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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 15.02.2015, 23:29 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Zitat:
Was ich meine, ist, dass Du mit vermutlich jedem Mann (es sei denn, es sind solch Typen wie Horst und Co., mit denen eine Beziehung auch nicht möglich ist) das Problem haben wirst, dass Dir in der Beziehung irgendwann langweilig wird. Und dass dies nicht an den Kerlen liegen muss, sondern an Dir selbst. Je entspannter die Beziehung, desto schneller ist Dir fad.
Maja, schau, das meinte ich: Tilde hat sich ewig um den Punkt gedrückt, einzugestehen, dass ihr langweilig ist. Weil sie wusste, dass genau das kommen würde. Wahrscheinlich glaubt sie das sogar selbst und verharrt deshalb schon länger in dieser Beziehung, als ihr lieb ist. Es gibt aber nun mal für KEINE Frau einen Grund, in einer schlafmützigen Beziehung zu verharren. Sie kann versuchen, den Mann mitzureißen, aber wenn er es abends nicht mal schafft, nach dem Essen noch eine Runde mit ihr zu drehen und auswärts noch einen Absacker zu nehmen, was soll sie denn dann machen? Es gibt auch für mich jede Menge Männer, an deren Seite ich einpennen würde. Und es ist ja nun auch nicht so, dass Tilde auf Horsts steht. Auch Horsts können jeder Frau passieren. Manche halten nur länger mit denen durch als andere. Und manche halten auch mit Langweilern länger durch. Beides ist Zeitverschwendung. LG, Trixie


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 15.02.2015, 23:36 
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Meisterschreiber
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Registriert: 06.05.2006, 11:24
Beiträge: 718
Trixie, wo um Himmels Willen hab ich denn gesagt, dass Tilde bei ihm bleiben soll?


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 15.02.2015, 23:37 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
ich weiß nicht. :?

ich finde einfach, das hört sich überhaupt gar nicht nach liebe an.
ist ja total unmodern, sowas zu sagen, alles hängt ja
heutzutage immer vom richtigen verhalten, den richtigen absprachen und den
richtigen massnahmen ab :roll: "den partner in den warenkorb"

aber irgendwie....weiß nicht.
auch wenn da was dran ist an der "stressstruktur" und dem sich schnell angödet fühlen, wenn
es normaler wird.

lg pamina



.

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Dann, ja dann müsste alles aus dem Gleichgewicht kommen und die Welt in ein Chaos sich verwandeln, wenn nicht der nämliche Geist der Harmonie und Liebe sie erhielte, der auch uns erhält.

(Susette Gontard)


Zuletzt geändert von pamina am 15.02.2015, 23:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 15.02.2015, 23:48 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
aber genau deswegen habe ich auf den ganzen kram auch keinen bock mehr.
es gibt kein bewusstsein für magic of life mehr,
irgendwann ist alles alltagsshice und wird danach burteilt, ob es "funktioniert".
und wenn nicht, dann nichts nachspüren, sondern sofort performance-druck
und debatten.

nee. schrecklich. ohne mich.
*schüttel*

lg pamina

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(Susette Gontard)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 00:31 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
Zitat:
Trixie, wo um Himmels Willen hab ich denn gesagt, dass Tilde bei ihm bleiben soll?
Nein, so hast du das nicht gesagt. Du hast zusammengefasst gesagt, dass sie aufgrund ihrer wie auch immer gearteten Disposition nur die Wahl hat zwischen Horsts und Langeweile (wenn sie jetzt nicht auf tiefe Nabelschau geht). Ich finde das in Anbetracht der Tatsache, dass es für jeden Menschen wahnsinniges Glück ist, jemanden zu finden, der wirklich zu ihm passt und zu dem er sich dauerhaft - auch im Alltag - hingezogen fühlt, und das auch noch auf Gegenseitigkeit beruhend, eine sehr steile These.

