründen sollen, damit es erfolgreich wird. LG, Trixie


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 22:35 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
Tilde hat geschrieben:
:shock: :oops:
oops. Pamina. Jetzt muss ich erstmal raus. Früher hätte ich jetzt eine geraucht. Aber ich rauche ja nicht mehr. Also geh ich fix in die Küche und mache mir einen Cappucino.

uff.
*hach ist das aufregend!* also er liebt mich, ja?



nu ja,

seine venus im quadrat zu deiner sonne, sein mars mitten auf deiner sonne,
wie würdest du das nennen?
deine venus im quadrat zu seiner sonne übrigens auch, double whammy nennt man das..
ziemlich blöder ausdruck, bedeutet aber, man hat zueinander dieselben aspekte.
bei venus und sonne ist es ein klein wenig unerheblich, ob das konjunktionen
oder oppositionen oder sonstwas ist, anziehung ist immer, sobald es einen
der grossen aspekte gibt.
viele "meiner" männer, also diese dutzenden da :mrgreen: , hatten eine widder- venus im
quadrat zu meiner krebssonne. wirklich auffällig oft und die haben mich schon
ziemlich dolle gemocht.
bei ihm ist es auch gradgenauer, is doch gut, sichere bank für dich.. :wink:
er hat allerdings eine venus-neptun opposition, was auch passend ist, weil du ja
eh fische bist, aber kann sein, dass er da ab und zu mal dämmerlicht braucht,
damit sie rauskommt... :wink:

lg pamina

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Dann, ja dann müsste alles aus dem Gleichgewicht kommen und die Welt in ein Chaos sich verwandeln, wenn nicht der nämliche Geist der Harmonie und Liebe sie erhielte, der auch uns erhält.

(Susette Gontard)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 22:43 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
trixie,

ja, das kann man versuchen, den termin zu bestimmen.
frage ist dann aber immer, wann gilt die firma als gegründet, wie will man das
festlegen.
zeitpunkt der idee, oder anmeldung beim gewerbeaufsichtsamt oder sonstwo, oder bezug der räumlichkeiten,
oder eröffnungstermin, oder unterschrift unter den vertrag über die geschäftsräume...
da gibt es millionen sachen zu bedenken.

bei freunden von mir hat sich der eröffnungstermin ihres geschäfts als der
zeitpunkt rausgestellt, an dem sieht man, wie es läuft.
nämlich reichlich anstrengend im gegensatz zu dem geschäft davor.
aber es ging terminlich nicht anders, also habe ich von der unterzeichnung des vertrages
gesprochen, weil es sich eh nicht mehr verhindern liess....denn der war gut.
alles sehr schwierig.
was will man dann erzählen. :?

lg pamina

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(Susette Gontard)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 23:46 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Ja, Eröffnungstermin würde ich auch sagen. Vertragsunterzeichnung entspräche eher dem Zeugungstermin? Aber stimmt, bei Beziehungen ist das schon schwieriger, weil es selten den Moment gibt, zu dem beide gleichzeitig sagen: Ab sofort sind wir ein Paar. Vielleicht vor dem Traualtar, aber meist doch schon viel früher. LG, Trixie


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 05.03.2015, 10:28 
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Championtipper
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Beiträge: 2301
Wohnort: bei Hannover
Na hier ist ja was los. Guten Morgen Allerseits,

nun ja, was ist zuviel an Harmonie?

Ich hab ja ne langjährige Beziehung und Ehe mit einem Mann mit Narzistischer Persönlichkeitsstörung hinter mir - da gab es sehr harmonische Zeiten und es gab das genaue Gegenteil. In der Trennungsphase wusste ich nie, wer nach Hause kommt - das ist nichts für mich......

Ich hör das öfter Harmonie = Langeweile - aber ich setz das für mich anders um. Harmonie = Zuverlässigkeit. Der Liebste ist immer der Gleiche, der nach eine Woche heim kommt.... nie muss ich zittern und bangen, "wer kommt den heute" und ja, ich kenne Menschen die das lieben und leben wollen. Danke - mir reichts..... hab ich gehabt, brauch ich nicht.

