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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 12:46 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
das "soll",
es kommen hier gedanken vor, die sich auf nichts beziehen, was du gesagt hast.


lg pamina

_________________
Dann, ja dann müsste alles aus dem Gleichgewicht kommen und die Welt in ein Chaos sich verwandeln, wenn nicht der nämliche Geist der Harmonie und Liebe sie erhielte, der auch uns erhält.

(Susette Gontard)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 12:56 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Gar nicht so einfach, noch hinterherzukommen :-)
Zitat:
liebe Dich selbst und es ist egal wen Du heiratest - besagt, jedenfalls für mich, das ich auch gelernt habe, zu erkennen, welcher Typ Mensch tut mir gut, mit wem WILL ich leben und meinen Alltag verbringen
Na ja, das wäre für mich aber das genaue Gegenteil von "egal". Die Sache ist die, dass Menschen dazu neigen, sich Dinge, die gut laufen, als Verdienst anzurechnen. Wer eine lange glückliche Beziehung hat, meint gern, er habe was richtig gemacht. Und wer das nicht hat, muss was falsch machen. Wäre es tatsächlich so, dass man passende Partner an jeder Ecke kennen lernt, müsste ich mich ja dauernd bremsen, nicht fremdzugehen :-) In Wirklichkeit hab ich vor dieser Versuchung aber noch nie gestanden. Ansa, dass du eine glückliche Ehe führst, liegt doch nicht daran, dass du genau wusstest, was du willst. Das wusstest du wie jeder andere Mensch erst, als es vor dir stand. Also, bei mir war das jedenfalls so. Es hätte aber auch leicht ganz anders kommen können - wenn ich an dem Abend nicht zufällig um genau die Uhrzeit nach Hause gegangen wäre. LG, Trixie

P.S.: Wie ich mich erinnere, war Tilde gerade vergewaltigt worden und versteckte sich in einem Haus mit einem dicken Kater, weil ihr Ex sie stalkte und in ihre Wohnung eingedrungen war, wo die Polizei ihn nicht fand, weil er unterm Bett lag. In der Verfassung hat sie ihren Jugendfreund wiedergetroffen.

P:P.S.: Maja, vielleicht hast du's nicht gemeint, aber gesagt hast du's schon. Oder wie soll ich "du wirst dich vermutlich mt jedem langweilen, außer vielleicht mit Typen wie Horst" sonst interpretieren? (den genauen Wortlaut hab ich ja weiter oben schon zitiert). Sag doch einfach das, was du wirklich sagst :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 13:07 
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Championtipper
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Beiträge: 2301
Wohnort: bei Hannover
Zitat:
Ansa, dass du eine glückliche Ehe führst, liegt doch nicht daran, dass du genau wusstest, was du willst. Das wusstest du wie jeder andere Mensch erst, als es vor dir stand.


Doch, auch wenn das überheblich klingt, ich wusste ziemlich gut, was ich wollte.... nicht bis ins kleinste Detail, aber das ist so eine Art Glaubensfrage, denk ich. Die meisten Menschen wissen genau, was sie nicht wollen - aber wenn man dann fragt, okay, was willst Du dann - geraten sie ins stottern. Ich hab meine Ehe und ihr Scheitern und mein Scheitern damals, sehr genau analyisert und reflektiert, ich wusste was ich will. Authentizität vor allem anderen, ich sein, so wie ich bin - und genau so hab ich mich auch benommen. Und dazu kam noch, was wir Beide es wollten, diese Beziehung, wirklich von ganzem Herzen bereit waren, uns einzulassen, aufeinander und er auch auf die Kinder, denn ohne - gab`s mich nicht.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Ansa

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Sei zärtlich mit den Kindern, mitfühlend mit den Alten, nimm Anteil an denen, die sich anstrengen, sei sanftmütig mit den Schwachen und geduldig mit den Starken; denn eines Tages wirst Du dies alles gewesen sein. (nach C.W. Carver)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 13:24 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
es ist beides wahr.
manche sind aufgefordert durch ihre geschichte, sich klarzumachen, was sie wollen und was gut für sie ist,
weil sie das nicht wissen und nicht können, sollen sie aber lernen.
dann erst können sie den passenden partner finden.