Vor allem gaukelt es Menschen mit nicht so toller Kindheit vor, dass am Ende des ganzen Insichblickens die große Liebe um die Ecke gebogen kommt. LG, Trixie


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 01:12 
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Olympiareiftipper

Registriert: 19.03.2013, 23:13
Beiträge: 955
P.S.: Wobei ich "mit nicht so toller Kindheit" streichen muss. Die Nummer zieht ja bei jedem. Es ist ungefähr so absurd wie jemandem eine Intospektive nahezulegen, weil er noch nie im Lotto gewonnen hat. Außer der Frage "spielen Sie überhaupt?" gibt's da nichts, was ein Berater für einen tun könnte. Auf Tips wie: "Probieren Sie es doch mal mit folgenden Zahlen", oder "Was, Sie tippen schon immer die Zahl 31? Wie wär's denn, wenn Sie mal die 33 nähmen? Wie fühlt sich das für Sie an?" käme keiner.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 08:05 
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Championtipper
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Registriert: 28.04.2006, 07:57
Beiträge: 2301
Wohnort: bei Hannover
Moin,

so spät, aber hoffentlich nicht zu spät.

Tilde, so wie ich Dich kenne, lebst Du ein leben voller Dramen - irgendwie tobt bei Dir immer alles quer Beet, und da gebe ich den Anderen durchaus Recht, wenn es keine Dramen gibt - hast Du keine Handlungsalternativen für Dich - für eine ruhige Zeit. Das kennst Du lang anhaltend nicht, Du bist vermutlich auf Drama programmiert und wenn keines kommt - wirst Du rat- und hilflos - weil Du Dich damit nicht auskennst und schwenkst um zu "Langeweile" - auch Langeweile ist eine Art Drama, zumindest ein innerliches. Es fällt Dir schwer, die Schönheit in einem harmonischen Alltag zu erkennen und zu schätzen.

Das er so ausgerastet ist - hmhpf - nicht schön, vor allem nicht gut für und vor den Kindern, ich schätze solches Verhalten überhaupt nicht. Manchmal aber reinigt ein Gewitter die Luft und die Grenzen werden neu gesteckt. Kindern kann man durchaus erklären, das Menschen (auch Große) in Not geraten, nicht mehr wissen was sie tun sollen und durchdrehen. Sofern das SO selten ist, wie Du sagst und kein Alltag ist und wird - werden sie es verschmerzen. Wichtig ist, drüber reden, über Streit, über Stress - über Hilflosigkeit und wie man damit umgeht, noch wichtiger - eine Entschuldigung, eine ernsthafte bei den Kindern vor allem. Ehrlich sein und das in Worte fassen.

Trotzdem musst Du Dir überlegen, was Du willst oder besser noch, was Du kannst? Harmonie weckte in Dir schon vor langer Zeit ungute Emotionen, Du hast solche Lebensgemeinschaften sehr misstrauisch beäugt und das hin und wieder auch in garstige Worte gefasst.

Ich kann Dir nicht raten, was Du tun sollst, aber ich würde Dir einen neutralen Ort empfehlen, mit jemandem reden, der kein eigenes Interesse hat, der Dir hiflt, heraus zu finden, was Du kannst und willst.... Dich besser kennen lernen - und Dich selbst verstehen und dann eben auch Muster aufdecken. Nur das man sie kennt, heißt noch lange nicht, das man weiß, wie man mit ihnen umgehen kann und was der richtige Weg wäre.

Und, ich glaube durchaus, das Du Dich von den Horsts dieser Welt angezogen fühlst, den wilden Kerl zähmen - die Jungs, bei denen unsere Mütter schon gesagt haben "lass die Finger davon" - es wäre doch klüger gewesen, sie hätten gesagt "So einer, der würde mir gefallen" - ich bin sicher, wir hätten genauer hingesehen. Dies Problem ist Deines - und Langeweile ist nicht der Punkt um den es geht.

