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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 01.03.2015, 20:16 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
Hallo Ihr alle,

ich weiß nicht, ob ich das "Drama", dass ich von früher her gewohnt bin, vermisse. Wer will schon sowas. Bewusst schon mal gar nicht, auch unterbewusst strebe ich da irgendwie nicht nach. Ich hatte eher das Gefühl, dass uns irgendwelche gemeinsamen Ziele gefehlt haben die letzte Zeit. Es ist gewesen wie eine Partnerschaft ohne Ziele.

Vielleicht meinte ich deshalb "nebeneinanderherleben". Gestern sah ich das Dritte Programm von Berlin, rbb, da war eine ältere Dame in "Ladies Night", die erzählte immer von ihrem Mann als "Also der Mann der mit mir in derselben Wohnung'"....

So ungefähr fühle ich mich auch.


Die letzten Tage waren aber geprägt von vielen Gesprächen wie wir sie schon Ewigkeiten nicht mehr geführt haben. Jedenfalls bin ich mit ihm rausgefahren und hab mir die Gegend da angeschaut, es ist wie eine Kleinstadt in einer Stadt. Eigentlich ganz idyllisch. Gutbürgerlich, naja. :roll:

Eskapaden wie neulich sind nicht mehr vorgekommen, zum Glück. Er arbeitet viel, kommt nach Hause. Wir essen, wir reden. Er geht duschen. Er geht arbeiten nebenan. Er kommt ins Bett, schaut fern, schläft ein. Der Wecker klingelt. Er geht arbeiten, arbeitet viel, kommt nach Hause.

Und täglich grüßt das Murmeltier.



Ich erwarte wohl zuviel. Vielleicht habe ich immer zuviel erwartet. Es ist alles nicht so weltbewegend. Beziehungen kommen, sie plätschern dahin, alles ist friedlich und man ist "gut zufrieden", wie cogan sagen würde. Es ist irgendwie unsinnig, immer nach "Glück" zu streben, denn das ist gar nicht möglich.

.

Jeden Tag das Gleiche. :krank2:


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 02.03.2015, 09:27 
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Championtipper
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Registriert: 28.04.2006, 07:57
Beiträge: 2301
Wohnort: bei Hannover
Liebe Tilde,

Du schreibst, vielleicht erwarte ich zuviel oder habe das immer getan. Ich muss mal fragen, hast Du denn schon eine wirkliche lange Beziehung geführt ohne Dramen? Ohne Stress und schränge Vögel?

Es kann durchaus sein, dass Du es nicht gewohnt bist, in ruhigen Bahnen zu leben...... Das ist auch etwas, das ich meinte, versuch mal für Dich heraus zu finden, was in Dir vorgeht und was Du suchst oder leben willst.

Irgendwann, vor langer Zeit hast Du mir mal geschrieben, dass Du zuviel Harmonie und Zusammensein schrecklich findest, verlorene Zeit, Du wolltest Spannung und eine Beziehung, die Dich fordert und fasziniert. Bloss keine Langeweile - Harmonie hast Du damals langweilig gefunden. Also, solche Anteile müssen in Dir sein.

Es ist schon so, das Beziehungen nicht immer spannungsgeladen sind, das man sich Freiräume schaffen muss, Paarzeit, grade wenn einer viel arbeitet und Kinder dabei sind. Es gibt immer ruhigere und weniger ruhigere Zeiten. Erinnere Dich, Mars erfährt viel Bestätigung durch Arbeit und glaubt (die meisten jedenfalls) wenn ich viel arbeite, kann sie sich alles leisten und das freut sie. Wenn das nicht so ist - muss man drüber reden. Sich Freiräume schaffen und Zeit für einander nehmen - fällt bei mir auch unter Beziehungsarbeit - als Paar ist man nie fertig.