andere können das und treffen den richtigen partner, weil sie da nichts zu lernen haben.
das sind die, die immer sagen "ach, das kommt schon,ich hab gar nicht gesucht und auf einmal
war er da".
das ist schön für sie, aber absolut keine brauchbare anweisung für andere...!

und wiederum ist es teil des kollektivschicksals, dass selbst manche von denen, die es nun gelernt haben und
auch wissen und es lernen sollten, den passenden partner doch nicht finden können, aus den unterschiedlichsten gründen.
mit psychologie allein kommt man nicht so richtig weit, wenn man das alles erklären wollte,
ich denke, dafür braucht man spiritualität.
sagte schon c.g. jung "ab mitte 40 ist kein echter konflikt mehr ohne spiritualität
zu lösen". hab ich schon mal zitiert...

es ist nicht alles machbar in einem leben, bei manchen ist es zuviel, was zu lösen ist.
ich finde das ganz entspannend so und alles andere wäre sonst eh so schweineungerecht, dass ich
an nichts mehr glauben würde, wenn ich das nicht glauben könnte.

lg pamina

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(Susette Gontard)


Zuletzt geändert von pamina am 16.02.2015, 13:38, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 13:27 
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Championtipper

Registriert: 12.05.2006, 13:32
Beiträge: 1748
Zitat:
P.S.: Wie ich mich erinnere, war Tilde gerade vergewaltigt worden und versteckte sich in einem Haus mit einem dicken Kater, weil ihr Ex sie stalkte und in ihre Wohnung eingedrungen war, wo die Polizei ihn nicht fand, weil er unterm Bett lag. In der Verfassung hat sie ihren Jugendfreund wiedergetroffen.


Jo und genau in diesen Situationen, die sich ja in ähnlicher Form wie ein roter Faden durch Tildes Leben ziehen, sollte man sich auf den nächsten Kerl einlassen...

Das findet ihr alle normal und ok?

Für mich ist das ne Flucht . Hauptsache nicht allein und abgelenkt. Was ist so schlimm dran, mal ne Weile ohne Mann durchs Leben zu gehen? Warum muss immer sofort ein Kerl her?


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 13:34 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
ach, das ist sie doch gewesen, jahrelang war sie alleine.
schon vergessen oder wie.

ich denke, es hilft nichts, immer zu betonen wie krank irgendwas ist,
davon ist es noch nie gesünder geworden.
mal sehen, was sie selber so sagt,

lg pamina

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(Susette Gontard)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 20:54 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Zitat:
Authentizität vor allem anderen, ich sein, so wie ich bin - und genau so hab ich mich auch benommen.
Ja, das ist die positive Umformulierung von "ich will mich nicht verbiegen". Das als Religion zu betreiben, kann natürlich auch dazu führen, dass man sich den Möglichkeiten, die eine Beziehung bietet, verschließt. Oder an Tildes Beispiel: Wenn er stur darauf beharrt, abends "authentisches" Extremcouching zu betreiben, wird er nie entdecken, dass auch er sich hinterher beschwingt fühlt, wenn er sich aufrafft und sie begleitet. Er hätte das Gefühl: Ja, sie tut mir gut. LG, Trixie

Luna, mir fällt da nichts zu ein, außer: Wenigstens kannst du auch gut einstecken. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 23:52 
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Jahrhundertposter
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Beiträge: 4357
nur kurz mal reingeschaut und demnächst ausführlicher: Die Wogen haben sich etwas geglättet und langsam finde ich auch wieder zu meinen Gefühlen zurück. Nun muss ich aber sofort diese Site hier schließen, da wir gerade beim EXTREMCOUCHING (lach!) sind und gleich jemand aus der Küche wieder erscheint.........

Hauptsache - Extremcouching! Oder "liebe Dich selbst und es ist egal, ob Du heiratest"......... :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 17.02.2015, 06:13 
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Championtipper
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Moin,

Na Tilde, dann such mal ein wenig weiter..... und gut, das Du darüber lachen kannst.