Ansa

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Sei zärtlich mit den Kindern, mitfühlend mit den Alten, nimm Anteil an denen, die sich anstrengen, sei sanftmütig mit den Schwachen und geduldig mit den Starken; denn eines Tages wirst Du dies alles gewesen sein. (nach C.W. Carver)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 09:46 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
also allgemeines fazit:

liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest.
:roll:

leute leute, ich weiß nicht, ob das immer so die formel für alles ist.
ich hab das hier auch von anfang an als möglichen hintergrund gepostet,
dass tilde auf drama getunt ist, aber ich weiß nicht.

dann geh ich doch am besten hin und frage meinen nachbarn, ob
der mal eben zeit hätte.
wenn ich den langweilig finde, dann ist das ja mein problem. der ist doch nett.
oder in meiner selbsthilfegruppe, da ist so einer, der findet mich ziemlich gut.
das merke ich, der zieht mich aber leider null an, auch wenn er sehr nett ist.
die reinste schlafpille für mich.
aber vllt sollte ich das gähnen und grausen, was mich packt, wenn ich dran
denke, dass der mich anfasst, überwinden, denn schliesslich ist das mein ding...
ich übertreib mal ein bisschen.

man kriegt mit ordentlich knochentrockener verhaltenstherapie,
und selbsterforschung schon jede noch so unromantische kumpelkiste
wieder zu ner "partnerschaft" hingebogen, man muss nur ordentlich
drücken, pressen, schwitzen und zerren. :roll:
ich kann dieses ganze "arbeits-gelaber" nicht mehr hören, echt.
irgendwo muss doch ein impuls herkommen, dass man das will, wenn
man schon dran arbeitet.
wenn der nicht kommt, dann ist das ding durch. das war immer so und ist auch heute noch
so.

sagt dir jeder gute paartherapeut. du musst ein wollen haben, beide müssen es,
wenn das nicht da ist, dann ende.
das ist das einzige, was zählt, dafür kann man sich etwas zeit lassen, ob dieses wollen kommt,
aber es muss kommen.

mich würde interessieren, tilde, was du anfangs für ein gefühl hattest
zu ihm und dem ganzen.


lg pamina

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(Susette Gontard)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 10:14 
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Championtipper
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Registriert: 28.04.2006, 07:57
Beiträge: 2301
Wohnort: bei Hannover
Moin Pami,

was so entsetzlich einfach klingt, ist es nicht - liebe Dich selbst und es ist egal wen Du heiratest - besagt, jedenfalls für mich, das ich auch gelernt habe, zu erkennen, welcher Typ Mensch tut mir gut, mit wem WILL ich leben und meinen Alltag verbringen. Denn ich tue mir Gutes, auch in der Beziehung. Und das ist, um es mal platt auszudrücken Sauschwer. Ich hab auch über 30 Jahre (die ersten 10 zähl ich mal nicht mit) gebraucht, um heraus zu finden, was und wer mir gut tut und vor allem um zu begreifen, das ich diejenige bin, die auswählt und entscheidet und das ich das nicht nur kann, sondern vor allem, das ich das darf und, wenn ich für mich sorge, sogar tun muss.

Klingt einfach, aber das ist es eben genau nicht. Du würdest, achtest Du auf Dich, weil Du weißt, was Dir gut tut, genau nicht zu Deinem Nachbarn gehen..... sondern bewusst und sehr differenziert wählen. Der Liebste sagt dazu immer, es gibt 1000 Gründe um einander zu verlassen, aber nur sehr wenige, um zusammen zu bleiben" und auch "mein Gegenüber ist ein Gesamtkonzept" - was am Ende einfach bedeutet, "mein Gegenüber muss nicht perfekt sein, es darf Fehler haben und die Gesamtheit macht einen Menschen daraus den ich von Herzen lieben kann." Ich finde das sehr beruhigend.