Grad hab ich meinen 1 3/4 sten Hochzeitstag hinter mir, also das 7. Jahr - irgendwie denk ich jedes Jahr "verdammt, wo ist die Zeit geblieben, so lang schon...... kommt mir vor, als sei es erst gestern gewesen, irgendwie." Und das fühlt sich gut an. Und ich weiß auch, von mir aus - könnte das ewig so weiter gehen. Wir haben unsere kleinen Alltagsrituale, okay, begrenzt auf Wochenenden (weil der Liebste ja unter der Woche im europäischen Ausland herum zwitschert) oder freie Zeit wie Urlaub und dergleichen. Darüber nachdenken und reden gehört aber eben auch dazu.

Dazu kommt aber auch, das Du für Dich zufrieden sein musst, in Deinem Alltag - Du bist für Dich zuständig, nicht er muss dafür sorgen, das es Dir gut geht, sondern Du. Was vermisst Du? Was stört Dich? Und, wer glaubst Du, ist dafür zuständig oder könnte etwas ändern?

Kannst Du damit etwas anfangen?

Liebe Grüße
Ansa

_________________
Sei zärtlich mit den Kindern, mitfühlend mit den Alten, nimm Anteil an denen, die sich anstrengen, sei sanftmütig mit den Schwachen und geduldig mit den Starken; denn eines Tages wirst Du dies alles gewesen sein. (nach C.W. Carver)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 02.03.2015, 12:36 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
gib doch mal die daten rüber, vllt ist es ja wirklich langweilig... :mrgreen:

ich glaube immer noch, die langweiligsten alltagssachen können irgendwie erfüllt sein,
wenn der spirit einer beziehung da ist, das verbindende fühlbar.
wenns das beharrlich nicht mehr ist, dann liebst du den vllt einfach auch nicht..
falls man sowas unvernünftiges und ketzerisches heutzutage noch sagen darf... :roll:

wo ja gefühle nur noch ergebnisse optimierter bedürfnis-ab/ und angleichungsprozesse
in wort und tat sind und somit selbstverständlich unter der persönlichen kontrolle
und innerhalb (des kapitalistischen leistungsgedanken) der "machbarkeit durch wille"
liegen.

herrgott nochmal, ich hoffe wirklich, dass diese beschissenen kopforientierten
zeiten auch mal langsam wieder ein ende finden!
es ist so unmystisch, grässlich. :roll:

lg pamina

_________________
Dann, ja dann müsste alles aus dem Gleichgewicht kommen und die Welt in ein Chaos sich verwandeln, wenn nicht der nämliche Geist der Harmonie und Liebe sie erhielte, der auch uns erhält.

(Susette Gontard)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 02.03.2015, 13:27 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Hm, für mich klingt das nach allgemeiner Unterforderung. Kinder fordern einen zwar, die Mutterrolle ist aber nicht für jede Frau erfüllend. Ist sie es, gibt's auch Probleme, weil der Mann sich dann überflüssig fühlt (mal abgesehen von all den anderen Problemen, die so was nach sich zieht). Dass Tilde in der Mutterrolle voll aufgeht, glaub ich nicht. Sie erzählt so gut wie nie von ihren Kindern. Mein Eindruck ist eher, dass sie in einem Partner jemanden sucht, der sie aus der Mutterrolle rausholt. Männer, die viel Aufmerksamkeit von den Kindern abziehen. In der Vergangenheit viel zu viel. Jetzt wohl viel zu wenig.

Ich kenne das von vielen Paaren, wenn Kinder da sind. Männer sind selten gut darin, Frauen aus der Mutterrolle herauszuholen. Entweder sind sie eifersüchtig auf die Kinder und wollen selbst bemuttert werden, oder sie sind komplette Kindernarren und verbringen ihre ganze Freizeit mit den Kindern, oder sie haben an Kindern überhaupt kein Interesse und bleiben so lange außer Haus, bis sie ganz sicher sein können, dass die Kinder im Bett sind. Das stimmt schon bei vielen leiblichen Elternpaaren. Aber gute Stiefväter zu finden, ist noch viel, viel schwerer.