Wir sind in vielen Dingen sehr unterschiedlich, hören etwa nicht die selbe Musik, er liebt Jazz - damit geh ich Katzen jagen...... dieses unsägliche Geklimper - ich werd rappelig beim Hören. Er hört es halt unterwegs und für hier wählt er manchmal Stücke aus, die aushaltbar sind und hin und wieder auch schön. Ist das Harmonie? Oder nur ein Eingehen auf die Bedürfnisse meines Gegenübers und ein Zurücknehmen meines Selbst?

Ich liebe die Jagd, ihm ist sie suspekt - ich muss das nicht mit ihm teilen..... er hört gern mal zu, wenn ich darüber erzähle, aber er lässt mir das als mein Thema. Und so haben wir eben auch immer wieder Gespächsstoff, nicht weil wir alles zusammen erleben und machen, sondern weil wir einander teilhaben lassen.

Mein Liebster ist in ein, zwei Dingen sehr anders, oder soll ich sagen unmännlich? Nein, das wäre garstig. Er redet gern, er erzählt gern aus seinem Tag, von seinem Job. Ich "kenne" alle Leute mit denen er zu tun hat, manchmal bekommen sie von mir Spitznamen und manchmal sind es zuviele, als das ich sie auseinander halten kann, aber ich bin irgendwie immer im Bilde und mitten drin. Wir rden ungeheuer viel miteinander, ob das nun im Skype zwischendurch ist, oder an den Wochenenden.... und wir können auch miteinander schweigen.

Harmonie? Also nicht die Sorte reine Glückseeligkeit - muss man für sich überlegen, was einem Harmonie bedeutet oder selbst definieren. Ich muss bei ihm keine Angst haben, das er explodiert, wenn ich was Wesentliches versiebt hab, oder das Auto nen Kratzer mehr hat - und wenn wir mal streiten, dann aber gewaltig. Will nur keiner von uns, weil wir diese Zeit des miteinander Gram seins, eher als verlorene zeit sehen, denn als Spannung.

Hmh - vielleicht kannst was damit anfangen?

Ob er Dich liebt? Sagen die Sterne also...... ich glaub ja, das ein Mann der sich eine Frau mit Kindern sucht - das nur aus Liebe tun kann, aus keinem anderen Grund, denn ohne - wäre einfacher, gell? Ohne Exmänner, ohne "andere" (richtige) Väter.... viel einfacher.

Aber das Dir etwas fehlt, das glaub ich bestimmt und nun musst Du suchen was es ist. Vielleicht auch die Erkenntnis, das ruhige Zeiten Dir schwer fallen und Du sofort ein Gedankenkarussell startest, was denn nun nicht stimmen könnte... und glaub mal, wenn man sucht, findet man immer etwas. Ob es das aber braucht, stell ich mal dahin.

Ansa

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Sei zärtlich mit den Kindern, mitfühlend mit den Alten, nimm Anteil an denen, die sich anstrengen, sei sanftmütig mit den Schwachen und geduldig mit den Starken; denn eines Tages wirst Du dies alles gewesen sein. (nach C.W. Carver)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 05.03.2015, 13:19 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
eine freundin von mir, pragmatische jungfrau, sagt bei sowas immer
"na, dann hast du schnauze wohl noch immer nicht voll vom drama, brauchste
halt noch n büschen mehr davon, auch gut. viele müssen halt auf dem zahnfleisch gehen,
bis sie es satt haben. erstmal schön alle überschüsse verbrauchen, dann wirds schon."

ich weiß nicht, obs das immer ist, aber man hat schon den eindruck bei vielen,
da könnte was dran sein.
:wink:

lg pamina

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(Susette Gontard)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 05.03.2015, 14:19 
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Championtipper
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Registriert: 28.04.2006, 07:57
Beiträge: 2301
Wohnort: bei Hannover
Ja, Pami, darum geht es, das Erkennen der eigenen Muster - immer wieder eines auf die Schnute abholen heißt ja noch lange nicht, das man sich damit wohl fühlt - man kennt nur nichts anderes.... es ist vertraut, gewohnt, das, was einen begleitet und damit bietet es eben auch eine bestimmte Sicherheit.... die sehr trügerisch ist.