@ Trixie, Authentizität ist für mich etwas viel tieferes als ich will mich nicht verbiegen, wobei ich das natürlich in meiner ersten Ehe bis zu meinem eigenen Verlust getan hab. Ich wollte so gern so sein, wie mich diese Familie haben wollte und ich wollte so gern dazu gehören, ich war jung und diese Familie schien so wunderbar zu sein. Na ja, es war niemals genug.... und dann kamen noch andere Dinge hinzu, mein Ex wollte sich ja nicht trennen, er woltle so gern eine Beziehung zu dritt, Tagsüber die Kinder und ich, hin und wieder mal eine kleine Reise zu zweit und die Abende mit "J" und ihren Kindern, heute weiß ich, sie reist nicht gern. Hmh.....

Authentizität spüre ich auch aus dem, was mein Gegenüebr sagt, ob er meint, was er sagt oder ob er sich drei Minuten später widerspricht. Ich mag keine Menschen die Spiele spielen oder tricksen und mogeln. Und dafür hab ich ein Gespür entwickelt, das manchmal auch übersensibel reagiert, etwa auf die Aussage "och, Du bist aber empfindlich, hab ich doch gar nicht so gemeint." :shock: Mein Mittelchen beginnt solche Spielchen, seitdem sie zu Papa gezogen ist, ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehe - aber sie braucht wohl diesen Weg.

Mit Extermcouching hat das aber nichts zu tun..... das macht es nur lächerlich. Es gibt ja noch etwas zwischen Extrem und gar nicht, einen wunderbaren Mittelweg, Authentizität hat überhaupt nichts mit Egoismus zu tun.

Ansa



Ansa

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 17.02.2015, 16:04 
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Olympiareiftipper

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Zitat:
Na Tilde, dann such mal ein wenig weiter..... und gut, das Du darüber lachen kannst.
Ansa, ich will jetzt gar kein Fass aufmachen. Ansa hat halt heute Stock-im-Arsch-Tag :mrgreen: Kommt ja selten vor und geht auch schnell vorüber. Ich will nur nicht später lesen, dass ich mir den sarkastischen Unterton nur einbilde und etwas empfindlich sei - wenn wir schon von Spielchen sprechen. Denn ja, wenn Tilde zum Schluss kommen sollte, dass der Mann nicht zu ihr passt, hat sie jedes Recht weiterzusuchen. Und ja, es IST gut, dass sie drüber lachen kann. LG, Trixie


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 17.02.2015, 16:07 
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Championtipper
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Registriert: 28.04.2006, 07:57
Beiträge: 2301
Wohnort: bei Hannover
:shock: Was hast Du denn heute im Tee gehabt?

mein "such mal ein bisschen weiter" bezog sich nicht auf den Lebensgefährten von Tilde, sondern auf das, was sie bewegt, die Gründe, die Gedanken, die Umstände - die Suche nach der inneren Klarheit.

Sollte sie zu dem Entschluss kommen, er ist nicht der Mr. Right, dann bin ich bestimmt die letzte, die dagegen spräche - aber eine Suche nach dem was sie wirklich bewegt und worum es geht - die wäre schon eine gute Idee, das macht sie auch, da bin ich mir sicher.

Ansa

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 17.02.2015, 16:16 
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Olympiareiftipper

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Ich hab nichts im Tee gehabt. Ich trink doch nur Kaffee :D

P.S.: Würde mich mal interessieren, wieviele beim Lesen sofort an die Suche nach der inneren Klarheit gedacht haben. Aber gut, dass das Missverständnis nun ausgeräumt ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 17.02.2015, 17:00 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
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ich hab z.b. dran gedacht.
konnte kein bisschen sarkasmus entdecken.

lg pamina

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 18.02.2015, 15:48 
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Olympiareiftipper

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Das zählt nicht, du bist ja auch hellsichtig :-) LG, Trixie


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 21.02.2015, 22:28 
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Jahrhundertposter
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Registriert: 21.03.2009, 18:06
Beiträge: 4357
Hallo Ihr Lieben,

bei uns ist in den letzten Tagen vieles "in Bewegung" gekommen und wir haben auch viel geredet. Dazu gleich, es wird sich wohl etwas verändern. Außerdem habe ich Eure Beiträge gelesen.......... <<< Tilde, die auf Brutalos steht>>>. Nein, tut sie nicht, tat sie nie, sie wundert sich eher selbst oft, warum sie so oft in solche Beziehungen geraten ist.