Wie ist das denn bei euch, Tilde? LG, Trixie

P.S.: "Da war eine ältere Dame in 'Ladies Night', die erzählte immer von ihrem Mann als 'Also der Mann der mit mir in derselben Wohnung'...." Diese Bildungslücke ist ja kaum zu glauben :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 02.03.2015, 15:23 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
das war bestimmt geburg jahnke, die das gesagt hat.

früher mit ihrer kollegin zusammen als "missfits"war sie gut, bissig, witzig,
jetzt gehen mindestens 70% ihrer eigenen beiträge bei "ladies
night", was ja ihre eigene show ist, nur mit älterwerden, dicker sein,
falten, schlabbernden oberarmen und langweiligen ehemännern drauf und was
man mit denen jetzt noch soll und haha.
es ödet mich an.
jede show, immer das gleiche gelaber... :roll:

lg pamina

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 02.03.2015, 16:08 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Ja klar, das war G.J. Auch die Missfits hatten hauptsächlich die von dir genannten Themen drauf, aber damals war das halt noch frisch. Vielleicht war es gut, dass sie aufgehört haben, bevor die Themen ausgelutscht waren. Dennoch hab ich es sehr bedauert :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 12:31 
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Neuankömmling

Registriert: 24.02.2015, 17:42
Beiträge: 5
Hallo, ich bin ganz neu hier...und misch mich jetzt auch einmal ein. :date: Also, ich weiß ja auch nicht, ob ich eure Entscheidung so sinnvoll finde. Wie wollt ihr denn den Pfeffer wieder in die Beziehung kriegen, wenn ihr euch nun weniger seht? Eine Beziehung wird doch nicht dadurch interessant, dass man sich nicht sieht. Ich glaube, ihr habt einfach nie genug miteinander geredet. Dafür spricht ja auch sein Wutausbruch im Suff. Wenn man viel redet, dürfte einem eigentlich nicht zu langweilig in der Beziehung werden, denke ich. Zumindest ist das mir immer so gewesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 13:53 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
Willkommen Suhusoro! :D

pamina hat geschrieben:
gib doch mal die daten rüber, vllt ist es ja wirklich langweilig... :mrgreen:



siehe PM,mal just for fun. (habe mich erkundigt, wie weit ich das Türchen aufmachen darf als Christ. Am Anfang war ich da ja oberradikal, Ihr erinnert Euch. Also wäre ich jetzt Jesus, dann müsste ich sagen "lass ma stecken". als normalsterblicher Sünder ist man aber nicht heilig,und solange es nicht in Gläserrücken oder Dämonenbeschwörung ausartet, isses auch nicht so gefährlich, ich mache mich jetzt also schuldig im Sinne der Bibel, aber nur ein bisschen. Das ist ja auch nischt neues dass wir Sünder sind, deswegen gab es ja die stellvertretende Opferung am Kreuz von BigBoss inHeaven.)


P.S. habe versucht, die 10 Gebote einzuhalten. Geht nicht dauerhaft. Habe darüber gesprochen, wie das überhaupt gehen soll. Der meinte, "das musst Du auch nicht, dann wärest Du heilig. Nur Gott ist heilig, nicht der Mensch." Und weil Du nicht heilig bist, solltest Du den Stellvertreter Tod Christi annehmen. Alles was heilig ist, ist auch Gott und Du bist nicht Gott.

Allerdings steht auch geschrieben: "Du sollst Gott nicht herausfordern" (so nach dem Motto - ich darf ja alles.)
mann ey. Ich werde es bereuen. Das weiß ich jetzt schon. Alles Sünden bereut man früher oder später.