Dem entkommt man im Grunde erst, wenn man sich dessen bewusst ist und sich selbst etwas Gutes tun will, der richtige Partner gehört dazu. Und dann sind wir wieder beim "liebe Dich selbst....." irgendwie schließt sich der Kreis. Und auch ja, jeder braucht dabei seine ganz eigene Zeit. Nur der Ereknntnis ist es egal, wie man sie gewinnt - aber wenn man sie gefunden hat, wird man sie nicht wieder los.

Ansa

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 05.03.2015, 17:32 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Der Mensch hat ja nicht nur seine Geschichte, sondern auch sein Temperament. Und Harmonie bedeutet auch nicht, dass es langweilig ist, sondern dass die Temperamente zueinander passen. Ich kann mich zum Beispiel sehr gut allein unterhalten, kann stundenlang vor mich hin werkeln, gärtnern, malen. Unter Menschen fühle ich mich auch wohl, würde aber von allein eher wenig Antrieb entwickeln, rauszugehen, um neue Leute kennen zu lernen. Ganz anders mein Mann: Raus, raus, raus. Lernt überall Leute kennen, schleppt sie mit nach Hause. Aber mir gefällt das. Es tut mir auch gut, wenn ich mitgehe. Und er hat seinen Sinn für Zuhausehobbies entdeckt. Ich kann mir vorstellen, dass jemand, der in einem aggressiven Umfeld aufwächst, gar keine Gelegenheit und keine Muße hat, solche Interessen zu entwickeln. Also, für sich allein macht er so was natürlich immer noch nicht. Dazu ist er einfach zu stark nach außen gerichtet. Ich male ein Bild und freu mich dran, er bemalt sein Auto und gurkt damit durch die Gegend. So als Beispiel :-)

Also, ich könnte natürlich auch sagen: Dass du immer raus willst und so leutselig bist, ist ein Schaden. Das liegt nur an deiner versoffenen Mutter. Nun hast du ja dank meiner Wenigkeit endlich ein gesundes Umfeld. Du brauchst mir einfach nur alles nachzumachen, und du wirst sehen, wie gut es dir dann geht. Wenn nicht, musst du dir halt eine Säuferin als Freundin suchen, die deine Muster bedient.

Man kann Dinge als Schaden sehen, oder als Kompetenz. LG, Trixie


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.03.2015, 18:03 
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Jahrhundertposter
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Beiträge: 4357
Hallo Ihr Lieben,

bin auch mal wieder hier. Zu uns gibt es derzeit nicht viel zu sagen, außer, dass sich alles wieder beruhigt hat. In der Tat, Pami, Du hast geschrieben, was uns zueinanderhinzieht, ist die "Sicherheit". Das war, zumindest von meiner Seite, schon immer so. Wir waren früher jahrelang platonisch befreundet. Immer dann, wenn bei mir besonders viel Achterbahnfahrten waren, konnte ich zu ihm hin. Ich konnte ihn auch anrufen nachts um 4. Er war da und hat zugehört.

Früher hatten wir mal so einen Spruch "AEG - Aus Erfahrung gut." Wenn es darum ging, unsere Zuneigung zu beschreiben. Oder wie die Waschmittelwerbung "Da weiß man, was man hat."

Ist echt so. Gut, das ist vielleicht nicht besonders romantisch oder erotisch. Jede Beziehung ist eben anders. Aber es erklärt, warum er und kein anderer. :wink:
Und auch diesmal war ich wieder voll durcheinander, als ich mich auf ihn wieder eingelassen habe. Er hat irgendwie sowas Geerdetes, wie eine große Eiche, an der ich mich festhalten kann.



Haben gestern "Secretary - Sekretärin gesucht" gesehen und finde, dass ich mich schon ganz schön verändert habe. Das war ja schon close to Horstzeiten, also diese Parallelen, erstaunlich. Bei uns in der Mädeltruppe (meiner neuen Mädeltruppe hier in Berlin, Kaffeeklatsch bei Tilde und Fernsehabende bei Eiscreme und so). Solche Filme sehe ich dann mit meinen Bekannten hier, wenn er arbeitet. :wink:

Er muss ja nicht alles wissen...............