Selbsthilfegruppen nutzen sowieso nichts, wenn niemand dabei ist, der sich Wissen aneignet und weiß, was er will oder wohin er will und selbst wenn er das weiß - weiß er noch lang nicht, was die anderen sich wünschen oder brauchen, das ist so individuell.... wiwe sonst wenig. Gute Therapie kann helfen, je nach Mensch und Einstellung, aber am Ende kommt dabei heraus, ja, da hast Du Recht "ich will das...... genau das....." und wenn das nicht zu finden ist - kann man es auch gleich lassen.

Ansa

P.S. das Wissen und die Fachlichkeit nutzen nichts, wenn man den Menschen nicht im Ganzen wahr nehmen und sehen kann. Heilung wird nur ganzheitlich erreicht, da nutzen alle Spezialisten nichts, wenn sie nicht das Ganze erkennen und mit ihrem Patienten arbeiten, nach seiner Zeit, nach seinem Plan, nach seinem Leben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 10:43 
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Jahrhundertposter

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Beiträge: 3164
nur mal am rande:
du weisst doch gar nicht, aus welchen gründen ich in was für einer selbsthilfegruppe bin.
das hat hiermit nicht das geringste zu tun, mit diesen themen hier.
shg an sich können sehr stützend sein, und nur darum geht es dabei. sie geben infos
und in erster linie stabiliseren und entspannen sie durch die gruppensituation.
das sind die funktionen, mal so ganz allgemein festgehalten.
du bist ja ausgebildet, also weißt du ja sicherlich, dass eine gruppe eine mutterfunktion hat,
die mitglieder untereinander geschwisterfunktion, und gäbe es einen leiter, würde der
die vaterstelle besetzen.
das ist die heilfunktion einer gruppe.


ansonsten würde ich genau deshalb gerne wissen, was tilde anfangs mit ihm laufen hatte
und wie das jetzt so mit dem wollen ist.
vielleicht hat sie sich anfangs ein bisschen selbst getäuscht mit ihren gefühlen und es
ging eigentlich um sicherheit haben oder sonstwas.

lg pamina

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Zuletzt geändert von pamina am 16.02.2015, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 10:53 
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Championtipper
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Pami, ich meinte auch nicht Dich und Deine Gruppe persönlich, ich halte Dich für viel zu reflektiert, als dass Du in irgendeiner Gruppe vor Dich hinkramst oder Dich wohl fühlst, wenn es allen nicht gut geht. Ich kenne durchaus auch solche Gruppen, die einfach nur gemeinsam miteinander leiden und an wenig anderem interessiert sind. Ich schrieb doch auch dazu wenn nicht, der Teil ist schon wichtig. Austausch und Erfahrungsaustausch ist sehr wichtig, manchmal bekommt man von außen die besten Impulse, aber es gibt auch Wege diese gezielt zu suchen.

Und ja, Deine Fragen an Tilde sind unbedingt berechtigt. Vielleicht war es einfach nur eine Auszeit von den Dramen und eine Flucht und nun kommt sie an?

Ansa

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 10:57 
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Jahrhundertposter

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Beiträge: 3164
okay.

aber wie gesagt, es kann auch seine funktion haben, wenn leute in einer gruppe einfach nur miteinander sind.
und nicht sonderlich viel rucken inhaltlich.
natürlich muss dem dann eine gewisse bewusstheit zugrunde liegen, damit gefühlt werden kann,
dass das die nahrung an dem ganzen ist, das gemeinsame sein.

das könnte man auch auf beziehungen umlegen dann, schon ist man einen schritt weiter...

lg pamina

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 11:12 
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Championtipper
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Natürlich, für einen gewissen Zeitpunkt unbedingt, aber nicht immer Dauerhaft, also ich revidiere meine Aussage und grenze sie ein, Selbsthilfegruppen sind, wenn sie gut geleitet sind, wichtig und richtig, man muss nur höllisch aufpassen, das es auch um Hilfe geht und nicht um gemeinsames Leiden.