Aber mach man. Das Leben ist eben nicht perfekt und ich schonmal gar nicht! :mrgreen:
(außerdem bin ich neugierig :oops: )

Nun zu Euch anderen! :D Bin gerade im Büro, hier liest keiner mit. Ich muss da eben nochmal was schreiben.......... und beim nächsten Kaffee erzähle ich mal was dazu.

PPS: @ Trixie und Co
Misfits! Genau das war die Jahnke. Sorry für die Bildungslücke, ich schau sowas nicht so oft. Ich glaube ich werde einfach älter, also mit dem Fernsehen und so - ich habe früher irgendwie nie geschaut.
Aber die war klasse, die alte!
Also GENAU so, ernsthaft fühle ich mich. Auch ganz OHNE Satire. Ehrlich. Das ist dann eher der Galgenhumor aufgrund der Tatsache, dass die Dinge so sind wie sie sind.

Eigentlich traurig, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 14:20 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
ich drängs dir nicht auf, keine bange... :wink:

ansonsten bin ich ziemlich sicher, dass es in jesus sinne ist, selbsterkenntnis zu
betreiben und die aufgepropften muster von der wahren persönlichkeit, die ja göttlich ist,
trennen zu lernen.
für nichts anderes betet man ja schliesslich auch, wenn ich das richtig verstehe.
nur dass auf dem weg des betens das beten selbst die arbeit ist und
bei sowas wie sternegucken ist es das sich bewusst machen und analysieren,
aber letztlich ist alles für den gleichen zweck.
nämlich sich frei zu machen vom "übel", und das "übel", was zwischen dir
und der göttlichen selbstwerdung steht, ist immer das eigene
psychologische muster.

fragt man joyce meyer in ihren nächtlichen predigten auf
bibel-tv, nennt sie das allerdings alles durch die bank den "teufel".
alle "negativen" gefühle, alles wehklagen, alle wut, alles radikal "vom teufel" und damit schlecht
und weg damit!! :mrgreen: :D
is vielleicht auch ein weg, es abzuspalten und damit loszuwerden, aber ich bezweifle es...


lg pamina

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 15:46 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
Pami, die Daten von dem Mann, der mit mir in derselben Wohnung lebt...... sind da! :wink:

Suhusoro hat geschrieben:
Eine Beziehung wird doch nicht dadurch interessant, dass man sich nicht sieht.


Nee, aber ich hoffe, dass ICH dann interessanter für den Mann werde "der mir in derselben Wohnung lebt".

Suhusoro hat geschrieben:
Ich glaube, ihr habt einfach nie genug miteinander geredet. Dafür spricht ja auch sein Wutausbruch im Suff.


Da kann tatsächlich was dran sein. Grundsätzlich können wir gut miteinander reden. Aber vielleicht haben wir uns zuwenig Zeit genommen die letzte Zeit. Vielleicht arbeitet er auch zuviel. Ihn scheint das auch gar nicht zu stören,dass wir nicht mehr soviel reden. Er nimmt es als "gegeben" an.

Denke, Marse sind im Allgemeinen ziemlich genügsam und unanspruchsvoll in Beziehungen. Oder. Dadurch entsteht der Eindruck, dass sie auf die Beziehung auch verzichten können. Oder auf "mich" verzichten kann. Ich bin es ja noch nichtmal wert, dass er sich darüber Gedanken macht, ob es irgendwo Probleme mit mir geben könnte.

Er denkt gar nicht über uns nach. Glaube ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 15:48 
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Olympiareiftipper

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Beiträge: 955
Och, das find ich aber jetzt schade, dass ihr das über pn macht. Ich hätte das Ganze sooo gern mal an einem konkreten Beispiel verfolgt.