Und der jetzige an meiner Seite - der ist wirklich nicht brutal.
Aber natürlich habe ich mal meinen Therapeuten diesbezüglich angerufen, damals schon. Also psychologisch gesehen gibt es da in etwa folgende grobe Erklärung:

Ich bin ja depressiv, also chronisch eigentlich.
Depression, wenn sie chronisch ist, ist eigentlich unterdrückte Aggression, also unterdrückte Wut, unterdrückter Selbstschutz, oft weil Kinder früher in einem sehr aggressivem Umfeld aufwuchsen, diese Aggression spürten in sich aufnahmen und SELBST aber nie Wut äußern durften. (Das ist exakt meine neurotische Wurzel, ich lächle ja auch noch, wenn ich innerlich fast am Platzen bin und innerlich Mordgedanken entwickel). Diese unterdrückte Aggression wird dann zur Depression und richtet sich gegen den Depressiven SELBST.
Im Außen wird dann umso mehr Aggression angezogen, Gewalt, ja bis hin zu gefährlichen Situationen @ Pami: Ohne jetzt allzu astrologisch zu werden: Erinnerst Du mein Mars-Pluto-Quadrat im Radix?)

Nun geht es therapeutisch darum, diese Wut auch mal zu spüren und rauszulassen. Wir suchen nach Wegen dafür, aber ich weiß noch nicht ob mein Tae-kwon-do dafür reicht. Also es gibt ja Gründe warum ich das betreibe.

DAS also begründet ein wenig Tildes "goldenes Händchen für aggressive Typen". Es ist - so sagt mein Therapeut - unterdrückte Aggression in mir selbst, die ich dann im Außen provoziere. Ich selbst sitze dann nur passiv und depressiv und mit etwas unterdrückter Stimme da und sage mir: Wenigstens meine GEDANKEN sind frei.

Gut egal, also soweit dazu.
Nun bin ich aber derzeit mit einem Mann zusammen, der "ein ganz Netter" ist, kann man so sagen und natürlich schätze ich das. Ich glaube, wir haben einfach zuviel Zeit miteinander verbracht, so dass die erotische Anziehungskraft weg war.

Wir sehen uns ja täglich. Wie soll da was "knistern"? Und ja das leuchtete uns beiden ein.

Dann gab es natürlich noch Konfliktpunkte. Also die Sache mit der Wohnung, dem Umzug. Dabei sind wir zu folgendem Entschluss gekommen: Es tut uns ganz gut, wenn ich erstmal hier mit den Kids bleibe, ein Zimmer untervermiete (WG), und Mars sich eine Wohnung dort vor Ort nimmt. So sehen wir uns nämlich NICHT mehr jeden Tag. Den Alltag gemeinsam gestalten, ja das hatten wir jetzt, ja das schaffen wir.

Doch wir hoffen, so eigentlich 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Das wird eine ziemliche Vertrauensfrage, aber es ist wenigstens so spannend, dass der andere für den anderen wieder interessanter wird. Wir wollen uns diesen Freiraum geben mit Optionen in verschiedene Richtungen: Entweder man trennt sich dann irgendwann.......... oder es zieht einen dann so sehr zueinander hin, dass ich die Wohnung hier komplett untervermiete und wir uns dort was gemeinsames Suchen. Und dann wird es auch Nachwuchs und nen Trauschein geben.


Soweit unsere gemeinsam erarbeiteten :mrgreen: Zielvorgaben. (Das erarbeitete habe ich jetzt extra für Dich reingeschrieben, Ansa :wink: )


Ich denke, das eine ist ein Nähe und Distanzproblem...........denn Liebe ist es bestimmt von beiden Seiten her.
Und das andere ist eben "Tildes Neurose und Depression"......... auch spannend. Aber vor allem eines: LÄSTIG! Ich bin ja nicht "freiwillig" so, weil ich mich dazu "entschieden" habe. Ist halt alles unterbewusst.


LG,
Tilde


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