Ich war mal in so einer - Scheidungsfrauen und die wollten nur eines, über ihre Exmänner herziehen ohne Ende und die Männer als Ärsche sehen..... ich war auch mal in so einem Forum, da gab es keine Einsicht das es auch gute Männer geben könnte, die waren alle Schweine und als ich das anders sah, war ich plötzlich die Gestörte und die Handlangerin der Horsts - alles klar. Seitdem scheue ich mich da ein wenig. Die wollten kein gutes Wort hören und noch viel weniger gute Taten wahr nehmen. Für eine bestimmte Zeit tat mir das unglaublich gut, aber die war sehr kurz.

Warten wir mal darauf, was Tilde nun sagt.

Ansa

P.S. Beziehungen, ich glaube da an die Theorie, das man, wenn einem etwas sehr fehlte, durchaus ins andere Extrem fällt und einen Partner wählt, der dies lebt - man kann aber nicht dauerhaft zusammen und muss dann weiter sehen. Solche Beziehungen können heilsam sein.

Beispiel, der Liebste war mal verheiratet, seine Frau - extremst geregelt und eng in ihrem Tun und in ihren Wahrnehmungen. Die nächste war dann einfach offen für alles, Grenzen? Wozu das denn, zu Anfang brauchte er das, um zu erkennen, das er auch Grenzen brauchte und wollte - Grenzen muss man erkennen und um sie wissen, um sie sinnvoll für sich brechen zu können, sagt er heute. Aber grenzenlos ist nur unerzogen und das mag er nicht. Aber er brauchte diese Beziehung um das zu erkennen, für sich - insoweit war sie notwendig und ein Schritt in die richtige Richtung, für ihn selbst.

Meine Freundin in Kanada ähnlich, ihr Mann steckte ihr extreme Grenzen und wollte, das sie sein ist, der nächste ließ ihr alle Freiheit der Welt und sie ist unglücklich..... gebraucht hätte sie die Mitte.... aber die zweite Ehe kam, auch aufgrund der Entferung einfach zu schnell. Ohne das sie hätte reflektieren können, was ihr gut tut und was sie braucht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 11:21 
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Jahrhundertposter

Registriert: 30.07.2008, 20:40
Beiträge: 3164
meine gruppe ist gar nicht geleitet, das finde ich sowas von cool!! :mrgreen:
ich würde die krätze kriegen, wenn mich da auch noch einer
unter druck, struktur oder ergebnisorientierung setzt...

ich finde gruppen immer gut, wenns mir zu langweilig oder destruktiv wird nicht, aber
sonst gibts nichts heilsameres als gruppen, immer, egal ob wg´s früher oder ausbildungsgruppen,
oder das hier jetzt.
wenn einer nicht weiter weiß, sollte er sich erstmal ne gruppe suchen.

und tilde, nach dem letzten horst kann es gut sein, dass das hier die milde und ruhe versprach und
nun stellt sich raus, es ist nur lau.

lg pamina

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebeneinanderherleben - normal?
BeitragVerfasst: 16.02.2015, 12:31 
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Meisterschreiber
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Registriert: 06.05.2006, 11:24
Beiträge: 718
Miss Trixie hat geschrieben:
Du hast zusammengefasst gesagt, dass sie aufgrund ihrer wie auch immer gearteten Disposition nur die Wahl hat zwischen Horsts und Langeweile (wenn sie jetzt nicht auf tiefe Nabelschau geht).


Auch das hab ich nicht gesagt. Das ist Deine Schlussfolgerung.

Im übrigen weiß ich nicht, was das mit der irre schweren immer nötigen Beziehungsarbeit *keuch* soll und das mit dem fehlenden magic of life und "liebe Dich selbst". Zumindest hier bei Tilde.

Liebe Grüße
Maja


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