Tilde, du musst das "sollst" in den Geboten juristisch sehen. Also in dem Sinne, dass es gilt, solange keine wichtigen Gründe dagegen sprechen. "Sollen" schließt immer noch das billige Ermessen mit ein. Ich bin kein Christ und wäre auf die zehn "Binsenweisheiten" wohl auch von selbst gekommen - wie die meisten Menschen, die in einer sozialen Gemeinschaft leben. Da ich soziale Erfahrung allerdings für unabdingbar halte, um auf solche Gebote zu kommen, bezweifle ich, dass sie ein singuläres Wesen aufgestellt hat. LG, Trixie


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 15:55 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
hi Trixi. Also sie kann gerne hier schreiben, aber die genauen Daten (Geburtsort und ZEit) waren mir zu persönlich, um sie offiziell zu schreiben, Datenschutz usw.
Aber ich hab kein Problem öffentlich meine Beziehung "zu dem Mann, der mit mir in derselben Wohnung lebt" zu diskutieren. :mrgreen:

Ansa hat geschrieben:
Liebe Tilde,


Irgendwann, vor langer Zeit hast Du mir mal geschrieben, dass Du zuviel Harmonie und Zusammensein schrecklich findest, verlorene Zeit, Du wolltest Spannung und eine Beziehung, die Dich fordert und fasziniert. Bloss keine Langeweile - Harmonie hast Du damals langweilig gefunden. Also, solche Anteile müssen in Dir sein.


Danke für Deine Überlegungen........ tja, in harmonischen Beziehungen rast die Zeit dahin. Irgendwie fühle ich mich oft bei dem Vater meiner Kinder (und hoffentlich immer noch besten Freund) so. Dieses "Himmel wo ist die Zeit geblieben."

In dramatischen Beziehungen hatte ich eher immer das Gefühl "was wir schon alles zusammen erlebt haben........" Die Zeit war "gefüllter" mit Herausforderungen.

Du schreibst, harmonisch = langweilig.
Jetzt mal ganz ehrlich, das ist doch so: Zuviel (!) Harmonie ist langweilig. Spannung/ Entspannung. Natürlich braucht eine Beziehung Harmonie. Aber wie soll man nach Harmonie streben, wenn sie schon da ist. Ich denke eher, Harmonie im rechten Maße?????????????

Ich will keine Beziehungskriege mehr. Aber ich will eine lebendige Beziehung. Tja, gute Frage, was will ich eigentlich? Luxusprobleme?


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 16:32 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Tilde, die Langeweile kommt nicht von der Harmonie in eurer Beziehung, sondern daher, dass ihr kaum Aufregung miteinander erlebt. Idealerweise sucht man sich die Aufregung in der Außenwelt, erlebt miteinander interessante Dinge. Erkundet neue Städte, lernt Leute kennen, fegt gemeinsam über Skipisten. Schafft Erinnerungen, eine gemeinsame Geschichte. Und das verbindet. Wenn das alles ausbleibt, ist es wohl normal, dass sich diese Energie früher oder später gegeneinander richtet. Es ist kein Luxusproblem. Da du sagst, ihr liebt euch, lohnt es sich auf jeden Fall, daran was zu verändern, bevor die Liebe stirbt. Denn das wird sie. LG, Trixie


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 16:50 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
so tilde,

kurzberatung ist da per pn, das ist übrigens alles bezogen auf das combin, nicht auf
das composit.
das composit ist oberflächlicher, das combin ist das für echte bindungen.

ich würde es durchhalten und nach bindung streben mit dem manne..das is schon gut so.
der mann neigt unter stress zu ausbrüchen, das habe ich noch vergessen, weil er mars in konjunktion zum
asteroiden pholus hat, das darf man nicht zu persönlich nehmen...die poltern dann sachen raus,
die ihnen hinterher leidtun, iss aber harmlos. :wink:

lg pamina

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(Susette Gontard)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 04.03.2015, 19:07 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
:shock: :oops:
oops. Pamina. Jetzt muss ich erstmal raus. Früher hätte ich jetzt eine geraucht. Aber ich rauche ja nicht mehr. Also geh ich fix in die Küche und mache mir einen Cappucino.

uff.
*hach ist das aufregend!* also er liebt mich, ja?


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