Das ist das Coole am Älterwerden.............. wenn frau möchte, wird sie immer geheimnisvoller.....*lach........ 8) :) :wink:

Also: dann eben Sicherheit.


Zuletzt geändert von Tilde am 16.03.2015, 18:12, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.03.2015, 18:08 
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Jahrhundertposter
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Beiträge: 4357
Heilig ist mir nichts auf dieser Welt


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.03.2015, 20:48 
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Championtipper

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Secretary...lustig. Ist eine meiner Lieblingsfilme. Ich liebe Maggie Gyllenhal in dieser Rolle...der Film hat mich immer an die Zeit mit dem Hamburger Psychopathen erinnert, meine einzige Amour fou der ich mal ne zeitlang verfallen war..ich hatte mir immer so ein happy end gewünscht, wie in dem Film..
Heute weiß ich, dass alles nur eine Illusion war und nicht real. Und ich froh sein kann, dass wir den Absprung voneinander geschafft haben.

Hab mich damals auch gefühlt, wie im Film. Je mehr Drama desto aufregender und anziehender war die Affäre.Ich hab mich auch krass verändert seither..

Never ever wollte ich dieses Drama nochmal in meinem Leben ....ich wünsche mir auch so eine Eiche, so einen alten, verwurzelten Baum unter dem ich Schutz finde und mich sicher fühle :-)

Leider hab high mir mit dem aktuellen Mann wieder den falschen Baum ausgesucht..

Auch etwas Drama gefühlsmäßig bei mir aber lang nicht mehr so schlimm wie damals..

LG
Luna


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 17.03.2015, 06:35 
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Championtipper
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Es braucht einfach eine Weile um zu erkennen, welcher Baum einen hält und trägt, manche wachsen in eine andere Richtung und man kommt zu Fall, andere sind morsch und faul und brechen zusammen...... der Richtige findet sich schon und jeder hat seine eigenen Kriterien. Sicherheit etwa - davon kann ich mich nicht ganz frei machen, spielt in meinem Leben eine Rolle, durchaus, aber nicht die tragende...sondern nur eine Rollen neben anderen.

Ansa

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 17.03.2015, 08:12 
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Championtipper

Registriert: 12.05.2006, 13:32
Beiträge: 1748
Ich finde es so mühsam, immer wieder festzustellen, es passt nicht.
Wir sind ja jetzt alle nicht mehr soooo jung und haben so einiges erlebt.

Und bei Tilde sind die Hügel und Täler im Beziehungsleben gefühlt nochmal um einiges weiter auseinander als beim Rest hier. (also was Dramatik angeht) ;-). Ich kann mir ansatzweise vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man nach soviel Dramatik dann so eine Ruhe im Leben hat. Kann Tilde's Gedanken schon irgendwie nachvollziehen.

Manchmal denke ich, ich bleib lieber vollends allein. Also Beziehungstechnisch auf der Gefühlsebene. Ich will mich nicht gleich in was neues stürzen, obwohl ich natürlich auch Bedüfrnisse habe und mich nach Geborgenheit und Wärme sehne. Und Sex.

Ich merk schon, dass ich nicht bereit bin von den Gefühlen.
Hab ja neulich einen neuen Kerl kennengelernt. Berufsschullehrer, Quereinsteiger, weitgereist, gutaussehend und nett (auf den ersten Blick)
Feuer gefangen hab ich nicht, obwohl er mir gefällt. Er übrigens auch nicht. Find ich lustig, das er mir das nach dem zweiten Treffen so offen gesagt hat aber mich trotzdem interessant findet und weiter kennenlernen und treffen will. Aber ich krieg schon wieder Schiss und mach mir zuviel Gedanken. Und mal mir in stillen Stunden aus, was ich an ihm denn doof finden könnte, was mir aufgefallen ist.

Übel.

Tilde, wie war das denn bei dir? Kannst du das ausblenden solche Gedanken, wenn du eine neue Chance mit einem Mann siehst? Wie war das mit dem aktuellen? Hast du keine Angst davor, dich einzulassen?

LG
Luna


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 18.03.2015, 06:04 
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Championtipper
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Registriert: 28.04.2006, 07:57
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Wohnort: bei Hannover
Guten Morgen,

@ Tilde, da bist Du jetzt ein ganzes Stück weiter, denke ich. Sicherheit - war es immerund klar, Sicherheit ist weder romantisch noch erotisch - aber ungemein beruhigend und nichts gibt einem so viel Halt. Ob es ausreicht, für Dich? Zumindest kann man das lernen.... nicht das ich damit meine, man lernt Verzicht, aber man kann lernen, zu schätzen was man hat. Manchmal frage ich Menschen in solchen Situationen "okay, aber was wäre die Alternative?" Da erlebe ich dann sehr oft so eine Art umswitchen und "o mein Gott, nein - geht gar nicht......." es wird einem dann deutlich, was man hat und das ist sehr viel.

Romantik und Erotik kann man herstellen bzw. daran arbeiten, für sich selbst sorgen -ähnlich wie ein Mädelsabend, das ist auch Selbstsorge.

@ Luna, wie sich Ruhe in einer Beziehung nach enem Jahrelangen Auf und Ab anfühlt ist sehr individuell, für mich war die ruhige gelassene Art meines Liebsten einfach nur "fallen lassen" und zwischen himmlisch und angekommen, mir hat die Unruhe, die mein Ex verbreitet hat aber auch wirklich bis zum Hals gestanden, ich war schon kribbelig, wenn hier das Telefon klingelte. Nun war unsere Ehe nicht immer so und ich hab lange von den guten Zeiten gezehrt, aber das war irgendwann aufgebraucht.

Du wirst schon merken, wann es soweit ist. Verletzungen heilen, noch seid Ihr nicht auseinander, werdet es auf bestimmte Art und Weise nie sein - Du weißt bestimmt, das nicht alle Männer so sind wie er. Also - erst mal wirklich zur Ruhe kommen, Wohnung (wenn es soweit ist) umgestalten, das Leben einrichten und dann wird das alles wieder....

Ich hab meinen Liebsten mit 40 kennen gelernt, als mein Ex locker sagte "ph, mit drei Kinderen findste doch nie jemanden, aber wenn Du mal ein Bedürfnis hast, ruf mich an" Ich ging mit Sagrotan duschen..... Man weiß nie, wie es im Leben kommt, es braucht nur ein bisschen Offenheit, das Wissen über und um sich selbst, was man wirklich will und ein Gespür für Authentizität - Horst`s (so wie Tilde sie nennt) entlarve ich an einem Abend, meist schneller..... braucht kein Mensch.

Und ich glaub, weil man nicht mehr so bereit ist, sich auf alles und jeden einzulassen, steigen die Chancen den Richtigen zu finden. Denn Der - liebt einen so wie man ist. Also vergessen wir hier alle mal "die Kunst den Mann fürs Leben zu finden" und sind einfach wir selbst. Mit 40 kann ich peinlich sein, hab ich mir verdient und den Richtigen - stört das kein bisschen. Selbstbewusste Frauen sind eh nicht jedermanns Ding, aber wer will schon jedermann?

Ansa

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 14.04.2015, 11:04 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
Ihr Lieben,

ich bin erstmal froh und dankbar, dass Ihr Euch mit unserer Beziehung oder meinen Problemen hier auseinandergesetzt habt.
Im Moment läuft es richtig gut, und die einzigen Probleme die wir haben, scheinen zu sein, wohin der nächste Umzug geht, also auf der Suche nach einem neuen Nest.

Es kristallisiert sich eine Vorliebe für die grünen Vororte der Stadt heraus, die aber dennoch das Zentrum mittels 15 Minuten erreichen lassen, das ist mir wichtig.

Doch was anderes: Hier wurde ja die Frage aufgeworfen, warum ich immer wieder und so oft, wenn auch nicht aktuell, das "Arschloch-Magneten-Syndrom" habe. Darüber habe ich sogar mit meiner Therapeutin gesprochen. Und nicht nur das, sondern auch selbst ein bisschen rumgelesen, gesucht und recherchiert.

Im Großen und Ganzen eigentlich ein Thema für einen neuen Thread, den ich nebenan eröffne.

LG,
Tilde


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